Motorrad-Navigationssysteme

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zumo 390 LM
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Garmin zumo 390LM

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: …

„... Tatsächlich wählt der Zumo auch bei unserem Test die kurvenreichere Alternative, und meist sind das auch die schöneren Motorradstrecken. ... solide Kost mit Fahrspurassistent, 3D-Kartenansicht, …“

3 Testberichte | 18 Meinungen (Sehr gut)

 

Zumo 340 LM
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Garmin zumo 340LM CE

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: TMC; …

Für Motorrad & Reisen ist es eine absolute Empfehlung, da es mit seinem 4,3"-Monitor punkten kann. Dadurch sind die Informationen stets einwandfrei zu erkennen. Das Zumo 340LM fällt somit weder bei der Dimensionierung noch beim Handling aus der Reihe seiner Vorgänger.

10 Testberichte | 63 Meinungen (Befriedigend)

 

GPS Montana 600
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Garmin Montana 600

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4"; Verkehrsinfo: …

Auch wenn das Garmin Montana 600 eine Top-Leistung mit einer ausgezeichneten Darstellung der Karten bietet, könnte das Gerät für den einen oder anderen dann doch zu teuer sein.

4 Testberichte | 42 Meinungen (Gut)

 

 
RIDER (v4)
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TomTom RIDER (2013)

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: …

Mit dem neuen TomTom für Motorradfahrer hat man nun einen 4,3-Zoll-Bildschirm zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, seine Streckendaten via Bluetooth mit anderen Geräten zu teilen beziehungsweise auszutauschen. Die Zeitschrift Motorrad (8/2013) verlieh dem neuen RIDER das Prädikat „Testsieger“, da er sich im Vergleich mit vier weiteren Navis durchsetzen konnte.

11 Testberichte | 82 Meinungen (Gut)

 

Ready 50 (Europa)
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Becker Ready 50

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Auto; Bildschirmgröße: 5"; Verkehrsinfo: TMC; …

Die Halterungsmechanik des Ready 50 ist clever und stabil konstruiert. Das Navi lässt sich einhändig einlegen und abnehmen. Die Menüstruktur punktet mit guter Übersichtlichkeit und sinnvoll angelegten Rubriken. Der berührungsempfindliche Bildschirm reagiert gut auf Eingaben. Die Routenführung inklusive Stau-Warnfunktion hat sich in der Praxis als zuverlässig erwiesen. Auch Unterführungen erkennt man auf der Karte ohne Probleme.

8 Testberichte | 213 Meinungen (Gut)

 

zumo 660 Lifetime Maps (EU)
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Garmin zumo 660LM

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: TMC; …

Trotz nicht mehr topaktueller Hardware und etwas lahmen Reaktionszeiten ist das zumo 660LM ein gutes Gerät. Denn die Routenführung funktioniert gut und Touren lassen sich mit Hilfe von PC-Software planen und verfeinern.

4 Testberichte | 24 Meinungen (Gut)

 

Montana 600 Moto-Bundle mit CN Europa
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Garmin Montana 600 Motorrad Bundle

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 4"; Verkehrsinfo: …

„... Stärken des ... GPS-Gerätes sind die ... Einsatzmöglichkeiten - etwa bei der reinen Offroad- oder Luftlinien-Navigation - sowie die umfangreichen Tracking-Funktionen.“

2 Testberichte | 2 Meinungen (Gut)

 

GNS1000
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GNS GNS 1000

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Fahrrad, Wohnmobil, Fußgänger, Motorrad, Auto; …

„Das GNS 1000 Blutooth konnte in unserem Test durch seine einfache Handhabung und seinem schnellen und guten Empfang überzeugen. Wer mit seinem Smartphone GPS-Empfang unzufrieden ist, die …“

1 Testbericht

 

Monterra (010-01065-01)
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Garmin Monterra

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Fahrrad, Fußgänger, Marine, Motorrad, Auto, Outdoor- …

„Das Monterra mit Android ist quasi das Smartphone unter den Wander-Navis. Die niedrige Pixelzahl des hellen Displays reicht zwar fürs Wandern, ist aber für viele Android-Apps zu grob. Die …“

2 Testberichte | 6 Meinungen (Gut)

 

zumo 350 Lifetime Maps
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Garmin zumo 350LM

