Bluetooth-Headsets

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Ratgeber zu Bluetoothheadsets

Bluetooth-Headsets für vollen Musikgenuss

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. kein lästiges Kabelwirrwarr
  2. mittlerweile auch gut für Musikübertragung geeignet
  3. Abhängigkeit von Akkugröße

Auf welchem Aspekt liegt der Schwerpunkt von BT-Headset-Tests?

Headsets unterschiedlicher Ausführung Headsets unterschiedlicher Ausführung (Quelle: amazon.de)

Die Zeit, in der Bluetooth-Headsets ausschließlich für die mobile Kommunikation benutzt wurden, ist vorbei. Mittlerweile haben sich neben neben den monauralen Büro-Ausführungen auch zahlreiche Stereo-Varianten für den Musikgenuss etabliert. Damit einher gingen neue Anforderungen hinsichtlich der Qualität der Bluetooth-Verbindung: Bei einem Gespräch mag man leichtes Hintergrundrauschen ja noch akzeptieren können, beim Musikhören stört es ungemein. Mehr noch als je zuvor stehen daher die Stabilität und Rauschfreiheit der Funkverbindung im Mittelpunkt der Tests. Während aber bei Sprach-Headsets vor allem die Ausgangsrichtung von Bedeutung ist, wird bei Musik-Headsets vor allem die Eingangsrichtung betrachtet.

Wie schneiden Sprachqualität und Musikgenuss im Test ab?

Bei Office-Headsets ist es essentiell, dass die eigene Sprache besonders sauber übertragen wird - anders als bei dedizierten Musik-Headsets steht also die Senderichtung im Mittelpunkt. Moderne Geräte besitzen gleich einen ganzen Haufen Mikrofone, die die Klänge aus verschiedenen Winkeln aufnehmen. Dadurch können sie unterscheiden, was Sprache und was lediglich Hintergrundlärm ist. Entsprechend werden je nach Qualität des Headsets die störenden Hintergrundgeräusche herausgefiltert, was in einer sehr klaren Sprachübertragung resultiert. Hier gibt es aber Testberichten zufolge nach wie vor große Unterschiede - wobei die Qualität mit der Preisklasse tatsächlich spürbar anzieht.

Hybrid-Headset mit Nackenbügel Beliebt bei Musikhörern, die mobil sein wollen: Hybrid-Headsets (Quelle: amazon.de)

Musik-Headsets wiederum sollen vor allem eingehende Signale möglichst sauber wiedergeben. Das ist noch anspruchsvoller als bei der Sprachübertragung, weil nicht nur die typischen Höhen menschlicher Sprache sauber abgedeckt werden müssen, sondern ein viel breiteres Frequenzspektrum. Hinzu kommt die Problematik einer guten Basswiedergabe - stets eine Schwäche kleiner Resonanzkörper. Es verwundert daher wenig, dass die In-Ear-Lösung zwar eine sehr saubere Klangübertragung bieten mag, bei den Bässen aber fast immer das Nachsehen hat. Am besten schneiden in der Regel die klassischen Muschel-Headsets ab.

Sie sind auch am Besten gegen Umgebungsgeräusche isoliert - teilweise so gut, dass man von der Umgebung schlicht nichts mehr mitbekommt. Ein cleveres Feature ist dann, dass man teilweise die Außengeräusche wiederum über das Freisprechmikrofon einfangen und auf die Ohrmuscheln legen kann. Das ist ideal, wenn man von Kollegen auf Arbeit doch einmal angesprochen wird, ansonsten aber die Ruhe genießt, die diese Abschottung mit sich bringt. Sie sind dafür aber auch relativ schwer, was auf Dauer nerven kann. Da haben natürlich In-Ear-Headsets wiederum die Nase vorn:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Aliph Jawbone Era mit Lade-Etui Gut (1,7)
2 Sony SBH54
3 Plantronics CS520A

Wie sieht es heutzutage mit der Ausdauer aus?

