Komfortabel gestaltet sich das Reiten auf dem Diablo Superbike von Pirelli. Er verbindet ein sicheres Fahrverhalten mit ordentlich Geschwindigkeit. Der Slick ist Testsieger der Zeitschrift PS Das Sport-Motorrad Magazin und überzeugt mit traumhaften Leistungen.
Der Straßenreifen von Bridgestone erreicht auch bei schlechteren Straßenverhältnissen schnell seine Betriebstemperatur. Insbesondere auf nasser Fahrbahn bringt er sehr viel Grip auf den Asphalt. Dazu gibt er dem Fahrer eine tolle Rückmeldung, speziell das Vorderrad. Auch anspruchsvolle Piloten werden von der Genauigkeit und Praxistauglichkeit begeistert sein.
10 Testberichte,
3 Meinungen(sehr gut)
Weitere Informationen in: MOTORRAD, Heft 2/2012
Schlechtwetterfront
MotoGP-Technik für alle Tage: MOTORRAD testete exklusiv den neuen Bridgestone-Sportreifen.
Was wurde getestet?
Im Test waren vier Reifen. Es wurden keine Endnoten vergeben.
… zum Test
„Unterm Strich deckt der neue Tourance Next den weitesten Bereich in diesem Reifentest ab: gute Fahreigenschaften im Trockenen, die besten bei Nässe und der geringe Verschleiß bringen Platz 1.“
Bridgestones 17-Zoll-Reifen Battlax BT 016 Pro legt einen leistungsstarken Auftritt hin. Durch die Präzision, mit der der Reifen agiert, eignet er sich perfekt für das Cruisen auf offenen Landstraßen. Dazu kommt dann ein Verhalten bei Nässe, das den Pneu zu einer lohnenswerten Neuheit macht.
Egal, mit welchem fahrbaren Untersatz der Reifen unterwegs ist, während der Fahrt macht der Battlax S 20 immer eine gute Figur. Der Hypersport-Pneu von Bridgestone zeigt sich allen Aufgaben gewachsen und bringt auf Pisten und Landstraßen verlässlich sein Multitalent zur Geltung.
10 Testberichte
Weitere Informationen in: MO Motorrad Magazin, Heft Nr. 7 (Juli 2012)
Reifentest: Teil 1
Bridgestone rackert. Ein Jahr nach dem BT 016-Update namens PRO rollt in Gestalt des BATTLAX S 20 schon wieder ein neuer Reifen ins Supersportsegment. Continental hat sich deutlich mehr Zeit gelassen. Die Hannoveraner präsentieren mit dem SPORT ATTACK 2 nun endlich den Nachfolger der Sport-Attack-Erstauflage.
Was wurde getestet?
Im Vergleich befanden sich zwei Motorrad-Reifen. Sie erhielten keine Endnoten.
… zum Test
Als wenn er nicht schon im Trockenen mehr als überzeugen konnte, setzt der Battlax S20 von Bridgestone im Nassverhalten dem Ganzen die Krone auf. Trotz der weniger stark ausgeprägten Stabilität des hinteren Reifens, was sich insbesondere bei Belastung bemerkbar macht, zeigt der Testsieger der Zeitschrift PS der Konkurrenz deutlich, was bei einem Motorrad-Pneu möglich ist.
„Ein Reifen, der mit exzellenten Fahreigenschaften im Trockenen sowie im Nassen glänzt. Wer Wert auf Performance und nicht auf geringen Verschleiß legt, ist mit dem TR 91 bestens aufgestellt.“
Dunlop ist mit dem Trailmax TR91 ein echtes Spitzenprodukt gelungen. Der Enduroreifen setzt auf eine innovative Reifenmischung auf der Basis von Silica, die in Verbindung mit dem Unterbau ein neutrales und harmonisches Fahren möglich macht. Das Profil der Reifen geht in der Optik etwas unter.
