Gute Rennradreifen bieten Haftung bei geringem Rollwiderstand, sind gleichzeitig pannensicher und lassen sich im Idealfall auch noch leicht montieren. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Rennrad-Reifen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

103 Tests 14.100 Meinungen

Die besten Rennrad-Reifen

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Breit oder schmal?

Specialized S-Works Turbo Road Tubeless (Modell 2014)Viele Jahre war die Sache klar. Ein Rennradreifen hatte schmal zu sein. 18 oder 20 Millimeter, dickere Pneus sah man kaum. Das hat sich geändert. Mittlerweile werden Reifen mit 23, 25 oder gar 28 mm aufgezogen. Welchen Einfluss hat die Breite auf das Fahrgefühl? Und worauf sollte man sonst generell achten? Ein Überblick.

Knackpunkt Fahrkomfort

Grundsätzlich ist ein dünner Rennradreifen durchaus vorteilhaft. Er ist leicht, erzeugt wenig Luftwiderstand und macht das Bike schnell. Um die Felge zu schützen bzw. keinen Durchschlag zu riskieren, muss der Reifen allerdings permanent bis zum Anschlag mit Luft gefüllt sein. Konsequenz: Man spürt jede noch so kleine Unebenheit - und das ist auf Dauer kaum auszuhalten. Bei breiteren Rennradreifen ist das anders. Sie kommen mit 2 bis 3 Bar weniger aus, rollen bei ansonsten identischen Eckdaten (Aufbau, Material etc.) aber genauso leicht. Man bekommt also einen Zugewinn an Fahrtkomfort, muss gleichzeitig aber keine Abstriche beim Rollwiederstand machen. Weiterer Vorteil in diesem Kontext: Biker können den Luftdruck an den Untergrund anpassen. So ist es zum Beispiel möglich, auf rauem Terrain mit 5 bis 6 Bar zu fahren und auf einer glatten Asphalt-Straße einige Bar mehr zu nutzen.

Eigenschaften, Material und Preise

Unabhängig davon sollte man vor dem Kauf einer bestimmten Größe auf jeden Fall checken, ob sie in den Rahmen passt. Viele Rennräder sind beispielsweise nur für Reifen mit maximal 25 Millimeter ausgelegt. Ansonsten sollten die Pneus über wenig oder über gar kein Profil verfügen (Slicks) – andernfalls ist der Rollwiederstand zu groß. Hinzu kommt: In einem groben Profil können sich Steine oder kleine Glassplitter festsetzen. Die Pannensicherheit indes lässt sich einschätzen, indem man einen Blick auf den TPI-Wert wirft (Threats per Inch). Er beschreibt die Zahl an Karkassenfäden pro Zoll und ist tendenziell umso höher, je robuster und pannensicherer der Reifen. Der Wulstkern wiederum sollte im Idealfall aus Kevlar-Fasern bestehen. Sie machen den Pneu flexibel und faltbar, zudem sind sie leichter als etwa Stahldraht-Fasern. Weiterhin wichtig: Um den Reifen vor Schnitten und Stichen zu schützen, werden bei guten Modellen unter der Lauffläche ein oder zwei Zusatzschichten eingezogen – etwa aus Aramid oder Nylon. Darüber hinaus ist natürlich auch die Gummimischung von Bedeutung. Weichere Kombinationen haften dabei im Regelfall etwas besser als harte Mischungen. Preislich ist die Bandbreite zu guter Letzt groß. Während man einen pannensicheren Standardreifen mit solider Laufleistung und geringem Rollwiederstand bereits ab 20 EUR bekommt, kann ein leichter (150 bis 250 Gramm) Toppneu ohne Weiteres 60 bis 70 kosten.

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    • RoadBIKE

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    • RoadBIKE

    • Ausgabe: 1/2020
    • Erschienen: 12/2019
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    • RoadBIKE

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    • Seiten: 6

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