Durch das offene Innenleben kann die Luft zirkulieren. Das kühlt. Bonellfedern geben den Druck weiter, Taschenfedern unterstützen den Körper. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Federkernmatratzen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

28 Tests 25.700 Meinungen

Die besten Federkernmatratzen

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1-20 von 299 Ergebnissen
  • AM-Qualitätsmatratzen 1000 Federn 7-Zonen Taschenfederkernmatratze

    • Sehr gut

      1,3

    • 0  Tests

      1365  Meinungen

    Matratze im Test: 1000 Federn 7-Zonen Taschenfederkernmatratze von AM-Qualitätsmatratzen, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    1

  • Traumnacht Exklusiv 1000er (TTFK)

    • Sehr gut

      1,4

    • 0  Tests

      1079  Meinungen

    Matratze im Test: Exklusiv 1000er (TTFK) von Traumnacht, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    2

  • Matratzen Perfekt München

    • Sehr gut

      1,4

    • 0  Tests

      341  Meinungen

    Matratze im Test: München von Matratzen Perfekt, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    3

  • Vesgantti 7-Zonen Federkernmatratze

    • Sehr gut

      1,5

    • 0  Tests

      1472  Meinungen

    Matratze im Test: 7-Zonen Federkernmatratze von Vesgantti, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    4

  • Arensberger Deluxx 9-Zonen-Taschenfederkernmatratze

    • Gut

      1,6

    • 0  Tests

      725  Meinungen

    Matratze im Test: Deluxx 9-Zonen-Taschenfederkernmatratze von Arensberger, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    5

  • Zinus Memoryschaum-Feder-Hybridmatratze

    • Gut

      1,6

    • 0  Tests

      1098  Meinungen

    Matratze im Test: Memoryschaum-Feder-Hybridmatratze von Zinus, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    6

  • Traumnacht Komfort XXL 7-Zonen TTFK

    • Gut

      1,7

    • 0  Tests

      292  Meinungen

    Matratze im Test: Komfort XXL 7-Zonen TTFK von Traumnacht, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    7

  • Inofia Federkernmatratze

    • Gut

      1,8

    • 0  Tests

      1522  Meinungen

    Matratze im Test: Federkernmatratze von Inofia, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    8

  • Inofia The Comfy (3D Breathable)

    • Gut

      1,9

    • 0  Tests

      1194  Meinungen

    Matratze im Test: The Comfy (3D Breathable) von Inofia, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    9

  • Emma Dynamic Federkernmatratze

    • Gut

      2,0

    • 2  Tests

      54  Meinungen

    Matratze im Test: Dynamic Federkernmatratze von Emma, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    10

  • Otto My Home Black Diamond Comfort

    • Gut

      2,1

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Black Diamond Comfort von Otto My Home, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    11

  • Hilding Sweden Essentials Federkern

    • Gut

      2,2

    • 1  Test

      2196  Meinungen

    Matratze im Test: Essentials Federkern von Hilding Sweden, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    12

  • Badenia Bettcomfort Irisette Sylt TTFK

    • Gut

      2,3

    • 1  Test

      21  Meinungen

    Matratze im Test: Irisette Sylt TTFK von Badenia Bettcomfort, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    13

  • Hn8 Schlafsysteme Dynamic TFK

    • Gut

      2,3

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Dynamic TFK von Hn8 Schlafsysteme, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    14

  • MFO (Matratzen Factory Outlet) Classic Medium

    • Gut

      2,3

    • 1  Test

      14  Meinungen

    Matratze im Test: Classic Medium von MFO (Matratzen Factory Outlet), Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    15

  • Badenia Bettcomfort Trendline BT 1000 Classic

    • Gut

      2,5

    • 2  Tests

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Trendline BT 1000 Classic von Badenia Bettcomfort, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut

    16

  • Malie Medipur 1000

    • Befriedigend

      2,7

    • 2  Tests

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Medipur 1000 von Malie, Testberichte.de-Note: 2.7 Befriedigend

    17

  • Breckle Smart Sleep 6000 KS TFK

    • Befriedigend

      2,8

    • 2  Tests

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Smart Sleep 6000 KS TFK von Breckle, Testberichte.de-Note: 2.8 Befriedigend

