Die bes­ten Mähro­bo­ter | Test 09/2026

Die im Vergleich am besten bewerteten Mähroboter können in puncto Navigation bzw. Zuverlässigkeit, Mähergebnisse und Bedienung überzeugen. Mähroboter eignen sich am besten für einfache Rasenflächen ohne Steigungen und Engstellen. Sobald die Rasenflächen größer und unübersichtlicher werden - mit vielen abgegrenzten Bereichen, Höhenunterschieden und Hindernissen - nimmt die Zuverlässigkeit der Modelle ab. Meist reichen Modelle bis 500 m² völlig aus. Je höher der Ausstattungskomfort und die Flächenleistung, desto teurer der automatische Mähhelfer.

Für saubere Rasenränder sollten Sie auf jeden Fall Rasenkantensteine verlegen, sonst müssen Sie manuell nacharbeiten, denn kaum ein Mähroboter schafft es, die Ränder sauber abzumähen. Modelle ohne Begrenzungskabel sind bereits auf dem Markt, aber nur auf einfachen und offenen Rasenflächen zuverlässig. Viele Modelle haben noch Kinderkrankheiten bei der Navigation und Empfangsleistung oder durch unausgereifte Software. Für einen Mähroboter spricht das Mulchprinzip, das für einen dichten, saftigen Rasen sorgt und die Arbeitserleichterung, da Sie nicht selbst über den Rasen laufen müssen.

Bei Modellen mit Begrenzungsdraht ist jedoch Vorarbeit nötig, da der Draht ordentlich verlegt werden muss. GPS-Roboter ohne Begrenzung erfordern eine aufwendige Einrichtung, den perfekten Ort für die Navigationsbaken und Empfangseinheiten sowie ein gründliches Kennenlernen der Umgebung, zunächst in Begleitung, dann allein. Die Sicherheit für Kleintiere und Kinder ist bei allen Geräten verbesserungsbedürftig, daher sollten Sie diese nur tagsüber und wenn sich keiner auf dem Rasen aufhält einsetzen.

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Mähro­bo­ter Bes­ten­liste

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472 Ergebnisse · Sortiert nach: Beste Produkte

1
Segway Navimow i205 AWD von NAVIMOW
Seg­way Navi­mow i205 AWD

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 500 m²

Sehr gut

1,2

Effi­zi­ente und kabel­lose Rasen­pflege für Ihren Gar­ten
Kaufland

749,00 €

Media Markt

899,00 €

eBay

899,00 €

2
Mammotion Luba mini 2 AWD 1000 von Mammotion
Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1000

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1000 m²

Sehr gut

1,3

Prä­zise Mäh­leis­tung für klei­nere Gär­ten
galaxus

1.299,00 €

Kaufland

1.399,00 €

Otto.de

1.399,00 €

3
Segway Navimow X420 von Segway
Seg­way Navi­mow X420

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 2000 m²

Sehr gut

1,4

Der leis­tungs­starke Mähro­bo­ter für anspruchs­volle Gär­ten
Motor Garten - MotorGarten GmbH & Co. KG