Auf nasser Fahrbahn punktet der Tourenreifen von Dunlop mit einer ordentlichen Rückmeldung und Zuverlässigkeit. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit lässt sich der Sportmax Sportsmart dann auch sicher und stabil handhaben. Beim Beschleunigen kann es aber zu kleinen Durchdrehern kommen. Das Bremsvermögen ist bei Aquaplaning ausgezeichnet.
Zwei Gesichter zeigt der Power Pure von Michelin beim Grip. Auf nassem Untergrund oder wenn der Pneu noch nicht warmgefahren wurde, ist die Haftung des Tourenreifens hervorragend. Wird er warm, bleibt man auf der Strecke „kleben“. Beim Bremsen aus der Schräglage neigt das Motorrad zum Aufstellen.
16 Testberichte,
1 Meinung(gut)
Weitere Informationen in: MO Motorrad Magazin, Heft 10/2011
Reifentest-Fazit
Zum Abschluss unserer diesjährigen, auf der Triumph Street Triple herausgefahrenen Reifen-Testreihe, liefern wir hier die kondensierten GESAMTERGEBNISSE IM ÜBERBLICK.
Was wurde getestet?
Im Test befanden sich zwölf Reifen, darunter sechs Sportreifen und sechs Tourenreifen. Als Testkriterien dienten Reifencharakter, Nässeverhalten und Verschleiß.
… zum Test
12
Michelin Power Pure (120/70 ZR17 W; 180/55 ZR17 W)
„Abseits der Verschleiß- und Handlingzulage kein wirklich relevanter Fortschritt gegenüber dem Power 2CT. Hat die gewohnten Michelin-Vorteile wie Kaltlauf und Nasshaftung, schrappt aber mit seiner …“
Ein Reifen für den sportlicheren Fahrer, der auf die Rennstrecke gehört. Insbesondere bei Hitze und auf einer trockenen Fahrbahn ist der Diablo Rosso II dabei voll in seinem Element. In den Kurven zeigt er sich sehr zuverlässig und lässt keine Zweifel an seinen Fähigkeiten aufkommen. Auch das Einlenken geschieht mit einer sehr hohen Genauigkeit.
14 Testberichte
Weitere Informationen in: 2Räder, Heft 8/2012
Zwei Seelen
Für Straße und Rennstrecke wollen sich Sportreifen gleichermaßen eignen.
Was wurde getestet?
Im Vergleich befanden sich sechs Motorradreifen, die Bewertungen von 400 bis 437 Punkte erhielten.
Als Testkriterien wurden Rennstrecke, Langstrecke neu sowie nach 4000 km, Nassstrecke und Verschleiß herangezogen.
… zum Test
14
Pirelli Diablo Rosso II (120/70 ZR17 W; 180/55 ZR17 W)
Rennstrecken und Straßen liegen dem Pirelli-Pneu besonders bei einer sportlichen Fahrweise. Dank seines kräftigen Grips, der stabilen Laufeigenschaften und eines sehr präzisen Handlings kann man mit dem Diablo Rosso II ordentlich Gas geben. Ein neutraler 17-Zöller, der jedoch gefordert werden will. Kein Gummi für gemütliches Reisen.
9 Testberichte
Weitere Informationen in: MO Motorrad Magazin, Heft 9/2011
Reifentest - Teil 4
In einer vierteiligen Testreihe nehmen wir über 10000 Kilometer unter die Räder zweier Triumph Street Triple R, um unseren letztjährigen Reifentest mit den neuesten Reifentypen im gängigen Radialsegment upzudaten. Diesmal im Test: MICHELIN POWER PURE und PIRELLI DIABLO ROSSO II.
Was wurde getestet?
Im Test befanden sich zwei Reifen.