    18

  • Ravensberger Ravospring TFK 570

    • Befriedigend

      3,0

    • 1  Test

      16  Meinungen

    Matratze im Test: Ravospring TFK 570 von Ravensberger, Testberichte.de-Note: 3.0 Befriedigend

    19

  • Schlaraffia Bora Pure 55 TFK

    • Befriedigend

      3,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Matratze im Test: Bora Pure 55 TFK von Schlaraffia, Testberichte.de-Note: 3.0 Befriedigend

    20

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Ratgeber: Federkernmatratzen

Auf Ton­nen­ta­schen­fe­der­kern liegt es sich am bes­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. drei Kategorien: Bonellfederkern-, Taschenfederkern- und Tonnentaschenfederkernmatratzen
  2. Liegeeigenschaften variieren zwischen den verschiedenen Federkern-Matratzenarten
  3. Material der Kernummantelung beeinflusst Anpassungsfähigkeit und Klimaeigenschaften
  4. offene Kernstruktur begünstigt die Durchlüftung einer Federkernmatratze
  5. Stahlfedern für stark verstellbare Lattenroste ungeeignet
  6. relativ neu sind Federkernmatratzen mit mehreren Härtegraden

Welche Federkernmatratze ist laut Stiftung Warentest die beste?

Die beste Federkernmatratze für alle Menschen gibt es nicht. Zu unterschiedlich fallen die Anforderungen aus, die sich aus der individuellen Statur, Schlafposition, Schlafverhalten, Allergien und anderen körperlichen Eigenheiten ergeben. In ihren Matratzen-Tests widmet sich die Stiftung Warentest deshalb bevorzugt den Liegeeigenschaften von Matratzen für vier verbreitete Körpertypen. Sie nutzt dazu die eigens entwickelte HEIA-Typologie: Die Buch­staben H, E, I und A symbolisieren dabei weit verbreitete Körperformen, entscheidend sind Körpergröße und Gewichts­verteilung. Um ein frühes Fazit zu formulieren: Ob kräftiger Bauch, schmale Hüften, ausladendes Becken, breite Schultern oder geringe Körpergröße – eine gute Federkernmatratze sollte möglichst vielen Menschen eine ergonomische Körperhaltung im Schlaf bieten. Die Anpassungsfähigkeit einer Federkernmatratze ist demnach eines der wichtigsten Kriterien beim Matratzenkauf – zumindest wichtiger als die vielbeworbenen Liegezonen etwa auch von Lattenrosten oder Matratzenauflagen.

Punktelastische Federkernmatratze mit Seitenschläfer Auf den Punkt gebracht: Die Anzahl der Federn bestimmt, wie punktelastisch eine Taschenfederkernmatratze ist. Bei einer punktelastischen Matratze sinken jeweils nur die schwereren Körperbereiche tief in die Liegefläche ein. (Bildquelle: am-qualitaetsmatratzen.de)

Ebenfalls als wichtig erachtet wird die Körperunterstützung. Sie sorgt dafür, dass bestimmte Körperbereiche einsinken können, während andere gestützt werden. So kann die Wirbelsäule in ihrer natürlichen geraden Form verbleiben. Neben den Liegeeigenschaften, die bei der Stiftung Warentest den größten Anteil an der Gesamtnote der Federkernmatratze haben, werden die Aspekte Haltbarkeit, Matratzenbezug, Handhabung sowie Deklaration und Werbung bewertet. Es gibt einige Hersteller von Federkernmatratzen, die immer wieder in den Bestenlisten der Fachmagazine auftauchen. Dazu gehören unter anderem Schlaraffia, Malie, Meradiso und f.a.n. Die Preisspanne reicht bei gleicher Qualität von 100 bis über 700 Euro.

Welcher Härtegrad empfiehlt sich bei einer guten Federkernmatratze?

Die meisten Hersteller bieten ihre Matratzenmodelle mit Federkern in verschiedenen Härtegraden an. So ermöglichen sie es dem Verbraucher, die richtige Matratze passend zum Körpergewicht und bevorzugtem Liegegefühl auswählen zu können. In den meisten Fällen stehen Modelle in vier bis fünf Härtegraden zur Verfügung. Es gilt: Je höher die H-Zahl, desto härte ist die Matratze. Insgesamt reicht die Härtegrad-Skala von H1 bis H5. Daneben sind auch Bezeichnungen wie weich, medium/mittelfest, fest oder hart geläufig.