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad, Auto; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: …

„... Das Display gefällt auch bei Sonneneinstrahlung durch gute Ablesbarkeit. Selbst wenn es momentan sicherlich zu einem der besten Touchscreen-Displays auf dem Markt gehört, Wunder sollte man auch …“

6 Testberichte | 60 Meinungen (Befriedigend)

 

 
Garmin Dakota 10
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Garmin Dakota 10

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Fahrrad, Fußgänger, Motorrad, Auto, Outdoor- …

Das Dakota 10 navigiert klassisch über Wegpunkte und lässt sich einfach handhaben. Es handelt sich um ein ausgereiftes Gerät ohne große Negativpunkte. Nur das etwas zu dunkle Display trübt den Eindruck. Gut geeignet für Anfänger.

2 Testberichte | 27 Meinungen (Gut)

 

Urban Rider
TomTom Urban Rider

Mobiles Navigationssystem; Bildschirmgröße: 3,5"; Verkehrsinfo: Nicht vorhanden; Gewicht: …

Eine Besonderheit des Urban Rider ist sein robustes und vor Wasser gefeites Gehäuse. Das User-Interface bietet auch einen Modus für die einfache und bequeme Bedienung mit Handschuhen. Motorradfahrer erhalten die Sprachanweisungen per Bluetooth direkt an ein Headset im Helm gesendet.

23 Testberichte | 70 Meinungen (Gut)

 

MotoPilot
Blaupunkt MotoPilot EU - LMU

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad; Bildschirmgröße: 3,5"; Kein GPS-Datenlogger

„... Der SiRF-Atlas V-Dual-Core-Prozessor mit 664 MHz arbeitet schnell und bietet auch unter erschwerten Bedingungen guten Empfang. Sehr gut ist auch die Abdeckung der Karten. ... Eine Routenplanung “

2 Testberichte | 5 Meinungen (Befriedigend)

 

Weitere Informationen in: Tourenfahrer, Heft 12/2013 Blaupunkt MotoPilot Nicht nur wegen des günstigen Preises von 299 Euro (UVP) ist der ‚MotoPilot‘ von Blaupunkt eine interessante Alternative. ... Im Check befand sich ein Navigationssystem, das unbenotet blieb. … zum Test

Montana 650 t
Garmin Montana 650t

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Wohnmobil, Fußgänger, Marine, Motorrad, Auto, …

Garmins Montana zeigt in der Praxis seine immense Vielseitigkeit. Nur wenn man Aktivitäten plant, die besondere Präzision erfordern wie zum Beispiel Mountainbiking und Ultralight-Trekking, sollte man sich nach Alternativen umschauen. Die Handhabung ist hervorragend, der Bildschirm brillant und in Sachen Funktionsumfang gibt es keinerlei Anlass für Beschwerden. Die hohe Summe, die Garmin für den Erwerb verlangt, ist allerdings eine große Hürde für die Erwerbsentscheidung, gerade weil Karten und Zubehör separat erworben werden müssen.

11 Testberichte | 8 Meinungen (Gut)

 

Urban Rider Europa
TomTom Urban Rider Europe

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad, Auto, Outdoor-Navigation; Bildschirmgröße: …

Neu beim Urban Rider sind neben einem integrierten Tripmaster auch eine Fahrspurassistenz sowie eine Routenaufzeichnungsfunktion. Spannend ist die Funktion, sich außer der schnellsten und kürzesten Route auch die kurvenlastigste Strecke berechnen zu lassen. Ein Halter inklusive Stromversorgung wurde nicht beigelegt. Der Akku hält höchstens sechs Stunden durch.

