Navigationssysteme

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Transit50
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Becker Transit 50

Geeignet für: Wohnmobil, LKW; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Mobiles Navigationssystem; Neuester Test: 1/2012

Das Becker-Navi sollte man sich im Laden näher ansehen. Die Eingabe der Zieladressen erfolgt auf dem klar verständlichen und gut strukturierten 5-Zoll-Bildschirm ohne Probleme. Mit der im Lieferumfang enthaltenen Schnellstartanleitung gelingt der Einstieg spielend. Auch eine Überprüfung oder Anpassung des Fahrzeugprofils ist möglich.

2 Testberichte, 54 Meinungen (gut)

 
Nüvi 3597LMT (Europa)
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Garmin Nüvi 3597 LMT

Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 192 g; Mobiles …; Neuester Test: 5/2013

Ausstattung: „sehr gut“ (85 von 100 Punkten); Handhabung: „überragend“ (148 von 150 Punkten); Zielführung: „überragend“ (145 von 150 Punkten); Routenberechnung: „überragend“ (96 von 100 …

1 Testbericht

 
navi 2 coach
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o-synce Europe navi2coach

Geeignet für: Fahrrad, Outdoor-Navigation; Bildschirmgröße: 2"; Verkehrsinfo: nicht vorhanden; …; Neuester Test: 4/2013

Das navi2coach von o-synce ist zuverlässiges Gerät für alle, die ihre Trainingsleistungen aufzeichnen und analysieren wollen. Die Navigationsleistungen des Outdoor-Navis reichen für diese Zwecke völlig aus. Wünschenswert wäre eine durchdachtere Autorouting-Funktion gewesen.

3 Testberichte

 
 
Zumo 340 LM
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Garmin Zumo 340LM

Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 270 g; …; Neuester Test: 3/2013

Für Motorrad & Reisen ist es eine absolute Empfehlung, da es mit seinem 4,3"-Monitor punkten kann. Dadurch sind die Informationen stets einwandfrei zu erkennen. Das Zumo 340LM fällt somit weder bei der Dimensionierung noch beim Handling aus der Reihe seiner Vorgänger.

7 Testberichte, 14 Meinungen (gut)

 
Start60 Europe Traffic
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TomTom Start 60 Europe Traffic

Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 6"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 236 g; Mobiles Navigationssystem; Kein GPS-Datenlogger; Neuester Test: 7/2012

2 Testberichte, 126 Meinungen (gut)

 
Edge 800 Europe
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Garmin Edge 800

Funktionen: Farbdisplay, Trittfrequenz, Batteriestatusanzeige, Höhenmesser, Beleuchtetes …; Neuester Test: 3/2013

Mit dem Garmin Edge 800 werden alle Anforderungen an einen digitalen Tourbegleiter erfüllt. Hier werden Navigationstechnik mit Kartenstellung und Radcomputer-Funktionalität vereint. Das Gerät wirkt sehr ausgeklügelt und die Abmessungen sind ideal. Die Virtual-Partner-Funktion ist ein zusätzlicher Spaß- und Motivationsfaktor. Einzig die mitgelieferte Ausstattung bietet Anlass zur Kritik. Man sollte zumindest eine Bedienungsanleitung sowie eine Software-CD für das verlangte Geld erwarten können.

22 Testberichte, 34 Meinungen (gut)

 
GPS Montana 600
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Garmin Montana 600

Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4"; Verkehrsinfo: nicht vorhanden; Gewicht: 289 g; …; Neuester Test: 8/2012

Auch wenn das Garmin Montana 600 eine Top-Leistung mit einer ausgezeichneten Darstellung der Karten bietet, könnte das Gerät für den einen oder anderen dann doch zu teuer sein.

