Das Wichtigste auf einen Blick:
- Die sparsamsten sind in Energieeffizienzklasse A zu finden
- Sparsame Testsieger auch in anderen Energieklassen zu finden
- Energieeffizient grundsätzlich bei voller Auslastung im Eco-Programm
- Frontlader mit 8 oder 9 kg oft sehr energieeffizient
Die Strompreise in Deutschland sind nach dem Rekordniveau von 2023 zwar wieder etwas gesunken, jedoch weiterhin schwankend. Bestandskundinnen und -kunden zahlen im Frühjahr 2026 durchschnittlich rund 31 Cent pro kWh. Das liegt nach wie vor deutlich über dem Vor-Krisen-Niveau. Kein Wunder, dass Energieeffizienz beim Waschmaschinenkauf so hoch im Kurs steht. Wer einen neuen Frontlader oder Toplader sucht, sollte wissen, was das neue EU-Energielabel wirklich aussagt – und wo sich echte Sparsamkeit verbirgt.
Im März 2021 hat die EU für große Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Waschtrockner ein neues Energielabel eingeführt. Die alte Skala mit der Bestnote A+++ gilt seitdem nicht mehr.
A+++ war nicht gleich sparsam – die neue Klasse A schon
Das klingt zunächst verwirrend, ist aber eine echte Verbesserung für Verbraucherinnen und Verbraucher: Auf dem alten Label konnte eine 8-kg-Waschmaschine mit einem Jahresverbrauch von 196 kWh genauso als A+++ ausgezeichnet sein wie ein Modell, das unter denselben Bedingungen nur 58 kWh verbrauchte. Diese riesige Spanne innerhalb einer einzigen Klasse hat Kaufentscheidungen erschwert und oft in die Irre geführt.Das neue EU-Energielabel legt die Stromfresser schonungslos offen. Es gibt sogar Maschinen, die früher mit A+++ ausgezeichnet waren und auf dem neuen Label nur noch die Klasse E (auf einer Skala von A bis G) erreichen. Umgekehrt können Sie sich darauf verlassen, dass Geräte der neuen Energieeffizienzklasse A tatsächlich sehr sparsam arbeiten – zumindest im Eco-Waschgang bei 40/60 °C, auf den sich die Energiewertangaben beziehen.
Muss es wirklich Klasse A sein? Auch B und C können eine gute Wahl sein
Wer ein sparsames, gut getestetes Modell sucht, muss nicht zwingend zur teuersten Energieeffizienzklasse greifen. In unserem Magazinartikel „Öko, langlebig & günstig – geht das?“ besprechen wir das ausführlich. Die Kurzfassung: Auch Geräte der Klassen B und C sind keine Umweltsünder, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und belasten das Haushaltsbudget nicht übermäßig.Aktuelle Testsieger: Was die Stiftung Warentest empfiehlt
Im Waschmaschinen-Test der Stiftung Warentest von Ende 2025 wurden 14 Frontlader-Waschmaschinen geprüft. Bewertet wurden sie unter anderem nach Waschleistung, Handhabung, Energieverbrauch, Dauerprüfung, Schutz vor Wasserschäden und – erstmals – nach ihrer Reparierbarkeit.Als Testsieger gingen vier BSH-Modelle hervor: die Bosch WUU28T71, die baugleiche Siemens WU14UT71 sowie die Siemens WG44B2071 und die baugleiche Bosch WGB244071 – alle vier mit dem Qualitätsurteil „gut“.
Besonderes Augenmerk legte die Stiftung Warentest diesmal auf die Reparierbarkeit. Die Bosch- und Siemens-Modelle überzeugten mit einer Konstruktion, die den Austausch zentraler Bauteile wie Motor oder Elektronik ermöglicht – ein wichtiges Kriterium für die Langlebigkeit.
Als Preistipp empfiehlt die Stiftung Warentest die Samsung WW9ECGC04AAEEG, die mit Energieeffizienzklasse A und einem fairen Preis überzeugt.
Günstig und sparsam: Haier als Preis-Leistungs-Tipp
Ein Spartipp bleibt die Haier HW80-BP1439N mit Energieeffizienzklasse A für unter 400 Euro. Haier lockt viele Käuferinnen und Käufer mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, und kaum ein anderer Hersteller bietet so effiziente Geräte zu so günstigen Preisen. Die Marke setzt außerdem auf antibakteriell beschichtete Bauteile (ABT-Technologie), was hygienisch ein echter Vorteil ist.Lesetipp: Wie Sie mit Testberichte.de bewusster konsumieren und ganz fix zum nachhaltigen Produkt finden, verraten wir in unserem Magazinbeitrag.


























