Sommerreifen

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Produktwissen und weitere Tests zu Sommerräder

ADAC - Knausern kann gefährlich werden Autofahrer, die beim Kauf neuer Sommerreifen glauben, knausern zu müssen, setzen sich selbst überflüssigerweise einer Gefahrenquelle. So jedenfalls lautes das „wichtigste“ Ergebnis des großen Sommerreifentests, den der ADAC traditionellerweise kurz vor dem Frühlingsbeginn auch 2010 wieder auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Zehn Sommermodelle und ein BMW 135i Coupé Zehn Sommerreifen mussten in einem Praxistest der Zeitschrift „Sport Auto“ ihre Haftungs- und Handlingsqualitäten bei einem BMW 135i Coupé unter Beweis stellen. Nach den ausführlichen Testfahrten bildeten der Pirelli P Zero sowie der Continental Sport Contact 3 das Spitzenduo – ersterer wegen seiner hervorragenden Eigenschaften auf nasser Fahrbahn, letzterer mit einem glänzenden Ergebnis bei Trockenheit. Als „sehr empfehlenswert“ stuft die Zeitschrift auch noch den Hankook Ventus S1 Evo sowie den Michelin Pilot Sport ein.

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PKW-Sommerreifen

Sommerreifen gibt es in allen denkbaren Ausführungen: Als Alltagsreifen, Breit- oder Sportreifen oder auch als Geländereifen. Notlaufsysteme (Run-Flat-Reifen) bieten zusätzliche Sicherheit bei Reifenpannen, sind jedoch noch recht teuer. Reifen für den Sommer können auch bei kaltem Wetter genutzt werden, ein Wechsel muss bei aufkommender Nässe erfolgen. Sommerreifen verfügen über eine harte Gummimischung sowie über ein flaches Profil, um auf trockener Fahrbahn optimalen Halt zu garantieren und den Abrieb so gering wie möglich zu halten. Sie existieren in allen denkbaren Bauformen - für den Alltagsgebrauch, als Breit- oder Sportreifen und als Geländereifen. Spezielle Notlaufsysteme können bei einem Reifenplatzer helfen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten und zugleich die Entfernung zur nächsten Werkstatt zu überwinden. Solche Systeme kosten jedoch verhältnismäßig viel Geld und finden sich daher bislang noch sehr selten bei Privatanwendern. Das Profil eines solchen Reifens darf niemals unter 1,6 Millimetern liegen, auf den Vorderachsen werden mindestens 2 Millimeter empfohlen. Da die Reifen im Winter keine ausreichende Fahrsicherheit bieten, muss irgendwann ein jeder seinen Winterreifensatz hervorholen und umrüsten. Dabei stellt sich den meisten Autobesitzern jedoch jedes Jahr erneut die Frage: Wann eigentlich? Diese Frage kann jedoch nicht pauschal beantwortet werden, denn dank neuer Gummimischungen werden Sommerreifen nicht mehr so schnell inflexibel und spröde wie einst. So kann auch bei niedrigsten Temperaturen noch ein Sommerreifen bessere Bodenhaftung bieten als ein Winterreifen. Ganz anders sieht das freilich aus, wenn Nässe oder gar überfrierende Nässe im Spiel sind. Spätestens dann sollte gewechselt werden. Damit die Käufer zudem überhaupt wissen, welches die richtigen Reifen für ihr Fahrzeug sind, gibt es den so genannten "Reifen-Code", der in Form von Buchstaben und Zahlen auf den Reifen gedruckt ist. Hierbei stehen die ersten beiden durch einen Schrägstrich getrennten Zahlen für die Reifenbreite in Millimetern und das Verhältnis von Flankenhöhe zur Reifenbreite in Prozent. Das folgende "R" steht für Radialreifen, welche heutzutage die Norm darstellen. Die folgende Zahl gibt den nötigen Felgendurchmesser an, danach steht der Geschwindigkeitsindex. Faustregel: Je höher der Buchstabe im Alphabet, desto höher die erlaubte Geschwindigkeit.