3 Testberichte, 24 Meinungen (gut)

 
nüvi 3490 LMT Europa
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Garmin nüvi 3490LMT

Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: TMCpro, TMC; Gewicht: 118 g; …; Neuester Test: 7/2012

Der Bildschirm des Navis sorgt mit seiner hohen Auflösung dafür, dass sowohl die Karten als auch die Menüs exzellent angezeigt werden. Das Abbiegen wird sehr realistisch präsentiert. Insbesondere beim Ablesen des Display im Hochkantmods punktet das Garmin mit seiner Informationsvielfalt. Eine echte Empfehlung.

8 Testberichte, 47 Meinungen (befriedigend)

 
Lux30
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Falk Lux 30

Geeignet für: Fahrrad, Fußgänger, Outdoor-Navigation; Bildschirmgröße: 3"; Verkehrsinfo: …; Neuester Test: 3/2013

Mit dem Lux 30 bietet Falk für Radler eine clevere Mischung aus Navi und Reiseführer. Aufgezeichnete GPS-Daten können ohne Zuhilfenahme eines PCs in eine Route mit Sprachansagen und Symbolen umgewandelt werden. Ebenso ideal für Radfahrer wie die Anzeige von mehr als 5000 Unterkünften, die man während einer Tour ansteuern kann.

11 Testberichte, 23 Meinungen (gut)

 
TravelPilot 50 CentraEurope
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Blaupunkt TravelPilot 50 CE

Geeignet für: Fußgänger, Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Mobiles Navigationssystem; Neuester Test: 3/2013

2 Testberichte, 2 Meinungen (befriedigend)

 
 
Becker revo.1
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Becker revo.1

Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Mobiles Navigationssystem; …; Neuester Test: 4/2013

„Das Becker revo.1 ist nicht nur das schickste, sondern auch das beste portable Navigationssystem, das uns bis dato in die Finger gekommen ist. Zudem besitzt es sehr durchdachte Möglichkeiten zur …“

5 Testberichte, 11 Meinungen (befriedigend)

 
eTrex30
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Garmin eTrex 30

Geeignet für: Fahrrad, Fußgänger, Marine, Auto, Outdoor-Navigation; Bildschirmgröße: 2,2"; …; Neuester Test: 7/2012

Als empfehlenswert kann man das Outdoor-Navi eTrex 30 einstufen. Die Einstelloptionen im Menü sind durchdacht und in der Bedienung klärt sich vieles oft selbst. Das Tracking kann den persönlichen Erfordernissen angepasst werden und arbeitet zudem sehr präzise. Die erforderliche Software lässt sich für PC und Mac kostenlos aus dem Internet herunterladen.

8 Testberichte, 48 Meinungen (gut)

 
dezl 560 LT (Europa)
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Garmin dezl 560LT (Europa)

Geeignet für: Wohnmobil, LKW, Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Mobiles …; Neuester Test: 1/2012

Dank großer Tastenanzeige auf dem Bildschirm geht die Eingabe von Zielen flott von der Hand. Das berührungsempfindliche 5-Zoll-Display reagiert tadellos auf Berührungen. Ebenso einfach ist es, spezielle Fahrzeugprofile anzulegen und Ziele per GPS festzulegen. Mit eingestelltem Fahrzeugprofil umgeht die Navi-Software zuverlässig kritische Stellen. An Kreuzungen und Autobahnausfahrten wird die Umgebung authentisch dargestellt.

3 Testberichte, 9 Meinungen (ausreichend)

 
Montana 650
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Garmin Montana 650

Geeignet für: Fußgänger, Marine, Motorrad, Auto, Outdoor-Navigation; Bildschirmgröße: 4"; …; Neuester Test: 2/2013

Individualisierbar und gut zu benutzen ist das 650er Montana. Durch das gigantische Display sind alle Informationen gut zu erkennen, dank Touch-Interface sind Änderungen und Befehle leicht einzugeben. Noch leichter wird es mit der an die eigenen Bedürfnisse anpassbaren Menüführung. Zusätzlich können bei mehreren Nutzern oder je nach Nutzungsart (Auto, Motorrad, Outdoor) verschiedene Profile angelegt werden. Vermisst werden aber eine Halterung und eine Lautsprecherbox für Audio-Ansagen. Die Anschaffung dieses Alleskönners ist leider recht teuer, auch das zwar erfreulicherweise reichhaltig verfügbare, optionale Kartenmaterial schlägt spürbar zu Buche.

