Mobile Navigationsgeräte

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Ratgeber zu Mobile Navigationsgeräte

Flexibel einsetzbare Orientierungshelfer und Fahrassistenten

NaviMarken_Collage3_1440pFür Smartphones gibt es inzwischen viele Apps, mit denen die Geräte auch zur Routenplanung und Streckenführung genutzt werden können. Die parallele Nutzung zur Navigation und als Telefon kann aber in so einigen Situationen kritisch miteinander kollidieren. Gerade wer öfter unterwegs ist, wird das schon erlebt haben. Deshalb nutzen unverändert viele Fahrer von Kraftfahrzeugen aller Art, sei es auf zwei oder auf vier Rädern, Navigationsgeräte. Nach wie vor beliebt sind dabei die flexibel einsetzbaren mobilen Navigationsgeräte. Sie lassen sich beispielsweise wechselnd auch in verschiedenen Fahrzeugen nutzen. In der Anschaffung sind sie zudem wesentlich kostengünstiger als die technisch komplexen und meist in ganze Multimediasysteme integrierten Einbaugeräte der verschiedenen Kfz-Hersteller.

Der Markt in Deutschland

Der deutsche Markt wird inzwischen weitgehend von vier Marken dominiert: Da sind die beiden eigenständigen Hersteller Garmin™ und TomTom™. Weiterhin gibt es die Geräte von Becker™, die zusammen mit der vor allem durch die Stadt- und Straßenkarten bekannten Marke Falk und dem Marco-Polo-Reiseführer zu „United Navigation“ gehören. Blaupunkt ist nur noch eine reine Marke, die einer luxemburgischen Kapitalbeteiligungsgesellschaft gehört und von dieser als Lizenz vergeben wird. Die Kartensätze werden von TomTom bezogen. Es gibt keinen markeneigenen Kundendienst, sondern der Support wird von Drittfirmen als Dienstleistern wahrgenommen. Weitgehend unbekannt ist hierzulande die Marke Mio™, deren Geräte auf manchen Webseiten angeboten werden. Es gibt aber nahezu keine Produkttests und Kundenrezensionen, sodass eine fundierte Einschätzung der Produkte nicht erarbeitet werden kann. Andere Marken spielen hierzulande überhaupt keine Rolle mehr.

Stärken und Schwächen der Geräte ähneln sich meist innerhalb der Modellreihen eines Herstellers, egal ob es um die Hardware, wie beispielsweise die Displays, oder um die Software und die Navigationsfunktionen geht. Jeder Hersteller hat eine andere Menüführung und Bedienung, die man kaum als besser oder schlechter qualifizieren kann. Es ist eher eine Sache des persönlichen Geschmacks. Je nach Hersteller sind die Geräte zudem für unterschiedliche Fahrzeugtypen wie Pkw, Wohnmobil oder Motorrad, einige auch auf dem Fahrrad oder als Fußgänger, nutzbar. Andere bieten ausschließlich eine Pkw-Navigation oder eine Motorrad-Navigation an.

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Informationen zur Route und technische Assistenten für den Fahrer

Bei der Funktionalität unterscheidet man meist zwischen Zusatzinformationen und Assistenzfunktionen. Zusatzinformationen beziehen sich auf die vorgesehene Fahrstrecke, die Route. Dazu gehören beispielsweise Verkehrsmeldungen mit der Anzeige von Staus oder Gefahrenstellen einschließlich dem Berechnen von Umfahrungsvorschlägen. Weitere Zusatzinformationen sind etwa die Anzeige der Reststrecke, der geschätzten Ankunftszeit oder von sogenannten „Points of Interest“ (POI) entlang der Strecke. Das können Parkplätze und Raststätten ebenso wie Sehenswürdigkeiten, Einkaufszentren oder öffentliche Einrichtungen aller Art und Ähnliches sein.

Assistenzfunktionen hingegen sollen den Fahrer in seinem konkreten Fahrverhalten unterstützen. Vielen sind vor allem gut funktionierende Fahrspur- und Kreuzungsassistenten wichtig, die an Autobahnabfahrten oder im Straßendschungel der Städte auf dem Display detailliert anzeigen, welcher Spur man folgen soll oder wann man in die beabsichtigte Straße einbiegen muss. Daneben gibt es Geschwindigkeitswarner, die signalisieren, wenn man das auf der jeweiligen Straße geltende Tempolimit überschreitet. Technisch ausgefeiltere Geräte warnen, wenn auf mehrspurigen Straßen die falsche Spur genommen wird oder raten als Müdigkeitswarner zu Pausen. Zusätzliche Sicherheit versprechen schließlich noch Kollisionswarner in den zugegeben wenigen Navis, die mit einer integrierten Dashcam ausgestattet sind.