2.339,00 €

Motor Garten - MotorGarten GmbH & Co. KG

2.489,00 €

OBI

2.489,00 €

4
Mova LiDAX Ultra 800 von MOVA
Mova LiDAX Ultra 800

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 800 m²

Sehr gut

1,5

Intel­li­gente Rasen­pflege ohne Kabel und Kom­pli­ka­tio­nen
Media Markt

699,00 €

Amazon.de

699,00 €

eBay

699,00 €

5
Mova ViAX 500 von MOVA
Mova ViAX 500

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 500 m²

Sehr gut

1,5

Effi­zi­en­tes und kabel­lo­ses Mähen für moderne Gär­ten
Amazon.de

549,00 €

eBay

549,00 €

Otto.de

549,00 €

6
Mammotion Luba 3 AWD 3000 von Mammotion
Mam­mo­tion Luba 3 AWD 3000

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 3000 m²

Gut

1,6

Intel­li­gente Rasen­pflege für anspruchs­volle Gär­ten
Kaufland

2.699,00 €

Otto.de

2.699,00 €

Otto.de

3.099,00 €

7
Ecovacs GOAT 1600 LiDAR Pro von ECOVACS
Eco­vacs GOAT 1600 LiDAR Pro

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1600 m²

Gut

1,6

Effi­zi­ente Rasen­pflege ohne Kabel­sa­lat
Kaufland

957,49 €

electronis.de

978,99 €

Amazon.de

998,98 €

8
Segway Navimow i105E von NAVIMOW
Seg­way Navi­mow i105E

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 500 m²

Gut

1,7

4G-​fähi­ger Mähro­bo­ter mit GPS-​Navi­ga­tion
Amazon.de

648,00 €

Kaufland

649,00 €

OBI

649,99 €

9
Dreame Mähroboter A2 von Dreame
–12%
Dreame Mähro­bo­ter A2

Ohne Begren­zungs­ka­bel

Gut

1,7

Nach­fol­ger des A1
eBay

794,99 €

Amazon.de

799,00 €

Saturn

799,00 €

10
Sunseeker V3 Plus von Sunseeker
Sun­see­ker V3 Plus

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1000 m²

Gut

1,7

Ein­fa­cher VSLAM-​Robo­ter
Amazon.de

678,50 €

11
Mova LiDAX Ultra 1200 von MOVA
–7%
Mova LiDAX Ultra 1200

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1200 m²

Gut

1,7

Intel­li­gen­tes Mähen für einen gepfleg­ten Rasen ohne Kabel­sa­lat
Amazon.de

749,00 €

Otto.de

749,00 €

Baur Versand

749,00 €

12
Sunseeker S4 von Sunseeker
Sun­see­ker S4

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1000 m²

Gut

1,8

Intel­li­gente Rasen­pflege ohne Kabel und Auf­wand
Joybuy

749,00 €

Otto.de

749,00 €

OBI

749,99 €

13
Ecovacs Goat O600 RTK von ECOVACS
–7%
Eco­vacs Goat O600 RTK

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 600 m²

Gut

1,8

Intel­li­gente Rasen­pflege für kom­plexe Gär­ten
Cyberport

449,00 €

Jacob Elektronik direkt

488,98 €

Amazon.de

499,00 €

14
Dreame Mähroboter A1 von Dreame
Dreame Mähro­bo­ter A1

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 1000 m²

Gut

1,8

Mähro­bo­ter mit Laser-​Sen­so­rik ohne Sen­de­mas­ten
eBay

949,00 €

15
Dreame A3 AWD Pro 3500 von Dreame
Dreame A3 AWD Pro 3500

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 3500 m²

Gut

1,8

Der leis­tungs­starke Mähro­bo­ter für anspruchs­volle Gär­ten
coolblue

1.999,00 €

Kaufland

2.599,00 €

Otto.de

2.699,00 €

16
Eufy Mähroboter E15 von eufy
Eufy Mähro­bo­ter E15

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 800 m²

Gut

1,9

Unge­wöhn­li­che Optik
Amazon.de

1.099,00 €

Otto.de

1.099,00 €

Eufy - Anker Technology (UK) Ltd.

1.099,00 €

17
Worx Landroid Vision S250 WR202E von Worx
Worx Land­roid Vision S250 WR202E

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 250 m²

Gut

1,9

Option für kleine Rasen­flä­chen
Amazon.de

551,77 €

Otto.de

579,00 €

galaxus

580,02 €

18
Mova 600 von MOVA
Mova 600

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 600 m²

Gut

2,0

Navi­giert alleine dank Punkte-​Wolke
eBay

678,00 €

Amazon.de

899,99 €

19
Worx Landroid Vision Cloud WR308E von Worx
–6%
Worx Land­roid Vision Cloud WR308E

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 800 m²

Gut

2,0

Prä­zi­ses Mähen ohne Kabel­sa­lat
Amazon.de

849,00 €

OBI

849,00 €

Kaufland

899,00 €

20
Mova ViAX 250 von MOVA
Mova ViAX 250

Ohne Begren­zungs­ka­bel • Maxi­male Flä­chen­leis­tung: 250 m²

Gut

2,1

Intel­li­gente Rasen­pflege ohne Kabel­sa­lat
Saturn

479,00 €

Amazon.de

479,00 €

Media Markt

479,00 €

Inhaltsverzeichnis

Mähroboter Breite Viel­falt für die intel­li­gente Rasen­pflege

Stärken

Schwächen

Einhell Freelexo im Garten
Schluss mit dem händischen Rasenmähen! (Bildquelle: amazon.de)

Mähroboter sind mittlerweile ein guter Ersatz für den klassischen Rasenmäher. Allerdings kommt erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Kabel ziehen, Einrichten, Wochenplan erstellen. Nur so können die kleinen Helfer effektiv ihren Dienst versehen. Auf was Sie alles achten müssen, erläutern wir Ihnen im Folgenden.

