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Ratgeber

Ratgeber zu DVB-T2 HD-Receiver

HD-Sender via Antenne

DVB-T2-HD-ReceiverDie Tage der Standardauflösung sind gezählt: Der DVB-T-Nachfolger DVB-T2 bringt hochauflösende Fernsehbilder in deutsche Wohnzimmer, und zwar mit bis zu 1920 x 1080 Pixeln bei 50 Hertz, was sogar die Qualität der aktuell via Kabel und Satellit verbreiteten HD-Inhalte übertrifft. Voraussetzung für den HD-Empfang in Deutschland: Ein DVB-T2-Receiver, der den HEVC-Codec unterstützt. Was sollten Sie außerdem beachten?

Andere Länder, andere Codecs
Während Österreich und andere europäische Länder auf die Kompression mittels MPEG4/H.264 setzen, kommt in Deutschland ein Codec namens HEVC/H.265 zum Zuge. Weil der neue Codec effizienter komprimiert, lassen sich trotz reduziertem Frequenzspektrum mehr Programme in besserer Qualität übertragen – theoretisch sogar in Ultra-HD-Auflösung. ARD, ZDF, RTL, ProSieben, Sat1. und VOX werden ihre Inhalte in Full-HD-Qualität mit 1920 x 1080 Pixeln und 50 Hertz anbieten (1080p), Programme in Standardauflösung (576i) wird es via DVB-T2 nicht mehr geben. Diese sechs Sender gehen Ende Mai 2016 an den Start, kurz vor der Fußball-WM in Frankreich - wenn auch nur in Ballungsgebieten. Flächendeckend soll der neue Standard im Frühjahr 2017 verfügbar sein. Voraussichtlich 2019 ist die Umstellung abgeschlossen, dann endet die parallele Ausstrahlung via DVB-T und DVB-T2 auch in ländlichen Regionen.

Knackpunkt Bezahlfernsehen
Die Öffentlich Rechtlichen sind frei empfangbar, die Privatsender nicht. So kommen RTL & Co. nach Ende der Einführungsphase nur verschlüsselt und mithin kostenpflichtig auf den Schirm. Auf eine SD-Variante können Sie, anders als beim Empfang via Kabel und Satellit, nicht ausweichen. Kurzum: Wer auch in Zukunft Privatsender via Antenne anschauen will, braucht einen DVB-T2-HD-Receiver, der Pay-TV-Sender entschlüsselt. Geeignet sind Geräte, die einen CI-Plus-Slot für optionale Entschlüsselungsmodule bieten. Alternativ gibt es DVB-T2-Receiver mit integrierter Irdeto-Entschlüsselung, darunter den Xoro HRT 8720, den SetOne EasyONe 740 T-HD IR und den Technisat DigiPal ISIO HD. Welche Geräte im Einzelnen DVB-T2- und Pay-TV-fähig sind, kann der Verbraucher am grünen Logo „DVB-T2 HD“ beziehungsweise am Logo „freenet TV“ des neuen Media-Broadcast-Besitzers Freenet AG erkennen.