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Überlegungen vor einer Anschaffung

Wer ein mobiles Navigationsgerät anschaffen will, sollte sich daher überlegen, für welche Zwecke er es nutzen will: Nur in einem PKW oder etwa auch im Wohnmobil oder am Motorrad. Geräte mit großen 7-Zoll-Bildschirmen nehmen in Kleinwagen ein großes Sichtfeld in Anspruch. Im SUV oder Wohnmobil mit größeren Armaturenbrettern und räumlichen Ausdehnungen können 5-Zoll-Displays dagegen schon recht klein sein. Manche Geräte sind mit Smart-Funktionen ausgerüstet. Hier kann man viele zusätzliche Infos nutzen, wenn man das Navi mit einem Smartphone koppelt. Aber Vorsicht: Das geht immer zu Lasten des persönlichen Datentarifs aus dem eigenen Mobilfunkvertrag. Es gibt aber auch Geräte, in denen die Technik zum Empfang von Live- oder Echtzeitinformationen zur Verkehrslage, zum Wetter entlang der Route oder sogar zu freien Parkplätzen am Zielort bereits integriert ist.

Kostenlose Updates: da wird "lebenslang" zu einem sehr relativen Begriff

Noch ein Hinweis: Inzwischen werben praktisch alle Hersteller mit „lebenslangen“ kostenlosen Karten- und Software-Updates. Nur definiert jeder „lebenslang“ auf seine Weise. Meistens bedeutet das: Solange noch Karten- und Softwarematerial in dem zu dem jeweiligen Gerät passenden Dateiformat erstellt und die jeweilige Produktgeneration noch gepflegt wird. Manche Hersteller knüpfen sie zudem an eine Bedingung, sich innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Kauf zu registrieren. Wie immer empfiehlt es sich also auch hier, das Kleingedruckte sorgfältig zu beachten.

Autor: Werner

Produktwissen und weitere Tests zu Mobile Navigationsgeräte

À la carte test (Stiftung Warentest) 2/2014 - Navigationsgeräte: Mehr für weniger Geld – die neuen Navis machens möglich. Das Novum: kostenlose, lebenslange Kartenupdates. Bestnoten holen sich preiswerte Modelle ab 130 Euro. Testumfeld: Im internationalen Gemeinschaftstest unter Federführung der Stiftung Warentest befanden sich 12 mobile Navigationsgeräte mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Darunter waren 3 Modelle mit 4,3 Zoll Bilddiagonale, 6 Navis mit einer Bildschirmgröße von 5 Zoll sowie 3 Geräte mit einer Bilddiagonale von 6 bis 7 Zoll. Die Bewertungen waren 11 x „gut“ und 1 x „befriedigend“. Als Urteilskriterien wurden neben Navigation (Fahrempfehlungen: Ansage / Anzeige, Routenführung, Zeit für Start und Ortung / Routenberechnung, Fußgängernavigation) und Handhabung (Gebrauchsanleitung und Hilfe / Installation, Täglicher Gebrauch, Spracherkennung / Umgang mit Anrufen, SMS) auch Verarbeitung, Nutzungszeit mit Akku sowie Vielseitigkeit herangezogen. Zudem stellte man in einer Tabelle 8 verwandte Modelle vor. Ein zweiseitiges Adressverzeichnis ist im PDF enthalten.

Freie Fahrt für alle connect 5/2014 - Der neue DAB+-Staudienst ‚Garmin Traffic Live‘ kostet keinen Cent extra, viele ältere Navis kann man mit ihm aufrüsten - zum Teil ebenfalls kostenlos. Wir nennen alle Details und sagen, wie gut der Dienst schon ist. Ein Navigationssystem befand sich im Einzeltest und wurde mit „überragend“ bewertet. Ausstattung, Handhabung, Zielführung und Routenberechnung dienten als Testkriterien.

Neustart für TomTom Computer Bild 20/2014 - Das günstige TomTom Start 40 bietet schnörkellose Navigation – reicht das im Alltag aus? Auf dem Prüfstand befand sich ein Navigationsgerät, das die Gesamtnote „befriedigend“ erhielt. Zu den Bewertungskriterien zählten Zieleingabe, Routenführung, Navigation, Staumeldung und Bedienung.

Schöner stauen Computer Bild 14/2014 - Das Garmin Nüvi 2598 LMT-D übermittelt Stauwarnungen per DAB+. Ob das klappt? Computer Bild testete ein Navigationssystem. Es erhielt die Endnote „gut“. Als Testkriterien dienten Findbare Ziele, Routen, Stauwarnung und Bedienung.

Weg-Weiser Motorrad News 7/2014 - Mit einem Einstandspreis von 649 Euro richtet sich Garmins Zumo 590 an Tourenprofis und Intensivnutzer. Was kann der Fünf-Zoll-GPS-Bolide? Ein Navigationssystem wurde getestet, ohne benotet zu werden.