Auf Num­mer sicher gehen: Test­sie­ger ste­hen für geprüfte Qua­li­tät

Wer beim Mähroboter-Kauf auf Nummer sicher gehen will, greift zu einem "Testsieger" der Fachmagazine. Bei diesen Modellen stimmen die Leistung, was Schnittqualität betrifft, sowie Installation, Bedienung, Wartung sowie auch Sichherheit - denn alle Modelle müssen sich im Test auch einer Sicherheitsprüfung unterziehen lassen.

Über folgenden Link werden Sie direkt z u den Testsiegern auf Testberichte.de weitergeleitet.

Die bes­ten Mähro­bo­ter: Her­stel­ler-​Ran­king anhand der Test­be­richte.de-​Note

Hersteller Gesamtnote Ø
1. Husqvarna 1,53
2. Stihl 1,73
3. Scheppach 1,80
4. Worx 1,85
5. Gardena 1,92
6. Al-Ko 2,00
7. Bosch 2,09
8. Ambrogio 2,15
9. Yard Force 2,44
10. Wolf Garten 2,57

Wich­tigs­tes Kri­te­rium beim Kauf eines Mähro­bo­ters: die maxi­male Flä­chen­leis­tung

Kaufen Sie auf keinen Fall ein überdimensioniertes Modell. Denn Mähroboter werden von den Herstellern zurecht eingeteilt in die maximale Flächenleistung, für die sich ein Gerät am besten eignet. Außerdem sparen Sie dadurch bares Geld - speziell die Mähroboter für Rasengrößen ab ca. 1.000 bis 1.500 m² können richtig ins Geld gehen.

Im Schnitt bemisst sich die Größe eines durchschnittlichen Rasens auf etwa 300 bis 500 m² - das belegen statistische Zahlen. Wenn Sie also ein Einfamilienhaus bewohnen, liegen Sie in dieser Kategorie goldrichtig. Großzügigere Gartenanlagen dagegen belaufen sich meist auf eine Fläche von bis zu 1.200 m², was in etwa zwei Tennisfeldern entspricht. Ab dieser Größe beginnt in der Regel der Großgrundbesitz; 4.000 m² zum Beispiel ist ein Fußballfeld groß.

Auf die maximale Flächenleistung ist ferner meist die Akku-Leistung des Mähroboters zugeschnitten, wobei diese streng genommen kein Kaufkriterium darstellt. Reicht die Laufzeit für einen Durchgang durch den kompletten Garten nicht aus, fährt der Mähroboter an die Ladestation zurück, tankt auf und nimmt sich die Fläche eben in Intervallen vor. Das passt generell zur Vorgehensweise der Geräte, die sich den Rasen häufiger als ein Rasenmäher vorknöpfen.

Preis pro m²: Was kos­tet mich ein Mähro­bo­ter je nach Flä­chen­größe?

Die Anschaffung eines Mähroboters will auch unter Preisgesichtspunkten wohl überlegt sein - sind sie doch in der Regel teurer als ein herkömmlicher Rasenmäher. Ein genauer Blick lohnt sich allein schon deshalb, weil die Preisspannen sehr groß sind.

Wir haben daher für Sie drei Leistungsgruppen erstellt, nämlich Mähroboter für Rasenflächen bis 500 m², 500 bis 1.000 m² sowie 1.000-2.000 m², und in jeder dieser Gruppen jeweils den Tiefst- und Höchstpreis sowie den Durchschnittspreis anhand unserer Datenbank ermittelt.

Aus unten stehender Grafik können Sie entnehmen, dass ein Mähroboter für kleine Rasenflächen bis 500 m² zwar im Schnitt bei 639 € liegt, die Angebot jedoch sich zwischen 280 € und 1.005 € bewegen - eine enorme Differenz, die sich auch in den zwei anderen Leistungsgruppen widerspiegelt. Unmittelbare Konsequenz: Ein Preisvergleich lohnt sich.

