Hardtails sind günstig und stehen in leichtem Gelände nach wie vor hoch im Kurs. Preis-Leistungs-Tipps finden sich z. B. bei Bulls. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Hardtail-MTBs am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

480 Tests 400 Meinungen

Die besten Hardtail-MTBs

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Ratgeber: Hardtail-MTBs

Nach wie vor hoch im Kurs

Stärken
  1. günstige Einstiegsklasse
  2. leicht
  3. geringer Wartungsaufwand
  4. hohe Steifigkeit
Schwächen
  1. Einsatz auf leichtes bis mäßig anspruchsvolles Gelände beschränkt
  2. geringere Traktion
  3. niedriges Komfortniveau

Bergamont Revox 8.0 Leicht, mit guten Parts und vergleichsweise günstig: das Revox 8.0 von Bergamont (Bildquelle: bergamont.com)

Nach welchen Kriterien werden MTB-Hardtails in den Testmagazinen beurteilt und was zeichnet die Testsieger aus?

Trotz wachsender Fully-Konkurrenz werden die Verkaufsflächen der Händler weiterhin von den Hardtails dominiert. MTB-Einsteiger schätzen sie, weil sie günstig sind, Race-Profis und Tourer wegen ihres geringen Gewichts. Denn spätestens beim Kräftemessen im Bergauf-Modus machen sich selbst geringe Unterschiede bemerkbar. Und so wundert es nicht, dass der Gewichtsfrage in den Testmagazinen über alle Preislagen hinweg besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Materialien wie Carbon, ausgefeilte Verfahren bei der Rahmenfertigung und leichte Komponenten lassen die Hardtail-Liga schon mal unter die 10-Kilo-Marke rutschen, treiben die Preise aber in schwindelerregende Höhen. Doch auch vergleichsweise preiswerte Testsieger-Hardtails wie das Revox 8.0 von Bergamont drücken die Kilos auf moderate Werte.
Der Kampf um Kilos flammt aber erst im hohen dreistelligen Preisbereich richtig auf, bei den häufig unter dem Label Marathon oder Cross-Country vertriebenen MTBs. Dann gibt es auch Beigaben wie die wegen ihrer Präzision umjubelten XT-Schaltung von Shimano oder ein Pendant von der teureren und spezialisierteren Sram-Theke, eine mehr oder weniger vernünftig dämpfende Federgabel und fein dosierbare Scheibenbremsen. Ist nur ein Bike für kurze Schotterwegsprints gefragt, um die die Winterplauze abzutrainieren, reicht auch ein Hardtail aus der Preisklasse zwischen 500 und 800 Euro mit günstigen und soliden Komponenten aus Shimanos Altus- oder Deore-Gruppe. Gabel-Lockout, Vario-Sattelstütze, kaschierte Züge und Performance-Reifen geraten dann ins Hintertreffen. In diesem Fall spielt es auch keine Rolle, ob das Bike nun 13 oder 14 Kilo wiegt. Diese Preisklasse wird von den einschlägigen Verbrauchermagazinen zwar kaum erfasst. Marken wie Giant, Cube oder Radon liefern auf diesem Budgetniveau aber zielführende Kompletträder.

Unabhängig vom Preis und der Gewichtsfrage sind Hardtails der Fully-Klasse in einem Punkt grundsätzlich unterlegen, wie auch die einschlägigen Testmagazine immer wieder resümieren: Ihre Spritzigkeit können sie nur auf moderatem Terrain entfalten. Anspruchsvolle Wurzelparcours und Buckelpisten beantworten sie bei rasantem Tempo stets mit einem Super-Mario-Effekt. Der Grund: Durch die fehlende Hinterbaudämpfung verliert das hintere Laufrad schnell den Bodenkontakt und bleibt länger in der Luft. Das Hardtail hat also längere Phasen zu überwinden, in denen es manövrierunfähig ist. Ähnlich verhält es sich bei der Gabeldämpfung: Reagiert sie zu träge und weist einen zu kurzen Federweg auf, tanzt auch das vordere Laufrad munter dem Traktionsverlust entgegen.

Die Top 3 der leichtesten Hardtails


MTB-Hardtails unter 1.000 Euro: Welche sind die besten?

Geringes Budget und hohe Ansprüche müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen, wenn ein Hardtail zu Fitnesszwecken gesucht ist. Die landläufige Faustregel, dass ein gutes Hardtail erst ab 1.000 Euro zu haben ist, beginnt zu bröckeln. Carver legt schon bei rund 800 Euro los und bringt mit dem Strict 700 ein solides Modell mit XT-Schaltwerk von Shimano, Rock Shox-Federgabel mit Lenker-Lockout und moderatem Gewicht an die Käufer. Konkurrent Radon wirft mit dem ZR Team 7.0 ein ähnliches Hardtail auf den Markt, Listenpreis: etwa 850 Euro. Das Race One von Cube liegt bei Ausstattung und Preis auf einem ähnlichen Level, muss sich im Gewichtsvergleich aber unterordnen. Die Klasse der Hardtails um die 1.000 Euro wird seit Jahren von Bulls Copperhead 3 beherrscht. Teile und Gewicht stimmen – und Auslaufmodelle aus den Vorjahren können satte Ersparnisse einfahren.

Fischer EM 1864 Muss sich vor der teuren Konkurrenz nicht verstecken: das Fischer EM 1864 (Bildquelle: fischer-die-fahrradmarke.de)

Welche sind die günstigsten Hardtail-Pedelecs?

Längst hat der Pedelec-Trend auch die MTB-Sparte eingeholt. Doch wer sich bei Markenherstellern wie Cube oder KTM bedient, muss schnell mal ein kleines Vermögen hinblättern. Discounter-Anbieter ziehen nach und setzen das Preisniveau deutlich unter die 2.000-Euro-Schwelle. NCM bildet derzeit die untere Kante des Preisspektrums und vertreibt seine MTB-Pedelecs über die Märkte der Real-Kette für gut 1.000 Euro, markiert im Gewichts- und Teilevergleich aber das Schlusslicht. Fischer macht es besser und liefert seine Modelle aus der EM-Reihe mit XT-Schaltwerk, Markenbereifung und 100 mm-Federgabel mit Sperrfunktion aus – Listenpreis: um die 1.800 Euro. Ein Blick auf die Vorjahresmodelle kann sich auch hier lohnen, die Preisnachlässe belaufen sich zum Teil auf mehrere Hunderter. Den Wunsch nach einem erschwinglichen E-MTB schlagen auch Handelsriesen wie Stadler nicht ab. Beim Blade XT der Eigenmarke Dynamics sind für rund 1.700 Euro gute Teile und Fahreigenschaften geboten. Darüber hinaus besitzt es einen Bosch-Motor, was in dieser Preisregion selten ist.

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