Medikamente Schizophrenie

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  • Vergleichstest
    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 41

    Depressionen

    Testbericht über 118 Nervensystem-Medikamente

    Depressionen sind psychische Erkrankungen, bei denen Erleben und Verhalten gestört sind. Lange Zeit wurden Depressionen nach ihren vermeintlichen Ursachen unterteilt. Als ‚neurotische Depression‘ galt die Schwermut, für die man eine frühkindliche Prägung und ein konkretes Lebensereignis, zum Beispiel eine Krise, verantwortlich machen konnte. Was früher ‚Melancholie‘

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    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 60

    Psychosen, Schizophrenien

    Testbericht über 110 Nervensystem-Medikamente

    Die meisten schizophrenen Menschen meinen zwar, genau zu wissen, was hinter Ereignissen und dem Verhalten anderer steckt, doch wie sie das Wahrgenommene deuten, passt nicht zur Realität. ‚Außen‘ und ‚innen‘ verschwimmen. Die innere Realität eines schizophrenen Menschen ist für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar, sie erscheint als Wahnvorstellung und Halluzination.

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    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 14

    Menière-Krankheit

    Testbericht über 21 Nervensystem-Medikamente

    Charakteristikum der Meniere-Krankheit ist ein anfallartig auftretender Schwindel, der mit Übelkeit verbunden ist; den Betroffenen scheint es, als würde sich die Umgebung um sie drehen. Bei mehr als der Hälfte der Erkrankten hören die Anfälle bald von selbst auf; treten sie nach fünf Jahren aber erneut auf, haben nur 10 bis 20 Prozent die Chance, wieder anfallfrei zu

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Ratgeber zu gespaltene Persönlichkeiten

Beschwerdefrei leben

Unter dem Begriff der Schizophrenie verstand man über lange Zeit eine „gespaltene Persönlichkeit“, was eigentlich mit dem Namen „dissoziative Identitätsstörung“ wesentlich besser beschrieben wird. Auch wenn umgangssprachlich „schizophren“ als Synonym für Widersprüchliches und Absurdes eingesetzt wird, hat das Krankheitsbild eine ganz andere Definition bekommen. Eigentlich handelt es sich bei der Schizophrenie um eine Störung des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität. Eine restlose Heilung ist noch nicht erreichbar, jedoch kann der erkrankte mit entsprechender Behandlung ein relativ beschwerdefreies Leben führen.

Symptomatik

Man spricht von Positivsymptomen und Negativsymptomen, wobei bei den Ersteren der Krankheitsverlauf günstiger sein kann. Als Positivsymptom werden inhaltliche Denkstörungen bezeichnet, die gleichzeitig zu Sinnestäuschungen in unterschiedlich halluzinierender Form und motorischer Unruhe führen können. Dazu gehören auch die Ich-Störungen, wobei Gedanken eingegeben werden und nicht selbst gedacht werden, alle Gefühle und Handlungen sind „fremdgemacht“. Als Negativsymptome bezeichnet man das Wegfallen von vorher bestandenen Persönlichkeitsmerkmalen. Im Gegensatz zu den Positivsymptomen, wo der Krankheitsverlauf abrupt und plötzlich beginnt, ist der Beginn bei den Negativsymptomen sehr schleichend und wird oft nicht bemerkt. Ein Mangel an Motivation bei gleichzeitiger Antriebsarmut, die in Perspektivenlosigkeit übergehen kann, wirft ein stark depressives Bild auf den Erkrankten. Denkprozesse werden so kurz, dass kausale Zusammenhänge nicht mehr erfasst werden können. Daraus entsteht eine sprachliche Armut, die in stereotypisches Wiederholen eines Wortes oder Idiolalie übergehen kann. Begleitend zu den dynamischen und kognitiven Defiziten tritt häufig auch eine reduzierte Motorik auf, die die Mimik und Gestik des Erkrankten betrifft.

Behandlung

Gut wirkende Antipsychotika, früher als Neuroleptika bezeichnet, haben die extremen Behandlungsmethoden früherer Zeit (Insulinschock, Gehirnoperationen am Frontallappen, Lobotomien) gänzlich verschwinden lasse. Obwohl noch immer einige Ärzte an den stark umstrittenen Elektrokrampftherapien (EKT) festhalten. Ältere Medikamente, die auf den Dopaminstoffwechsel Einfluss nehmen, führten zu heftigen Nebenwirkungen in den Bewegungsabläufen, sodass die Symptomatik der Parkinson-Krankheit offensichtlich wurde. Mit Einführung des Wirkstoffs Clozapin konnte diese Symptomatik vermieden und den Erkrankten Besserung verschafft werden. Jedoch sind auch hier Nebenwirkungen bekannt. Eine gleichzeitige psychosoziale Betreuung ist in allen Fällen unumgänglich, um ein normales Leben führen zu können. Unterstützend können vom behandelnden Arzt auch Antidepressiva und Tranquilizer zur Angstlösung verabreicht werden.