Mähroboter im Garten
Skeptische Blicke sind meistens fehl am Platz: Mähroboter erledigen ihren Job zuverlässig, sagen Kunden (Bildquelle: Al-Ko.de)

Mähro­bo­ter im Pra­xi­scheck: Wel­che Erfah­run­gen machen Kun­den?

Generell betrachtet, sprechen sich Kunden positiv über ihre Mähroboter aus. Das liegt zum Einen daran, dass die Erwartungen - nie wieder von Hand Rasen mähen - sich erfüllt haben; schließlich ist der Komfort eines der wichtigsten Gründe für die Anschaffung.

Aber auch was die Schnittqualität betrifft, zeigt sich das Gros zufrieden. Mähroboter sorgen tatsächlich für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild des Rasens, was natürlich an ihrer Arbeitsweise, dem kontinuierlichen Mähen, liegt. Mit einer Schwierigkeit haben Mähroboter zu kämpfen. Je unebener der Rasen ausfällt, desto höher die Hürde für die tapferen Gartenhelfer.

Nachteile zeigen sich dagegen hauptsächlich bei der Installation, allem voran - wie kaum anders zu erwarten- beim Begrenzungskabel. Vor dem Vergnügen einer stressfreien Gartenpflege steht nämlich die Mühe, das Kabel manuell und gleichzeitig akkurat zu verlegen - nur so verhindern Sie, dass die nicht mit menschlicher Rücksichtsnahme ausgestatteten Maschinen auch dort alles kurz und klein mähen, wo sie eigentlich die Finger davon lassen sollten.

Ganz ohne Aufwand verläuft die Rasenpflege aber auch nicht, da die Roboter regelmäßig gewartet werden müssen. Klingen austauschen, reinigen - das steht regelmäßig auf dem Programm und geht nicht bei allen Modellen umbeschwert über die Bühne.

In Summe betrachtet bereuen die Wenigsten die Anschaffung eines Mähroboters. Sie sind zuverlässig und halten den Rasen effektiv in Schuss.

Regel­mä­ßig­keit ist das A und O: Ein Mähro­bo­ter muss häu­fig mähen

Mähroboter bei der Arbeit
Fassonschnitt für den Rasen. (Bildquelle: landxcape.de)

Anders als ein klassischer Rasenmäher soll ein Mähroboter nicht erst dann zum Einsatz kommen, wenn Ihr Gras bereits relativ hoch ist und es allerhöchste Zeit für die Gartenpflege wird. Der fleißige Helfer sollte Ihre Grünfläche regelmäßig abfahren, um einen schönen Rasenschnitt zu hinterlassen**.** Dabei schneiden die scharfen Messer des Rasenroboters in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Schnitthöhe nur die Grasspitzen ab. Das millimeterkurze Schnittgut rieselt auf den Boden, wo es als Dünger liegen bleibt. Diese Vorgehensweise nennt sich Mulchen. Sie tun Ihrem Rasen also etwas Gutes, wenn Sie ihn von einem Robotermäher bearbeiten lassen. Bei einem „normalen" Rasenmäher müssen Sie beim Kauf extra darauf achten, dass er eine Mulchfunktion besitzt oder es sich um einen sogenannten Mulchmäher handelt.

Der Begriff „Mulch" bezeichnet eine Bodenbedeckung aus sich allmählich zersetzendem organischen Material. Beim Rasenmähen sorgt das kurz abgeschnittene Gras nicht nur für einen gut genährten Erdboden und einen kräftigen Rasen, sondern beugt auch dem Wachstum von Unkraut vor und erspart das Aufsammeln sowie Entsorgen des Mähguts.

Kreuz und quer: Wie Schafe auf der Weide

Viele Mähroboter bewegen sich kreuz und quer durch den Garten – vergleichbar mit Schafen auf der Weide. Die Tiere haben nach einer Weile den gesamten Rasen abgegrast. So auch die Roboter, die es für kleinere Rasenflächen bis zu 500 Quadratmetern, aber auch für weitläufige Grundstücke mit über 2.000 Quadratmetern zu kaufen gibt**.** Freilich kann es dabei vorkommen, dass noch der ein oder andere Grashalm stehen bleibt.