Mit der Bauform geht auch eine stark unterschiedliche Ausdauer einher. Es ist sicherlich wenig überraschend, dass die massiven Muschelkopfhörer die beste Laufzeit bieten - ist hier doch genügend Platz, um einen angemessen großen Akku zu verbauen. Das ist bei vielen In-Ear-Lösungen nicht der Fall. Immerhin: Die Ladezeiten fallen hier auch entsprechend kurz aus. Ein Zwischenweg sind die Hybrid-Headsets, bei denen die Ohrstöpsel per Kabel mit einem Empfänger verbunden sind - dies ist oft bei Stereo-Bluetooth-Headsets der Fall. Da befindet sich der Akku entweder im umgehangenen Empfängermodul oder im Nackenbügel. Angesichts der energiesparenden, kleinen Komponenten kommen dabei ebenfalls sehr ordentliche Nutzungszeiten heraus.

Die Bluetooth-Headsets mit der längsten Standby-Zeit sind:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Plantronics BackBeat Go 2 Gut (2,0)
2 Sony DR-BTN200M Befriedigend (3,0)
3 LG Tone Infinim Sehr gut (1,4)

Auch im Test: Können Bedienung und Sitz überzeugen?

Muschel-Headset Bequemer Sitz fast immer garantiert: Muschel-Headset (Quelle: amazon.de)

Von Übertragungsqualität und Ausdauer abgesehen sind es vor allem die Handling-Fragen, die in Testmagazinen eine Rolle spielen: Sitzt das Headset sicher und vor allem auch au Dauer bequem? Kann man mit einer Hand alle Funktionen bedienen? Sind die Bedienelemente sauber getrennt angeordnet? Auch in hier haben die Muschelkopfhörer einen strategischen Vorteil, da sie schlicht mehr Platz für die Bedienelemente bieten. Trotzdem gibt es auch monaurale Bluetooth-Headsets, die eine clevere Bedienlogik besitzen und damit eine fehlerfreie Nutzung ermöglichen.

Ähnliches gilt für den Sitz: Fast alle großen Headsets lassen sich auch auf Dauer recht bequem tragen, während bei den In-Ear-Ausführungen viel von der Form des Steckers abhängt - naturgemäß spielen hier persönliche Präferenzen eine noch größere Rolle. Ein großes Gewicht ist bei beiden Bauformen von Nachteil. Bei den Muschelausführungen drücken die Hörer schnell auf die Ohren, bei den In-Ear-Ausführungen lastet das Gewicht gar komplett am Stecker im Ohr. Da haben die Hybrid-Headsets die Nase vorn: Nackenbügel und umgehängte Empfänger empfindet man als Träger weniger nervig - sofern sie nicht unangenehm starr ausgeführt sind.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Bluetoothkopfhörer

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Bluetooth-Head-Sets

Bluetooth-Headsets bieten gegenüber herkömmlichen Headsets den Vorteil der Mobilität. Das Strippen-Verheddern gehört damit der Vergangenheit an. Nachteilig ist dagegen, dass solche Headsets ein größeres Gewicht aufweisen, da zusätzlich zur Akustik-Ausstattung noch Empfänger und Akkus untergebracht sein müssen. Bluetooth-Headsets bieten gegenüber herkömmlichen Headsets einen großen Vorteil: Der Nutzer ist unabhängig von der Länge eines Kabels und wird durch dieses auch nicht in der Bedienung seines Computers oder VoIP-Telefons behindert. Mittels Bluetooth wird eine drahtlose Verbindung zu einem entsprechenden Empfänger am Computer hergestellt, der zum Beispiel an einem USB-Slot Platz findet. Die Bluetooth-Technologie ist dabei sehr stromsparend, so dass lange Nutzzeiten erreicht werden können. Nachteilig ist dagegen das gegenüber anderen Headsets gleicher Bauart erhöhte Gewicht, da in einem Bluetooth-Headset auch noch der Empfänger und die Stromversorgung untergebracht werden müssen. Dies fällt jedoch angesichts dessen, dass damit „Verheddern“ der Vergangenheit angehört, in den Augen der meisten Nutzer kaum ins Gewicht. Wichtigstes Kriterium beim Erwerb eines solchen Headsets ist sicherlich die Akkulaufzeit – denn diese bestimmt die Einsatzlänge.