… zum Test
„... Sowohl auf der Landstraße als auch bei kurzen Einsätzen auf der Rennstrecke liefert der Pirelli eine tolle Vorstellung. Grip, Lenkpräzision und Stabilität liegen auf sehr hohem Niveau. ...“
„Ein toller Landstraßenreifen mit sehr guten Fahreigenschaften, der bei Nässe ordentlich funktioniert und nur mäßig verschleißt. Aber: Shimmy und Mankos beim Geradeauslauf kosten Punkte.“
„Aus Hannover kommt dieser Allrounder, der Sport und Tour sehr gut unter einen Hut bekommt. Am Hinterrad ist der auffällig profilierte Radialreifen in Stahlgürtelbauweise ausgeführt, was ihn auch für …“
„Geradeauslaufstabilität bei Höchstgeschwindigkeit, geringer Verschleiß. Der Anakee 3 ist ein Reifen für flotte Fernreise-Enduristen. Im kleinen Kurvengeschlängel überwiegen die Defizite.“
„Klar die sportlichsten Gene und im Trockenen Top-Racerqualitäten. Die gehen allerdings zu Lasten der Nass-Performance, weshalb sich der Corsa für den Schweiz-Alltag nicht perfekt eignet.“
Mit dem Road Attack 2 bringt Continental einen sehr spritzigen Pneu für Reiseenduros auf den Markt. Wie der Name schon andeutet, ist er eher für die Straße konzipiert. Im Gelände ist er ungeeignet. In seinen Fahreigenschaften ähnelt er durchaus einem echten Sportreifen, denn er brilliert vor allem beim Anbremsen in der Kurve und erlaubt eine hohe Seitenneigung. Die Laufleistung ist dadurch allerdings eingeschränkt.
21 Testberichte,
1 Meinung(sehr gut)
Weitere Informationen in: Motorradfahrer, Heft 6/2013
CBF1000F - das Schweizer Messer
Hondas CBF-Reihe ist nicht unbedingt für Emotionen bekannt. Vor einem Motorrad, das synonym für Vernunft und Alltagstauglichkeit steht, macht niemand einen Kniefall. Im 10.000-km-Test musste die Honda zeigen, ob sie hält, was sie verspricht, oder ob unter dem grauen Kleid gar Charakter steckt.
Was wurde getestet?
Auf dem Prüfstand befand sich ein Motorrad, welches keine abschließende Benotung erhielt. Zusätzlich wurden drei zum Motorrad passende Endrohre geprüft sowie vier Paar Motorradreifen. Auch diese Produkte erhielten keine Endnoten.
… zum Test
Motorradreifen lassen sich nach ihrer Bauart in drei Gruppen einteilen. Am gebräuchlichsten und daher als Standardreifen zu bezeichnen ist der Diagonalreifen. Die Bezeichnung rührt von dem schräg zur Laufrichtung angeordneten Gewebelagen der Karkasse, also des tragenden Reifenunterbaus, her, deren Fäden vornehmlich aus Kunstfasern wie Ryan oder Nylon bestehen. Diagonalreifen besitzen aufgrund stabiler Seitenbereiche einen hohen Schlagschutz, weswegen sie häufig im Gelände Verwendung finden. Die einfache Konstruktion des Reifens lässt maximale eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h zu.
Der Radialreifen wiederum ist für hohe Geschwindigkeiten optimiert und sehr formstabil, was im direkten Vergleich mit einem Diagonalreifen besonders deutlich wird. So dehnt sich dieser bei über 200 km/h bis zu 2 Zentimeter im Durchmesser aus, während es bei einem Radialreifen nur wenige Millimeter sind. Möglich macht dies ein zusätzlicher, unterhalb der Lauffläche angebrachter Gürtel, der sich auch bei großen Fliehkräften nicht verformt und sich daher stabilisierend auswirkt. Außerdem sorgen Materialeinsparungen im Seitenbereich für eine geringere Erwärmung, was sich ebenfalls in Hochgeschwindigkeitsbereichen auszahlt.
