Stärken
Schwächen
Kühlschränke gehören zu den langlebigsten Geräten im Haushalt, im Schnitt laufen sie zehn bis fünfzehn Jahre. Ein Neukauf lohnt sich unter Umständen nicht nur bei einem Defekt: Wer auf ein modernes Gerät umsteigt, kann vor allem beim Energieverbrauch deutlich sparen. Siemens gehört dabei zu den meistgetesteten und am häufigsten empfohlenen Marken auf dem deutschen Markt.
Die hyperFresh-Schubladen von Siemens lassen sich individuell auf verschiedene Lebensmittel einstellen. (Bild: siemens-home.bsh-group.com)
Frischesystem hyperFresh: Was steckt dahinter?
Das klassische Gemüsefach im Kühlschrank kennt jeder. Siemens geht mit seinem hyperFresh-System deutlich weiter: Statt eines einfachen Fachs bietet der Hersteller speziell klimatisierte Schubladen, die Feuchtigkeit und Temperatur gezielt regulieren. Das Ergebnis soll länger frisches Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch sein. Das System gibt es in drei Ausbaustufen:hyperFresh: Eine Schublade mit einstellbarem Feuchtigkeitsregler. Laut Siemens liegt die Temperatur hier 2 bis 4 °C unter der des restlichen Kühlraums – je nach Grundeinstellung kann sie nahe 0 °C sinken. hyperFresh ist besonders geeignet für Obst und Gemüse.
hyperFresh plus: Funktioniert wie die Basisversion, bietet aber einen präziseren Schieberegler zur Feuchtigkeitseinstellung. Laut Siemens bleibt nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Fisch und Fleisch bis zu doppelt so lange frisch.
hyperFresh premium: Die leistungsstärkste Variante. Die Schublade lässt sich per Drehregler exakt auf 0 °C einstellen und hält diese Temperatur konstant. Aktuelle Modelle mit dieser Funktion sind sogar mit zwei getrennten 0-°C-Schubladen ausgestattet – eine mit Feuchtigkeitsregulierung für Obst und Gemüse, eine zweite für Fisch und Fleisch. Siemens verspricht, dass alle Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch bleiben als in einem herkömmlichen Kühlschrank.
freshSense: Temperaturschwankungen automatisch ausgleichen
Ergänzend zur hyperFresh-Technologie setzt Siemens auf das freshSense-System: Sensoren messen kontinuierlich die Temperatur im Innen- und Außenbereich des Kühlschranks und steuern automatisch gegen, wenn Schwankungen auftreten – etwa wenn die Küche im Sommer aufheizt oder die Kühlschranktür häufig geöffnet wird.Temperatursensoren helfen, kurzfristige Schwankungen auszugleichen. Dauerhaft sparsamer kühlen Sie jedoch vor allem durch einen günstigen Standort: Stellen Sie Ihre Kühl-Gefrier-Kombination weder in direktes Sonnenlicht noch in die Nähe von Herd oder Heizung. Solche Wärmequellen zwingen das Gerät dauerhaft zu Mehrarbeit. Das treibt den Energieverbrauch in die Höhe.
Die bigBox im Gefrierteil bietet rund 26 cm Höhe – genug Platz auch für eine ganze Gans oder einen Truthahn. (Bild: siemens-home.bsh-group.com)
bigBox im Gefrierteil: Platz für sperrige Lebensmittel
Wer öfter mal großes Gefriergut einlagert, zum Beispiel einen ganzen Vogel für das Weihnachtsfest, sollte beim Kauf auf die sogenannte bigBox im Gefrierteil achten. Diese Schublade misst rund 26 cm in der Höhe und bietet damit deutlich mehr Raum als gewöhnliche Gefrierlade. Ist gerade kein sperriges Gefriergut vorhanden, lässt sich eine Trennscheibe einsetzen, um das Fach in zwei separate Bereiche aufzuteilen.Siemens Kühl-Gefrier-Kombinationen: in der Regel „gut“ im Test
Siemens schneidet in unabhängigen Tests regelmäßig gut ab. In der aktuellen Übersicht der Stiftung Warentest bei Testberichte.de finden sich mehrere Siemens-Modelle unter den empfehlenswerten Geräten. In den Tests 2024 und 2025 schnitten Siemens-Kühl-Gefrier-Kombinationen mehrfach mit dem Urteil „gut“ ab:- Die freistehende Kühl-Gefrier-Kombination KG39NAIAT gehörte laut Stiftung Warentest 2025 zu den besten Standardgeräten mit 60 cm Breite. Den Testsieg teilte man sich mit einem LG-Modell.
- Die freistehende Siemens KG39N2LCF wurde in 2024 der Stiftung Warentest mit dem Urteil „gut“ ausgezeichnet.
- Die Einbau-Kühl-Gefrierkombination KI96NVFD0 war 2024 ebenfalls „gut“.























