Braun Herrenrasierer

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Ratgeber zu Braun Rasierer

Marktführer mit breit aufgestelltem Sortiment

Braun gehört nicht nur zu den Pionieren der Elektrorasierer in Deutschland – das Unternehmen ist seit 1950 mit Geräten am Markt vertreten–, sondern ist auch Marktführer bei den Modellen mit Scherfolie. Das Sortiment deckt vom Einsteiger-Modell bis zum Hightech-Rasierer die komplette Bandbreite ab und ist in vier „Series“ aufgeteilt, die erst kürzlich durch eine weitere Modellreihe mit Barttrimmern/Body Groomern ergänzt wurde.

Reinigungsstation

Allgemeine Entscheidungskriterien

Mit Ausnahme der „Einsteigerklasse“ („Series 1“) finden sich in jeder Serie Modelle mit einer Reinigungs- und Ladestation. Die Geräte werden nach jeder Rasur in einer alkoholbasierten Speziallösung gesäubert, der Hersteller wirbt (zurecht) damit, dass dieses Verfahren bedeutend hygienischer sei als eine Reinigung unter fließendem Wasser. Die Station verursacht allerdings nicht unbeträchtliche Folgekosten, weswegen die Meinungen über ihren Nutzen auseinandergehen. Für Kunden mit einer besonders empfindlichen Haut ist die Station sicherlich ratsam. Viele sparen sich jedoch das Geld und wählen stattdessen das entsprechende Modell ohne Station. Außerdem bietet Braun ab der Series 3 auch Einzelgeräte an, die nicht nur wasserdicht sind und daher unter dem Wasserhahn ausgewaschen werden können, sondern sich sogar für eine Nassrasur mit Gel/Schaum unter der Dusche eignen. Auch in diesem Fall empfiehlt sich eine vorherige Abwägung des Mehrwerts dieser Zusatzfunktion, da sie die Geräte natürlich verteuert.