Das freie Bewegungsmuster hat jedoch einen großen Vorteil: Es verhindert die Streifenbildung auf dem Rasen, die viele Gartenbesitzer:innen als unschön empfinden. Wenn Sie das aber nicht stört, können Sie auch Mähroboter einsetzen, die den Rasen Spur um Spur amhand eines Mähplans bearbeiten, zum Beispiel die Indego-Modelle von Bosch. Sie vermessen die zu mähende Fläche zunächst und berechnen dann die zu fahrenden Bahnen. Doch ganz gleich, ob zufälliges oder systematisches Mähmuster: Engstellen und Hindernisse in Ihrem Garten bedeuten für die meisten Rasenroboter immer noch eine Schwierigkeit. Auf Rasenflächen ohne große Unterbrechungen hingegen hinterlassen die meisten ein sauberes Schnittbild.

Mit GPS und Kamera - Mähroboter rüsten auf

Was bei den Saugrobotern mittlerweile auf breiter Front gang und gäbe ist, nämlich eine methodische Vorgehensweise, fasst auch langsam bei den Mährobotern Fuß. Seit 2022 zeichnet sich nämlich eine Entwicklung ab, die es den Geräten ermöglicht, gezielt bzw. auf Wunsch bestimmte Rasenflächen zu mähen oder den gesamten Rasen effektiv in Bahnen abzufahren. Zum Einsatz kommt dabei u. a. GPS, was dem Mähroboter eine Kartographie der Fläche erlaubt.

Das GPS-Modul wird somit nicht mehr nur zum Diebstahlschutz genutzt, um das Gerät wieder zu finden, sondern erkennt, wo sich der Roboter befindet. Nach vorherigem Lernen durch Abfahren der Mähgrenzen, wird eine Karte erstellt. Die Sendemasten mit RTK- oder Ultrabreitband-Technologie verbessern die GPS-Genauigkeit auf wenige Zentimeter und gleichen Empfangsschwächen und Störungen aus. Ein Rasenroboter mit GPS-Ausstattung zeigt sich besonders effektiv, wenn Sie eine große Rasenfläche zu mähen haben.

Einige Modelle ergänzen dies durch Ultraschallsensoren oder Kamera- und Lasersensoren, mit deren Hilfe Hindernisse erkannt werden. Ergänzt um eine Künstliche Intelligenz, d.h. um eine Art "Bildgedächntnis", erkennen die Mähroboter Hindernisse rechtzeitig und verhindern damit einen Zusammenstoß. Igel und andere nacht- und dämmerungsaktive Wildtiere sollen damit den seelenlosen Mährobotern nicht mehr so stark ausgeliefert sein, wie bisher. Aus Tierschutzgründen ist es besser, den Mähroboter nur tagsüber fahren zu lassen. Viele neuere Modelle funktionieren nur am Tag zuverlässig, weil für Kameras auch Licht nötig ist, um Objekte erkennen und interpretieren zu können.

Auch an den Kanten muss alles schön sauber sein
Auch an den Kanten muss alles schön sauber sein (Bildquelle: Al-Ko.de)

Schnitt­breite bestimmt den Arbeits­fort­schritt

Wie bei jedem Rasenmäher entscheidet auch bei einem Mähroboter die Schnittbreite, wie schnell das Gerät eine Rasenfläche bearbeiten kann. Dabei sind breite Modelle besser für große, weitläufige Grundstücke geeignet, während schmale Geräte praktisch für eher kleine und verwinkelte Rasenflächen sind. Bedenken Sie dabei, dass die Schnittbreite immer noch einmal deutlich kleiner als die eigentliche Breite des Mähroboters ist**.** Die Schnittbreite der meisten Mähroboter beträgt zwischen 16 und 28 Zentimeter. Es gibt aber auch Roboter mit großen Schnittbreiten von 50 Zentimeter und mehr.

Kaum Unterschiede bei der maximalen Schnitthöhe

Im Gegensatz zur Schnittbreite müssen Sie auf die Schnitthöhe in den Herstellerangaben nicht achten. Die überwiegende Mehrheit aller Mähroboter ist nämlich für eine maximale Schnitthöhe zwischen 50 und 60 Millimeter ausgelegt - gleichgültig, ob es sich um ein eher kleineres Modell mit einer geringen Flächenleistung oder um einen leistungstärkeren Mähroboter für mehrere Tausend Quadratmeter Mähfläche handelt.