Navi mit Sonnenschirm MO Motorrad Magazin 7/2014 - Garmins neues Motorradnavi-Flaggschiff Zumo 590 legt mit sonnenscheintauglichem Bildschirm, schnellem Prozessor und guter Bedienung die Messlatte für die Touring-Konkurrenz sehr hoch. Und dann bietet Garmin noch das ganze moderne Spielzeug wie einen Smartphone-Link oder die Steuerung der Garmin-Action-Kamera. Im Check war ein Navigationsgerät. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

Sieben Millimeter CAR & HIFI 3/2013 (Juni/Juli) - Portable Navigationssysteme müssen keine Billig-Lösung sein. Es geht auch hochwertig, edel und mit durchdachten Funktionen, wie das neue Spitzenmodell von Becker beweist. Ein Navigationssystem wurde getestet und mit 1,1 bewertet. Routenberechnung, Zielführung, Bedienung und Ausstattung dienten als Testkriterien.

Navi - Neuer Versuch E-MEDIA 17/2013 - TomToms Go 500 kommt mit einer grundlegend veränderten Benutzeroberfläche. E-Media hat das Navigationsgerät getestet. Ein Navigationssystem befand sich im Einzeltest und erhielt in der Endwertung die Note „gut - sehr gut“.

Fahrender Holländer Computer Bild 17/2013 - Wer ein TomTom hat, kennt sie alle? Weit gefehlt! Bei den neuen TomTom-Go-Navis ist alles anders. Aber auch besser? Getestet wurde ein Navigationssystem, das die Bewertung „befriedigend“ erhielt. Zielsuche, Routenqualität, Streckenführung, Vermeidung von Staus und Bedienung dienten als Testkriterien. Zusätzlich wurde der Lifestyle-Faktor (Design, Handhabung, Wertigkeit) beurteilt.

Test: TomTom Go Live 1000 navi-magazin.de 11/2010 - TomTom hat zum Ende 2010 fast seine komplette Produktpalette erneuert. Wir testen das neue Spitzenmodell Go Live 1000.

Mit der Zeit fahren trenddokument 3/2015 - Ein Navigationssystem wurde geprüft und erhielt 5 von 5 möglichen Sternen.

Test: Becker Traffic Assist Z213 und Becker Traffic Assist Z215 navi-magazin.de 5/2010 - Höchst elegant sind das neue Becker Traffic Assist Z215 und sein kleiner Bruder, das Traffic Assist Z213. Beide unterscheiden sich nur durch Ausstattungsdetails, sind ansonsten aber zwei fast gleichwertige Navis der Spitzenklasse.

Flacher Navigator Computer Bild 7/2013 - Das Becker Revo.1 weiß, wo Sie hin wollen, und hat einen Schnellstart-Modus. Ein Navigationsgerät befand sich auf dem Prüfstand. Es erhielt keine Endnote. Als Testkriterien dienten Geschwindigkeit, Anweisungen und Bedienung.

Fahren mit Web-Hilfe trenddokument 2/2015 - Ein Navigationssystem befand sich im Einzeltest und wurde mit 4,5 von 5 Sternen benotet.

Test: Garmin nüvi 1240 navi-magazin.de 11/2009 - Günstig soll es sein. Und einfach in der Bedienung. Diese zwei Anforderungen sind für die meisten Navi-Neukunden die wichtigsten Punkte. Kein Hersteller kann es sich leisten, für diese Zielgruppe kein Gerät anzubieten. Garmin bedient deswegen die Einsteigerklasse mit dem nüvi 1240.

Test: TomTom XL Live navi-magazin.de 10/2009 - Nicht XL, nicht Go. Der neue TomTom XL Live vereint die kompakten Abmessungen und die nicht luxuriöse, aber brauchbare Ausstattung eines XL mit dem Live-Datendienst eines Go 940. Eine brauchbare Mischung oder ein Gerät, das keiner haben muss?

Test: TomTom XL IQ Routes Edition Central Europe Traffic navi-magazin.de 10/2009 - TomTom hat seine Mittelklasse-Baureihe XL erweitert um ein Modell mit einer geringeren Kartenabdeckung und deswegen einem niedrigeren Preis. Ist das abgespeckte Modell eine gute Alternative?

Damit es nicht eng wird CARAVANING 1/2018 - Mit der Insolvenz der Firma United Navigations sind mit Becker und Falk zwei namhafte Anbieter aus den Regalen der Elektronikmärkte verschwunden. Die vier verbleibenden Geräte der Anbieter Blaupunkt, Carguard Systems, Garmin und Snooper haben wir für diesen Test verglichen. Neben der Routenführung berücksichtigten wir Ausstattung und Bedienbarkeit. Bereits bei der Auswahl des Fahrzeugprofils zeigen sich deutliche Unterschiede.

Stressfrei am Stau vorbei Computer Bild 12/2017 - Deshalb begaben sich zwei Redakteure auf Testfahrt von Hamburg nach Kopenhagen - mit 21 Smartphones und Navis an der Windschutzscheibe. Die drei großen Hersteller auf dem deutschen Navimarkt heißen Tom-Tom, Garmin und Becker. Sie führen die Bestsellerlisten einschlägiger Online-Händler wie Amazon an.Alle Hersteller sind im Test jeweils mit Geräten des günstigen, mittleren und teuren Preissegments zwischen 179 und 379 Euro vertreten.

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