12 Testberichte | 15 Meinungen (Gut)

 

Garmin Zumo 220 (Europa)
Garmin Zumo 220 (Europa)

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad, Auto; Bildschirmgröße: 3,5"; Verkehrsinfo: …

„Plus: gutes Display; lange Akkulaufzeiten; austauschbarer Akku; sehr schnell aufgebaut; zusätzlicher Speicher über microSD-Karte. Minus: Bluetooth nur Mono (660er-Stereo); kein MP3- und …“

11 Testberichte | 101 Meinungen (Befriedigend)

 

Zumo 660 (EU)
Garmin Zumo 660 Europa

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad, Auto; Bildschirmgröße: 4,3"; Verkehrsinfo: …

„Das Garmin bietet viele nützliche Features wie die Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eignet sich für Nutzer, die mit Motorrad und Pkw unterwegs sind. Für den Autofahrer lohnt sich die hohe …“

29 Testberichte | 72 Meinungen (Befriedigend)

 

TourMate SLX350 (Europa)
NavGear TourMate SLX-350 (Europa)

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Fußgänger, Motorrad, Auto, Outdoor-Navigation; …

„... Die Bedienung - vom Konfigurieren von Routen bis zur Nutzung während der Fahrt - gerät bisweilen zur Geduldsprobe. Hier bietet die Konkurrenz mehr Komfort und spricht exakter an.“

2 Testberichte | 22 Meinungen (Gut)

 

Baros A-rival NAV-PNX 35 M (Europa)
Baros A-rival NAV-PNX 35 M (Europa)

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Motorrad, Auto; Bildschirmgröße: 3,5"; Verkehrsinfo: …

Funktionsumfang / Ausstattung / Display: „zufriedenstellend“ / „gut“ / „zufriedenstellend“; Bedienung / Handbuch: „gut“ / „zufriedenstellend“; Streckenführung A>B / Route: „gut“ / …

13 Testberichte | 14 Meinungen (Befriedigend)

 

NEO 450 (Europa)
Falk NEO 450

Mobiles Navigationssystem; Geeignet für: Fußgänger, Motorrad, Auto; Bildschirmgröße: 4,3"; …

Das NEO 450 bietet eine ausgezeichnete Bildqualität mit hoher Schärfe und einem reaktionsfreudigen berührungsempfindlichen Display. Die magnetische Halterung ist hervorragend, nicht zuletzt dank ihrer Langlebigkeit. An schwierigen Stellen zeigt das Navi automatisch detaillierte Ansichten an - eine sehr praktische Idee! Zu guter Letzt gehört es zu den flottesten Geräten am Markt.

5 Testberichte | 100 Meinungen (Befriedigend)

 

Neuester Test: 02.04.2014
 

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Ratgeber zu Motorrad-Navis

Motorrad-Navigationssysteme

Ratgeber Motorrad-navigationIm Prinzip kann jedes mobile Navigationsgerät oder navigationsfähige Handy auch am Motorrad befestigt und zur Routennavigation eingesetzt werden. Durch Schutzhüllen müssen sie jedoch vor dem Einsatz sicher vor Wetter-Widrigkeiten geschützt werden. Hersteller wie Zulieferfirmen bieten eigens entwickelte Halterungssysteme zur Befestigung des Navis am Motorradlenker an. Es gibt jedoch auch spezielle Motorrad-Navigationssysteme, die weitaus weniger Aufwand erfordern und dazu noch besser auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern zugeschnitten sind.

Wer schon einmal versucht hat, das Menü eines herkömmliches Navigationssystems mit dicken Handschuhen zu bedienen, wird - je nach Modell - früher oder später seine Versuche aufgeben. Die Menüsymbole sind häufig zu klein oder der Menüaufbau zu komplex. Spezifische Motorrad-Navigationssysteme dagegen zeigen auf dem Display vergleichsweise große Symbole übersichtlich an und sind daher besser geeignet für die in dicke Handschuhe eingepackten Finger von Motorradfahrern. Während der Fahrt unter freiem Himmel setzen dem Navigationssystem außerdem Wind, Regen und Schnee, Kälte und Sonnenschein kräftig zu. Ganz zu schweigen von den Schmutz-, Benzin- oder Ölspritzern, die je nach Fahrweise und Gelände auf Display und Gehäuse geschleudert werden.