Beim Karkassenaufbau wiederum ist der Fadenverlauf im rechten Winkel zur Laufrichtung angebracht – daher die Bezeichnung „radial“. Radialreifen sind in der Reifenkennzeichnung am Buchstaben „R“ zu erkennen. Sie eignen sich vor allem für sportliche, leistungsstarke Motorrädern und liegen immer mehr im Trend; die meisten aktuellen Bikes sind speziell für Radialreifen ausgelegt.
Diagonal-Gürtelreifen stellen eine Zwischenstufe beziehungsweise eine Vorstufe zum Radialreifen dar. Wie bei diesen sorgt auch beim Diagonal-Gürtelreifen ein zusätzlicher Gürtel über der Lauffläche für ein Plus an Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und Fliehkräften. Der Fadenverlauf des Karkassenmaterials ist jedoch diagonal angeordnet. Sowohl beim Diagonal-Gürtelreifen als auch beim Radialreifen bestehen die Gürtel meistens aus Kevlar. Zu erkennen sind Gürtelreifen am Buchstaben „B“ (bias-belted).
Eine Übersicht über die aktuellen Modelle, sortiert nach ihren Bewertungsnoten in Tests, ist unter diesem Link zu finden.
Autor: Wolfgang
Produktwissen und weitere Tests zu Motorradreifen
Neue S-KlasseMotorradfahrer 5/2012 -
Bei Bridgestone tragen Hypersport-Gummis jetzt die Bezeichnung ‚S‘. Wir haben den brandneuen S20 auf Portimãos Rennasphalt und im kurvigen Umland getestet.
Testumfeld:
Es wurde ein Reifen getestet. Dieser erhielt keine Endnote.
S wie SportMOTORRAD 8/2012 -
Pünktlich zu Saisonbeginn präsentiert Bridgestone einen neuen Sportreifen namens Battlax Hypersport S 20. ...
Da kommt was GroßesPS Das Sport-Motorrad Magazin 1/2012 -
Im Oktober 2011 durfte PS verschiedene Vorserien-Varianten des neuen Bridgestone S 20 testen. Nun ist die neue Straßenpelle fertig. Ein Kurztest.
Der AlleskönnerMotorradfahrer 1/2012 -
Dunlop präsentiert die zweite Generation seines Allround-Gummis mit einem selbstbewussten Programm. So bot man nicht nur fröhliches Straßensurfen, sondern Vergleichsfahrten mit Mitbewerbern in mehreren Disziplinen auf dem Testgelände Mireval.
Dunlop Roadsmart IIMO Motorrad Magazin 11/2011 -
Bis auf seine starke Verschleißneigung gab es keinerlei Grund, den Dunlop Roadsmart zu verschmähen. Nun präsentierte Dunlop den NACHFOLGER.
Alle WetterMotorrad News 12/2011 -
Stabil und handlich soll er sein, griffig, sportlich und langlebig: Wenn es nach Dunlop geht, ist die neue Evolutionsstufe des RoadSmart ein Reifen für alle Fälle. NEWS ist auf Korsika und in Mireval probegerollt.
Ausdauer-SportlerPS Das Sport-Motorrad Magazin 11/2011 -
Tourenreifen auf Sportmotorrädern? Das war vor wenigen Jahren noch undenkbar. Dunlop gibt mit dem Roadsmart II aber Gas. ...
Schwarze Kunst aus Bella ItaliaMotorradfahrer 7/2011 -
Pirellis jüngster Radialreifen der ‚Generation Rosso‘ hört auf den Namen Diablo Rosso II.
French ConnectionMotorradfahrer 6/2011 -
Der französische Reifenhersteller Michelin baut mit dem neuen Pilot Road 3 sein Angebot an Sporttouren-Reifen aus. Der soll über herausragenden Nassgrip verfügen.
KreissägenCROSS Magazin 7/2012 -
Auf harten Streckenabschnitten und auch im Sand ist dieser Reifen eine richtig gute Wahl. Der Pirelli-Reifen hält, was er verspricht und ist vor allem vorne kaum zu schlagen. RINALDI RMX 35 (H) / RW 33 (V) Mit Rinaldi wagt ein völlig neuer Reifenhersteller den Schritt in die MX-Szene. Von der reinen Performance ist das Produkt mit Heidenau, Mefo und Kenda vergleichbar.
