Zelte

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Produktwissen und weitere Tests zu Zelte

Campen im Einklang mit der Natur freizeitguide aktiv 1/2012 - Naturbadeteiche? Regionale Lebensmittel? Solarkollektoren auf dem Dach? Campingplätze mit der Auszeichnung ECOCAMPING setzen ganz unterschiedliche Akzente, wenn sie ein integriertes Management einführen. Ihr gemeinsames Ziel: mehr Umweltschutz, Qualität und Sicherheit in den Betrieben. Dabei steht das Wohl der Gäste stets im Mittelpunkt.

‚Luxus-Behausung‘ Blinker Nr. 8 (August 2012) - Sie suchen ein 1-Mann-Angelzelt mit üppiger Ausstattung, kleinem Transportmaß, aber großem Raumangebot? Gregor Bradler empfiehlt in diesem Fall das T-Rex Ultra 1-Mann-Zelt von B.Richi. Es wurde ein Zelt getestet, welches keine Endnote erhielt. Als Testkriterien dienten Ausstattung und Praxis.

Mobile Schlafgarage Tourenfahrer 11/2012 - Die architektonische Verschmelzung von Wohn- und Schlafraum mit dem Zweiradabstellplatz ist für so manchen sicher ein lange gehegter Traum. ... Tourenfahrer untersuchte ein Zelt, vergab jedoch keine Endnote.

Heimplanet ‚Cave‘ mountainbike rider Magazine 8/2012 - ‚Cave‘, die Höhle. Ehrlich gesagt assoziieren wir mit der Optik dieses ganz besonderen Zelts eher eine Raumkapsel auf Erkundungstour, aus der jeden Moment Aliens klettern könnten. So jedenfalls wurden wir auf unseren Camping-Trips das ein oder andere Mal angeschaut...' Es wurde ein Zelt geprüft, jedoch nicht bewertet.

Essentieller Luxus SURVIVAL MAGAZIN 2/2011 - Das Biwakzelt X-Tour von Carinthia bietet geringes Packmaß und Gewicht, einen vollwertigen Wetterschutz, freie Sicht in den Sternenhimmel ohne Schnaken-Gefahr und viel Platz.

Zweiraumwohnung Reisemobil International 3/2012 - Top oder Flop? Die Redaktion hat interessante Neuheiten für Reisemobilisten ausprobiert.

Sechs Extrem-Modelle - Nur drei ohne bleibende Sturmschäden Ein Zelt für Extremsituationen muss regendicht, schneefest und sturmsicher sein. Sechs dieser Zelte testete das magazin ''Outdoor'' in seiner aktuellen Ausgabe. Im Strurmtest trennte sich die Spreu vom Weizen, zwar hielten fünf von sechs Zelten dem starken Wind stand, aber nur drei trugen keine bleibenden Schäden davon.

Wohnen im Grünen outdoor 2/2018 - Er besitzt ein kleines Packmaß, brennt selbst bei Sturm ohne Leistungsverlust und verbraucht sehr wenig (Brennstoffbedarf für zwei Personen pro Tag: 40 g Gas).

Volles Programm outdoor 8/2017 - Eine solche bieten im Test nur die Tunnelmodelle - von denen vier mit »sehr gut« abschneiden: das extrem sturmstabile Fjällräven, das leichte, luftige Jack Wolfskin, das ausgewogene Robens und den mit 500 Euro günstigsten Prüfling namens Rejka Antao III Light HC.

Volles Programm outdoor 7/2017 - Eine solche bieten im Test nur die Tunnelmodelle - von denen vier mit »sehr gut« abschneiden: das extrem sturmstabile Fjällräven, das leichte, luftige Jack Wolfskin, das ausgewogene Robens und den mit 500 Euro günstigsten Prüfling namens Rejka Antao III Light HC.

Zelt-Klassiker SURVIVAL MAGAZIN 3/2017 - Bei einer Giebelhöhe von 130 Zentimetern kann man außerdem gut darin sitzen und sich auch im Zelt bewegen. Wer nur zu dritt unterwegs ist, der kann optional eine 195 mal 210 Zentimeter große Schlafkabine einhängen. Der Aufbau gestaltet sich einfach: Zelt ausbreiten, den Boden mit vier Heringen an den Ecken fixieren, die beiden Stangen an den vorhergesehen Positionen einspreizen und abspannen. Dann einfach die angebrachten Leinen zu allen Seiten hin spannen. Das dauert zirka zehn Minuten.

Tragungs-Hotel Clever Campen 2/2017 - Also nur was für hartgesottene Camping-Eulen? Nein. Das ultrakompakte, aber recht spartanische Laughing Owl empfiehlt sich für Rad- und Kanutouren sowie spontane Zelt-Wochenenden. Aber auch beim Familienurlaub an einem Platz vergeht einem das Lachen nicht.

