29er Bikes

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Produktwissen und weitere Tests zu 29er Bikes

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Twenty-Niner

Fahrräder mit 29-Zoll-Laufrädern bieten mehr Laufruhe, eine bessere Traktion und rollen leichter über Hindernisse. Sie eignen sich daher optimal für ambitionierte Offroad-Fahrer, aber auch Hobbyfahrer profitieren von dem im Vergleich zu klassischen 26er-Rädern komfortableren Fahrgefühl und dem Plus an Sicherheit. Etwa seit dem Jahr 2011 wächst hauptsächlich im Mountainbike-Bereich (MB) regelrecht ein neuer Trend heran: Räder mit einer Größe von 29 Zoll. Betroffen sind vor allem Hardtails, also Mountainbikes ohne Komplettfederung, bei denen sich ihre Vorteile am nachhaltigsten auswirken. Dank ihrer im Vergleich zu den klassischen 26-Zöllern größeren Laufrädern bieten sie generell mehr Fahrsicherheit, da sie leichter und sanfter über Hindernisse rollen, außerdem sitzt der Fahrer aufgrund der veränderten Geometrie „tiefer“ im Rad. Sie zeichnen sich ferner durch eine bessere Traktion im Gelände sowie einem Plus an Laufruhe aus, eignen sich ideal zum Klettern, da sie sich weniger schnell aufbäumen, außerdem ermöglichen sie dem Fahrer, leichter die Balance zu halten. Einmal in Schwung gekommen, lassen sich mit ihnen aufgrund der höheren Schwungmasse sowie des geringeren Rollwiderstandes auch höhere Geschwindigkeiten erzielen. Die Laufräder verschaffen aber nicht nur Hardtails einen Zugewinn an Fahrkomfort, zunehmend werden auch vollgefederte Mountainbikes (Fullys) mit ihnen ausgestattet – eine Entwicklung, die jedoch kritisch beäugt wird, da die Berechnung des idealen Federwegs die Konstruktion des Rades verkompliziert. Hingegen ist jetzt schon abzusehen, dass auch weitere geländetaugliche Radtypen in Zukunft mit den größeren Laufrädern ausgestattet werden. Zielgruppe der „Twenty-Niner“ sind hauptsächlich tempoorientierte Offroad-Fahrer in besonders ruppigen Geländen sowie ambitionierte Mountainbiker, die längere Strecken (Marathon, Tour) absolvieren, da sich die Vorteile insbesondere am Ende einer Tour auszahlen. Aber auch Hobbybiker steigen, hauptsächlich angelockt vom sicheren Fahrgefühl im Gelände und der größeren Toleranz gegenüber technischen Fahrfehlern, immer öfter auf sie um – zumal nahezu alle namhaften Hersteller mittlerweile auf den Trend aufgesprungen sind und eine breite Modell-Palette für jeden Geldbeutel anbieten. Die größeren Laufräder bringen teilweise aber auch Nachteile mit sich, die, wie etwa das höhere Gewicht, einige Fahrer bislang jedenfalls noch abschrecken. So sind Twenty-Niner zum Beispiel zwar spurtreu, aber auch träger, weniger spritzig und beschleunigungsfreudig und reagieren aufgrund des größeren Nachlaufs weniger direkt auf Steuerbefehle des Fahrers – der Steuerwinkel muss also steiler sein. Ferner verändert sich die Übersetzung, was speziell bei Anstiegen dazu führen kann, dass niedrige Gänge fehlen – unter Umständen müssen daher die Kettenblätter angepasst werden. Die Hersteller gehen recht unterschiedliche Wege, um die konstruktionsbedingten Schwächen der 29er auszugleichen, je nachdem, welche Zielgruppe (sportliche Fahrer, Langstreckenfahrer) anvisiert wird. Vor der Anschaffung sollte man sich daher unbedingt entweder ausführlich beraten lassen, Testberichte in Fachmagazinen zu Rate ziehen und vor allem probefahren.