Soundkarten

(289)
Filtern nach

  • bis
    Los

Ratgeber zu Sound-Cards

Eine Auswahl

Seit dem Realtek die Qualität der Sound-Chips für die Mainboard-Integration verbessert hat, kaufen nur noch drei Gruppen separate Audio-Karten: Musiker, Audiophile und Gamer – allen gemeinsam ist die entsprechende Wiedergabemöglichkeit über eine starke Stereo-Anlage oder ein Surround-Home-Theatre. Wer seinen PC mit einer entsprechnd leistungsstarken Sound-Karte nachrüsten möchte, kann zwischen internen für PCI-Express oder externen für USB/FireWire wählen. Bei den Notebooks bietet sich noch die Karte für den ExpressCard-Slot an.

Seit vielen Jahren dominiert der Hersteller Creative Labs mit seinen Produkten den Markt und kämpft gegen den Verfolger Terratec, der mit einer großen Produktpalette für alle Qualitätsansprüche Kunden lockt. Neben der Qualität der verbauten Chips im Inneren der Soundkarte (Beispiel Wolfson Wandler bei der ESI Maya44e) spielt die Konnektivität eine vorrangige Rolle. Die Anschlussbuchsen sind bei analogen Karten farblich kodiert und bei fast allen Herstellern entsprechend dieser Norm:

FarbeFunktion
rosaEingang Mikrofon (mono)
blauLine-In/ Eingang für AUX (stereo)
grünLine-Out / Ausgang für Kopfhörer oder (Front-) Lautsprecher (stereo)
schwarzAusgang für Rücklautsprecher [engl. rear speakers] (stereo)
silberAusgang für Seitenlautsprecher [engl. side speakers] (stereo)
orangeAusgang für Center- und Tiefbass-Lautsprecher [engl. center speaker, subwoofer]

Bei digitalen Karten kommen Ein- und Ausgägne in optischer oder koaxiler Form (S/P-DIF oder AES/EBU) vor, die ebenfalls orange kodiert sind. Wesentlich mehr Anschlüsse bieten die externen Soundkarten oder welche aus der professionellen Ecke, die über große Erweiterungsmodule für den Fronteinbau verfügen.

Inzwischen haben sich die die Onboard-Soundchips zu echten Riesen gemausert, die problemlos mit acht Kanälen (7.1) in gehobener HD-Qualität umgehen können und der großen Masse der PC-Nutzer vollkommen ausreichen. Es besteht nur noch für die wenigsten die Notwendigkeit eine dedizierten Soundkarte mit oben gezeigten Anschlussmöglichkeiten, denn viele Mainboards bieten auch digitale Ein- und Ausgänge.

Autor: Christian

Produktwissen und weitere Tests zu Soundcards

Hörprobe: Creative Recon3D Champion PC Games Hardware 6/2012 - Die bisher getesteten Soundkarten der Recon3D-Familie lieferten nur eine durchwachsene Klangleistung ab. Gilt das auch für das Spitzenmodell? Es wurde eine Soundkarte getestet und mit 2,51 bewertet. Als Testkriterien dienten Ausstattung, Eigenschaften und Leistung.

Legendäre Soundkarten PC Games Hardware 12/2011 - Seit gut zwei Jahrzehnten sorgen Soundkarten dafür, dass man Musik am PC genießen und noch besser in eine Spielwelt eintauchen kann. Hier zeigen wir die Meilensteine der Soundkarten-Geschichte.

Test: Soundblaster Recon 3D PC Games Hardware 1/2012 - Mit der Recon3D SB1300 erreichte der erste Ableger der neuen Creative-Soundkarten-Serie unsere Hallen. Wie schlägt er sich?

Alles beim Alten Klang + Ton 1/2010 - Von einem, der auszog, um einen Computer auf hohem Niveau als Zuspielgerät für die Anlage zu benutzen - und der dabei Dinge lernte, die er so genau eigentlich nicht wissen wollte. Klang + Ton (6/2009) erläutert im Bausatztest, auf vier Seiten, wie man eine Firewire-Soundkarte in ein rechnerbasierendes Musikwiedergabesystem einbaut und somit einen Computer als Zuspielgerät für eine Musikanlage nutzen kann.

