Für die gesunde Küche: erhalten Nährstoffe und Geschmack, eignen sich auch zum Auftauen und Einkochen und punkten mit geringem Energieverbrauch. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Schnellkochtöpfe am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

17 Tests 15.900 Meinungen

Die besten Schnellkochtöpfe

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Ratgeber: Schnellkochtöpfe

Hier spa­ren Sie Zeit und Geld -​ und essen auch noch aus­ge­spro­chen gesund

Stärken
  1. Nährstoffe und Geschmack bleiben weitgehend erhalten
  2. geringerer Energieverbrauch
  3. auch zum Auftauen und Einkochen
Schwächen
  1. nicht immer spülmaschinenfest

Schnellkochtöpfe tragen ihren sprechenden Namen nicht ohne Grund. Denn bei der Zubereitung von Suppen und Eintöpfen, aber auch Fleisch und Gemüse, sparen Sie sehr viel Zeit – und Geld. Verantwortlich dafür ist das Garen unter Druck und mit Dampf. Das sorgt außerdem dafür, dass viele Lebensmittel weniger Nährstoffe verlieren und ihren Eigengeschmack besser erhalten.

Wie funktioniert ein Schnellkochtopf? Ist Kochen damit im Vergleich wirklich so gesund?

Schnellkochtopf Fissler Vitafit Premium Der Testsieger von Fissler überzeugt die Tester von ETM Testmagazin in Handhabung, Funktionalität, Ausstattung und Sicherheit. (Bildquelle: fissler.com)

In einem Schnellkochtopf werden die Zutaten in einem geschlossenen System unter Druck gegart. Dazu müssen Sie nur eine geringe Menge Wasser einfüllen. Dieses wandelt sich aufgrund des höheren Drucks in Dampf um. Da zusätzlich Luft über ein Ventil entweicht, reduziert sich auch der Sauerstoffgehalt im Topf. Das hat zur Folge, dass die Lebensmittel schonender gegart werden und wesentlich mehr Nährstoffe als beim Kochen in einem herkömmlichen Koch- oder Schmortopf erhalten bleiben.
Ein Schnellkochtopf bietet sich also insbesondere für die gesunde Küche an. Die Kombination aus Druck und geringer Wassermenge sorgt außerdem dafür, dass sich der Energieverbrauch merklich reduziert. In Zahlen: Die Kochzeit können Sie Experten zufolge um bis zu 70 Prozent senken und der Energiebedarf sinkt um bis zu 60 Prozent.

Hier finden Sie bei uns die Testsieger vergangener Testberichte.

Welche Einsatzmöglichkeiten bietet mir ein Schnellkochtopf?

Sie denken, dass sich Schnellkochtöpfe nur zum schnellen Kochen eignen? Der Irrtum ist weit verbreitet, doch tatsächlich kann ein Schnellkochtopf viel mehr. Schonendes Auftauen? Einkochen von Obst und Gemüse? Geht auch mit dem Schnellkochtopf!

Wenn Sie gerade Eltern geworden sind und beispielweise regelmäßig Babyfläschchen und Schnuller sterilisieren müssen, dann testen Sie das mal im Schnellkochtopf. Davon abgesehen gelingt darin auch die im Vergleich kostengünstigere und gesunde Zubereitung von Babynahrung.

Dank geeigneter Einsätze können Sie in einem Schnellkochtopf außerdem ein ganzes Menü auf einmal zubereiten – mit gleich zwei angenehmen Nebeneffekten: Zum einen müssen Sie hinterher weniger abspülen und zum anderen bleibt Ihre Küche dank des geschlossenen Systems von Kochgerüchen weitgehend verschont. Die meisten aktuellen Modelle eignen sich außerdem für alle Herdarten.

Gibt es irgendetwas bei der Ausstattung zu beachten?

Ein Schnellkochtopf sollte mehrere Garstufen besitzen. In der Regel sind es mindestens zwei, nämlich eine „normale“ Garstufe sowie eine Schongarstufe für empfindlichere Zutaten, auf der der Druck und damit die Temperatur im Inneren des Topfs nicht so hoch sind. Einige Modelle erlauben Ihnen auch das Garen ohne Druck und damit den Einsatz als normalen Koch-/Schmortopf. Die Garstufen sollten vorab eingestellt werden können.

