Lattenroste: Tests & Testsieger

Die besten Lattenroste der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Lattenroste auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 3 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Lattenroste

Einfache im Test oft genauso gut wie hochflexible Federholzleisten

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Stiftung Warentest empfiehlt Lattenrost-Eigenbau
  2. einfache Modelle sind komplexen Flügel- oder Tellerfederungen oft überlegen
  3. vor allem auf dicken Matratzen wirkt sich ein Rost kaum aus
  4. Matratzen mit gutem Liegekomfort benötigen keinen teuren Lattenrost
  5. Lattenroste meist haltbarer als Matratzen
  6. auf störende Nebengeräusche achten

Lattoflex Teller-Lattenrost mit verstellbarem Kopf- und Fußteil. Wer nicht explizit ein verstellbares Kopf- und Fußteil braucht, kann nach Empfehlung der Stiftung Warentest zu einem starren Lattenrost greifen. (Bildquelle: lattoflex.com)

Lattenroste im Test: Im Kräftemessen mit Modellen "Marke Eigenbau" meist unterlegen

Während einige Hersteller der Meinung sind, dass das Zusammenspiel zwischen Matratze und Lattenrost überaus wichtig sei, steht für die Stiftung Warentest die Qualität der Matratze klar im Vordergrund. Ihrer Einschätzung nach verlieren Preiskategorie, Ausstattung und Qualität eines Lattenrosts an Bedeutung, sofern der Käufer sich nur für ein hochwertiges Matratzenmodell entscheidet. Auf einen aufwendigen Lattenrost komme es nicht an, lautet ein wichtiges Testfazit. Wenn Sie nicht gerade einen an Kopf- und Fußteil verstellbaren Bettrost für Ihr Bett benötigen, können Sie sich auf die Video-Anleitung der Stiftung Warentest für den Selbstbau eines simplen Lamellenrosts aus Baumarktteilen verlassen. Ein solcher Eigenbau ist im Normalfall in der Lage, sich den zentralen Prüfungen der Testtabellen zu stellen: Er bewahrt die positiven Liegeeigenschaften verschiedener Matratzenarten und ist zudem in der Lage, die Matratze im Bett von unten her so zu belüften, dass kein Schimmel droht.

Starre vs. verstellbare Lattenroste im Vergleich: Welche sind für welchen Matratzentyp am besten geeignet?

Matratzenmanufaktur Lattenrost Rhodos KF Angenehmen Liegekomfort verspricht der an Fuß- und Kopfteil verstellbare Lattenrost Rhodos KF von FMP Matratzenmanufaktur . In der Beckenzone können Sie pro Seite neun Härtegerade einstellen. (Bildquelle: amazon.de)

Das gilt vor allem für Taschen- oder Tonnentaschenfederkernmatratzen. Ihnen reicht ein einfacher, starrer Lattenrost in der Regel völlig aus, den man leicht selber bauen könnte. Wenn man sich also für eine hochwertige Tonnentaschenfederkernmatratze entscheidet, kann man sich das Geld für einen kostspieligen Lattenrost sparen. Zu einer Federkernmatratze passt ein starrer oder nur bedingt elastischer Lattenrost am besten. Wegen ihrer guten Belüftung können Federkernmatratzen auch auf geschlossenem Untergrund liegen, zum Beispiel auf dem Boden und ganz ohne klassisches Bett-Gestell. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie genug Luft bekommen. Für Lattenroste, deren Kopf- oder Fußteil verstellbar ist, sind Federkernmatratzen nur selten geeignet. Verstellbare Lattenroste sollten deshalb mit Schaumstoffmatratzen kombiniert werden. So ist beispielsweise bei den beliebten Kaltschaummatratzen in erster Linie auf eine ausreichende Belüftung von unten zu achten, die durch den Abstand der einzelnen Latten zueinander meist gewährleistet ist. Vor allem für einfachere Matratzen gilt, dass ein punktgenaues Abstützen des Körpers wichtiger ist als bei hochwertigen Konstruktionen mit viel Eigendynamik oder komplexen Kernschnitten. Tests haben gezeigt, dass sich ein Lattenrost auf die Liegeeigenschaften dicker Matratzen meist weniger auswirkt.

Die besten Lattenroste mit verstellbarem Kopfteil und Fußteil

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 IMASS Sino Freestyle Befriedigend(3,5)
2 FMP Matratzen Manufaktur Rhodos EL
3 FMP Matratzen Manufaktur Rhodos KF Bettkasten

Federholzrahmen, Tellermodule, Rollroste: Welche Arten von Bettrosten gibt der Markt überhaupt her?

