Fahrzeugbatterie-Ladegeräte

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Ratgeber zu Fahrzeugbatterie-Ladegeräte

Die Autobatterie wieder selbst aufladen

Im Normalfall sollte eine Autobatterie sich durch die angeschlossene Lichtmaschine stets selbst wieder aufladen. Doch unter bestimmten Umständen kann es passieren, dass der Autobesitzer künstlich nachhelfen muss. Denn bei langen Standzeiten sorgen Kriechströme für eine stete Selbstentladung der Batterie, auch sinkt der Ladestand, wenn häufig Kurzstrecken von unter 20 Minuten Fahrtdauer mit Licht gefahren werden. Für solche Zwecke kann sich die Anschaffung eines Ladegerätes lohnen.

Qualitativ weniger Unterschiede - die Ausstattung entscheidet

Diese Batterie-Ladegeräte gibt es erstaunlich zahlreich am Markt. Qualitativ gibt es allerdings zumindest bei den namhaften Herstellern kaum Unterschiede. Das Augenmerk des Käufers richtet sich daher weniger auf die Qualität des Ladevorganges als vielmehr auf die Ausstattung des Ladegerätes, denn die kann überraschend deutlich variieren. So gibt es Ladegeräte, die entweder für Autos oder Motorräder oder auch für beide Vehikel gleichermaßen gedacht sind. Hierbei muss man sich aber vorab erkundigen, welche Ah-Ladung die eigene Batterie benötigt.

Intelligente Ladetechnik

Intelligente Ladegeräte ermöglichen dabei nicht nur das „Hineinpumpen“ von Strom, sondern erlauben sehr feine Einstellungsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel die Eingangsspannung variieren und sogar anhand von Messwerten über den aktuellen Ladezustand der Batterie die schonendste Ladekurve berechnen. Sinnvoll ist es, ein Ladegerät mit sogenannter Delta-Peak-Abschaltung zu erwerben. Ein solches erkennt, wenn die Batterie ihren maximalen Ladestand erreicht hat und schaltet sich dann selbsttätig ab. Denn Schäden durch Überladungen sind das häufigste Problem beim Selbstaufladen von Autobatterien.

Schnellladefunktion überflüssig - und sogar schädlich

Ladegeräte mit Schnellladefunktion dagegen kann man getrost ignorieren, wenn man nicht öfters völlig überraschend ohne Batteriesaft dasteht und dann auch noch unbedingt in kürzester Zeit wieder fahren muss. Denn Schnellladevorgänge ruinieren vor allem die Lebensdauer einer Batterie. Vorsicht auch vor allzu billigen Ladegeräten. Während sich die Geräte der Markenhersteller tatsächlich in den Tests regelmäßig fast gleichwertig schlagen, offenbaren die Billigheimer gerne einmal unsaubere Ladestrom-Kurven oder zeigen am Ende des Ladevorganges unschöne Spannungsspitzen. Und auch dies kann eine Autobatterie schnell erledigen.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Autoladegeräte

Energie-Effizienz Reisemobil International 8/2017 - Um die Lichtmaschine zu einer minimalen Ladung der Bordbatterien zu motivieren, hilft ein kleiner Kniff: Abblendlicht einschalten (Standlicht reicht nicht). Im Testverlauf flossen so zeitweise neun Ampere Ladestrom. Nicht wirklich viel, aber den Stromverbrauch eines Kühlschranks während der Fahrt konnten sie ausgleichen.

Energieverbund segeln 7/2013 - Ob das infrage kommende Ladegerät nach IUoU Kennlinie regelt, ist häufig auf dem Gehäuse gedruckt und/oder in den technischen Daten angegeben. Ist dies nicht der Fall, sollte man von dem Kauf Abstand nehmen. Das einzige Gerät unseres Testes ohne IUoU-Kennlinie ist das "Mobitronic", welches den Ladestrom nur mit der IU-Phase regelt: Es schaltet kurz vor Erreichen der Gasungsspannung ab.

Volle Ladung Quad 1/2012 - Der Erhaltungsladestrom liegt üblicherweise deutlich unter dem maximalen Ladestrom, da die Batterie ja nicht leer ist. PFLEGEN Bei voll geladenen Batterien, die an keinen Verbraucher angeschlossen sind, führen hochwertige Ladegeräte nach einer bestimmten Zeit selbsttätig geringfügige Entladungen herbei; anschließend erfolgt eine Wiederaufladung. Dieser Prozess wird als Endloskette durchgeführt, um die Kapazität der Batterie zu erhalten.

