Boxspringbetten

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Tests

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Sortiert nach Popularität und Aktualität
    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 9/2016
    • Erschienen: 08/2016
    • Seiten: 7
    • Mehr Details

    Böses Erwachen

    Testbericht über 15 Boxspringbetten

    Boxspringbetten: Die vermeintliche Königsklasse enttäuscht abermals. In vielen der teuren Betten bilden sich im Dauertest Kuhlen – anders als bei Top-Matratzen. Testumfeld: Gegenstand des Testberichts waren 15 Boxspringbetten in der Größe 180 x 200 Zentimeter, davon drei Gleichheiten. Die Testurteile lauteten 9 x „befriedigend“, 3 x „ausreichend“ und 3 x „mangelhaft“.

    zum Test

    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 9/2014
    • Erschienen: 08/2014
    • Seiten: 14
    • Mehr Details

    Liegen und liegen lassen

    Testbericht über 24 Matratzen unterschiedlicher Typen

    Matratzen: Jeder Matratzentyp hat Vor- und Nachteile. Was zu einem passt, hängt von den Körpermaßen ab, aber auch davon, ob man leicht friert oder viel schwitzt. Gute Modelle gibts in jedem Segment. Testumfeld: Getestet wurden 24 Matratzen unterschiedlicher Typen. Darunter waren 5 Latexmatratzen, 9 Kaltschaummatratzen und 10 Boxspringbetten. Bei den Kaltschaummatratzen

    zum Test

    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 9/2013
    • Erschienen: 08/2013
    • Seiten: 5
    • Mehr Details

    Wenig königlich

    Testbericht über 3 Boxspringbetten

    Boxspringbetten: Erstmals haben wir die vielbeworbenen Boxspringbetten getestet. Rundum empfehlenswert ist keines der drei exemplarisch ausgewählten Modelle. Testumfeld: Getestet wurden drei Boxspringbetten mit den Maßen 90 x 200 Zentimeter. Die Testergebnisse lauteten 1 x „befriedigend“ und 2 x „ausreichend“. Als Testkriterien dienten Liegeeigenschaften (Rücken-

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Ratgeber zu Boxspring-Betten

Boxspringbett oder normales Bett – macht der Schlafkomfort solch einen Unterschied?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. federnd-komfortables Liegegefühl dank Drei-Matratzen-Aufbau
  2. gute Modelle haben ihren Preis
  3. Preiswertvarianten fehlt oft die untere Federbox ("Boxspring")
  4. Stiftung Warentest warnt vor falschen Härtegrad-Angaben
  5. die Qualität verschlechtert sich im Gebrauch
  6. Schwachpunkte Haltbarkeit und Einsinktiefe

Härtegrade, Haltbarkeit, Schlafkomfort: Was verraten aktuelle Tests zu Boxspringbetten?

Die Versprechen sind groß: Die Hersteller sprechen von Boxspringbetten als exklusiven Betten mit höchstem Liegefühl für Schlafkomfort. Doch wie Tests ergeben, steigern selbst die besten Boxspringbetten das Schlaferlebnis nicht wie versprochen. Die Mängellisten der Warentest-Tester sind lang. Vor allem mit Blick auf die gehobenen Preise im Vergleich zu klassischen Betten mit Lattenrost und Matratze zeigen Boxspringbetten-Tests folgendes Bild:


  1. Nur selten stimmen die Härtegrade mit den Hersteller-Angaben überein.
  2. Infolge schlechterer Belüftung vermuffen die Matratzen mit den Jahren.
  3. In der Fachpresse ist oft von schnellerem Schwitzen die Rede.
  4. Die Qualität von Boxspringbetten verschlechtert sich im Gebrauch.
  5. Bei Modellen der unteren Preisklassen fehlt oft die untere Springbox: die charakteristische, mit Bonell- oder Taschenfedern gefüllte Box aus Holz oder Spanplatten, auf der die Haupt-Matratze aufliegt
  6. Oft fehlt es den Test-Betten an Qualitätskriterien für die Praxisprüfung. Dann ist der Bezug nicht waschbar, fehlen Tragegriffe oder sind Lösemittel ein Schwachpunkt – das neue Bett verströmt dann störende Gerüche und muss über längere Zeit auslüften.