Stei­gun­gen im Gar­ten: Nicht wie der Ochs' vorm Berg

Nicht alle Mähroboter eignen sich gleich gut für Gefälle in Ihrem Garten. Achten Sie beim Kauf Ihres Wunschgeräts daher auf diese Funktion, wenn Sie nicht nur ebene Flächen mähen lassen möchten. Wenn ein Mähroboter eine maximale Steigung von 30 Prozent verspricht, bedeutet das, dass er einem Höhenunterschied von 3 Metern auf einer Strecke von 10 Metern gewachsen ist. Hochwertige Modelle schaffen selbst Steigungen von 45 Prozent und mehr. Häufig geben die Hersteller das mögliche überwindbare Gefälle eines Mähroboters in Prozent (%), manchmal aber auch in Grad (°) an. So entsprechen 45 Prozent in etwa 25 Grad.

Mähroboter im Korridor
Mähroboter im Korridor zwisichen zwei Rasenflächen - nicht alle kommen damit zurecht (Bildquelle: Stihl.de)

Woher weiß der Mähro­bo­ter, wo er mähen soll?

Damit der Rasenmähroboter nicht Reißaus nimmt, benötigt er eine genaue Vorgabe von Ihnen, welche Rasenflächen er bearbeiten soll. Die können Sie bereits bei der Gestaltung des Gartens beachten. Die meisten Mähroboter orientieren sich an einem Begrenzungsdraht, den Sie entlang der Kanten von Rasen, Beeten und Gehwegen sowie um Hindernisse wie Bäume oder Sträucher herumführen müssen.

Achten Sie unbedingt darauf, dass sowohl das Begrenzungskabel als auch die für die Befestigung notwendigen Erdnägel bzw. Erdschrauben zum Lieferumfang gehören. Das ist nämlich leider nicht immer der Fall.

Dieses Begrenzungskabel baut unter Strom ein Magnetfeld auf, das der Mähroboter erkennt und in dessen Bereich er sich bewegt. Sobald der Rasenroboter den Draht überfährt, ändert er seine Richtung. Damit das Begrenzungskabel dabei nicht zu Schaden kommt, sollten Sie es noch vor der ersten Inbetriebnahme möglichst straff und nah am Boden verlegen, idealerweise sogar eingraben.

Ein Mähroboter mit integrierten Rasensensoren hingegen erkennt, ob er sich auf der Rasenfläche befindet oder an eine asphaltierte Fläche stößt. In diesem Fall dreht der Rasenroboter um. Diese Orientierungsweise eignet sich für Ihren Garten dann, wenn er über klar gegliederte und für den Sensor leicht erkennbare Bereiche verfügt.

So benötigen zum Beispiel kleinteilige Blumeninseln oder Gartenteiche unbedingt einen Schutz – zu groß ist sonst das Risiko von ruinierten Blumen oder das eines unfreiwilligen Bades Ihres Gartenhelfers. Generell gilt bei diesen Modellen: Sind die Mähroboter einmal vom Weg abgekommen, finden sie nicht mehr zurück.

Up to date: Ohne Sen­sor­tech­nik läuft nichts

Ob Sensoren für die Rasenerkennung oder für die Erkennung von Hindernissen – ohne diese elektronischen Messfühler wäre ein Mähroboter aufgeschmissen. Sie sorgen dafür, dass Ihr Rasenmäher intelligent und reibungslos funktioniert. Sicherheitssensoren wie der Neigungs- oder Hebesensor wiederum sind dafür da, die Klingen automatisch zu stoppen, wenn der Mähroboter angehoben oder umgedreht wird. Stoß- bzw. Hindernissensoren wiederum signalisieren dem Gerät rechtzeitig, ob ein Baum im Weg steht oder noch ein Kinderspielzeug auf dem Rasen liegt, so dass es durch Rückwärtsfahren oder Wenden ausweichen kann. Ultraschallsensoren, wie sie in der Zwischenzeit bei vielen Modellen von Worx oder Husqvarna zu finden sind, perfektionieren die Hinderniserkennung weiter.