2 Testberichte, 21 Meinungen (gut)

 
TomTom Start 60
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TomTom Start 60

Bildschirmgröße: 6"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 236 g; Mobiles Navigationssystem; Kein GPS- …

Das mobile Navi Start 60 Europe Traffic von TomTom zeigt im Großen und Ganzen eine überzeugende Leistung. Insbesondere die Navigation punktet mit einer klasse Routenberechnung, die einen dann sicher zum Ziel führt. Gelungen ist auch die Bedienung. Ausstattungstechnisch bietet das Gerät, das eine Bildschirmgröße von 6 Zoll besitzt, nicht ganz so viel.

4 Testberichte, 126 Meinungen (gut)

 
TomTom Go Live 825 M Europe
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TomTom Go Live 825 M Europe

Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: HD Traffic; Gewicht: 244 g; …; Neuester Test: 1/2013

Navigieren (50%): „gut“; Handhabung (45%): „gut“; Karten (1%): „sehr gut“; Telefonieren (2%): „gut“; Akku (1%): „durchschnittlich“; Verkehrsinformationen (1%): „sehr gut“.

1 Testbericht, 128 Meinungen (gut)

 
VX-35 Easy Deutschland
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Pearl VX-35 Easy

Geeignet für: Fußgänger, Auto; Bildschirmgröße: 3,5"; Verkehrsinfo: nicht vorhanden; Gewicht: …; Neuester Test: 4/2012

Grundsätzlich erfüllt es die Erwartungen an ein Navigationsgerät voll, denn es führt den Nutzer absolut verlässlich zum Ziel seiner Route. Der Clou ist dabei, dass es schon für sehr kleines Geld zu erwerben ist: 39 EUR. Vermissen lässt es dabei nichts.

2 Testberichte, 61 Meinungen (gut)

 
nüvi 2585 TV Europa
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Garmin nüvi 2585TV

Geeignet für: Fußgänger, Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 262 g; …; Neuester Test: 1/2013

Das Garmin nüvi 2585TV lässt sich dank der gut strukturierten Menüs klasse handhaben. Routen werden sehr gut berechnet und führen den Fahrer sicher ans Ziel. Schön ist das lebenslange Abonnement auf den Verkehrsfunk TMC. Dank eingebautem DVB-T-Tuner kommt auch der Fernsehspaß in den Pausen nicht zu kurz. Auf eine Sprachsteuerung muss man bei Garmins Navi jedoch verzichten.

3 Testberichte, 16 Meinungen (befriedigend)

 
TomTom Via 135
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TomTom Via 135

Geeignet für: Fußgänger, Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 181 g; …

Der ideale Wegbegleiter, wenn man fremd ist und auf genaue Fahranweisungen angewiesen ist. Die Handhabung gestaltet sich sehr einfach und unkompliziert. Auf dem 5-Zoll-Display werden alle relevanten Anzeigen übersichtlich dargestellt, egal, ob man nun Abbiege- oder Stauinformationen erhält. Man verpasst zudem keine Ausfahrt, da selbst an kniffligen Passagen eine detaillierte Darstellung keine Zweifel zu lässt, welches die richtige Fahrspur ist. Die akustische Unterstüzung ist ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Ein absolut empfehlenswerter Lotse.

5 Testberichte, 185 Meinungen (gut)

 
Via 135 M Europe Traffic + Free Lifetime Maps
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TomTom Via 135 M Europe Traffic

Geeignet für: Fußgänger, Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; Gewicht: 181 g; …; Neuester Test: 1/2013

Im täglichen Einsatz hat sich das Via 135 M Europe Traffic als komfortabler Begleiter entpuppt. Die Displayanzeigen sowie die Sprachansagen sind gut verständlich. Auch die integrierte Spracherkennung und die Freisprechfunktion haben sich als nützlich erwiesen. Besonderes Schmankerl: Im Paket ist ein lebenslanges Kartenabonnement enthalten.