Auping Criade Boxspringbett Guter Schlafkomfort, aber völlig falsche Härteangabe: Das Boxspringbett Auping Criade bekommt bei Stiftung Warentest nur das Urteil „befriedigend“. (Bildquelle: Testberichte.de)

Tests zeigen vor allem: Die Qualität eines Boxspringbetts verschlechtert sich im Gebrauch

Wenn Sie also dringend eine Möglichkeit suchen, Ihren Schlafkomfort durch ein beliebiges Boxspringbett zu steigern, haben Sie kaum Glück. Denn was Hersteller als Inbegriff der amerikanischen Schlafkultur bewerben, kommt bei Stiftung Warentest meist nicht über ein Befriedigend oder gar Ausreichend hinaus. Statt höchster Qualität, wie sie beispielsweise Hersteller Breckle (Box Hyatt), Matratzen Concord (Select Edition Gold), Höffner (smart Luxus), Badenia (Irisette Sao Carlos) oder Schlaraffia (Saga) an den Kunden bringen wollen, erhält der „anspruchsvolle Tief-Schläfer“ (Auping) oft Betten mit völlig falschen Härteangaben (test 9/2016 zum Auping Criade). Das Testmittelfeld der Warentest-Prüfer besteht nur aus Betten von durchschnittlicher Qualität, und es geht noch deutlich schlechter: Zwar sind es meist vollwertige Boxspringbetten mit Federbox, Federkern, Matratze, Topper und Kopfteil; doch fast alle Testmuster scheitern am Prüfpunkt Haltbarkeit. Unter dem Einfluss von Schweiß und Wärme werden die meisten mit der Zeit weicher – dann bilden sich mehr oder weniger ausgeprägte Liegekuhlen. Nur sehr wenigen der getesteten Boxspringbetten attestierten die Tester gute Liegeeigenschaften für alle Figur- und Schlaftypen. Nur Testsieger Musterring Evolution kann höhere Ambitionen für Rücken- und Seistenschläfer aller Figurtypen entwickeln. Auf dem Boxspringbett liegen Kleine und Leichte wie auch Schwergewichte gleichermaßen bequem.

Bett1de Bodyguard Referenz Boxspringbetten-Test Besser, am besten: Die Bodyguardmatratze von Bett1.de dient im Warentest-Test immer wieder als Referenzmodell für guten Schlafkomfort - und ist sogar besser als jedes Boxspringbett. (Bildquelle: amazon.de)

Auf drei Lagen schlafen: Welche Vorteile bietet ein Boxspringbett im Vergleich zum normalen Bett?

Im Vergleich zum klassischen Bett ist es vor allem die aufragende Höhe, verstanden als bequeme Einstiegs- wie Aufstehhöhe. Das gefällt Rückengeplagten und älteren Menschen. Bei Boxspringbetten mit Bettkasten erweist sich der zusätzliche Stauraum als Trumpf gegenüber normalen Betten mit flacher Einlegetiefe für den Lattenrost. Ein häufiges Kaufargument ist der aufwendige Aufbau der Boxsrpingbetten im Vergleich zur relativ anspruchslosen Investition. Denn selbst schlichtere Modelle tauschten das herkömmliche Bettgestell nebst Lattenrost und Matratze gegen eine boxähnliche Unterfederung – einen stoffbespannten Rahmen, dem Federn dämpfende Eigenschaften verleihen. Darin liegt die erste Matratze mit Federkern – oft gefolgt von einer weiteren Matratze aus Tonnentaschen- oder Taschenfederkern mit sogenannten Liege-Zonen. Den Abschluss bildet eine mehr oder weniger dünne Auflage aus Kaltschaum, der Topper. Daraus ergeben sich großzügig wirkende Luxus-Betten von 60 bis über 70 cm Höhe, die zunehmend auch jüngere Leute schätzen. Nicht zuletzt unterstützt ein Boxspringbett den Körper über die gesamte Liegefläche und nicht nur punktuell in den Bereichen Schultern und Becken.