Gehäuse und Display
Motorrad-NavigationssystemeMotorradnavigationssysteme sind deshalb um einiges robuster als ihre Kollegen, die in geschlossenen Auto-Innenräumen eingesetzt werden, außerdem treibstoffresistent und wasserfest (IPX7-Norm). Neben diesen rein äußerlichen Anforderungen an Gehäuse und Verarbeitung sollte auch das Display gut ablesbar sein und eine entsprechende Darstellungsqualität aufweisen (hoher Kontrast). Das entscheidende Kriterium ist dabei die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung. Man sollte deswegen bereits vor dem Kauf ruhig einmal das Navigationssystem auf der Straße ausprobieren, sofern dies möglich ist. Spiegelt das Display? Wie reagiert es auf den harschen Wechsel von Licht und Schatten? Lässt sich die Hintergrundbeleuchtung optimal einstellen und flexibel verändern (wodurch nebenbei auch die Akkuleistung deutlich gesteigert werden kann)? Auch die Bedienung mit Motorradhandschuhen sollte ausprobiert werden. Erst wenn man das Gefühl hat, das Navigationsgerät auch während der Fahrt sicher und komfortabel bedienen zu können, sollte man sich zum Kauf entscheiden.

Halterung und Akku-Leistung
ramb174ga34_bZwar bieten die Hersteller sowie Zulieferfirmen eigens angefertigte Halterungen für die Lenkstange an, so dass das Navi fest sitzt und auch stärkere Erschütterungen aushält. Da die Geräte jedoch im Gegensatz zu den gängigen Autonavis meistens klobiger ausfallen, erfordert dies in einigen Fällen aufgrund der engen Platzverhältnisse etwas Geduld. Anbieter für Halterungssysteme sind zum Beispiel Brodit, Touratech, RAM Mount System, HR Richter und Bikertech.

Potentielle Gefahren für jede Halterung sind die Vibrationen sowie die Anschlüsse zur Stromversorgung, die bei starkem Ruckeln abfallen oder sogar beschädigt werden können. Um dies zu vermeiden, sind bei den Halterungssystemen der Hersteller TomTom und Garmin die Navis nach dem Einschieben in die Dockingsgstation fest mit dem Bordsystem verbunden, ohne dass eine zusätzliche Verkabelung erforderlich ist. Unter den alternativen Halterungen gibt es Modelle, die am Tankrucksack aufgesteckt werden, über Kugellager zur flexiblen Positionierung des Navis verfügen oder als integrierte Lösung für den Tankrucksack angeboten werden.

Eine weitere Schwachstelle ist die Akku-Leistung. Bei einer maximalen Laufzeit von etwa fünf bis sechs Stunden sind den Ausfahrten von vorne herein leider viel zu früh Grenzen gesetzt. Bastler mit Elektronik-Kenntnissen schließen daher ihr Navigationsgerät an die Elektronik des Motorrads an - wobei es sich auch hier wieder um ein kniffliges Unterfangen handelt, das Geduld und Fingerspitzengefühl verlangt, wenn keine 12-Volt-Bordsteckdose vorhanden ist.

Sprachausgabe
Die Routennavigation erfolgt wie bei einem Autonavigationssystem über Pfeilangaben auf dem Display. Alternativ dazu können sie auch in Gestalt von Sprachansagen über ein Kabel oder, um einiges bequemer, über Bluetooth direkt an ein Headset übermittelt werden. Moderne Motorradhelme mit Bluetooth-Headset sind darauf eingerichtet und planen die Ansagen in die kabellose Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer, Smartphone sowie gegebenenfalls MP3-Player mit ein.

Eine gutes Bluetooth-Headset oder ein entsprechender ausgestatteter Helm ist für Vielfahrer eine lohnende Zusatzinvestition. Und dies allein schon aus Gründen der Sicherheit, denn die Konzentration des Fahrers kann sich bei einer Sprachansage auf die Straße konzentrieren. Die von einigen Motorradfahrern beklagte störende Dauerberieselung durch Sprachansagen sollte man in Kauf nehmen.