2 Testberichte, 185 Meinungen (gut)

 
Neuester Test: 11.05.2013
 

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Ratgeber zu Navigationssysteme

Vom Einsteigermodell zum Multimediaplayer

Ratgeber Mobile NavigationssystemeMobile Navigationssysteme kosten derzeit zwischen 100 und 600 Euro, einige wenige Modelle liegen sogar darüber. Da lohnt sich der Vergleich und die Frage, welches Modelle denn nun das passende ist. Generell gilt: Selbst günstige Einsteigermodelle bieten in puncto Routenberechnung und GPS-Empfang heutzutage in der Regel eine mehr als ansehnliche Leistung und bringen den Fahrer sicher von A nach B. Wer hingegen mehr Geld zu investieren bereit ist, wird sowohl einen Routenplaner wie einen voll funktionstüchtigen Multimediaplayer in einem Gerät erhalten. Die entscheidende Frage lautet also: Routenplanung ja – aber mit wieviel Komfort und damit Preis?

Einsteiger-Navis - Mittelklasse - Highend-Modelle

Mobile Navigationsgeräte lassen sich leicht in Einsteiger-Navis, Mitteklasse-Navis und Highend-Navis einteilen. Entscheidendes Kriterium für die Zuordnung eines Gerätes zu einer Gruppe ist dabei die Ausstattung.

Einsteiger-Navis
Einsteiger-NavigationssystemeEinsteiger-Navis sind bereits für 100 bis 200 Euro erhältlich. Die Geräte beschränken sich auf eine einfache Routenberechnung sowie die Navigation durch die Anzeige von Pfeilen. Sie enthalten dafür meistens das Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz („DACH“). Das Display ist in der Regel 3,5-Zoll groß, die Darstellung selbst farbig und 2-dimensional. Normalerweise muss man jedoch auf Komfortfeatures weitgehend verzichten. Nützliche Funktionen wie TMC (aktuelle Verkehrsinformationen für die Stau-Umfahrung), Fahrspurassistent (Unterstützung bei der Einordnung in die richtige Spur) oder Reality View („realistische“ Darstellung besonders komplizierter Kreutungen oder Abfahrten) wird man kaum vorfinden.

Tipp: So war dies in den vergangenen Jahren jedenfalls. Denn einige Hersteller statten momentan auch Einsteigermodelle mit der ein oder anderen Komfortfunktion aus, um sie im harten Konkurrenzkampf attraktiver zu machen. Es kann sich also durchaus lohnen, aktuelle Hersteller-Angebote zu studieren, etwas mehr auszugeben und zum Beispiel ein Navi für 150 Euro zu kaufen. Gerade TMC oder der Fahrspurassistent sind im Alltag eine große Hilfe, sparen Zeit, Geld und auch Nerven in stressigen Situationen. Wer viel in Europa unterwegs ist, für den kann ein Angebot mit Europa-Karten interessant sein, denn separat erhältliche Zusatzkarten sind nicht gerade günstig.

Generell sollten Sie sich vor dem Kauf eines Navigationssystems darüber versichern, dass wirklich das aktuelle Kartenmaterial auf dem Gerät installiert ist oder auf Speicherkarte / DVD mitgeliefert wird. Gerade bei Einsteiger-Navis kann es passieren, dass der günstige Preis von veralteten Karten herrührt. Sie sparen dann jedoch am falschen Platz, denn für eine sinnvolle Nutzung des Navis kommen Sie um ein Karten-Update nicht herum. Und damit Sie in Zukunft ebenfalls auf den richtigen Straßen navigiert werden, erkundigen Sie sich am besten auch gleich nach den Kosten für ein Upgrade.