Welcher Härtegrad eignet sich für welches Körpergewicht?

Welche Härtegrade gibt der Markt nun her? Die gängigsten Härtegrade, wie sie die Hersteller im Allgemeinen vor allem für ihre Kaltschaummatratzen verwenden, finden Sie unten in der Liste eingepunktet. Davon abgesehen lässt sich eine neuere Entwicklung von Matratzen mit zwei unterschiedlichen Liegeseiten (und Liegehärten) beobachten. Inzwischen gibt es aber auch Federkernmatratzen mit mehreren Härtegraden (z. B. die "gut" bewertete Hilding Sweden Essenstials Federkern mit H1 und H2), die den Einheits-Kaltschaummatratzen der vielen Online-Matratzen-Start-ups in nichts nachstehen. Fußnote: Die Härtegrade lassen sich nur grob auf einen Nenner bringen, eine verbindliche Norm gibt es nicht. Viel wichtiger als der Härtegrad einer Matratze ist immer Ihr persönliches Liegeempfinden.
KörpergewichtHärtegrad
bis 60 kg KörpergewichtMatratzen-Härtegrad 1 (H1 oder "sehr weich")
bis 80 kg KörpergewichtMatratzen-Härtegrad 2 (H2 oder "weich")
bis 110 kg KörpergewichtMatratzen-Härtegrad 3 (H3 oder "mittelfest")
bis 140 kg KörpergewichtMatratzen-Härtegrad 4 (H4 oder "fest")
ab 130 kg KörpergewichtMatratzen-Härtegrad 5 (H5 oder " sehr hart")
 

Tipp

Ob eine Federkernmatratze Ihren Körper gut abstützt, hängt nicht davon ab, welchen Härtegrad Sie wählen. Die Liegehärte ist vielmehr eine individuelle Entscheidung, sodass Sie unbe­sorgt Ihrem Körpergefühl folgen dürfen, schreibt die Stiftung Warentest. Eine Tendenz sei aber bei älteren Menschen auszumachen, denn im höheren Alter bevorzugen viele eine eher weiche Matratzen. Das liege darin begründet, dass ein älterer Mensch nicht mehr so agil sei und Probleme mit dem Rücken oder den Knien etwas häufiger auftauchen.



Traumnacht Exklusiv 1000er (TTFK) Unterschiedliche Farben kennzeichnen die sieben Liegezonen vieler Federkernmatratzen, hier der Traumnacht Exklusiv 1000er (TTFK). Am Kürzel TTFK ist zu erkennen, dass es sich um eine der besonders punktelastischen Tonnentaschenfederkerne handelt. (Bildquelle: amazon.de)

Kleine Typenlehre: Die Familie der Federkernmatratzen

Federkernmatratzen können wir grundsätzlich in drei Kategorien gliedern. Sie orientieren sich an der Bauform der Sprungfedern. Es gibt Bonell-Federkernmatratzen, Taschenfederkern-Matratzen und Tonnentaschenfederkern-Matratzen. Eine neuere Entwicklung sind Hybridformen aus Stahlfedern- und Schaumstoff-Bestandteilen. Diese Mischtypen bestehen meist aus mehreren verschiedenen Schichten oder Matratzen-Materialien. Allen gemeinsam ist, dass ihr offenes Innenleben für eine besonders gute Belüftung bürgt. Das ist optimal für alle, denen im Schlaf schnell zu warm wird.
Bonell-Federkernmatratzen besitzen einen Kern aus sogenannten Bonellfedern (die Schreibweise Bonnell ist ebenfalls geläufig). Typisch für diese Art von Federkern ist, dass die einzelnen Sprungfedern über ein Metallrahmen miteinander verbunden sind. Daraus ergibt sich ihre sogenannte Flächenelastizität. Das heißt, dass auf Druck nicht nur die direkt belastete Feder nachgibt, sondern auch die benachbarten Federn. Ein unliebsamer Effekt, der dazu führt, dass Personen insbesondere in der Rücken- oder Bauchlage ungesund liegen, da die schwere Körpermitte meist ungestützt durchhängt. Bonell-Federkernmatratzen gehören unter den Federkernmatratzen zu den Preiswertesten. Der günstige Preis geht zulasten der Körperunterstützung. Für leichte Personen oder als Kinder- oder Gästematratze ist eine Bonellfederkernmatratze aber durchaus geeignet.

