Husqvarna Mähroboter Der Altmeister unter den Mähroboter-Herstellern
Stärken
Schwächen
Zuverlässigkeit und kluge Navigation
Hervorragende Testergebnisse und lobende Nutzermeinungen bestätigen die Qualität und die Beliebtheit der Husqvarna-Mähroboter. Die Geräte sind zwar im Vergleich zu den Geräten anderer Hersteller recht teuer, werden aber aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und der klugen Programmierung häufig nachgefragt. Sie stechen vor allem durch ihre geringe Fehlerquote hervor, zumal wenn es um komplexere Grundrisse mit engen Passagen und Nischen geht. Auch starke Steigungen nehmen die Roboter gut; bergab gibt es sogar eine Bremsfunktion. Husqvarna selbst bewirbt die Geräte daher auch als "geborene Bergsteiger".
Auswahl richtet sich vor allem nach der Gartengröße
Das Portfolio umfasst ein gutes Dutzend Modelle, die sich vor allem an unterschiedliche Gartengrößen richten. Die Mähroboter der 300er-Baureihe sind die Basisgeräte. Mit aufsteigender Modellnummer können größere Flächen abgedeckt werden: Denn die beiden Zahlen nach der Baureihenziffer beschreiben die Flächenleistung in 100 Quadratmetern. Ein Automower 305 ist also für 500 Quadratmeter geeignet, ein Automower 330 X schafft sogar mehr als 3.000 Quadratmeter. Je größer die Fläche, desto besser ist in der Regel auch die Steigleistung: von 25 Prozent bis hoch zu 45 Prozent.
Spezialmodelle für besondere Anwendungszwecke
Die 200er-Baureihe ist trotz der niedrigeren Modellnummer zum Teil höher entwickelt – zumindest im Vergleich zu den einfacheren 300er-Modellen. Die bei den 200ern zum Einsatz kommenden Sensoren erlauben auch den Einsatz auf komplexen Grundrissen. Sie sind die Experten bei schmalen Passagen und vielen kleinen Ausbuchtungen im Garten. Bei den 300er-Modellen wiederum muss man für diese Fähigkeit zu den Geräten ab 320 oder höher greifen. Ferner gibt es Spezialmodelle wie den 265 ACX für den Einsatz in möglichst ruhigen Umgebungen. Er kann zudem bei Betriebsstörungen via SMS einen Hilferuf absetzen. Die mit der Automower-Connect-Funktion ausgestatteten Mähroboter schließlich lassen sich dank GPS-Unterstützung und Verbindung über das Mobilfunknetzwerk von jedem Standort aus mit dem Smartphone starten, stoppen und programmieren. Die App bietet außerdem eine Überwachungsfunktion an, um das Gerät im Fall eines ungeplanten Stopps oder eines Diebstahls schnell zu orten.
Zukauf der Marke Gardena
2007 hat Husqvarna eine der führenden europäischen Marken für Gartengeräte, nämlich Gardena, gekauft. Das Unternehmen ist neben Rasenmähern und Mährobotern auch noch auf Systeme zur Gartenbewässerung und zur Anlage von Gartenteichen spezialisiert. Die Mähroboter fungieren jedoch nach wie vor unter der Markenbezeichnung "Gardena".


























