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Schwächen
Kaffee auf Knopfdruck mit der Senseo Switch-Padmaschine von Philips. Modell HD6592 bietet sogar die Möglichkeit, Filterkaffee zuzubereiten. (Bildquelle: amazon.de)
Wer zwischen einer Kapselmaschine und einer Padmaschine wählen muss, entscheidet sich oft für Ersteres. Die Kapseln versiegeln das Kaffeepulver luftdicht, wodurch das Aroma länger erhalten bleibt. Doch für Vieltrinker können sich die Kosten für Kapseln schnell summieren. Deshalb greifen viele aus Kostengründen zu Kaffeepads, da sowohl die Pads selbst als auch die entsprechenden Geräte oft günstiger sind.
Herstellerunabhängig: Pads in vielen Maschinen einsetzbar
Unabhängig davon, welche der beiden Maschinenarten geschmacklich zu favorisieren ist, sprechen noch weitere Aspekte für die Nutzung von Pads. So muss man beim Kauf einer Padmaschine nicht unbedingt auf den Hersteller achten, denn die meisten Pads sind in verschiedenen Geräten einsetzbar. Ausgenommen davon sind lediglich die Espresso-Pads des E.S.E.-Standards (Easy Serving Espresso), die einen kleineren Durchmesser besitzen und daher nur in speziell dafür vorgesehenen Maschinen wie einigen Siebträger-Modellen genutzt werden können. Das Angebot an Kaffeesorten ist inzwischen riesig, und auch Supermarktketten und Discounter bieten vielfältige Optionen an. Im Gegensatz zu Kapseln sind Pads somit besser verfügbar. Bei den Kosten für eine Tasse Kaffee liegen Pads oft nur geringfügig über den Ausgaben für Filterkaffee, während Kapseln bis zu drei- oder sogar viermal so teuer sein können. Aus rein wirtschaftlicher Sicht sind Padmaschinen daher besonders für Menschen mit hohem Kaffeekonsum oder größere Haushalte interessant.Auf sinnvolle Extras achten: Komfort lohnt sich
Padmaschinen sind oft bereits zu günstigen Preisen erhältlich, daher sollte man beim Kauf nicht an nützlichen Funktionen sparen. Eine Investition in Komfort zahlt sich aus: Funktionen wie die Möglichkeit, über die Wassermenge die Kaffeestärke anzupassen, oder ein verstellbarer Auslauf gehören eigentlich zum Standard – vor allem, wenn mehrere Personen die Maschine benutzen. Ein großer, abnehmbarer Wassertank erleichtert das Nachfüllen, und eine Vorbrühfunktion trägt zu einem intensiveren Geschmack bei. Vorsichtig sollte man bei Geräten sein, die auch Milchkaffeespezialitäten zubereiten – das zeigen viele Testberichte von Fachzeitschriften und Onlineportalen. Hierbei kommt Milchpulver aus Doppelpads oder aufgeschäumte Milch aus einem integrierten Behälter zum Einsatz. Geschmacklich überzeugt oft die frisch aufgeschäumte Milch mehr, doch gerade bei Milchkaffees sind häufig eher der Basiskaffee als die Milchschaumqualität ausschlaggebend für die kritische Beurteilung.Pads schonen die Umwelt: einfachere Entsorgung als bei Kapseln
Kaffeepads bestehen aus kleinen Filtertüten, während Kapseln meist aus Aluminium oder Kunststoff gefertigt sind. Für Umweltbewusste fällt die Wahl daher eindeutig auf Pads, da diese leichter und nachhaltiger entsorgt werden können. Kapseln verursachen dagegen mehr Müll. Auf der Webseite des Hausjournals finden Sie eine detaillierte Erklärung dazu, ob Kaffeepads im Bio- oder Restmüll landen sollten.Ist eine Kaffeepadmaschine nicht das passende Gerät für Sie? Unser Ratgeber zu Kaffeemaschinen liefert Ihnen umfassende Informationen zu Kaffeevollautomaten, Espresso- und Filterkaffeemaschinen: Wo liegen die Unterschiede und welches Gerät passt zu welchen Anforderungen?