Taschen­federkernmatratzen schwingen weniger nach als einfache Bonnell­feder­kern­matratzen. Weil ihre Stahlfedern einzeln in Textilsäckchen eingenäht und miteinander verbunden sind, geben sie nur dort nach, wo sie belastet werden und passen sich den Körperkonturen besser an. Der so hergestellte Taschenfederkern bietet eine hohe Punktelastizität, wie sie auch hochwertige Kaltschaummatratzen liefern; um diese Punktelastizität noch zu verstärken, kombinieren manche Hersteller verschieden harte Schaumsorten und lockern deren Struktur durch Einfräsungen oder Bohrungen auf.

Noch hochwertiger, aber auch kostpieliger sind Tonnentaschenfederkernmatratzen. Ihre einzeln eingenähten Stahlfedern können Ihre Körperkontur optimal stützen. Durch die bauchige Wölbung der einzelnen, nicht miteinander verbundenen Stahlfedern reagiert stets nur der Bereich, der auch belastet wird. Die daraus entstehenden Eigenschaften werden oft als Punktelastizität im Gegensatz zur Flächenelastizität einer Matratze beworben.

Was hat es mit der sogenannten Punktelastizität auf sich?


Punktelastizität ist als Nachgeben einer Matratze im engeren Bereich des Auflagedrucks zu verstehen - also gezielt in der Schulter- und Hüftzone, damit die Wirbelsäule in einer geraden Position liegt. Bei flächenelastischen Matratzen hingegen geben nicht nur die belasteten Stellen nach, sondern auch die angrenzenden. Bei einer Taschenfederkernmatratze entscheidet die Anzahl der Federn, wie punktelastisch sie ist. Kaltschäume und Latexmatratzen nehmen hingegen über RG-Werte, sogenanntes Raumgewicht, Einfluss auf die Punktelastizität. Je höher der RG-Wert, desto punktelastischer ist eine Matratze.



Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Arten von Federkernmatratzen im Wesentlichen?

Federkernmatratzen bestehen alle aus den gleichen Elementen: Federkern, Polsterung bzw. Kernummantelung und einem Bezug. Diese Elemente können je nach Modell ganz unterschiedlich aufgebaut oder modifziert sein. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale hier in der Übersicht:
  1. Federkern
    • Anzahl der Federn
    • Bauform der Sprungfedern
    • Federn mit oder ohne Textilhülle
    • Dicke des Metalldrahts
    • Größe der Federn
  2. Kernummantelung bzw. Polsterung
    • Höhe
    • Material
    • Perforierung
    • Raumgewicht (bei Kaltschaum)
  3. Matratzenbezug
    • Material
    • Webart
    • mit oder ohne Klimavlies versteppt

Welchen Einfluss hat die Schaumpolsterung, die den Federkern umgibt?

Ganz erheblichen. Ob für Sie eine Federkernmatratze mit Gelauflage oder eine Federkernmatratze mit Latex-, Viscoschaum- oder Kaltschaumauflage infrage kommt, entscheiden letztendlich Ihre persönlichen Bedürfnisse. Latex und Memory- bzw. Viscoschaum erhöhen beispielsweise die Anpassungsfähigkeit der Matratze und ist für Seitenschläfer empfehlenswert. Eine Federkernmatratze mit Latexauflage ist interessant für Vielschwitzer, da das undurchlässige Latex das Eindringen von Flüssigkeit in den Matratzenkern verhindert.

Die top 3 der Federkernmatratzen mit Griffschlaufen zum Tragen und Wenden


Matratzen im Haltbarkeits-Vergleich: Sind Federkernmatratzen langlebiger?