Gängig ist, dass Ihnen ein Reglerventil den Druck anzeigt, und zwar über eine farbige Markierung. So können Sie die Energiezufuhr durch die Herdplatte je nach Bedarf erhöhen oder drosseln. Den Schnellkochtopf sollten Sie also während des Kochvorgangs kontrollieren. Bei einigen wenigen Modellen entfällt diese Aufgabe, Garprogramme sowie ein Timer erlauben es, den Schnellkochtopf unbeobachtet zu lassen. Ein Plus an Bedienkomfort bietet Ihnen eine Einhand-Verriegelungsmechanik, bei der der Deckel an jeder x-beliebigen Position aufgesetzt werden kann – bei den meisten Modellen ist dies nämlich nur an bestimmten Stellen möglich. Ferner sollten Sie beachten, dass nicht bei jedem Modell einzelne Teile praktischerweise in der Spülmaschine gereinigt werden können.

Aluminium oder Edelstahl – welche Vorteile bietet mir welches Material?

Schnellkochtöpfe aus Aluminium haben meist den Vorteil, dass die Aufheizzeit aufgrund der höheren Wärmeleitfähigkeit des Materials kürzer ist und sich daher etwas mehr Energie sparen lässt. Modelle aus Edelstahl wiederum lassen sich zwar mehr Zeit in der Anfangsphase, speichern dafür die Wärme besser, so dass Sie gegen Ende des Kochvorgangs den Herd früher ausschalten können beziehungsweise die Gerichte während der Phase des Druckausgleichs nicht so schnell abkühlen. Streng genommen schenken sich die beiden Materialien in puncto Energieverbrauch daher nicht viel. Dasselbe gilt für die Kocheigenschaften, weswegen unterm Strich betrachtet die Materialfrage nicht so stark ins Gewicht fällt wie etwa bei einer Pfanne.

Wie ist es um die Sicherheit bestellt?

Unverzichtbar ist in jedem Fall das CE-Gütesiegel, das dem Schnellkochtopf die Einhaltung der sehr strengen Sicherheitsbestimmungen durch den TÜV bestätigt. In einer 2006 europaweit durchgeführten Prüfung hat sich gezeigt, dass insbesondere Importware ohne Gütesiegel aus Fernost den Sicherheitsstandards sehr oft nicht gerecht wird. Viele Fachleute raten aus diesem Grund unbedingt zur Anschaffung eines Marken-Modells.

Welche Größe ist die richtige für mich?

Für die Größe eines Schnellkochtopfs haben sich folgende Empfehlungen eingebürgert: Haushalte mit 1 bis 2 Personen fahren in der Regel mit einem Modell zwischen 2,5 und 3,5 l am besten. Wenn Sie gern noch eine gewisse „Pfufferzone“ hätten, greifen Sie zu einem Modell mit 4 l. Für Familien mit bis zu 4 Personen eignen sich die Geräte mit 4,5 bis etwa 6 l, während die Modelle mit bis zu 8 l für Großfamilien die richtige Wahl sind. Mit extragroßen Töpfen mit bis zu 10 l können Sie ganze Partys mit Essen versorgen.

Gibt es eine Alternative zum Schnellkochtopf?

Wenn Sie sich nicht so recht mit dem Kauf eines Schnellkochtopfs anfreunden können, aber dennoch ein Fan der gesunden Küche sind, dann bietet sich als Alternative eventuell ein Slow Cooker an. Anders als die Schnellkochtöpfe lassen sich Slow Cooker viel Zeit, mitunter sogar mehrere Stunden. Ihr Vorteil liegt hauptsächlich darin begründet, dass sie die Gerichte bei niedrigen Temperaturen von unter 100 Grad garen, so dass die Nährstoffe ebenfalls weitgehend erhalten bleiben. Dabei benötigen sie weniger Energie als etwa ein Elektroherd, woraus sich unter anderem auch ihre Konkurrenz zu den Schnellkochtöpfen ableitet. Wenn Zeit daher keine Rolle spielt, ist ein Slow Cooker tatsächlich eine überlegenswerte Alternative zu einem Schnellkochtopf, zumal Sie etliche gute Geräte schon günstiger bekommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Schnellkochtöpfe sind die besten?

Die besten Schnellkochtöpfe laut Testern und Kunden:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Wie funktioniert ein Schnellkochtopf? Ist Kochen damit im Vergleich wirklich so gesund?
  2. Welche Einsatzmöglichkeiten bietet mir ein Schnellkochtopf?
  3. Gibt es irgendetwas bei der Ausstattung zu beachten?
  4. Aluminium oder Edelstahl – welche Vorteile bietet mir welches Material?
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