Welches sind die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Boxspringbetts?

VorteileNachteile
  • mehr als 60 cm Höhe erleichtern Hinlegen und Aufstehen
  • Topper beeinflusst maßgeblich das Liegegefühl
  • bei Doppelbetten mit zwei Einzelmatratzen kann der Topper eine durchgehende Liegefläche für Paarschläfer bilden
  • repräsentatives Erscheinungsbild durch Höhe, Kopfteil und Polsterung
  • Käufer spart sich den separaten Kauf von Lattenrost und Bettgestell
  • federnd-komfortables Liegegefühl
  • Boxspring unterstützt den Körper vollflächig und nicht nur an einzelnen Punkten.

  • in ihren Tests warnen die Prüfer vor falschen Versprechungen zum Schlafkomfort
  • untere Matratze meist nicht austauschbar
  • meist hoher Einfluss von Wärme und Schweiß auf die Haltbarkeit
  • kritischer Faktor Belüftung
  • nur hochpreisige Modelle mit hoher Federanzahl, Drahtstärke und Raumgewicht sind empfehlenswert
  • bei preiswerten Modellen fehlt oft untere Federbox
  • Tester messen meist nur geringe Härteunterschiede vom Kopf- zum Fußende (Zonen)

Dreilagen-Aufbau, Topper, Kopfteil-Polster: Sind Boxspringbetten etwas für Schwitzer?

Tests zeigen: Boxspring-Schläfer neigen in der Tat etwas schneller zum Schwitzen als Menschen, die ein klassisches Bett mit Lattenrost und Federkernmatratze nutzen. So richtig schweißtreibend sind laut Testergebnissen vor allem Boxspringbetten mit einer schlechten Bewertung im Prüfpunkt „Kontaktfläche“: Wenn Sie tief in einen dicken Viskoschaum-Topper einsinken, stehen Ihnen schneller die Schweißperlen auf der Stirn als auf einer klassischen Matratze ohne Matratzenauflage. Dann verwandelt sich das federnde Boxspring-Liegegefühl schnell in einen zähen Schwitzkasten, aus dem Sie sich für jede Drehung mühsam herauskämpfen müssen.

Aber können Menschen, die schnell schwitzen, dann überhaupt ein Boxspringbett nutzen? Ja, so der Tenor in der Fachpresse. Denn ein gutes Boxspringbett ist nicht grundlegend wärmer als andere Bett-Systeme. Ein Boxspringbett stützt den Schlafenden in allen Liegepositionen so gut ab, dass der direkte Kontakt zwischen Mensch und Matratze gering bleibt. Die Liegezonen – meist sieben – sind genau im engeren Bereich der Druckeinwirkung von Schulter, Becken und Hüfe – und ermöglichen so Druck und Gegendruck. Auch kräftigere Menschen neigen oft schneller zur Transpiration. In einem Boxspringbett von geringerer bis mittlerer Härte (H2 oder H3) und dickem Topper aus viskoelastischem Kaltschaum – einem Schaum, der seine Elastizität durch Körperwärme steigert –, gerät freilich jeder ins Schwitzen. Alternativ sind Mesh- oder Kaltschaum-Topper mit offenporiger Struktur eine gute Idee.

Uner Tipp: Fragen Sie beim Hersteller explizit nach, welcher Härtegrad Ihr Wunsch-Bett hat – auch, wenn die „H-Zahl“ vermerkt ist. Denn Tests ergeben in schöner Regelmäßigkeit, dass die Hersteller-Angaben meist stark von der gemessenen Härte abweichen. Allgemeingültige Härteempfehlungen gibt es leider nicht, Probeliegen ist daher obligatorisch.

Betten Jumbo Boxspringbett King Um eines der besten Boxspringbetten im Netz zu erwischen, sollten Sie auch Kundenerfahrungen mitberücksichtigen. Beim Boxspringbett King von Betten Jumbo hinterlegen die Käufer überwiegend positive Resonanzen. (Bildquelle: amazon.de)

Taschenfederkern vs. Stahlfedern: Welche Matratze ist optimal für ein Boxspringbett?