Bei allen Matratzentypen empfiehlt sich eine maximale Gebrauchsdauer von zehn bis zwölf Jahren. Selbst bei hochwertigen Matratzen zeigen sich dann deutliche Ermüdungserscheinungen: Es bilden sich Mulden und Dellen an der Oberfläche - sogenannte Liegekuhlen -, außerdem geht die Stützkraft allmählich verloren. Ein weiterer Aspekt ist die Hygiene. Eine Matratze ist kontinuierlich Verschmutzung durch Schweiß, Staub und Hautschuppen ausgesetzt, die sich auch bei bester Pflege über die Jahre hinweg im Gewebe ansammeln. Aus diesem Grund ist es ratsam, zumindest den Bezug Ihrer Matratze bereits vor Ablauf der zehn Jahre auszutauschen, am besten alle fünf Jahre. Andernfalls kann es zu Schimmelbildung kommen. Ob eine spezifische Federkernmatratze ihre maximale Lebensdauer erreicht, ist von ihrer Material- und Verarbeitungsqualität abhängig. Von der Stiftung Warentest liegen einige Matratzen-Tests vor, in denen auch die Haltbarkeit von Federkernmatratzen getestet werden. Zu diesem Zweck führen die Tester einen Dauerwalzversuch durch, der die Abnutzung innerhalb von acht Jahren simuliert. Tatsächlich können hier nur wenige Matratzenmodelle Bestnoten einheimsen. Mit einer Federkernmatratze mit einer Zwei vor dem Komma oder einer, die das Endturteil „Gut“ erhält, sind Käufer schon gut beraten.

Sind Federkernmatratzen eigentlich gesünder als andere Matratzenarten?

Abgesehen von der Ergonomie fragen sich viele Käufer, wie gesund Federkernmatratzen eigentlich sind. Das wohl Wichtigste zuerst: Für Allergiker stellen Matratzen mit Federkern eine vernünftige Wahl dar. Durch die Form der Sprungfedern ist der Matratzenkern von vielen kleinen Hohlräumen durchzogen, in denen die Luft zirkulieren kann. Über Luftkanäle in der Kernummantelung entsteht dadurch ein kontinuierlicher Austausch von frischer, kühler Umgebungsluft und verbrauchter, warmer Luft im Inneren der Federkernmatratze. Ein solch offenes Innenleben wirkt Hausstaubmilben entgegen, denn die mikroskopisch kleinen Spinnentiere fühlen sich an warmfeuchten Orten am wohlsten. Wer darüber hinaus sensibel auf chemische Stoffe reagiert, sollte eine Federkernmatratze kaufen, die möglichst vollständig aus natürlichen Materialien gefertigt ist. Zum Beispiel sind Federkernmatratzen mit Rosshaar- oder Schurwolle bei ökologisch bewussten Verbrauchern derzeit sehr beliebt. Statt aus Synthetikfaser sollte eine Federkernmatratze mit einem Bezug aus Baumwolle gewählt werden. Der Naturstoff ist nicht nur sanfter zur Haut, sondern trägt durch seine hohe Atmungsaktivität zu einem trockenen Schlafklima bei.

Was bedeuten die Kürzel kbA oder kbT bei Federkernmatratzen?

Die Zertifikate kbA und kbT zeigen ökologisch verträglich hergestellte Rohstoffe an. kbA steht für „kontrolliert biologischer Anbau“ und ist zum Beispiel auf Baumwollwaren zu finden. kbT steht für „kontrolliert biologische Tierhaltung“. Sie finden das Label beispielsweise auf Matratzen mit Schurwolle oder Rosshaar.

Sind Federkernmatratzen mit Metall schädlich?

Die Sprungfedern in Federkernmatratzen sind aus Metall gefertigt, meist aus speziell gehärtetem Stahl. Es geht immer wieder das Gerücht um, dass der metallene Federkern für Schlafstörungen und allgemeines Unwohlsein verantwortlich ist. Einige Verbraucher sind deshalb beunruhigt und schrecken vor einem Federkernmatratzen-Kauf zurück. Experten verschiedener Disziplinen sprechen sich jedoch gegen eine schädliche Wirkung der Metallfedern aus. Laut Forschermeinung verändern sie zwar das Erdmagnetfeld und können elektromagnetische Felder verstärken; doch geschehe dies auf so geringe Weise, dass sie den Schlaf des Menschen nicht beeinflussten. Auf die Gesundheit oder Schlafqualität haben die Metallfedern in Federkernmatratzen also keinen Einfluss. Wenn Sie sich dennoch in einem metallfreien Bett wohler fühlen, sollten Sie auf Latexmatratzen oder Kaltschaummatratzen ausweichen. Ebenso bieten viele Hersteller mittlerweile metallfreie Lattenroste und Massivholzbetten an.

von Isabelle Rondinone

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