Lattoflex Lattenrost mit Teller-Auflagersystem. Filigrane Auflagersysteme wie die von Lattoflex haben im Test nur bedingt Einfluss auf die Liegeeigenschaften einer Matratze. Nach Empfehlung der Stiftung Warentest sind einfache, starre Lattenroste vielfach überlegen. (Bildquelle: lattoflex.com)

Der klassische Lattenrost ist mit gewölbten Federholzleisten oder anderen Federleisten ausgestattet, die aus verleimten Holzschichten respektive Kunststoff bestehen. Schmale Leisten im engen Abstand sind anpassungsfähiger als wenige breite, allerdings erhöht sich dadurch auch die Auflagefläche für die Matratze dann können sich Stockflecken bilden. Neben der Lamellenqualität spielt auch die Aufhängung der Latten eine wichtige Rolle, die seitlich und nach unten federn sollte. Stecken die Lattenenden in Kappen aus dünnem Plastik, besteht Bruchgefahr. Hochwertige Federholzrahmen besitzen Träger aus Kautschuk, die sowohl elastischer als auch langlebiger sind. Die überwiegende Masse etwas hochwertigerer Lattenroste bietet mehrere Körperzonen. Ähnlich wie bei 7-Zonen-Matratzen unterscheiden sie bis zu neun Liegezonen, denen die Aufgabe zufällt, eine für bequemes Liegen erfoderliche Punktelastizität in Ihrem Bett zu liefern. Bei einigen können Sie mithilfe von Schiebeelementen, bei anderen mit drehbaren Tellern verschiedene Elastizitätsgrade und Härtegrade einstellen. Voreingestellte, feste Zonen haben den Nachteil, dass sie möglicherweise nicht gleichermaßen zu allen Körpergrößen, Körpergewichten und Figurtypen passen. Ein Lattenrost mit verstellbaren Härtegraden eignet sich vornehmlich für Seitenlieger gut. Selbst bei den komplexen Tellerlattenrosten lässt sich der Härtegrad einzelner Tellermodule an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Das unterstützt bzw. entlastet Schmerzpunkte, erhöht den Liegekomfort und stützt Ihren Körper bestmöglich. In der Regel besitzen aber auch einfachere Federholzrahmen und andere Federleisten-Rahmen eine individuelle Härtegrad-Regulierung, mithilfe derer Sie Stützkraft und Liege-Härte an Ihr Körpergewicht anpassen können.

Lattenroste mit mehreren Liege-Zonen in der Übersicht


Klassisch: Lattenroste mit 7 Zonen für Hüfte, Kopf, Schulter und Becken in der Übersicht

In jüngerer Zeit haben Kunststoff- die Holzlamellen vielfach abgelöst. Sie übernehmen die Unterfederung nicht nur in Lamellenform, sondern auch als tellerförmige Federelemente in einem Tellerrahmen beziehungsweise Tellerlattenrost. Solche Unterlagen sind besonders gut für Matratzen mit einem Schaumstoffkern geeignet. Bei Federkernmatratzen kann man sich das Geld sparen, weil deren Eigenfederung die Punktfederung der Tellerelemente aufzehrt. Inzwischen werden allerdings auch Rahmen angeboten, die Tellerfedern mit Holzlatten kombinieren. Doch während Hersteller wie Lattoflex immer mehr Finesse walten lassen, um immer komplexere Schlafsysteme an den Kunden zu bringen, schwingt das Pendel in Tests zurück. Lattenroste dürfen einfach sein. Wer nicht explizit ein verstellbares Kopf- oder Fußteil benötige, solle einen starren Lattenrost wählen, lautet eine Empfehlung der Stiftung Warentest.

Mit einem Mittelgurt stabilisierte Federleisten in der Übersicht

Lattenrost mit Motorrahmen Dormiente empfiehlt seinen Physioform-Lattenrost mit Motor vor allem Menschen mit empfindlicher Schulter oder Hüfte. (Bildquelle: dormiente.com)

Die besten Lattenroste bestehen auch den Geräuschtest

Ein nach Empfehlungen der Stiftung Warentest gebauter Rost knarrt und scheuert nicht, sodass die Materialwahl – am besten Fichte oder Tanne – nur ein Teil der Selbstbau-Offensive ist. Denn zu einem guten Lattenrost zählt auch eine hörbare Dämmung gegen störende Nebengeräusche, die beim Verschieben der nur lose aufgelegten Unterlage, meist durch ein Reiben "Holz an Holz", entstehen können. Wie wichtig dieser Aspekt für guten Schlaf und Liegekomfort ist, hängt auch von der Aufgabenstellung Ihres Bettrosts ab. Und zwar nicht nur davon, ober Sie flexiblere oder weicheren Liegekomfort erwarten, sondern auch davon, ob Sie im Bett lesen, fernsehen oder am Laptop arbeiten möchten. Beim Probeliegen sollten Sie darauf achten, ob sie den Rost hören – vor allem auch bei einem Lattenrost mit Motor. Je mehr flexible Teile mitarbeiten, desto größer ist das Risiko, dass Ihr Lattenrost auch unerwünsche Nebenklänge zu Gehör bringt, sobald Sie sich im Bett etwas bewegen. Eine weitere Möglichkeit, Geräusche zu eliminieren, sind Filzgleiter zum Aufkleben. Die Stiftung Warentest empfiehlt sie ausdrücklich als Knarr- und Scheurschutz an der Unterseite eines selbstgebauten Lattenrosts.

Die Top 3 der elektrisch verstellbaren Lattenroste

Tests

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 10/2015
    • Erschienen: 09/2015
    • Seiten: 11

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    • CARAVANING

    • Ausgabe: 7/2019
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    • Reisemobil International

    • Ausgabe: 4/2006
    • Erschienen: 03/2006

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