8 Audiointerfaces im Vergleich - vier Empfehlungen Audiointerfaces, die per USB oder Firewire angeschlossen werden, sind mobil und einfach zu installieren. Doch wer einen Rechner mit PCI- oder PCIe-Schnittstelle besitzt und den Einbau einer entsprechenden Karte nicht scheut, der wird mit besserer Performance und meist auch mit höherer Systemstabilität belohnt. Die Zeitschrift „Beat“ hat acht PCI- und PCIe- Audiointerfaces getestet und gibt vier Kaufempfehlungen.

Barbershop-Quartett PC Games Hardware 2/2018 - Der Digital/Analogwandler CS4398 ist der gleiche, der auch bei der Asus Xonar U7 (MkII) verbaut ist, hier liefert der DAC allerdings dank des Creative-Soundchips seinen maximalen Signalabstand von 120 dB. Bei Umgehung des DSPs stehen des Weiteren maximal 24Bit/256 kHz zur Verfügung. Der an der Front angebrachte Kopfhörerausgang wird von dem mächtigen und potenten Texas Instruments TP6120A2 befeuert, dessen maximale Ausgabeleistung bei ausgesprochen kräftigen 1.500 Milliwatt liegt.

Hier spielt die Musik PC Games Hardware 5/2015 - Über alle Zweifel erhaben ist der Array allerdings nicht, ein ordentliches Gerät ist dieser Lösung deutlich überlegen. Asus Xonar U5: Gut klingende USB-Soundkarte für wenig Geld. Wenn Ihnen das leicht ungehobelte Auftreten des Sound Blaster Omni und ein betonter, leicht schwammiger Bass nicht zusagt, könnte Ihnen die Asus U5 zusagen. Diese gibt sich etwas gediegener, sowohl was das schicke, mattschwarze Äußere betrifft als auch Ihre klanglichen Eigenschaften.

Level up - kostenlos! PC Games Hardware 10/2013 - Die Creative-Karte geht klanglich eher in dunkle, warme Gefilde, die Mitten und Höhen klingen etwas kraftlos und wenig dynamisch. Auch hier könnte mit einer neuen Abstimmung entgegengesteuert werden. Die Frage ist aber: Warum muss dies per (Mod-)Treiber geschehen, wenn den Soundkarten ein Equalizer beiliegt? Jeder Mensch bevorzugt einen anderen Klang, ein für alle gut klingendes Setting ist schwer zu realisieren. Nehmen wir als Beispiel den PAX-Treiber für die Xtreme Audio.

Mobo-Feature-Check PC Games Hardware 8/2013 - Die CPU-Last ist zu vernachlässigen, da hier nicht auf einen reinen Codec gesetzt wird. Dies sollte zwar bei aktuellen Systemen keine Rolle mehr spielen, wir finden es dennoch lobenswert. Insgesamt spielt die auf dem Mainbaord verlötete Lösung dieser Hauptplatine - wie schon der Vorgänger - in einer Liga mit der akustischen Leistung der Asus Xonar DX. Dabei muss man natürlich bedenken, dass Gigabytes G1.Sniper 5 aktuell rund 380 Euro kostet.

Tipps & Tricks PC Magazin 5/2013 - Bevor Sie wegen einer Creative-Soundkarte Ihr Betriebssystem komplett neu aufsetzen, empfehlen wir, alternative Treiber auszuprobieren. Bei www.haredwareheaven.com/ pax-drivers/ finden Sie diverse Soundkartentreiber für Creative- und Auzentech-Soundkarten, die aufgrund des guten Klangs einen sehr guten Ruf haben und für gewöhnlich stabil laufen. Übrigens: Es empfiehlt sich, bei der Deinstallation einer Soundkarte einen Treiberbereiniger einzusetzen.

Genuss für die Ohren Macwelt 7/2012 - Im deutschen Shop von Highresaudio, kann man sehr schön nach diesen Raten suchen lassen. Bei anderen Shops merkt man erst bei der Auswahl des Titels, ob es ihn auch in Studio-Master-Qualität gibt. Einen anderen Weg geht der ebenfalls deutsche Händler Sieveking Sound der die HRx Discs von Reference Recordings vertreibt. Die HRx sind DVDs, die 24-Bit/176,4-kHz-Dateien im WAV-Format enthalten. Bowers & Wilkins, Hersteller von hochwertigen Audio-Geräten bietet den Service "Society of Sound" an.