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Zelte

Kleinere Zelte in Iglu- oder Tunnelform sind für gewöhnlich ab 70 Euro erhältlich. Schwerere Varianten verfügen über ein Innenzelt für ein besseres Raumklima. Familien greifen lieber auf Reisezelte zurück, die deutlich stabiler und größer aber auch viel teurer sind. Steilwandzelte sind für längere Urlaube gedacht. Camping oder längere Naturexpeditionen ohne ein Zelt wären schlicht undenkbar. Die Textilbehausungen sind eine praktische und preiswerte Unterkunft für den Sommerurlaub oder spontane Übernachtungen. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die meisten Produkte in kurzer Zeit auf- und wieder abbauen. Verstaut in kleinen kompakten Taschen nehmen sie beim Reisen kaum Platz weg. Dabei sind kleinere Zelte für ein bis zwei Personen gewöhnlich schon ab 70 Euro erhältlich. Je größer und aufwendiger verarbeitet das Zelt ist, desto teurer wird es natürlich. Größere Zelte wie 3-Personen-Zelte oder gar ganze Familienzelte können bis zu 500 Euro kosten. Bei den Campingzelten wird zwischen Mini-, Reise- und Steilwandzelten unterschieden. Der Großteil der Minizelte ist entweder in Igluform ("Igluzelte") oder in Tunnelform ("Tunnelzelte") erhältlich. Dank der Gestänge aus Fiberglas oder Aluminium sind sie nicht nur kompakt zu verstauen, sondern mit 1,5 bis 8 Kilogramm auch verhältnismäßig leicht. Das macht sie vor allem für Rucksacktouristen oder Biker attraktiv. Für ein besseres Zeltklima verfügen einige der schwereren Produkte über ein zusätzliches Innenzelt. Wie bei den meisten Zelten besteht auch die Zelthaut der Minizelte aus wasserabweisendem Nylon oder Polyester. Eine Variante, die häufig von Familien verwendet wird, ist das Reisezelt. Viele dieser Exemplare ähneln mit Giebel und First der Form eines Hauses ("Hauszelte"), seit einiger Zeit gibt es sie jedoch ebenfalls in Tunnelform. Bei Hauszelten besteht das Gestänge aus Stahl- oder Aluminiumrohr, was auf das Gewicht schlägt aber auch mehr Stabilität gegen Wind und Wetter bietet. Das Zeltinnere ist in Wohnraum – meist ohne Zeltboden – und Schlafkabinen aufgeteilt. Für Bergtouren oder längere Urlaube eignen sich hingegen die besonders wetterbeständigen Steilwandzelte. Neben dem robusten Metallgestänge verfügen sie oft über ein PVC-beschichtetes Dach. Die Seitenwände bestehen in der Regel aus wärmender Baumwolle oder einem Mischgewebe. Mit den einzeln einzuhängenden Schlafkabinen und oft zusätzlichem Vordach kommt diese Zeltvariante allerdings problemlos auf ein Gewicht von bis zu 45 Kilogramm.
Weitere Informationen
Entsprechend der verschiedenen Funktionen des Innen- und Außenzeltes unterscheiden sich auch die jeweils verwendeten Materialien. Das Außenmaterial ist das am stärksten beanspruchte Material des Zeltes, da es jeden Wetterbedingungen ausgesetzt ist. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an das Material: Es sollte möglichst wasserdicht und reißfest sein, den UV-Strahlen der Sonne lange standhalten können und unempfindlich gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit sein. Außenzelte bestehen bei Trekkingzelten heute in der Regel aus Nylon(Polyamid)- oder Polyestergewebe. Nylon hat grundsätzlich den Nachteil, dass das Material sich dehnt bei Nässe, wodurch das Zeltgewebe durchhängt, eventuell an das Innenzeltgewebe kommt und nachgespannt werden muss. Die UV-Beständigkeit ist geringer als bei Polyester und die Reißfestigkeit zudem geringer. Diese grundsätzlichen Probleme sind durch entsprechende Verarbeitung und Ausrüstung der Gewebe (Rip-Stop-Nylon, UV-Stabilisatoren und doppelseitige Beschichtungen) heute bei guten Materialqualitäten in Teilen behoben.
Polyester ist reißfest, nicht anfällig gegen UV-Strahlung, nimmt wenig Feuchtigkeit, trocknet daher schneller und ist leichter, wenn das Zelt nass verpackt werden muss. Polyester ist außerdem ein relativ "lautes" Material, das heißt ein lockeres Zeltgewebe kann bei Wind "knattern". Baumwolle wird heute nur noch für Campingzelte und traditionelle Zelte verwandt. Sein Vorteil liegt darin, dass es ein natürliches Material ist, welches Feuchtigkeit zwar aufnimmt aber nicht an Innen weitergibt, atmungsaktiv ist und bei Funkenflug vom Lagerfeuer keine Löcher ins Gewebe brennen können wenn es entsprechend imprägniert ist. Außerdem kann es nachimprägniert werden, wenngleich Baumwollzelte niemals gänzlich wasserdicht werden - ein ausgewachsenes Unwetter wird hiervon keinesfalls absorbiert.
