Die bes­ten Radios | Test 04/2026

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Wei­tere Bes­ten­lis­ten

Ratgeber: Radios

Radio­nut­zung im Über­blick

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Massiv höhere Senderzahl als herkömmliche Radios
  • Umfassende Ausstattung, wie z.B. Bluetooth, USB-Anschlüssen, Streaming-Dienste
  • Breiteres Angebot an Informationen
  • Sendererkennung automatisch

DAB+: Radios empfangen heutzutage digital

Sendersuche bei UKW-Radio Bei DAB+-Sendern bleiben die Frequenzen konstant. Dadurch entfällt das lästige Suchen nach Sendestationen. (Bildquelle: pixabay / freestocks-photos)

DAB+ (Digital Audio Broadcasting) bietet im Vergleich zum herkömmlichen UKW-Radio einige Vorteile. So empfangen DAB+-Radios deutlich mehr Sender als klassische UKW-Geräte, wobei die Verfügbarkeit einzelner Programme je nach Bundesland variiert. Außerdem ist die Wiedergabe der Sender komplett rauschfrei, was beim UKW- (oder FM-) Empfang nicht immer garantiert ist.
Laut geltendem Telekommunikationsgesetz müssen seit dem 21. Dezember 2020 alle Radios und Anzeigegeräte im Haushalt sowie im Auto DAB+ empfangen können. Geräte ohne Display dürfen hingegen weiterhin nur UKW unterstützen. Der Trend geht klar hin zum digitalen Radioempfang: Mit einem DAB+-Radio sind Sie zukunftssicher unterwegs.

Wie weit die Digitalisierung vorangeschritten ist, zeigt das Beispiel der Schweiz: Am 31. Dezember 2024 hat die SRG ihre Radioverbreitung über UKW schweizweit eingestellt. Die privaten Schweizer Sender dürfen auf Beschluss des Parlaments vom Dezember 2025 ihre UKW-Konzessionen bis Ende 2031 verlängern. Norwegen sendet seit 2017 nahezu ausschließlich digital. In Deutschland entscheiden die Bundesländer autonom: Stand Januar 2026 hat nur Schleswig-Holstein einen konkreten Abschalttermin (2031) festgelegt. Andere Bundesländer planen die Umstellung unterschiedlich schnell – UKW bleibt in Deutschland mittelfristig verfügbar, der Übergang zu DAB+ ist aber in vollem Gange.

Glücklicherweise haben Hersteller längst auf den neuen Empfangsstandard reagiert und ihre Produkte entsprechend angepasst. Egal, ob Internetradio oder einfaches Baustellenradio wie das Makita DMR115: Heutzutage gibt es kaum noch ein Display-Radio ohne DAB+-Unterstützung.

Eine noch umfangreichere Auswahl finden Sie in unserer DAB-Radio-Übersicht.

DAB+: Was macht der digitale Radioempfang möglich?

Navigationssystem im Auto (Bildquelle: pixabay / USA-Reiseblogger)

Im Vergleich zu klassischem UKW-Radio punktet DAB+ nicht nur mit einer größeren Senderauswahl und rauschfreier Übertragung. Weitere Vorteile im Überblick:

  • Mehr Informationsangebot: Viele DAB+-Sender übertragen zusätzliche Daten wie Wetterinformationen, Details zur gerade laufenden Musik oder Nachrichten-Ticker.
  • Automatische Sendererkennung: Anders als bei UKW müssen Sie bei DAB+-Radios nicht mehr manuell nach Sendern suchen, da die Programme feste Frequenzen nutzen. Unterwegs entfällt somit das lästige Scannen.
  • Verbesserte Navigation: Durch schnellere und umfangreichere Datenübertragung per DAB+ können Navigationsgeräte präzisere Verkehrsinformationen liefern und alternative Routen empfehlen.

Internetradio: Zugang zu Tausenden Sendern rund um die Welt

LAN-Kabel an blauer Kugel Ist Ihr Radio über (W)LAN verbunden, stehen Ihnen weltweit Podcasts und Radiosender offen. (Bildquelle: pixabay / kalhh)

Internetradios bieten ein noch umfangreicheres Angebot als DAB+-Modelle. Sie ermöglichen nicht nur den Empfang von Radioprogrammen aus allen Ländern – die Auswahl umfasst weltweit Zehntausende Sender –, sondern erlauben auch das Hören von Internet-Podcasts. Häufig können Sie dabei gezielt nach bestimmten Genres oder Sendern suchen. Die Verbindung mit Ihrem Heimnetzwerk gelingt oft kabellos und unkompliziert.
Wie beliebt Internetradio mittlerweile ist, zeigt die Media-Analyse der agma: Online-Radio verzeichnet besonders bei jüngeren Hörerinnen und Hörern starke Nutzungszahlen, aber auch die Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen greift regelmäßig auf Webradio zurück. Die aktuellen Nutzungszahlen entnehmen Sie der jeweils aktuellen agma-Auswertung unter agma-mmc.de.