Groovige Beats live bauen Beat 6/2012 - Wird beispielsweise Regler A auf 70% Lautstärke bewegt, justiert sich Regler B automatisch auf 30% Lautstärke nach. Stereo Tipp: Auch mit nur einem einzigen Stereoeingang Ihrer Soundkarte können Sie zwei verschiedene Instrumente oder Mikrofone anschließen, ohne während der Wiedergabe Kabel tauschen zu müssen. Senden Sie hierzu einfach das erste Signal in den linken Kanal Ihres Audiointerface und das zweite in den rechten.

Soundblaster vs. Xonar PC Games Hardware 3/2012 - Die Recon 3D PCIe setzt auf dieselbe Hardwarebasis wie die Recon 3D Fatal1ty Professional Series. Sie unterscheiden sich nur durch die Abdeckung des PCB, die rote Beleuchtung der Fatal1ty-Karte und die blaue statt rote Abdeckung des Chips. Ansonsten scheinen sie baugleich zu sein, denn beide melden sich unter Windows als "Recon 3D PCIe" an und klanglich gibt es ebenfalls keinerlei Unterschied.

Hör-Spiel Computer Bild Spiele 2/2012 - Wie das geht, zeigte das Modell von Creative mit kräftigem Bass und akzeptablen Mitten. Minuspunkte gab's lediglich für die etwas flaue Hochtonwiedergabe.Völlig daneben klang indes das Xanthos von Speed Link. Der Sound war matt, Höhen und Bässe fehlten komplett. WER SAGT'S DENN? Exakte Anweisungen müssen auch klar und deutlich beim Mitspieler ankommen. Darauf kann sich verlassen, wer ins Xanthos-Mikro spricht. Kein anderes Headset im Test erreichte eine ähnlich klare Sprachverständlichkeit.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Sound-Karten.

Sound-Adapter

Wer gern regelmäßig Musik und DVDs über den PC abspielt benötigt eine Soundkarte mit 5.1- oder 7.1-Surround-Sound. Spieler sollten sich Karten von Creative anschauen, wenn sie EAX- und 3D-Effekte benötigen. Bei gelegentlicher Nutzung wie im Büro reichen dagegen Onboard-Karten vollkommen aus. Die meisten Soundkarten lassen sich intern über PCI- bzw. PCI-E-Steckplätze oder extern über USB mit dem Rechner verbinden. Professionelle Karten zur Musikproduktion werden häufig auch extern über die Firewire-Schnittstelle angebunden. Grundsätzlich lassen sich Soundkarten - je nach Verwendungszweck - in Karten für Musik, Spiele oder Recording bzw. Musikproduktion einteilen. Wer seine digitalisierte Platten- oder CD-Sammlung in kompromissloser Qualität genießen möchte, hat hier die größte Auswahl und auch die günstigeren Preise. Audiophile Wer auf seinem PC regelmäßig Musik oder Filme abspielt, sollte auf jeden Fall eine separate Soundkarte einbauen, da die Ausgabe-Qualität besser ist und die Signalverarbeitung nicht vom Hauptprozesssor erledigt werden muss. Die Soundkarte sollte 5.1- oder 7.1-Surround-Sound unterstützen. Spieler benötigen neben einem guten Klang auch eine EAX (Environmental Audio Extensions) Unterstützung. Damit lassen sich komplexe Klanglandschaften erzeugen, die das Spielerlebnis deutlich aufwerten können. Führend in diesem Bereich ist seit langem der Hersteller Creative Labs, der neben EAX auch den Soundblaster-Standard entwickelt hat. EAX gibt es mittlerweile in der 5. Generation, wobei dieser eben nur auf Creative-Soundkarten zu finden ist. Wer mehr will als EAX 1 oder EAX 2, der muss sich zwangsweise bei Creative umschauen. Für etwas Musik nebenbei im Büro oder die Ausgabe der Windows-Systemsounds genügt dagegen in der Regel auch der Onboard-Sound der Hauptplatine aus. Die Hersteller integrieren neben herkömmlichen AC '97- auch immer öfter mehrkanalige Audio-Codecs und in seltenen Fällen auch vollwertige Sound-Chips auf ihre Hauptplatinen. Ganz anders Musikproduzenten und Homestudio-Besitzer: Sie benötigen zum einen eine sehr gute Aufnahme- und Ausgabequalität und zum anderen schnelle Latenzen für die Benutzung von Software-Sequenzern und -Instrumenten. Solche Soundkarten werden als Recording-Soundkarten bezeichnet.