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Schwächen
Das Logo des deutschen Traditionsunternehmens Blomberg. Die Marke wird in Deutschland nicht mehr aktiv vertrieben. (Bild: blomberg-deutschland.de)
Blomberg war ein deutsches Traditionsunternehmen aus Ahlen in Westfalen – mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1883 zurückreicht. Nach mehreren Übernahmen ist der Markenname heute Geschichte: In Deutschland werden keine Blomberg-Geräte mehr verkauft. Wer sich für gebrauchte Geräte oder Ersatzteile interessiert, kann die nachfolgende Markengeschichte und Gerätecharakteristik als Orientierung nutzen.
Von der Metallfabrik zum Waschmaschinen-Hersteller
Blomberg wurde 1883 als metallverarbeitendes Unternehmen gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann das Unternehmen 1949 mit der Herstellung von Waschmaschinen, einem der ersten Haushaltsgeräte aus dem Ahlener Werk. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Blomberg zu einem soliden, wenn auch nie marktführenden Hersteller weißer Ware in Deutschland.Aufstieg, Übernahmen, Markenende
Der Höhepunkt der Unternehmensgeschichte lag in den 1970er-Jahren: 1978 war Blomberg finanziell stark genug, um den österreichischen Konkurrenten Elektra Bregenz zu übernehmen. Doch der Druck durch große deutsche Marken wie Bosch, Siemens und Miele wurde zu groß. Blomberg konnte weder mit deren Markenstärke noch mit dem niedrigen Preisniveau ausländischer Billiganbieter mithalten. 1994 übernahm der italienische EL.FI.-Konzern das Unternehmen und ordnete es der französischen Groupe Brandt zu, die 2002 selbst Insolvenz anmeldete. Den Ausweg bot die türkische Arçelik A.Ş., eine Tochter der Koç-Unternehmensgruppe, die das Unternehmen übernahm. In Deutschland ist Arçelik vor allem unter der Marke Beko bekannt.Die Blomberg-Produktion wurde nach Istanbul ausgelagert, Entwicklungs- und Vertriebsstrukturen in Ahlen wurden schrittweise geschlossen. Heute führt die Beko Germany GmbH Blomberg offiziell als ehemalige Marke; neue Geräte unter dem Markennamen Blomberg werden in Deutschland nicht mehr verkauft.





