Mittelklasse

Mittelklasse-NavigationssystemeBei einem Mittelklasse-Navigationssystem bis etwa 400 Euro brauchen Sie sich um die Komfortausstattung keine Gedanken zu machen. Angefangen von Europa-Karten – darunter neuerdings auch immer öfter Ost-Europa- oder sogar USA-/Kanada-Karten – liegt es hier tatsächlich lediglich an Ihnen, wie viele Zusatzfunktionen sie gerne haben möchten. Zusätzlich zu den bei den Einsteiger-Navis bereits erwähnten Funktionen (TMC, Fahrspurassistent, Reality View) erhalten Sie zum Beispiel Bluetooth-Funktionalität, mit der Sie das Navi als Freisprecheinrichtung für das Handy nutzen können. Ebenfalls sehr sinnvoll ist ein FM-Transmitter, um die Sprachausgabe („Text-to-Speech“, in der ausgereiften Version inklusive Ansage von Straßen) über die Audio-Anlage des Fahrzeugs zu leiten.

Einige Hersteller bieten bereits Navigationsgeräte an, bei denen die Zieleingabe oder sogar die komplette Menüführung durch Spracheingabe erfolgt. Testberichten zufolge ist dieses Feature, das erheblich zur Sicherheit beitragen könnte, jedoch noch nicht völlig ausgereift. Die Sprachbefehle werden nämlich auf dem Display zur Kontrolle noch einmal angezeigt und binden dadurch die Aufmerksamkeit des Fahrers. Für die Zukunft aber scheint diese Funktion sehr vielversprechend zu sein.

Mittelklasse-Navis haben darüber hinaus normalerweise ein größeres Display (4 Zoll und größer), auf dem Navigationshinweise und Zusatzinformationen übersichtlicher eingeblendet werden können. Dabei hat sich die Anordnung der Informationen und Symbole links und rechts der Karte besser bewährt als unter- beziehungsweise oberhalb der Karte, da dadurch die Kartenansicht in fahrtrichtung nicht verkürzt wird. Ebenfalls komfortabel ist eine Darstellung der Landschaft mit Höhenprofilen („3D“-Darstellung). Speziell im Gebirge sorgt dies für mehr Übersichtlichkeit und erleichtert die Orientierung. Die Zukunft aber, darin sind sich viele einer Meinung, wird der „echten“ 3D-Darstellung gehören. Sie beschränkt sich zwar zur Zeit noch in den meisten Fällen auf die Einblendung fotorealistischer „Bilder“ von Sehenswürdigkeiten oder eine tilisierte Häuserdarstellungen in Städten. Die Entwicklung auf diesem Gebiet schreitet aber rasant voran, und sehr bald werden Navigationssysteme auch aufgrund größerer Prozessorenleistungen komplexe 3D-Ansichten bieten. Die Firma Blaupunkt hat sogar ein Navi mit integrierter Videokamera angekündigt, mit der erstmals eine „Echtzeit-Navigation“ möglich wäre.

Außerdem gehört die Split-Screen-Darstellung zu den geschätzten Vorteilen größerer Displays. Sie ist insbesondere dann von Nutzen, wenn das Navi zusätzlich mit einer Video-Funktion ausgestattet ist. Denn auch diese ist – neben der Möglichkeit zum Abspielen von Audio-Dateien – immer häufiger bereits bei den Mitteklasse-Navis anzutreffen. Bis vor kurzem war dies noch den HighEnd-Geräten vorbehalten.

Highend-Modelle
HighEnd-NavigationssystemeWer bereit ist, 400 Euro und mehr für ein Navigationsgerät auszugeben, wird auf kaum eine Komfortfunktion verzichten müssen – auch nicht auf die Menüführung durch Spracheingabe. Die Navigationssysteme vereinen vollwertige Routenplanung und Multimediaplayer in einem Gerät. Zusätzlich zur Audio- und Videofunktion zeichnet sich neuerdings außerdem verstärkt die Tendenz zur Integration von TV-Funktionen (DVB-T, DVB-H) in die mit einem 5-Zoll-Display und mehr ausgestatteten Modelle ab. Ebenfalls am Markt bereits aufgetaucht sind Modelle mit CD- oder DVD-Spieler. Obwohl diese Geräte bis zu 1.000 Euro und darüber kosten können, machen sie den Festeinbau-Navis gehörig Konkurrenz – diese sind nämlich manchmal sogar noch teurer.