Charakteristik der Einzelserien

Die Modelle der „Series“ 1, 3 5, 7 sowie neuerdings auch 9 unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung beziehungsweise im Funktionsumfang. Wer auf sein Budget achten muss, sollte dies im Blick behalten, da die Basismodelle mit den charakteristischen Merkmalen jeder Serie aufwarten und daher in puncto Rasierqualität nicht wesentlich „schlechter“ sind.
„Series 1“: Mit seiner Einsteigerklasse spricht Braun Kunden an, die für einen Markenrasierer nicht mehr als 50 EUR ausgeben möchten und deren Bart nicht anarchisch in alle Richtungen wächst. Die Geräte haben einen beweglichen, schmalen Scherkopf, passen sich also gut den Konturen des Gesichts an, sofern es nicht besonders „faltig“ oder „kantig“ ist. Die Auswahl beschränkt sich auf Geräte mit/ohne Akku.
„Series 3“: Hier kommt erstmals das Dreifachschersystem von Braun zum Einsatz, bei dem die drei unterschiedlichen Scherköpfe kurze und längere Haare nacheinander in jeweils einem Durchgang kürzen. Das System ist nachweislich effektiver als der einfache Scherkopf der Series 1 und bringt Kunden, die sich nur alle 2, 3 Tage rasieren, einen Vorteil. Die Scherköpfe sind außerdem beweglich gelagert und passen sich daher noch besser den Gesichtskonturen an. Als Akkus kommen NiMH-Modelle zum Einsatz, die in nur einer Stunde vollgeladen sind. Die Geräte der Series 3 gehören zu den beliebtesten Modellen, da sie trotz der besseren Schertechnik immer noch meist deutlich unter 100 EUR liegen und daher selbst für eher schmale Budgets erschwinglich bleiben.
„Series 5“: Die Rasierer warten mit interessanten Zusatzfunktionen für Männer mit „Problembärten“ und markanten Gesichtskonturen auf und bewegen sich erstmals klar im dreistelligen Bereich. Doch die Investition kann sich lohnen. Denn der komplette Scherkopf ist um 40 Grad schwenkbar, was die Rasur an schwierigen Stellen erleichtert und auch effizienter macht, da die Schwenkfunktion gleichzeitig mit den beweglichen einzelnen Scherköpfe interagiert. Ein spezielles System („ActiveLift“) stellt die Haare vor der Rasur auf, die Scherfolie wiederum soll kreuz und quer stehende Haare besser erfassen. Der Ladezustand der hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus kann anhand einer fünfstufigen Anzeige genauer abgelesen werden – kurzum: Die Series 5 bietet Hightech-Features für Männer, die trotz eines schwierigen Bartwuchses nicht lange für eine Rasur vor dem Badezimmerspiegel stehen möchten.
„Series 7“: Die Serie 7 umfasste zwischen 2008 und 2014 die Flaggschiffe des Herstellers. Sie bieten Hightech pur, und zwar in Form der „Sonic“-Technologie. Der Scherkopf richtet mit rund 10.000 Mikrovibrationen die Barthaare auf, damit sie besser erfasst werden. Außerdem stellt sich die Motorleistung selbständig auf die Bartdichte ein. Dieses System ist einzigartig und funktioniert so effektiv, dass es den Modellen der Series 7 schon einige Testsiege eingebracht hat. Darüber hinaus kann die Rasur in drei Stufen eingestellt werden („sensitiv“, „normal“, „intensiv“), eine Option, die Männer mit unterschiedlichem Bartwuchs entgegenkommt. Rasierkopf sowie die Einzelscherköpfe sind natürlich ebenfalls flexibel gelagert, sodass selbst Charaktergesichter glatt rasiert werden können. Aber auch die Reinigungsstation wartet mit Zusatzfunktionen wie etwa einer Schnellreinigung sowie unterschiedlichen Reinigungsprogrammen auf, die die tatsächliche Beanspruchung des Geräts mitberücksichtigen und dadurch Kosten sparen helfen.
„Series 9“: Nach sechs erfolgreichen Jahren übernahmen 2014 die Modelle der 9er-Serie das Ruder als Aushängeschilder des Herstellers. Wesentlichste Neuerung ist der 4-fach-Scherkopf mit seinen zwei zusätzlich mittleren Scherfolien, die sich um sogenannte Problemhaare“ – flach anliegende sowie kreuz und quer wachsende Barthaare – kümmern sollen. Die vier Scherelemente widmen sich zum einen unabhängig voneinander ihrer Aufgabe, wurden aber zusätzlich synchronisiert – woraus sich die Benennung „SynchroSonic“ ableitet. Die Folge: In jeder Minute rückt der Rasierer dem Bart mit 40.000 Bewegungen und zusätzlich den schon aus der 7-er-Serie übernommenen 10.000 Mikrovibrationen zu Leibe. Erste Testergebnisse sowie zahlreiche Kundenrezensionen legen nahe, dass Braun mit der Serie tatsächlich die 7er-Modelle noch einmal in puncto Rasurergebnis und Hautschonung übertreffen konnte. Zudem sind die Rasierer noch leiser geworden. Wie üblich, unterscheiden sich einzelnen Rasierer innerhalb der Serie nur durch ihre Ausstattung (Trocken- oder Trocken-/Nassrasierer, mit/ohne Lade-/Reinigungsstation).

„CruZer“: Mit der CruZer-Serie hat Braun auf mehrere Zeitgeist-Phänomene reagiert. Die Geräte eignen sich nämlich zum Trimmen, schneiden saubere Konturen und erlauben daher kunstvolle Bartrasuren. Die Serie besteht aus Geräten, die sich teilweise auch für die Haare oder fürs „Body Grooming“, also für die Entfernung beziehungsweise zum Trimmen der kompletten Körperbehaarung eignen. Besonders innovativ sind die Modelle, die gleichzeitig eine Nassrasur sowie das Trimmen ermöglichen. Zur Zielgruppe der CruZer-Serie gehören unter anderem mit der Zeit gehende Bartträger, sportliche Kunden sowie eine jüngere Klientel, die ihren Bartwuchs gezielt als Stilelement im Kontext einer öffentlichen Selbstinszenierung einsetzen. Die Geräte sind in Unterserien (CruZer 4/5/6) aufgeteilt, jedes Modell ein Spezialist für eine Körperregion („Face“, „Body“, „Beard“ usw.) sowie für schmale Budgets erschwinglich.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Braun Rasierapparate

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