Das Wichtigste auf einen Blick:
- Am häufigsten: Nasenhaartrimmer mit rotierenden Klingen
- Vertikal-Trimmern: Stutzen auch Augenbrauen, Koteletten & Co.
- Rotationsformen verdecken die Sicht auf die Trimmzone
- Meistens batteriebetrieben, seltener mit Akku
- Simple zu reinigen
- Preiswerte Modelle oft mit stumpfen Klingen und schwacher Verarbeitung
Effektiv, unkompliziert und schmerzfrei gegen unerwünschten Haarwuchs in Nase und Ohr vorgehen: elektrischer Nasen- und Ohrhaarschneider. (Bild: panasonic.com)
Geschmäcker sind verschieden: Mancher bevorzugt es gestutzt, andere lassen die Haare lieber natürlich. Dennoch gilt das dichte Wachstum von Haaren in Ohren und Nase vielen als unschön. Allerdings ist das Auszupfen dieser Härchen schmerzhaft und kann die natürliche Barriere gegen Schmutz und Keime beeinträchtigen. Ein Nasen- und Ohrenhaartrimmer hingegen kürzt die Haare sanft auf eine akzeptable Länge.
Doch welcher Nasenhaartrimmer ist der Beste? Stiftung Warentest und ÖKO-TEST haben bisher keine Tests dazu veröffentlicht, ein klarer Testsieger steht noch aus. Sicher ist: Sie müssen weder Schmerzen noch Verletzungen befürchten. Die Anwendung gestaltet sich tatsächlich angenehm, besonders dann, wenn Sie zu einem hochwertigeren Produkt greifen.
Zwei Bauarten im Fokus: rotierende vs. vertikale Scherköpfe
Nasen- und Ohrhaarschneider mit rotierenden Klingen
BaByliss MEN E652E: Präziser Trimmer mit rotierendem Scherkopf aus Edelstahl. (Bild: amazon.de)
Am weitesten verbreitet sind Nasenhaartrimmer mit rotierenden Messern, die zusätzlich von einer runden Schutzhülle umgeben sind. Das sorgt dafür, dass die Klingen das empfindliche Hautgewebe nicht ziehen oder reizen können. Die Härchen in Nase und Ohr werden dabei eingefangen und dann gleichmäßig abgeschnitten.
Mit diesen Modellen wird der Haarbewuchs in kreisenden Bewegungen so lange getrimmt, bis alles auf gewünschte Länge gekürzt ist. Allerdings birgt diese Bauart auch einen Nachteil: Weil die Schutzhülle die Haare zum Teil verdeckt, arbeitet man etwas im „Blindflug“. Ein Vorteil ist hingegen, dass sich der Trimmer dank der Schutzhülle relativ tief in Nasen- und Ohrhöhle einführen lässt, was bei Linearschneidesystemen oft nicht möglich ist.
Ein Gerät mit vertikalem Scherkopf, hier geliefert im Set mit mehreren Aufsätzen. (Bild: philips.de)
Nasen- und Ohrhaarschneider mit Linear- beziehungsweise Vertikalschneidesystem
Bei dieser Bauform – auch als Vertikal-Trimmer bekannt – sind die Klingen offen sichtbar, jedoch stark abgerundet und teilweise mit einer Schutzfolie versehen, sodass Verletzungen kaum möglich sind. Die Handhabung ist simpel, und zahlreiche Testberichte sowie Kundenmeinungen bestätigen eine sichere Anwendung – auch wenn die offenen Klingen anfangs skeptisch stimmen können.Das Schneidesystem ähnelt eher einem üblichen Bartschneider oder elektrischen Haarschneider. Das ermöglicht freie Sicht auf die Haare, was besonders hilfreich ist, wenn Sie auch Augenbrauen, Koteletten oder Nackenhaare formen möchten. Durch die lineare Bauweise gelingt das präzise Schneiden von Konturen – etwas, das rotierende Scherköpfe nicht leisten können. Oft werden zudem Kammaufsätze mitgeliefert, die verschiedene Längenoptionen bieten. Das ist ideal für das gezielte Formen der Augenbrauen.
Ein weiterer Pluspunkt des Vertikal-Trimmers: Während bei rotierenden Scherköpfen vereinzelt Haare ausgerissen statt abgeschnitten werden, passiert das beim Linearsystem kaum. Außerdem verstopfen die Klingen selten. Für eine dichtere Behaarung in Nase und Ohr ist dieser Bauart daher häufig die bessere Wahl.