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Weitere Tests und Ratgeber zu gespaltene Persönlichkeiten

  • test (Stiftung Warentest) 8/2009 Physikalische Analyseverfahren helfen, Zusammenhänge zwischen Hirntätigkeit, Atmung und Herzschlag aufzuspüren. REM-Phasen haben zum Beispiel Einfluss auf den Herzschlag und die Regulation der Körpertemperatur. Beim Erforschen der Aktivität der Hirnrinde werden Erkenntnisse aus der Erdbebenund Chaosforschung genutzt und mit neurobiologischen Methoden kombiniert.
  • Depressionen: „Schwermütig und erschöpft“
    test (Stiftung Warentest) 7/2004 Trizyklische Antidepressiva sind der „Goldstandard“ der medikamentösen Depressionsbehandlung. Alle neueren Medikamente müssen sich an ihrer bewiesenen antidepressiven Wirkung messen las- sen. Selektive Serotonin-Wiederaufnah- mehemmer sind relativ „junge“ Antidepressiva, die in Europa erst Ende der Achtzigerjahre eingeführt wurden. Sie werden bei leichten und mittelschweren, aber auch bei schweren Depressionen verwendet, vor allem, wenn trizyklische Antidepressiva schlechter vertragen werden.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Allerdings dürfen akut Psychosekranke ohnehin nicht Auto fahren. Das ist allenfalls denkbar, nachdem sie bei einer Dauerbehandlung mit gering dosierten Substanzen, die nicht dämpfend wirken, lange Zeit frei von psychotischen Anfällen waren. Amisulprid Solian Amisulprid ist ein atypisches Neuroleptikum, das antipsychotisch wirkt und sowohl die Positiv- als auch die Negativ-Symptomatik beeinflusst.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Die Zellen des zentralen Nervensystems kommunizieren durch Botenstoffe miteinander. Zu diesen gehören zum Beispiel Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Gammaaminobuttersäure (GABA) und Azetylcholin. Ihr ausgewogenes Verhältnis zueinander garantiert, dass Lebensvorgänge so ablaufen, wie man sie als "normal" ansieht. Bei einer Reihe von Krankheiten ist die Balance dieser Botenstoffe gestört.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Zum zentralen Nervensystem (ZNS) gehören Gehirn und Rückenmark. Jeder der vielen verschiedenen Bereiche des Gehirns ist für bestimmte Aufgaben zuständig, zum Beispiel für Atmung und Kreislauf, Bewegung oder das Sehen. Einer dieser Bereiche, das limbische System, gilt als "Umschaltstelle" zwischen Körper und Psyche. Hier wird das, was man erlebt, gefühlsmäßig bewertet, und es werden Emotionen wie Lust und Wut ausgelöst.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 • Ihre Leber arbeitet nur eingeschränkt. • Sie haben Asthma bronchiale oder leiden an anderen chronischen Atembeschwerden. • Sie haben eine Verengung im Magen-Darm-Bereich. Wechselwirkungen mit Medikamenten Wenn Sie noch andere Medikamente anwenden, ist zu beachten: • Medikamente, die auf das zentrale Nervensystem wirken – dazu gehören zum Beispiel auch starke Schmerzmittel und Mittel bei Epilepsien –, verstärken die Wirkung von Diphenhydramin.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Zu diesen gehören zum Beispiel Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Gammaaminobuttersäure (GABA) und Azetylcholin. Ihr ausgewogenes Verhältnis zueinander garantiert, dass Lebensvorgänge so ablaufen, wie man sie als "normal" ansieht. Bei einer Reihe von Krankheiten ist die Balance dieser Botenstoffe gestört. Das periphere Nervensystem umfasst die Nerven, die aus dem Rückenmark austreten, sich verzweigen und den gesamten Körper durchziehen.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Gerade Menschen, die nicht mehr ganz sicher auf den Beinen sind, laufen Gefahr zu stürzen und infolge eines solchen Unfalls dauerhaft behindert zu werden. Lang wirkende Benzodiazepine werden als "mit Einschränkung geeignet" bewertet. Die rektale Anwendung von Diazepam hingegen, mit der Notfälle, wie Fieberkrämpfe bei Kindern, behandelt werden, wird als "geeignet" angesehen.