Das Wichtigste auf einen Blick:
- Ideal für Empfangslagen abseits der Ballungsräume
- Wetterfest und UV-beständig – für Wand, Mast oder Balkon
- Aktiver 30-dB-Verstärker für zuverlässigen DVB-T2-Empfang
- Stromversorgung per Koaxialkabel-Fernspeisung oder Netzteil
- LTE-Filter schützt vor Mobilfunk-Interferenzen
In Randgebieten mit DVB-T2 reicht eine Zimmerantenne oft nicht aus. Hier sind Außenantennen die bessere Wahl, die an der Hauswand, auf dem Dach, einem Mast oder am Balkongeländer angebracht werden können. Seit der vollständigen Abschaltung von DVB-T im Jahr 2019 wird in Deutschland ausschließlich DVB-T2 HD ausgestrahlt – alle aktuellen Außenantennen sind darauf ausgelegt.
Die Antenne lässt sich waagerecht oder senkrecht anbringen, ist wasser- und UV-beständig und verfügt über einen rauscharmen, jedoch nicht regelbaren Verstärker: Oehlbach Scope Vision Outdoor (Bildquelle: amazon.de)
Signalverstärker bei DVB-T2-Außenantennen – idealerweise mit stufenloser Regelung
DVB-T2-Außenantennen sind wetterfest und gegen UV-Strahlen geschützt, zudem meist unkompliziert zu montieren. Fast alle aktuellen Varianten besitzen einen eingebauten Signalverstärker, der besonders in Haushalten mit weiter Entfernung zum Sendemast den Empfang stark verbessert. Typische Antennengewinne liegen zwischen 15 und 30 Dezibel, bei neueren Modellen sogar darüber hinaus. Hochwertige Geräte bieten eine stufenlose Verstärkungsregelung, wodurch Übersteuerungen vermieden werden. Einfachere Aktivantennen erlauben meist nur das An- oder Ausschalten des Verstärkers, was bei starkem Signal zu Übersteuerungen mit Bild- und Tonstörungen führen kann.Unbedingt beachten: LTE- und 5G-Filter in modernen DVB-T2-Außenantennen
Ein oft unterschätztes Hindernis beim DVB-T2-Empfang sind Störungen durch mobile Breitbandnetze. LTE (4G) nutzt in Deutschland unter anderem das 800-MHz-Band, das direkt unterhalb der DVB-T2-Frequenzen liegt. Mobilfunkantennen in der Nähe können daher Interferenzen verursachen – das äußert sich in Pixelfehlern, Tonabbrüchen oder komplettem Signalverlust. Mit der Ausweitung von 5G im 700-MHz-Band hat sich dieses Problem weiter verschärft.Beim Kauf einer DVB-T2-Außenantenne sollten Sie also sicherstellen, dass ein LTE/5G-Filter (auch als „LTE-Sperrfilter“ bekannt) integriert oder im Lieferumfang enthalten ist. Viele moderne Modelle bieten diesen Schutz standardmäßig an. Besonders in ländlichen Regionen mit starker Mobilfunkbelastung ist ein solcher Filter sehr zu empfehlen.
Aktive DVB-T2-Außenantennen mit maximalem Antennengewinn
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Für Innen und Außen geeignet, mit integriertem LTE-Filter und aktivem 30-dB-Verstärker: Xoro HAN 600 (Bildquelle: amazon.de)
Mit oder ohne Netzteil? Versorgung und Zubehör von DVB-T2-Außenantennen
Die Mehrheit der aktiven DVB-T2-Außenantennen bezieht ihre Energie direkt vom DVB-T2-Receiver oder Fernseher, die meistens 5 Volt Gleichstrom über das Koaxialkabel bereitstellen. Falls Ihr Empfangsgerät keine Stromversorgung über das Kabel unterstützt, ist üblicherweise ein separates Netzteil im Lieferumfang enthalten. Einige neuere Antennenmodelle lassen sich ebenfalls per USB-Kabel betreiben – was die Montage in der Nähe eines Fernsehers oder einer Steckdosenleiste erleichtert.Ist der Verstärker extern, wird er zwischen Antenne und Empfangsgerät angeschlossen – hier liegt meist ebenfalls ein Netzteil bei. Viele Modelle enthalten außerdem ein Koaxialkabel sowie Montagematerial wie Wandhalterungen oder Mastschellen. Wenn eine größere Distanz zwischen Antenne und Gerät überwunden werden muss, sollte man auf die Kabellänge achten oder ein hochwertiges Koaxialkabel mit niedrigem Dämpfungswert zusätzlich erwerben.






