Stärken
Schwächen
Was zeichnet gute wasserdichte Motorradhandschuhe im Test aus?
Die besten wasserdichten Motorradhandschuhe im Vergleich halten ihr wichtigstes Versprechen: Sie bleiben dicht – und überzeugen dabei auch in allen anderen relevanten Kriterien. Ein gutes Griffgefühl mit satter Passform und ein zuverlässiger Abstreifschutz per Klettriegel am Handgelenk gehören zum Pflichtprogramm. Ebenso unverzichtbar sind Materialverstärkungen und CE-zertifizierte Protektoren an Knöcheln und Handrücken. Eine eng abschließende Stulpe sorgt dafür, dass kein Wasser von der Jacke in den Handschuh läuft. Als nützliches Extra hat sich ein Visierwischer am Zeigefinger bewährt.Wichtig zu wissen: Da jede Hand anders geformt ist, kann kein Test die Passform ersetzen. Fachleute – darunter eine im MOTORRAD-Test befragte Ergotherapeutin – raten deshalb dringend dazu, Motorradhandschuhe vor dem Kauf anzuprobieren.
Welches Material ist das beste?
Leder als Obermaterial bringt von sich aus eine gewisse Wasserabweisung mit. Wer nur gelegentlich bei leichtem Regen fährt und die typischen Regenzeiten eher meidet, kann mit Lederhandschuhen ohne Klimamembran gut auskommen. Für alle, die regelmäßig und zuverlässig im Nassen unterwegs sind, empfiehlt sich ein Modell mit eingearbeiteter Klimamembran. Ob das Obermaterial dann Leder oder Textil ist, spielt eine untergeordnete Rolle – entscheidend sind Verarbeitung, Schutz, Abstreifschutz und Griffgefühl.Welche Vorteile bietet eine Klimamembran?
Wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv: So funktioniert eine Klimamembran. (Quelle: gore-tex.de)
Eine Klimamembran macht den Handschuh nicht nur wasserdicht, sondern auch winddicht und atmungsaktiv. Die Kombination hält die Hände an kühlen Tagen länger warm, ohne sie ins Schwitzen zu bringen. Bekannteste Membrantechnologie ist Gore-Tex (GTX), die auch bei Winterhandschuhen eingesetzt wird. Daneben sind Hipora, OutDry, Hydratex und herstellereigene Membranen verbreitet. Im Einstiegspreissegment unter 100 Euro kommen häufig Eigenentwicklungen wie Hydratex oder Solto-TEX zum Einsatz – sie schützen zuverlässig bei Nieselregen, stoßen bei längerem Dauerregen aber schneller an Grenzen als Premiumlösungen.
Ein weiteres Ausstattungsmerkmal, das zunehmend Standard wird: touchscreenfähige Fingerkuppen, die die Bedienung von Navi und Smartphone ermöglichen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen.
Die besten atmungsaktiven Modelle
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
|
ab 95,90 € ![]() Sehr gut 1,3 |
Wasserdichter Komfort für Übergangszeiten Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
2 Meinungen 5 Tests |
|
|
ab 129,95 € ![]() Gut 1,6 |
Zwei Handschuhe in einem Weiterlesen |
Weiterlesen |
30 Meinungen 1 Test |
||
|
ab 119,95 € ![]() Gut 1,6 |
Wasserdichter Preis-Leistungssieger Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
44 Meinungen 9 Tests |
Tests und Kundenmeinungen
Das Fachmagazin MOTORRAD online hat 17 wasserdichte Allround-Motorradhandschuhe im Preisbereich ab 100 Euro getestet. Testsieger wurde der Held Air n Dry mit dem Urteil „sehr gut", gefolgt vom Stadler Guard GTX ebenfalls mit „sehr gut". Den stärksten Preis-Leistungs-Tipp lieferte der Rev'it Summit 3 H2O für rund 100 Euro mit dem Urteil „gut". Das zentrale Testfazit: Wer „wasserdicht" verspricht und nicht hält oder auf den Abstreifschutz verzichtet, fällt trotz attraktiver Features im Ranking zurück.Kundenstimmen aus Online-Shops und Motorrad-Foren bestätigen das Bild: Besonders geschätzt werden Modelle, die auch nach mehreren Stunden im Dauerregen trocken halten und dabei nicht am Griffgefühl sparen. Häufige Kritik gilt zu steifer Passform sowie Stulpen, die bei manchen Jacken-Ärmelkombinationen nicht dicht schließen.



