Nie mehr saft- und kraftlos MOTORETTA Nr. 144 (Mai/Juni 2012) - Doch egal, für welches Gerät Sie sich entscheiden: Eine regelmäßige Ladung alle zwei bis drei Wochen hält die Batterie nicht nur länger frisch und erspart den morgendlichen Ärger; sie verlängert auch die Lebensdauer des Stromspenders, wodurch sich die Investition in ein Ladegerät schnell amortisiert.

Acht Ladegeräte im Test Auto Bild 43/2010 - Dreht der Starter nur noch lustlos am Motor, liefert der Akku nicht mehr genug Energie. Zeit fürs Nachladen. Wer auf Nummer sicher gehen will, fährt für einen Batterietest in die Hobbygerät für den Schnelltest Werkstatt. Mit einem speziellen Messgerät wird der Zustand des Stromspenders beurteilt, das Messen der Ruhespannung reicht dafür nicht aus. Wer zwischendurch nur eine schlappe Batterie laden möchte, findet ab 50 Euro ein solides Gerät. Zum Beispiel das Cartrend MP 3800.

Hightech für die Akkus boote 9/2012 - Für den Bordbetrieb ausgelegte Ladegeräte sind nicht billig. Wir prüfen, was die aktuellen Typen taugen, und worauf man beim Kauf achten muss. Testumfeld: Es wurden sechs Ladegeräte für Bordbatterien getestet, die jedoch keine Ednote erhielten.

Lade-Management Reisemobil International 4/2013 - Bisher suchten Reisemobilisten Ladegeräte, die exakt auf ihre Bordbatterien abgestimmt sind, vergeblich. Batteriehersteller Exide bietet für eigene Batterien optimierte Ladegeräte in zwei für Reisemobilisten interessanten Leistungsstufen an. Sie laden sowohl Blei-Säure-Starter- als auch Bord-Batterien. Das Modell 12/7 nahmen die Redakteure von Reisemobil International genauer unter die Lupe. ... Getestet wurde ein Ladegerät für Fahrzeugbatterien, das als „sehr gut“ beurteilt wurde.

Saft für die Akkus Yacht 14/2012 - Für den Betrieb an Bord ausgelegte LADEGERÄTE sind nicht billig. Wir haben geprüft, was die aktuellen Typen taugen, und zeigen, wie Sie sich in der Vielfalt des Angebots zurechtfinden. Sechs Geräte im PRAXISTEST. Testumfeld: Die Zeitschrift Yacht prüfte sechs Ladegeräte und bewertete sie jeweils mit „sehr gut“.

D250S-Laderegler von Ctek Gute Fahrt 8/2012 - Der Einsatz einer Zweitbatterie im Wohnmobil ist ein Muss. Ihre Ansteuerung ist, gerade bei einer Nachrüstung, aber häufig bestenfalls zufriedenstellend: Ein Trennrelais führt zu langen Ladezeiten und ungenauer Ladung, Dioden verhindern gar eine vollständige Ladung. Ergebnis: mangelhafte Ladung und kurze Lebensdauer. Ladespezialist Ctek beweist ein Herz für Camper ... Die Zeitschrift Gute Fahrt probierte einen Laderegler aus, welcher mit „gut“ bewertet wurde.

Polo Charger MOTORETTA Nr. 149 (Dezember/Januar 2013) - Ein Ladegerät für Fahrzeugbatterien wurde begutachtet, jedoch nicht benotet.

Kleinladegerät wieder im Angebot ADAC Online 1/2013 - Von ADAC Online wurde ein Autobatterie-Ladegerät getestet. Das Produkt erhielt keine Endnote.

Voll im Saft Die Zeitschrift „Tourenfahrer“ hat vierzehn Ladegeräte für Motorrad-Batterien einem sorgfältigen Test unterzogen. Zur Prüfung standen fünf preiswerte Steckerladegeräte sowie neun Kabelladegeräte an. Unter den Steckerladegeräten erhielt das Novitec Chargizi 1 die Auszeichnung „Preis-Tipp“, ein Modell nur eine „ausreichende“ Bewertung. Die „Empfehlung“ der Redaktion ging aber an das Kabelladegerät Ctek Multi XS 3600.

XXL Procharger-Ladegerät MO Motorrad Magazin 3/2014 - Klitzekleine Ladegeräte mit Strömen im Milliampere-Bereich gibt es genügend, doch richtig Power für den Mehrwert suchte man bisher vergebens. Jetzt gibt es den XXL-Lader von Louis mit bis zu zehn Ampere Ladestrom. Es wurde ein Ladegerät für Fahrzeugbatterien in Augenschein genommen, jedoch nicht benotet.