ScharfmacherMotorrad News 7/2012 -
Die homogene Gripabstufung mit nur einer Mischung gibt es exklusiv bei Conti. Andere Hersteller arbeiten hier mit drei bis fünf verschiedenen Mischungen, die nebeneinander angeordnet sind. Anders als der Vorgänger kann der SportAttack2 starke Belastungen und schnelles Tempo sogar bei hohen Temperaturen gut vertragen. So sehr Tester und Maschine sich auch mühen: Contis "BlackChili"-Mischung bleibt standhaft.
Fernreise-PneuTÖFF 3/2012 -
Auf einer über 8000 Kilometer langen Pisten- und Asphalthatz musste der Stollenpneu Dunlop D908 Rally Raid zeigen, was in ihm steckt. Bisher betrachtete der Autor die folgende Reifenkombination für Enduro-Fernreisende als nahezu ideal: Michelin Desert hinten und auf der Vorderradfelge der Continental TKC 80. Natürlich ist diese Mischbereifung in Europa unzulässig. Doch im homologationsfreien Afrika sind die entscheidenden Kriterien andere.
DurchstarterMotorrad News 5/2012 -
Das Lenk- und Bremsverhalten ist dem des Sport sehr ähnlich, aber das Plus an Grip schon eine Gewinn. Zumindest wenn man die 185 PS der Kilogixxer frei traben lässt. Der erste Fahreindruck der Avons war also wirklich vielversprechend. Leider musste die Testsession wegen eines heftigen Regengusses abgebrochen werden, weshalb wir dem 3D Ultra Xtreme nicht mehr auf den Zahn fühlen konnten.
HaftpflichtTÖFF 6/2012 -
Das ist nachvollziehbar, denn beim Zweirad hält sich die Experimentierfreude in Grenzen, sobald es um die Haftpflicht der Reifen geht. Weniger etablierte Marken tun sich gerade im Sportbereich schwer. So erstaunt es, dass mit Avon ein scheinbar neuer Hersteller in dieses Segment drängt. Doch im Gegensatz zu chinesischen Retorten zählen die Briten zu den ältesten Reifenproduzenten überhaupt und verfügen über einen stattlichen Leistungsausweis von der F1 bis zur Isle of Man TT.
TurnschuhMotorrad News 5/2012 -
Dabei rollte der ursprüngliche BT 016 noch mit drei verschiedenen Gummimischungen am Hinterrad, dem Pro reichten trotz besserer Performance vorne wie hinten zwei. Genau wie dem Battlax S20, dem neuesten Hypersportler von Bridgestone. "Der BT 016 Pro war nur ein Entwicklungschritt auf dem Weg zum S20", erklärt Bridgestone-Verkaufsleiter Wolfgang Terfloth die zeitliche und konstruktive Nähe. Überarbeitet haben die Japaner in erster Linie die Mischungen, die zu- dem nun anders verteilt sind.
Auf AbwegenMotorrad News 7/2012 -
Optisch verliert sich das sparsam aufgetragene Profil etwas, aber der TR91 bekennt sich ohnehin klar zum Asphalt. Dunlop Roadsmart II Mit dem (immer noch erhältlichen) Roadsmart I rief Dunlop eine neue Generation moderner Radialreifen aus und eroberte sich eine Spitzenstellung bei den Tourensportpellen. Der Roadsmart II soll alles noch ein bisschen besser können, vor allem Lebensdauer und Nassgrip haben die Reifentechniker bei ihm verbessert.
Reifen für Reise & TourMotorrad & Reisen 5/2008 -
Handling: Im Tourenbetrieb erweist sich der Avon-Reifen wie sein Vorgänger Azaro als äußerst handlich und lässt sich zielgenau lenken. Schräglagenkorrekturen sind, wenn nötig, leicht zu realisieren. Auf vielen Motorrädern fühlt sich der Reifen einfach nur richtig gut an.
