Das Wichtigste auf einen Blick:
- Verwandelt jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss in einen Smart-TV
- Kompakt und platzsparend – passt direkt hinter den Fernseher
- Voraussetzungen: HDMI-Eingang, Steckdose und stabiles WLAN
- Streaming-Sticks bieten eine eigene Menüoberfläche mit Apps und Fernbedienung
- Dongles spiegeln Inhalte vom Smartphone – kein eigenes Menü nötig
- Preise ab ca. 30 Euro bis rund 200 Euro je nach Ausstattung
Wenn Sie keinen Smart-TV besitzen, Ihren Fernseher aber nachträglich mit Apps und smarten Funktionen ausrüsten wollen, empfiehlt sich der Einsatz von Streaming-Sticks, -Clients oder -Dongles. Was die smarten Unterstützer können und welche Unterschiede es zwischen den beiden Haupttypen gibt, erfahren Sie hier.
Telekom MagentaTV Stick (2. Gen.): 4K-Streaming-Stick mit Android TV, WLAN 6, Dolby Vision, Dolby Atmos und Zugriff auf über 160 TV-Sender sowie alle gängigen Streaming-Dienste. (Bildquelle: amazon.de)
Streaming-Clients im Test: Wie urteilt die Fachpresse?
Die Fachpresse nimmt Streaming-Clients sowohl in Einzel- als auch Vergleichstests unter die Lupe. Im Fokus steht zunächst die Signalqualität: Werden Bild und Ton sauber übertragen? Bringt der Player alle wichtigen Formate mit, etwa Dolby Vision, HDR10+ oder Dolby Atmos? Daneben spielt die Ausstattung eine wesentliche Rolle: Wie umfangreich ist das Betriebssystem, wie groß die Auswahl an Apps und Diensten? Welche Streaming-Standards werden unterstützt? Sind neben dem obligatorischen HDMI weitere Schnittstellen an Bord – etwa ein Ethernet-Port für eine stabilere Verbindung? Die Bedienung rückt in den Mittelpunkt der Auswertung: Die besten Clients überzeugen mit eindeutiger Bedienoberfläche, logisch aufgebauten Menüs und schneller Erstinstallation. Wie flink reagiert der Client auf Eingaben? Wird die Steuerung mit einem Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant erleichtert? Räumt der Client in allen Disziplinen ab, platziert er sich ganz oben auf dem Siegerpodest.Was leisten Streaming-Clients?
Ältere oder sehr günstige Fernseher sind viel seltener mit smarten Features ausgerüstet. Andere TV-Geräte sind wiederum nicht in der Lage, neue Anwendungen wie Disney+ oder Max nachträglich zu installieren. Hier bilden „Streaming-Clients" in Form von kleinen Boxen, Sticks oder Dongles die kostengünstige Alternative gegenüber einem komplett neuen Fernseher und nehmen im Gegensatz zu Netzwerk-Playern kaum Platz weg. Die Voraussetzungen? Ein möglichst störungsfreies WLAN-Netz, ein HDMI-Eingang am Fernseher und die Stromzufuhr, die entweder über den USB-Anschluss des Fernsehers oder mithilfe eines Netzteils erfolgt. Passende Kabel und Stromstecker liegen den Geräten bei.
Der HD Plus IP TV-Stick bietet über 100 HD-Sender per Live-TV sowie Zugriff auf alle gängigen Streaming-Apps. (Bildquelle: amazon.de)
Worin unterscheiden sich Streaming-Sticks und -Dongles?
Der Unterschied liegt in der Übertragung: Sticks geben den Content direkt wieder und stellen eine eigene Menüoberfläche für VoD-Dienste, Musik-Apps oder sogar Cloud-Gaming bereit, während Dongles Inhalte „spiegeln" und demnach Smartphones, Tablets oder Notebooks als Content-Quelle anzapfen. Gespiegelt wird mithilfe von Übertragungsstandards, die vom Quellgerät ebenfalls unterstützt werden müssen – etwa Chromecast, AirPlay, Miracast oder DLNA. Streams starten Sie beim Dongle entweder im Browser oder direkt aus einer App auf dem Smartphone, indem Sie auf das passende Verbindungssymbol tippen.Bei einem TV-Stick sind Sie nicht auf Drittgeräte angewiesen und erhalten ein eigenständiges Menü, durch das Sie einfach per Fernbedienung navigieren können. Wichtig zu wissen: Die klassische Trennung zwischen reinem Dongle und vollwertigem Stick verschwimmt zunehmend. So hat Google den ursprünglichen Chromecast-Dongle ohne eigene Oberfläche inzwischen durch den Google TV Streamer ersetzt – eine kompakte Box mit eigener Menüoberfläche, Fernbedienung und Google-TV-Betriebssystem. Amazons Fire-TV-Stick bleibt der bekannteste Vertreter des klassischen Sticks mit eigenem Menü. Viele Streaming-Boxen kombinieren heute beide Welten: Sie bieten eine Android- oder Google-TV-Oberfläche und unterstützen gleichzeitig Chromecast zum Spiegeln vom Smartphone.
Der Google TV Streamer (4K) ersetzt den Chromecast und überzeugt mit flüssiger 4K-Wiedergabe in Dolby Vision, einer Gigabit-LAN-Buchse für stabile Verbindungen und Smart-Home-Steuerung via Matter und Thread. (Bildquelle: amazon.de)