Beim Innenzelt stehen die Aufgaben der Schaffung eines Thermoeffektes sowie der Komfort an erster Stelle, da es für ein möglichst trockenes Klima luft- und wasserdampfdurchlässig sein sollte. Somit wird es aus einem leichten, Wasserdampf durchlässigen Gewebe gefertigt. Der im Innenzelt entstehende Wasserdampf geht so durch das IZ-Gewebe hindurch und kondensiert am Außenzelt. Gegen Tropfwasser vom Außenzelt ist das Innenzeltgewebe meist imprägniert, aber nicht beschichtet. Das Innenzeltgewebe ist heute meist ein Nylongewebe. Es nimmt kaum Feuchtigkeit auf, trocknet schnell und ist pflegeleicht. Der Boden des Innenzeltes ist häufig aus robusteren Materialien gefertigt, da der Boden stärkeren mechanischen Belastungen ausgesetzt ist als die restlichen Zeltkomponenten. Auch die wasserdichte Beschichtung ist meist nochmals deutlich stärker als beim restlichen Zelt. Die vom Hersteller genannte Wassersäule gibt in Millimetern an, wie viel Wasser auf dem Gewebe stehen kann, ohne dass es in das Zelt durchdringt. Das Gestänge ist in der Regel aus leichtem Aluminium gefertigt. Die Abspannpunkte sind bei allen Zelten besonders verstärkt.
Auf- und Abbau eines Zeltes
Jedem Zelt liegt eine Anleitung bei, die den Auf- und Abbau verständlich beschreibt und mit Bildern demonstriert. Vor dem Aufbau eines Zeltes sollte die Auswahl des Standortes gut überlegt sein. So sollte das Zelt beispielsweise nicht in einer Mulde aufgebaut werden, da sich gerade dort Regenwasser ansammeln kann - und wer wacht schon gerne morgens in einem durchnässten Schlafsack auf. Ferner sind Anhöhen und direkte Wassernähe ungeeignet, da Hügel, Wasser und auch hohe Bäume Blitzschlag gefährdet sind. An Ufern ist zudem eine höhere Luftfeuchtigkeit vorhanden. Der Untergrund sollte vor dem Aufbau nach Steinen, hervorstehende Wurzeln oder anderen Unebenheiten abgesucht werden, damit der Zeltboden keine Schäden nimmt. Der Zelteingang sollte optimalerweise auf der windabgewandten Seite liegen, dasselbe gilt für Feuer- und Kochstellen, um Beschädigungen durch Funkenflug zu vermeiden. Zum Einschlagen der Heringe kann ein Gummihammer die Arbeit erleichtern. Außerdem sollte man unbedingt darauf achten, dass Ersatzheringe und Packsäcke gut aufbewahrt werden. Eine Alternative sind moderne Wurfzelte, die tatsächlich einfach nur noch ausgepackt werden müssen und sich selbst aufbauen.
Pflegemaßnahmen
Ein Zelt sollte gründlich gelüftet und getrocknet werden. Besonders sollte der Innenraum gereinigt werden, Sand kann am schonendsten durch Ausschütteln beseitigt werden. Wenn das Zelt nass verpackt werden muss, sollte es unter keinen Umständen länger als zwei Tage im Packsack aufbewahrt werden. Das gilt auch für ein Zelt, das nur ein bißchen feucht ist. Beim Verpacken das Zeltgewebes sollte dieses sorgfältig zusammengelegt und anschließend eingerollt werden, sodass es dem Packmaß des Packsacks entspricht. Falls im Winter gezeltet wird, sollten gefrorene Zeltbahnen nie gefaltet, sondern immer gerollt werden, da sie sonst brechen können. Beschädigungen am Zelt sollten möglichst sofort repariert werden. Kleine Risse lassen sich meist mit etwas Flickzeug schließen. Es gibt außerdem spezielles Zeltklebeband, bei größeren Löchern oder Rissen näht man am besten Flicken auf. Das Zelt kann am besten mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm abgewaschen werden, nur bei gröberen Verschmutzungen sollte ein, nach Möglichkeit mildes, Reinigungsmittel verwendet werden. Ein Zelt sollte niemals in der Waschmaschine gewaschen werden, die Beschichtungen sind nach einer solchen Behandlung ruiniert. Schimmelbefall lässt sich am besten mit Natriumhypochlorit, welches in der Apotheke erhältlich ist, vermischt mit 20 Teilen warmem Wasser, beseitigen. Ansonsten sollte ein Zelt natürlich trocken gelagert werden.