KlebstoffTÖFF 6/2011 -
Während dem Diablo Rosso II 52,1 Meter aus 100 km/h bis zum Stillstand reichen, benötigt der Dunlop 52,8 Meter und der Rosso Corsa unverschämte 57,6 Meter. Im Trockenen: Diablo Rosso Corsa Dann schlägt die Stunde des Pirelli Diablo Rosso Corsa. Einmal aufTemperatur, brennt er allen eins über. Bestwerte beim Feedback und am Limit sowie Topwerte bei Stabilität und Zielgenauigkeit sorgen für den «Trockensieg». Knapp geschlagen ist der Diablo Rosso II, der dem Corsa aber in fast nichts nachsteht.
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Motorradreifen sind in den Fahrzeugschein eingetragen, weshalb die Auswahl zunächst sehr begrenzt ist. Hat der Hersteller aber für die Maschine keine spezielle Bereifung angegeben, darf man die Begrenzung beim TÜV austragen lassen. Der auf die Reifen aufgedruckte Code hilft, genau den richtigen Reifen zu finden.
Die Wahl des richtigen Motorradreifen fällt deutschen Kunden relativ leicht. Schließlich ist im Fahrzeugschein exakt festgelegt, welche Reifen genutzt werden dürfen. Allerdings darf man diese "Reifenbindung" beim TÜV austragen lassen, wenn der Maschinenhersteller seinerseits keine spezielle Bereifung für das Motorrad vorsieht. Ist dieses erfolgt, kann in Grenzen eine freiere Reifenwahl erfolgen. Um dann den richtigen Reifen zu erwischen, sollte ein Blick auf die Aufschrift erfolgen. Hier vermerken die Reifenhersteller nämlich genauestens Reifenbreite, zugelassene Geschwindigkeiten, Reifenbauweise und weitere wichtige Informationen. Dabei entspricht die Schreibweise in etwa derjenigen von Autoreifen. Der aufgedruckte Code beginnt mit zwei Zahlen, die durch einen Schrägstrich getrennt sind. Die erste steht für die Reifenbreite in Millimetern, die zweite beschreibt das prozentuale Verhältnis der zuvor genannten Reifenbreite zum Reifenquerschnitt. Hierauf folgt der Reifentyp - ein "R" für gebräuchliche Radialreifen, ein "-" für Diagonalreifen und ein "B" für Diagonal-Gürtelreifen. Der häufigste Reifentyp hat hier ein "ZR" stehen, was zugleich Radialreifen und "zugelassen für Geschwindigkeiten oberhalb von 240 km/h" bedeutet. Die folgende Zahl wiederum steht für den benötigten Felgendurchmesser in Zoll. Das ganze wird garniert durch den folgenden Trägheitsindex und einen weiteren Buchstaben. Dieser nun ist wichtig, da er die zugelassenen Geschwindigkeiten definiert. Hierbei reicht die Skala beginnend mit A1 bis hinauf zu Y, wobei verallgemeinernd von einer aufsteigenden Geschwindigkeitszulassung gesprochen werden kann. Auch Reifen mit "ZR" werden hier noch einmal genauer definiert. Den Abschluss bildet eine Angabe zur Innenstruktur: TT steht hierbei für Schlauchreifen, TL für schlauchlose Reifen. Zumindest alle fünf bis sechs Jahre sollen Reifen übrigens in jedem Fall erneuert werden, da selbst bei Wenignutzung dann das Gummi langsam aber sicher spröde wird. Bei Reifen mit Produktionsjahr ab 2000 ist das Produktionsdatum vermerkt. Der vierstellige Code nennt zuerst die Herstellungswoche, dann das Jahr. So kann sich der Kunde vor dem Kauf veralteter Ware schützen.