Wenn Sie ein Internetradio anschaffen möchten, sollten Sie mit etwas höheren Anschaffungskosten rechnen. Wie bei allen Radios hängen Klang und Funktionsumfang vom Preis ab. Beliebte Extras sind beispielsweise Bluetooth-Kopplung oder USB-Anschlüsse.

Einige der besten WLAN-Radios im Überblick:

  Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
Ken­wood CR-​ST200S

ab 205,99 €

CR-ST200S

Sehr gut

1,0

Viel­sei­ti­ges Smart-​Radio mit kraft­vol­lem Klang und kla­rem Dis­play

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Bisher keine Bewertungen

0 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

1 Test

Ken­wood CR-​ST120S

ab 129,95 €

CR-ST120S

Sehr gut

1,0

Viel­sei­ti­ges Smart-​Radio für gren­zen­lo­sen Musik­ge­nuss

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Bisher keine Bewertungen

0 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

2 Tests

Ken­wood CR-​ST90S

ab 118,99 €

CR-ST90S

Sehr gut

1,0

Poten­tes Inter­ne­tra­dio für daheim und unter­wegs

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    noch keine bekannt

3,8 von 5 Sternen

4 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

1 Test



Weitere Internetradios im Vergleich finden Sie in dieser Übersicht.

Senderflut: Welcher ist den Hörtest wert?

Livestreams oder Rockmusik – das Internet bietet für jeden Geschmack etwas. Doch bei der großen Auswahl kann man schnell den Überblick verlieren. Welcher Sender bietet wirklich das, wonach Sie suchen? Unsere Übersicht hilft bei der Orientierung:
  • detektor.fm: Aus Leipzig sendet dieser Sender moderierte Livestreams, Musikstreams und Podcasts. Die journalistisch aufbereiteten Podcasts behandeln Themen wie Politik, Kultur und Wirtschaft.
  • RadioBob: Für Rock-Fans eine Top-Adresse. RadioBob bietet unter anderem die Möglichkeit, Lieblingsgenres wie Classic Rock, Alternative oder Deutschrock per Livestream über Webseite oder App zu hören.
  • Cinemix: Ein Webradio für Filmmusikliebhaber. Hier gibt es keine Moderation, sondern reine Musikstreams.
  • Sunshine Live: Wer Techno, House oder Trance mag, findet bei Sunshine Live vielfältige Internet-Streams mit entsprechender Musik.

Bluetooth, CD-Player und Aufladefunktion: Ausstattung macht's

Kopfhörer und Smarthone auf Zeitung Beliebte Ausstattungsmerkmale: Kopfhörerbuchse, Bluetooth und Steuerung per Smartphone. (Bildquelle: pixabay / black_blue)

Ein großer Vorteil moderner Radios liegt in ihrer umfassenden Ausstattung. Dazu zählen neben Bluetooth und USB-Anschlüssen auch Streaming-Dienste wie Spotify, praktische Weckfunktionen oder etwa die Möglichkeit, das Gerät als Powerbank für Smartphones und andere mobile Geräte zu nutzen. Die Steuerung etwa des DigitRadio 3 Voice von Technisat klappt sogar per Spracheingabe ganz ohne Netzverbindung. Wer allerdings viele Funktionen, Empfangsvarianten und Anschlüsse nutzen will, sollte mit einer höheren Investition rechnen.

Mehr Radio in jedem Raum

Radiohören macht Spaß und informiert – aber wer sein Radio nicht überall mitnehmen möchte, kann auf Modelle mit Multiroom-Funktion setzen. Diese verbinden sich per WLAN mit anderen Multiroom-Geräten und streamen Musik in jeden Raum.

Empfehlenswerte Multiroom-Radios:

Ist Ihr altes Radio nicht mehr aktuell oder möchten Sie sich einfach ein neues anschaffen? Wir geben wertvolle Tipps zur Entsorgung und zum Verkauf.

von Magali Karee

Ana­log, Digi­tal & Inter­net

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Große Geräteauswahl
  • Deutliche Unterschiede bei Ausstattung und Funktionsumfang
  • Empfangsqualität schwankt je nach Modell
  • Klangqualität ist stark preisabhängig

In den Anfangsjahren des öffentlichen Rundfunks galten Radios als kostspielige Besonderheit, doch heute sind sie aus fast jedem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Abgesehen von traditionellen Geräten, die analoge UKW-, KW-, MW- oder LW-Sender empfangen, gibt es moderne Digitalradios für DAB+ und Geräte, mit denen man Radiosendungen via Internet hört.