Motorrad NaviÜber das Bluetooth-Headset können auch der MP3-Player oder ein Handy an das Navigationssystem angeschlossen werden. Dies ermöglicht zum einen, während der Fahrt Musik zu hören oder Telefonate zu empfangen. Durch die Vernetzung mit dem Navigationssystem lassen sich die Zusatzgeräte aber auch zweitens bequem über den Touchscreen steuern. Um Ärger zu vermeiden, ist ein Kompatibilität-Test vor dem Kauf jedoch dringend anzuraten. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Kommunikationsanlagen, die dann zum Einsatz kommen sollten, wenn zum Navi, Handy und MP3-Player auch noch eine Sprechfunkverbindung zum Beifahrer aufgebaut werden soll. Die Anlagen managen das komplexe Geflecht der unterschiedlichen Kommunikationsstränge, wobei zwischen den Anschlüssen Prioritäten gesetzt werden können – etwa darüber, welcher Anschluss bevorzugt behandelt und welcher bei Überlappungen ausgeblendet wird, oder über die Regelung der Lautstärke der einzelnen Kanäle, wobei auch Umgebungsgeräusche ausgeblendet oder die Lautstärke der Geschwindigkeit angepasst wird. Diese Zentralsteuerungen gibt es entweder kabelgebunden oder kabellos mittels Bluetooth.

Verkehrsdienste, Stauumfahrung
Ebenfalls überlegenswert ist der Kauf eines optional erhältlichen TMC-Empfängers (Garmin) oder das entsprechende Verkehrsfunk-Abonnement „PLUS“ von TomTom. Das Navigationsystem berücksichtigt dann die Verkehrsinformationen bei der Routenberechnung oder bietet Alternativrouten an. Diese Service-Funktion ist insbesondere wieder für Vielfahrer und Tourenfahrer zur Vermeidung nerven- und zeitraubender Staus zu empfehlen. Gelegenheitsfahrer hingegen können sich die Zusatzkosten in der Regel sparen.


Produktwissen und weitere Tests zu Motorradnavis

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Robuste, wettergeschützte Motorrad-Navigationssysteme liegen derzeit im Trend. Mobile, zumeist mit einem Farbdisplay ausgestattete Geräte bieten in der 2D-Anzeige einen weiten Routenüberblick, 3D-Modelle kommen dagegen dem Raumgefühl entgegen. PDAs mit Navigationssoftware sind zwar sehr flexibel, lassen sich aber nicht leicht geschützt anbringen.


Da Motorrad-Navigationssysteme allem Unbill des Wetters frei ausgesetzt sind, liegt das Hauptaugenmerk auf einem robusten, wassergeschützten Gehäuse. Ebenso sollte sie mit Handschuhen gut bedienbar sein. Es gibt sie nicht als Festeinbausätze, sondern nur als mobile Geräte oder Softwarelösungen. Dabei sind unter den Mobilen kaum mehr monochrome Geräte im Handel, deren Vorteil im günstigen Preis liegt. Stattdessen dominieren Modelle mit farbigen Displays, die dazu in der Lage sind, Karten in 2D- oder 3D-Anzeige wiederzugeben. Die meisten Fahrer bevorzugen letztere, weil sie dem räumlichen Vorstellungsvermögen entgegen kommen. Dafür erleichtern 2D-Geräte die Orientierung in der weiteren Umgebung. Der Verkauf von mobilen Navigationssystemen in Form von PDAs oder Smartphones, die aus Satellitenempfänger und Kartensoftware bestehen, steigt seit Jahren in der Beliebtheit rapide an. Auch bei ihnen liegt der unbestreitbare Vorteil vor allem darin, dass sie nicht eingebaut werden müssen. Mit ihnen können komplette Touren vorprogrammiert werden. Die Geräte reagieren aber auch flexibel auf Änderungen des Fahrers im Streckenablauf und berechnen danach die Route neu. Knackpunkt der PDAs, die weder wasserdicht noch stoßgesichert sind, ist jedoch ihre Unterbringung auf dem Motorrad. Zwar bietet sich das Kartenfach des Tankrucksacks oder eine lieferbare spezielle Halterung an. Der geringe Kontrastumfang des PDA macht jedoch die Ablesbarkeit bei direktem Sonnenlicht sehr schwierig. Obwohl die mobilen Navis immer mehr zum Trend werden, haften ihnen gegenüber Festeinbausätzen gewisse grundsätzliche Nachteile an. Da sie nicht an die Bordelektronik angeschlossen sind, ist die Stromversorgung über Batterien oder Akkus noch eine Schwachstelle. Wer diese nicht alle vier oder fünf Stunden wechseln will, braucht derzeit noch Tüftler-Qualitäten beim Anschluss an die Elektronik des Motorrad. Die immer noch sehr schmal bemessenen Displays schließlich erlauben nur die Unterbringung der wichtigsten Informationen.