Typisch für die Hauptmatratze sind Tonnentaschen- oder Taschenfederkerne. Während die untere Matratze als feste Unterkonstruktion in den Bettrahmen eingehängt ist, sollte die Hauptmatratze, auf der Sie schlafen, austauschbar sein. Dazu führen ganz praktische Überlegungen: Selbst die besten Latexmatratzen, die besten Kaltschaummatratzen oder die etwas aus der Mode geratenen (Bonell-)Federkernmatratzen müssen sich austauschen lassen, wenn sie ihre Lebensdauer einmal überschritten haben – in der Regel nach rund zehn Jahren. Fällt Ihre Wahl auf ein Boxspringbett, empfiehlt es sich daher, gezielt Informationen einzuholen: Ist die Haupt-Matratze gegen eine neue ersetzbar? Hat sie stabile Griffe, die das Wenden und Belüften der unteren Box erleichtern und einen Austausch der durchgelegenen gegen eine neue Matratze ermöglichen, ohne das ganze Bettsystem wechseln zu müssen? Einige Hersteller beteuern, der schlechtere Luftaustausch bei Boxspringbetten sei nur ein Mythos. Gute Modelle würden sich selbst belüften. Das geschehe wie bei einem Blasebalg, der der unteren Box beim Hinlegen und Herumwälzen während der Nacht die verbrauchte Luft gleichsam im Schlaf austreibe.

Was sagen Tester zum Preis-Leistungs-Verhältnis der untersuchten Modelle?

Auch diesen Aspekt werten die Warentester (test 9/2014) regelmäßig kritisch: das wenig ausgewogene Verhältnis von Schlafkomfort und Preis. Nicht selten müssen Sie für ein halbwegs nobles Boxspringbett mindestens 2.000 Euro ins Budget einrechnen. Und selbst dann lassen Liegegefühl und Schlafkomfort mit der Zeit nach. Laut Stiftung Warentest hat das seinen Grund vor allem in der Veränderungen der Materialien durch den Einfluss von Schweiß und Wärme. Was den Käufern zu Beginn ein wolkenähnliches Liegegefühl vermittelt, ganz gleich ob man zu den Leicht- oder Schwergewichtigen, Seiten- oder Rückenschläfern gehört, weicht später einer hässlichen Kuhlenlage, verursacht durch geringere Belüftung und Feuchtigkeitsabfuhr aus der unteren Box. Je älter das Boxspringbett wird, desto schwieriger ist das Wolkengefühl zu erreichen. Ein Prozess, der gemessen an den hohen Preisen meist viel zu schnell einsetzt.

Was muss ein gutes Boxspringbett mindestens kosten?

Gute Boxspringbetten haben ihren Preis. Experten formulieren eine Preis-Untergrenze von mindestens 3.500 Euro, die vor allem durch die Anzahl und Drahtstärke der Federn, Qualität der Materialien und vor allem der Raumgewichte (Materialdichte) zustandekommt. Und natürlich können Sie zu einem Boxspringbett auch passende Stoffreiniger, Spannbettbezüge, Decken oder Kissen kaufen. Doch während vieles sicherlich entbehrlich ist, gehört der klassische Drei-Lagen-Aufbau unbedingt dazu. Käufer, die ihr Boxspringbett bewusst ganz unten in den Preislisten der Hersteller gesucht haben, bekommen das oft schmerzlich zu spüren. Wer lange Freude an seinem Boxspringbett haben möchte, sollte ein Modell mit hohem Raumgewicht wählen (mindestens 40 kg/m³ für die Kernummantelung und mindestens 50 kg/m³ für einen Viskoschaum-Topper) und den Topper regelmäßig drehen und wenden. Und klar: mit Wendegriffen geht die Matratzenpflege leichter. Vor allem bei klassischen Doppelbett-Liegemaßen von 160 x 200 cm, 180 x 200 cm oder 200 x 200 cm kann sich das Beflüften andernfalls zur Kraftprobe auswachsen.

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