TechniSat DIGITRADIO 4 IR TechniSat DigitRadio 4 IR: DAB+, Internetradio und Bluetooth in einem Gerät – bedeutet konkret: Lieblingssender, Podcasts und Musik vom Smartphone sind griffbereit. (Bildquelle: amazon.de)

Analoger Empfang

Bei Radios mit analogem Hörfunkempfang unterscheidet man zwischen verschiedenen Frequenzbereichen. Radiosignale werden über Ultrakurzwellen (UKW), Kurzwellen (KW), Mittelwellen (MW) oder Langwellen (LW) übertragen. Im englischsprachigen Raum ist UKW meist als FM bekannt, was für Frequenzmodulation steht. Für KW, MW und LW wird hingegen die Amplitudenmodulation (AM) verwendet. Kurzwellen bieten eine deutlich größere Reichweite als Ultrakurzwellen, Mittelwellen oder Langwellen. Geräte, die Kurzwellen empfangen können, werden daher als Weltempfänger bezeichnet.

Digitaler Empfang

Zusätzlich zu den klassischen Analogradios sind heute viele Modelle erhältlich, die Hörfunksignale digital empfangen. Der in Deutschland maßgebliche digitale Übertragungsstandard heißt DAB+ (Digital Audio Broadcasting Plus) – oft als „Digitalradio" bezeichnet. DAB+ hat sich als Nachfolger von UKW etabliert und ist inzwischen der Standard bei neuen Radiogeräten: Seit dem 21. Dezember 2020 ist digitaler Radioempfang gesetzlich für alle Neugeräte mit Display sowie für Autoradios in Neuwagen vorgeschrieben.
Daneben existiert der alternative Standard DRM (Digital Radio Mondiale). DRM hat sich in Europa jedoch nicht nennenswert durchgesetzt: Kaum noch Sender nutzen ihn hierzulande, und Serienempfänger für DRM wurden bereits in den frühen 2010er Jahren eingestellt. In Deutschland und Mitteleuropa sind DRM-Aussendungen inzwischen eine Rarität; der Standard spielt vor allem noch in Asien eine Rolle, insbesondere in Indien. Für den alltäglichen Radioempfang in Deutschland ist DRM daher nicht relevant.

Loewe Radio.Frequency Loewe radio.frequency: Kompaktes DAB+-Radio mit Akku und Bluetooth – morgens in der Küche, mittags im Garten, abends auf der Terrasse. (Bildquelle: amazon.de)

Musik aus dem Netz

Internetradios empfangen Radiosendungen aus dem Internet. Dafür werden die Inhalte zunächst mit verlustbehafteten Kompressionsverfahren aufbereitet und dann online bereitgestellt. Da jeder Sender relativ einfach sein Programm ins Netz stellen kann, ist das Angebot breit gefächert. Moderne WLAN-fähige Geräte ermöglichen den eigenständigen Empfang ohne PC. Viele Webradios bieten zudem Zugang zu Podcasts und erlauben das Streaming von Dateien aus dem lokalen Netzwerk, etwa von Computern, NAS-Systemen oder anderen Servern. Podcasts haben sich in den letzten Jahren zu einem eigenständigen Medium entwickelt: Laut Online Audio Monitor 2025 hört bereits knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung regelmäßig Podcasts – Tendenz weiter steigend. Die wichtigsten Plattformen dafür sind Spotify und YouTube, aber auch die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Viele moderne Internetradios und Smart-Speaker integrieren den Zugriff auf Podcast-Plattformen direkt in die Benutzeroberfläche.

Unsere besten Internetradios

  Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
CR-M70DAB

Sehr gut

1,0

Intui­ti­ves Digi­tal­ra­dio für Musik­ge­nuss und Not­fall­war­nun­gen

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3,5 von 5 Sternen

2 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

1 Test

Xoro DAB 800

ab 109,00 €

DAB 800

Sehr gut

1,0

Für Haus und Gar­ten gut geeig­net

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3,3 von 5 Sternen

3 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

1 Test

Ryobi RRDAB18-​0

ab 98,90 €

RRDAB18-0

Sehr gut

1,0

DAB+ -​Bau­stel­len­ra­dio für Ryobi-​Fans

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3,7 von 5 Sternen

44 Meinungen

5,0 von 5 Sternen

1 Test

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