Ein Tipp zum Schluss: Mobile Navigationssysteme machen für den Einsatz außerhalb des Autos nur Sinn, wenn sie über eine ausreichende Akku-Leistung verfügen. Für einen kürzeren Stadtbummel mögen hier zwei oder drei Stunden genügen. Im Gelände oder auf Fahrrad-Touren dagegen sollten es schon wesentlich mehr sein. Sechs bis zehn Stunden sind hier Pflicht. Außerdem empfiehlt sich die Mitnahme eines Austauschakkus oder zum Beispiel eines Solarladegeräts aus dem Outdoor-Bereich.


Produktwissen und weitere Tests zu Navigationssysteme

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Mobile Navigationsgeräte liegen im Trend. Sie sind günstig und können in verschiedenen Fahrzeugen genutzt werden. Festeinbausätze besitzen größere Displays und bieten wertvolle Zusatzinformationen. Alternativen sind die Softwarelösungen via Smartphones und PDAs, wodurch ein Gerät gespart wird. Alle Typen gibt es mit ein- und mehrfarbigen Displays.


Bei Navigationsgeräten liegen momentan mobile Geräte im Trend. Eine Alternative sind klassische Fahrzeug-Nachrüstsätze oder die immer beliebteren PDA-Navis sowie Navigationssoftware für Handys. Die Geräte gibt es mit einfarbigen Displays, welche oft nur einen Richtungspfeil als Fahrtrichtungsanzeige angeben, oder mit Farbdisplays, auf denen detaillierte Landkarten ausgegeben werden. Wer einfarbige Displays wählt, spart oft viel Geld und hat trotzdem die volle Grundfunktionalität. Die mobilen Lösungen sind hierbei besonders günstig und können je nach Bedarf in verschiedenen Fahrzeugen genutzt werden. Sie haben jedoch kleinere Anzeigen und bieten keine Zusatzfunktionen wie die Informationsübernahme vom Tacho oder aus Richtungssensoren, was sich bei der Routenführung immer wieder bemerkbar macht. Denn in Tunneln und Unterführungen wird das GPS-Signal (Global Positioning System) immer wieder unterbrochen; das Navigationsgerät kann dann die Route nicht mehr korrekt berechnen. Anwender, die Wert auf ein großes Display und viele Zusatzinformationen legen, sollten sich daher an Festeinbausätzen orientieren. Dies hat jedoch auch seinen Preis. Eine echte Alternative sind die mittlerweile auf PDAs und Smartphones verfügbaren Softwarelösungen. Diese können ebenso wie die mobilen Geräte über Nachrüstsätze fest im Fahrzeug angebracht werden und haben zusätzlich den Vorteil, dass man sich ein Gerät spart.

Trends und Entwicklungen

Der Markt für die Navigationsgeräte boomt. Dies liegt natürlich auch im rapiden Preisverfall der Navis begründet, von dem vor allem die mobilen Endgeräte betroffen sind. Dass die Hersteller trotz dieses für sie teils empfindlichen Preiseinbruchs noch deutliche Umsatzsteigerungen einfahren können, zeigt die enorme Wachstumsdynamik des Marktes – und es sieht momentan nicht so aus, als würde sich diese Entwicklung wesentlich verlangsamen. Nachdem die mobilen Endgeräte zunehmend den Festeinbauten ihren Rang ablaufen, zeichnet sich mittlerweile eine ähnliche Rivalität innerhalb dieser Gruppe selbst ab: Hier konkurrieren nunmehr die Softwarelösungen auf PDAs und Smartphones mit den spezialisierten mobilen Navigationsgeräten. Hierbei haben die PDA-und Smartphones den großen Vorteil, dass der Anwender sich ein Gerät spart und sie auch zu Fuß eingesetzt werden können. Doch ganz so einfach, wie das zunächst klingt, ist das Ganze nicht. Erstens müssen solche Geräte über ein spezielles GPS-Modul verfügen, um überhaupt eine Lokalisierung des Nutzers zu ermöglichen. Und zweitens ist das übliche, für die Autonavigation optimierte Kartenmaterial außer bei der simplen Lokalisierung beziehungsweise Positionsbestimmung für Fußgänger wenig hilfreich.