Lebensretter für Fahrzeug-Batterien Heimwerker Praxis 6/2013 (November/Dezember) - Ob Motorrad, Jetski, oder Aufsitzmäher – über den Winter werden diese Fahrzeuge nur selten gebraucht. In dieser Zeit geben dann oft die Batterien unbemerkt den Geist auf. Damit das nicht passiert und die Wiederinbetriebnahme des Motors nach dem Winter erleichtert wird, gibt es den Gysflash 7A. Getestet wurde ein Universalladegerät, das man mit der Note 1,3 bewertete. Für die Begutachtung zog man Funktion, Bedienung und Ausstattung heran.

Volle Ladung Reisemobil International 6/2011 - Lade-Booster sorgen für schnelle und vollständige Ladung der Bordbatterie(n) durch den Motor. Doch wie funktioniert die Technik? Systeme von Mobile Technology und Waeco unter der Lupe. Testumfeld: Im Test waren drei Lade-Booster.

Saito Ladegerät Mopped 9/2008 - Der gewissenhafte Batteriepfleger hat womöglich mehrere Ladegeräte in der Garage: eins für alte Motorrad-Akkus, eins für moderne Gel-Batterien, eins für den Pkw-Stromspender usw.

Volle Ladung MOTORETTA Nr. 102 (Januar/Februar 2007) - Im Winter ruht nicht nur der See still und starr, sondern auch viele Fahrzeuge. Damit der Roller dennoch auf Knopfdruck anspringt, verlangt insbesondere die Batterie besondere Pflege. Am besten mit einem der hier vorgestellten Ladegeräte. Testumfeld: Im Test waren 12 Batterieladegeräte , Endnoten wurden nicht vergeben.

Power - Station MOTORRAD 26/2004 - Wenn die Batterie mal wieder zu wenig Strom zum Starten bereitstellt, hilft meist nur eines: den dringend benötigten Saft per Ladegerät einflößen. Testumfeld: Im Test waren neun Batterie-Ladegeräte mit den Bewertungen 4 x „sehr gut“ und 5 x „gut“.

Ctek Ladegerät MXS 5.0 Gute Fahrt 1/2014 - Im Check war ein Autoladegerät, das jedoch nicht benotet wurde.

Optimate4 Dual: CAN-bus geeignet Motorradreisefuehrer.de 12/2012 - Im Check befand sich ein Fahrzeugbatterie-Ladegerät, welches mit der Note „gut“ versehen wurde.

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Autobatterieladegeräte

Mit zunehmendem Alter verlieren Auto- und Motorrad-Batterien an Leistungsfähigkeit, was in der kalten Jahreszeit noch stark gefördert wird. Muss die Batterie dann an ein Ladegerät angeschlossen werden, sollte kein einfaches, sondern ein intelligentes Ladegerät genutzt werden, das die einzelnen Akku-Zellen schonend auflädt. Autobatterien, eigentlich sind es Akkus, können bei falscher Aufladung durch Überladung und Überhitzung großen Schaden nehmen und die Lebensdauer drastisch vermindern. Einfache Ladegeräte liefern konstanten Strom (Spannung) zur Aufladung und kontrollieren nicht, ob der Ladestrom genau passt oder ob der maximale Spannungswert bereits erreicht ist. Im besten Fall kann man noch die Ladezeit einstellen, die in etwa eine schonende Ladung der Akkus verspricht. Anders sieht es bei den intelligenten Ladegeräten aus, die eine komplexe Ladeschaltung oder gar einen Microcontroller besitzen. Mit diesen Geräten lässt sich die exakte Vollladung erkennen und gefahrlos eine Schnellladung durchführen. So kann man mit diesen Geräten auch vorher eine komplette Entladung durchführen – manche bieten sogar eine Cycle-/Alive-Funktion, die durch mehrmaliges Laden und Entladen die Regenration einer Zelle bewirken können. Sinnvoll ist auch die automatische Umschaltung auf Erhaltungsladung nach Abschluss des Prozesses, wenn der Akku nicht gleich in Benutzung genommen wird. Der integrierte Laderegler bzw. die Ladeschaltung sorgt dafür, dass je nach Akku-Typ das richtige Ladeverhalten durchgeführt wird. Beispielsweise dürfen Bleiakkus und Lithium-Ionen-Akkus eine bestimmte Ladespannung nicht überschreiten. Da diese Spannung vom Ladezustand und der Temperatur abhängig ist, muss das Gerät diese Werte auch auslesen können, um den Ladeprozess optimal steuern zu können.