Für was ist ein Regensensor gut?

Nicht unbedingt zwingend notwendig dagegen ist ein Regensensor - schließlich sind Mähroboter dafür gedacht, die ganze Zeit im Freien zu verbringen. Vor Regen und Nässe lassen sie sich außerdem durch eine entsprechende Mähroboter-Garage zusätzlich schützen.

Ein Regensensor dient allerdings nicht vorrangig dazu, den Roboter an ein trockenes Plätzchen zu führen. Stattdessen unterbricht der Sensor bei Regen die Stromversorgung. Das soll verhindern, dass die Geräte zum Beispiel bei aufgeweichtem, matschigem Boden stecken bleiben. Der Nachteil daran ist, dass Mähroboter mit diesem Ausstattungsmerkmal in feuchteren Jahreszeiten häufig mehr auf trockenes Wetter warten als zu mähen, obwohl dieser Umstand technisch kaum ein Problem darstellt.

Nicht für alle unge­fähr­lich: Ach­tung bei Kin­dern und Haus­tie­ren!

Ein Sicherheitsstandard ist der Messerstopp, der sofort ausgelöst wird, sobald Sie das Gerät anheben oder kippen. Ein Test zeigt jedoch, dass einige Modelle mit dem automatischen Messerstopp Probleme haben. Lassen Sie lieber Vorsicht walten, wenn Kinder im Garten spielen oder die Haustiere herumtollen. Denn die Messer können Finger und Füße ernsthaft verletzen.

Auch Gartenbewohnern wie Igeln kann das Gerät durch seine Aufprallwucht und Messer gefährlich werden, Kröten und Insekten können ebenso schnell beim Mähen erfasst werden. Viele Gartenbesitzer:innen nutzen die Gunst der nächtlichen Stunde, um ihren Mähroboter kreisen zu lassen – nicht zuletzt, um Familienmitglieder und Haustiere vor einer möglichen Verletzung durch die Messer des Mähroboters zu schützen. Jedoch: Gerade in dieser Zeit sind nachtaktive Tiere in Gefahr! Die Stiftung Warentest straft aus diesen Gründen fast alle Mähroboter im Sicherheitstest ab.

Tierschutz

Wenn Ihnen das Thema Tierschutz & Mähroboter besonders am Herzen liegt, hier noch ein paar Links mit Zusatzinformationen. Der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (externer Link) sowie auch die Tierschutzorganisation PETA (externer Link) appellieren beide ausdrücklich an Besitzer von Mährobotern, besondere Vorsicht walten zu lassen. Dasselbe gilt auch für die Website des NABU (externer Link).

Akus­tisch eher zurück­hal­tend

Im Vergleich zu Rasenmähern arbeiten Mähroboter leise. Die Lautstärke variiert zwischen 50 und 75 Dezibel, wobei sich die Mehrheit der Modelle im Mittelfeld bewegt. Das entspricht einer normalen Gesprächslautstärke. Der klassische Benzinrasenmäher arbeitet mit rund 80 Dezibel sehr viel lauter. Wenige, sehr leise Geräte wie zum Beispiel der Viking iMow MI 632 P oder der Worx Landroid WG798E sind an Sonn- und Feiertagen und rein theoretisch auch nachts einsatzfähig. Fragen Sie aber lieber Ihre Nachbar:innen, ob sie sich gestört fühlen, um Streitigkeiten zu vermeiden. Übrigens: Ein nicht ordentlich gereinigter Roboter, quietschende Räder oder feuchter Rasen können die Geräuschkulisse verstärken.

Dieb­stahl zweck­los: Sicher­heits­vor­keh­run­gen und Ortungs­mög­lich­kei­ten

Keine Sorge: Fremde können mit Ihrem Mähroboter nichts anfangen. Denn um ihn zu starten, verwenden Sie einen persönlichen Code. Wird der Rasenmäher ohne PIN-Eingabe angehoben, ertönt bei den meisten Modellen ein Alarmsignal als Diebstahlschutz. Es kann natürlich sein, dass das akustische Signal den Dieb nicht von seinem Vorhaben abhält. Falls er das Gerät kapert, können einige Modelle über die GPS-Ortung gefunden werden – vorausgesetzt, Sie haben es beim Hersteller registrieren lassen.