Outdoor-Einsatz stellt Hersteller vor neue Herausforderungen

Es gibt bislang noch kaum routingfähiges Kartenmaterial für den Outdoor-Einsatz – Fußgänger nutzen schließlich andere Wege und Verbindungen als Autofahrer. Doch genau das ist ja der Sinn eines Navigationsgerätes: Es soll nicht nur die Position bestimmen, sondern einem auch die kürzeste Verbindung zum gewünschten Zielort aufzeigen. Das aber gestaltet sich schwierig: Es gibt bislang noch kaum routingfähiges Kartenmaterial für den Outdoor-Einsatz. Umso mehr gilt dies im offenen Gelände wie zum Beispiel im Wald – es fällt den aktuellen Navigationslösungen äußerst schwer, hier eine sinnvolle Route von Standort A nach Zielpunkt B zu berechnen. Wer hier wirklich brauchbares Routing für den Outdoor-Einsatz erwartet, dürfte (noch) enttäuscht werden. Ansonsten aber sind die Navigationslösungen auf PDAs und Smartphones, soweit es die Autonavigation betrifft, mittlerweile qualitativ mit denen anderer Geräte vergleichbar.

GPS versus Galileo

Während dies alles eher eine Entscheidung nach Geschmack und persönlicher Präferenz ist, dürfte künftig ein ganz anderer Faktor viel bedeutender in die Kaufentscheidung eingreifen: Ende 2011 soll das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo einsatzbereit sein. Auf diese Weise möchte sich Europa vom us-amerikanisch kontrollierten GPS-System unabhängig machen. Schließlich ist GPS einst nichts anderes als ein militärisches Positionsbestimmungssystem gewesen, das von den Amerikanern noch bis ins Jahr 2000 künstlich „unscharf“ gehalten wurde – der Unsicherheitsfaktor betrug rund 100m, zu viel für eine vernünftige Standortbestimmung bei der Fahrzeugnavigation. Seit 2000 beträgt die Standard-Abweichung nur noch etwa 10m. Doch nicht ganz zu Unrecht wird immer wieder befürchtet, die Amerikaner könnten in Krisenzeiten aus militär-strategischen Gründen GPS wieder künstlich entschärfen oder sogar ganz abschalten. Auf diese Weise würde sämtliche zivile Navigation zum Erliegen kommen. Galileo soll daher den Europäern in dieser Hinsicht Unabhängigkeit bringen. Doch das bisherige GPS und Galileo werden nicht zueinander kompatibel sein – zwar verwenden beide Systeme die selbe Frequenz, doch nutzen sie unterschiedliche Kodierung, Modulation und Bandbreite für ihre Signale. Die Folge für den Anwender wird daher sein, dass er entweder beim alten GPS-System bleibt oder sich für den neuen Standard von Galileo entscheidet. Immerhin wurde zwischen Europa und den Vereinigten Staaten ein Vertrag abgeschlossen, der bestimmt, dass Galileo die gleiche Kanalkodierung nutzen soll wie die neue Generation von GPS-Satelliten. Dies wird der Industrie ermöglichen, integrierte Schaltungen zu entwickeln, um GPS und Galileo in einem Gerät zu kombinieren. Bis jedoch alle alten GPS-Satelliten durch solche mit dem neuen Standard ersetzt worden sind, wird einige Zeit vergehen – und solange wird es für den Kunden heißen, sich für eines der beiden Systeme zu entscheiden: „altes“ GPS oder „neues“ Galileo.