Ein guter Handschuh vereint Schutzwirkung, Griffgefühl, Tragekomfort und Wetterschutz. Tourenhandschuhe sind die beliebtesten Vertreter am Markt. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Motorradhandschuhe am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

312 Tests 3.300 Meinungen

Die besten Motorradhandschuhe

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Ratgeber: Motorradhandschuhe

Für jede Tour das rich­tige Händ­chen

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Spezielle Motorradhandschuhe für jede spezielle Saison erhältlich
  2. Sicherheitsausstattung in unterschiedlichen Leveln zu haben
  3. Membrantechnologie schütz bei jeder Witterung
  4. Komfortmerkmale beachten: Nicht für jede Tour nützlich
  5. Anprobe meist erforderlich (Beweglichkeit & Griffgefühl testen)

Tourenhandschuhe für Langstreckenfahrten

Unter den Motorradhandschuhen stellen Tourenhandschuhe das größte Kontingent. Sie haben sich als Allrounder etabliert, da sie meistens einen guten Kompromiss aus Beweglichkeit und Griffgefühl sowie Tragekomfort bieten. Je nach Fütterung sind sie entweder für den Sommer oder die Übergangszeiten (Herbst/Frühling) gedacht. Es gibt sie in Leder oder Textil, häufig auch in einem Mix aus beiden Materialien, wobei nicht wenige Biker im Sommer leichte Lederhandschuhe bevorzugen. Qualitätskriterien für einen Tourenhandschuh sind ferner ein Abstreifschutz (meistens ein Klettverschluss), doppelte Nähte sowie mindestens ein Schutz der Mittelhandknochen durch Protektoren. Dabei sind Protektoren aus Plastik oder reine Schaumstoffpolster nicht zu empfehlen. Speziell Schaumstoffprotektoren sollten sich stattdessen bei Stürzen versteifen, damit überhaupt ein Schutzeffekt vorliegt.

Sicherheit auf Tour: Reflektierende Handschuhe

  1. Klim Badlands GTX Long
    Klim Badlands GTX Long
    • Sehr gut 1,0

Das richtige Material hält die Finger trocken

Besonders wasserdicht sind Modelle mit atmungsaktiver Membrantechnologie (beispielsweise Gore-Tex, Sympatex), die außerdem für eine gute Wärme- beziehungsweise Feuchtigkeitsregulierung sorgt – ein wichtiges Argument an heißen Sommertagen. Allerdings müssen Sie für diesen Komfort ein paar Euro mehr investieren. Die bei sportlichen Fahrern beliebten Lederhandschuhe hingegen sind selten wasserdicht, weswegen sich auf längeren Touren die Mitnahme eines zusätzlichen Regen-Überziehers empfiehlt. Dafür sind sie, wie Tests immer wieder belegen, deutlich abriebfester als Textilmodelle, die ihrerseits wiederum mit einem geringeren Gewicht punkten.

Wasserdichte Top-Modelle

  1. Klim Badlands GTX Long
    Klim Badlands GTX Long
    • Sehr gut 1,0

Sie sind doch eher sportlich unterwegs?

Sicherer (und auch teurer) sind Protektoren aus Kevlar oder Karbon, wie sie hauptsächlich bei Sport-/ Racehandschuhen zum Einsatz kommen – wobei in der Regel sogar die Fingerglieder mit Protektoren extra geschützt werden. Die nahezu ausschließlich aus Leder gearbeiteten Sport-/ Racehandschuhe bieten außerdem ein hohes Griffgefühl, sind dafür aber weniger gut gepolstert, weswegen sie sich für längere Touren kaum eignen. Sportliche Fahrer werden sie trotzdem Tourenmodellen aufgrund des hohen Sicherheitsstandards und der Beweglichkeit vorziehen. Dasselbe gilt übrigens auch für Offroad-Handschuhe für Motocrossfahrer und Enduristen.

"Sehr gut" getestete Handschuhe mit Knöchelprotektoren


Welcher Handschuh passt zu welchen Temperaturen?

Motorradhandschuhe sollten sich immer der Saison anpassen. Daher ist es durchaus in Ordnung, wenn Sie mehrere Handschuh-Paare im Schrank haben.
  • Motorradhandschuhe für den Sommer:
    Bei warmen Temperaturen bieten Sommerhandschuhe luftig leichtes Material bei trotzdem hohem Schutzlevel.
  • Motorradhandschuhe für Frühjahr/Herbst:
    Handschuhe für die Übergangszeit schützen vor jeder Art von Witterung (Nässe oder Hitze).
  • Motorradhandschuhe für den Winter:
    Dick gefüttert, dadurch weniger beweglich; Winterhandschuhe werden meist als Fäustling oder Dreifinger-Modell angeboten.
Sie sind Biker-Neuling, Gelegenheitsfahrer oder wollen sich einfach nicht zig Paar Handschuhe anschaffen? Dann bieten sich folgende Modelle für Sie an:
  • All Season-Handschuhe:
    Allround-Handschuhe oder Ganzjahres-Handschuhe sind ein guter Kompromiss zwischen Sommer- und Winterhandschuhen, bieten aber nur allgemeine Ausstattungsmerkmale.

Motorradfahren im Winter muss kein No-Go sein

Wer beim Kampf gegen die Kälte offensiver vorgehen möchte als nur mit einfachen Winterhandschuhen, kann sich auch Winterhandschuhe mit (akkubetriebenen) Heizelementen anziehen, die an der Oberhand und den Fingerkuppen integriert sind. Sind Sie jedoch zufrieden mit Ihren Handschuhen, helfen vielleicht eher Motorrad-Heizgriffe weiter, die als Ausstattung zum Nachrüsten erworben werden können.


Auswahl der besten beheizbaren Motorradhandschuhe

  1. Keis G502
    Keis G502
    • Gut 2,0

Darf's ein bisschen Komfort sein?

Motorradhandschuhe sind vor allem als Sicherheitsausstattung für den Fahrer gedacht. Doch ein hohes Sicherheitslevel muss nicht plump aussehen und kann sogar clever sein. Die Hersteller haben mit der Zeit ein paar pfiffige Ausstattungsdetails entwickelt. Der Biker soll auf der Fahrt Komfort genießen. Ist beispielsweise bei Regen das Visier des Motorradhelms nass geworden, besitzen einige Handschuhmodelle einen sogenannten Visierwischer - der kleine integrierte Gummi fungiert dann als "Finger-Scheibenwischer". Oder möchte der Biker während einer Tour-Pause sein Smartphone benutzen, muss er sich nicht erst umständlich die Handschuhe aus- und wieder anziehen: Touchscreenfähige Modelle helfen hier in der Not.

Die besten Touchscreen-kompatiblen Motorradhandschuhe

  1. Klim Badlands GTX Long
    Klim Badlands GTX Long
    • Sehr gut 1,0

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  1. Tourenhandschuhe für Langstreckenfahrten
  2. Sicherheit auf Tour: Reflektierende Handschuhe
  3. Das richtige Material hält die Finger trocken
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