Schnel­ler Arbeits­fort­schritt: Wie lange hal­ten die Akkus von Mähro­bo­tern?

Dank langlebiger, ausdauernder Lithium-Ionen-Akkutechnologie (Li-Ion-Akku) in den meisten Robotern mähen sie lange am Stück. Punkten kann ein Gerät, das beim Akku ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ladezeit und Laufzeit vorweisen kann**,** das also nicht länger pausiert als es in Aktion ist – zu finden bei einigen Modellen bekannter Hersteller, zum Beispiel Gardena oder Husqvarna. Bei niedrigem Akkuladestand fährt Ihr Rasenmäherroboter in der Regel selbstständig zur Ladestation zurück. Ist sein Akku wieder aufgeladen, setzt er den Mähvorgang an der Stelle fort, an der er seine Arbeit unterbrochen hat.

Mähroboter mit App-Steuerung
Über eine App empfängt der Mähroboter seine Befehle - z.B. die Mähzeiten (Bildquelle: Wolf-Garten.com)

Kom­fort plus: Rasen­ro­bo­ter mit Smart­phone-​Steue­rung

Viele Mähroboter können Sie über eine App mit dem Smartphone oder dem Tablet bequem von der Gartenliege oder von unterwegs aus bedienen. Einige Modelle bauen die Verbindung zwischen Mobiltelefon und Rasenroboter über eine Bluetooth-Schnittstelle auf. Das bedeutet, dass die Steuerung nur in einem begrenzten Umkreis funktioniert, nämlich solange der Mähroboter das Signal vom Smartphone empfangen kann.

Eine weit größere Unabhängigkeit bieten Ihnen die Geräte, die auf die Smart-Home-Technik setzen. Via App lässt sich der mobile Mähassistent zu jeder Zeit und von jedem Ort aus steuern und programmieren. Bosch-Produkte mit der Zusatzfunktion „Connect" verfügen über eine intelligente Steuerung. Bei Gardena tragen die entsprechenden Mähroboter den Zusatz „smart".

Frisch getes­tet: Neue Mähro­bo­ter im Test

Wir werten laufend aktuelle Testberichte aus führenden Fachmagazinen aus und fassen die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammen. Die folgenden Produkte haben in unabhängigen Tests besonders gut abgeschnitten.

Mammotion Luba mini 2 AWD 1500
Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500
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1.594,90 €

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Eufy C15 mit Garage
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Roborock RockMow Z120 LiDAR
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Mova LiDAX Ultra 2000
Mova LiDAX Ultra 2000
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Segway Navimow i215 LiDAR
Seg­way Navi­mow i215 LiDAR
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Häu­fig gestellte Fra­gen (FAQ)

Was gilt es beim Kauf eines Mähroboters zu beachten?
Achten Sie auf die Größe Ihres Gartens, die maximale Flächenkapazität des Mähroboters und die Art des Rasens. Zudem sind Funktionen wie die Steigfähigkeit, Wetterbeständigkeit und Programmierbarkeit entscheidend.
Welche besonderen Eigenschaften haben Mähroboter für unebene Flächen?
Mähroboter mit einer hohen Steigfähigkeit und speziellen Sensoren sind ideal für unebene Terrains. Diese Modelle passen sich den Geländeformen an und sorgen für ein gleichmäßiges Schnittbild.
Wie wichtig ist die Akkulaufzeit bei einem Mähroboter?
Eine längere Akkulaufzeit ermöglicht das Mähen größerer Flächen in einem Durchgang. Achten Sie darauf, dass der Mähroboter nach dem Mähen automatisch zur Ladestation zurückkehrt.
Welche Sicherheitsfunktionen sollten Mähroboter haben?
Sicherheitsmerkmale wie Kipp- und Hebesensoren sowie eine Not-Aus-Funktion sind wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Diese Funktionen sorgen dafür, dass der Roboter bei Hindernissen oder Störungen sofort stoppt.
Wie oft sollte ein Mähroboter eingesetzt werden?
Die Häufigkeit hängt von der Rasenwachstumsrate ab. In der Wachstumsperiode ist es empfehlenswert, den Mähroboter mehrmals pro Woche arbeiten zu lassen, um einen gepflegten Rasen zu erhalten.

Aus unse­rem Maga­zin