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Ratgeber zu Elektrorasenmäher

Elektrorasenmäher

Unsere Kriterien für gute Elektrorasenmäher auf einen Blick:

  • hohe Mähkraft
  • schönes und gleichmäßiges Schnittbild
  • gemäßigte Lautstärke
  • bequeme und einfache Handhabung
  • effektiver Kabelschutz
Wesentliche Kriterien unserer Bewertung: Mähkraft, Schnittbild und Lautstärke

Elektrorasenmäher sind in erster Linie für kleine Gärten konzipiert. Wenn Du Dich für solch ein Gerät entscheidest, wirst Du im Vergleich zu einem Benzinrasenmäher oder einem Akku-Rasenmäher jedoch Abstriche bei der Mähkraft machen müssen. Das zeigen unsere Produktauswertungen. Mit einer Leistungsspanne von 1.000 bis 1.800 Watt schneiden Elektrorasenmäher im Durchschnitt nur mittelmäßig ab. Dabei legen rund 40 Prozent der Verbraucher großen Wert auf die Art des Motors, was eine von uns durchgeführte Meinungsumfrage belegt.

Die Motorleistung allein ist dennoch nicht kaufentscheidend für einen Rasenmäher. Es ist auch das Schnittbild – ein Kriterium, das immerhin knapp 40 Prozent der Befragten wichtig finden und das die Note für ein Produkt positiv oder negativ beeinflusst. Gleiches gilt für die Lautstärke, um die sich laut unserer Umfrage fast drei Viertel aller Nutzer Gedanken machen. So honorieren wir einen geräuscharmen und sogar umweltfreundlicheren Elektrorasenmäher mit einer besseren Note als ein Gerät mit Verbrennungsmotor, das nicht nur lauter ist, sondern auch noch Schadstoffe produziert.

Ebenfalls im Vergleich: Bedienung und Arbeitsfunktionen

Einig sind sich die Befragten, dass die Bedienung eines Rasenmähers im Allgemeinen einfach und bequem sein soll. Das betrifft zum Beispiel die Schnitthöhenverstellung, für die es drei verschiedenen Möglichkeiten gibt: zentral, axial oder an jedem Rad einzeln. Je nachdem, wie sich die Verstellung betätigen lässt, führt ein komfortables Handling zur Aufwertung bzw. eine umständliche Bedienung zur Abwertung des Produkts.

Ein weiteres Bewertungskriterium, auf das unsere Nutzer Wert legen, ist die Größe und die Handhabung des Fangkorbs. Bei einem Fangboxvolumen zwischen 28 und 50 Liter ist es gerade bei den umfangreicheren Körben wichtig, dass Du sie leicht ein- und aushängen kannst. Weitere Fragen sind: Wie ist die Führbarkeit des Rasenmähers? Sind seine Räder kugelgelagert? Verfügt er über einen Radantrieb? Auch die Schnittbreite, die bei Elektrogeräten in der Regel zwischen 30 und 48 Zentimeter liegt, beeinflusst die Wendigkeit. Ein verstell- und klappbarer Führungsholm schließlich gehört fast schon zur Standardausstattung.

Ein überraschendes Ergebnis aus unserer Umfrage ist, dass Arbeitsfunktionen wie Mulchen, Seitenauswurf oder Vertikutieren deutlich weniger als einem Drittel der Nutzer überhaupt wichtig sind. Zwar wertet ein Fehlen oder eine Vielzahl von Funktionen ein Gerät ab oder auf. Ausschlaggebend ist aber auch, dass das jeweilig vorhandene Feature überzeugt. So erhält ein Rasenmäher, der gut mäht, im Bereich Mähen auch eine gute Note. In der Ausstattung hingegen muss dieser reine Mäher mit Punktabzügen rechnen. Fest steht: Weder bei der Bedienung noch in den Arbeitsfunktionen heben sich Elektrorasenmäher besonders von seinen Benzin- oder Akkukollegen ab.

Dürfen im Test nicht fehlen: Komfort und Sicherheit

Elektrorasenmäher sind meistens kleiner und leichter als Benziner. Das heißt aber nicht, dass sie auch immer flexibler sind. Kabelgebundenen Modelle benötigen eine Steckdose in der Nähe und minimieren so den Arbeitsradius. Neben dieser Einschränkung der Reichweite besteht auch immer die Gefahr, dass Du Dich im Kabel verhedderst, es überfährst oder gar beschädigst. Aus diesem Grund betrachten und bewerten wir unter dem Aspekt Komfort und Sicherheit die Kabelführung und Vorrichtungen zum Kabelschutz wie Kabelzugentlastung und Kabelknickschutz. Übrigens: Immer häufiger greifen Gartenbesitzer auch zu kabellosen Akkurasenmähern, die aber etwas teurer in der Anschaffung sind.