Yamaha Soundbars Yamaha-Soundbars/Soundbases
Stärken
Schwächen
Schick, relativ vielseitig, nicht zu teuer und den Boxen Ihres Fernsehers auf jeden Fall überlegen: Soundbars von Yamaha sind beliebt. Ein paar Dinge sollten Sie dennoch beachten. Worauf kommt es beim Kauf einer Yamaha-Soundbar an?
Tests zeigen: Yamaha-Soundbars klingen solide
Yamaha-Soundbars klingen im Schnitt solide. Dialoge sind laut Tests verständlich, die Klangbühne ist breit, mitunter gibt es guten virtuellen Surround-Sound. Kleiner Wermutstropfen: Während Testmagazinen und Nutzern das allgemeine Klangbild zusagt, sieht es beim Bass weniger gut aus. Oft ist er nicht besonders tief, manchmal beginnt er zu brummen, gerade bei zu hoher Lautstärke. Relativ selten gehört ein separater Subwoofer und damit ein Bassspezialist zum Lieferpaket, häufiger kümmert sich ein ein interner Basstreiber um die Tieftonwiedergabe. Immerhin: Viele Yamaha-Soundbars besitzen einen speziellen Ausgang, an den Sie einen aktiven Subwoofer anschließen können.
Ausstattung: Ordentlich, aber kein vorderer Platz in der Bestenliste
Die Ausstattung hebt sich nicht wirklich positiv von den Marktstandards ab. Zwar bieten Yamaha-Soundbars fast immer die klassischen Toneingänge und einen HDMI-Ausgang, oft jedoch nur einen HDMI-Eingang, wodurch sich die Anzahl der extern andockbaren HD-Zuspieler (Blu-ray-Player, Streaming-Clients, Spielekonsolen) verringert. Gut wiederum: Immer häufiger gehen die Online-Möglichkeiten über den Funkstandard Bluetooth hinaus. Sprich: Viele Soundbars jüngeren Datums können Sie ins Netzwerk einbinden, um Musik von Spotify & Co. zu streamen oder ein Multiroom-System aufzubauen. Hier steht Yamaha ähnlich gut da wie Philips, Samsung, Sony und andere Soundbar-Hersteller.
Im Praxis-Einsatz: Verarbeitung sauber, Fernbedienung zweckmäßig
Verarbeitung und Design passen – auch wenn der Look mitunter etwas kantig wirkt. Beim Bedienkomfort fällt auf, dass oft kein Display verbaut ist. Stattdessen setzt Yamaha gerne auf LEDs, um den Betriebs-, Bluetooth- oder Netzwerkstatus bzw. die aktive Quelle anzuzeigen. In aller Regel ihren Zweck erfüllt die Fernbedienung. Es gibt Tasten für alle wichtigen Funktionen, die Ordnung stimmt, der Druckpunkt passt. Hinzu kommt: Zumindest die Bars mit HDMI-CEC-Unterstützung lassen sich ohnehin auch über die TV-Fernbedienung steuern. Vom Preis hängt schließlich – wie bei vergleichbaren Herstellern – die Qualität der Klangregelung ab. Je mehr Geld Sie auf den Tisch legen, desto eher stehen detaillierte Funktionen zur Anpassung bereit, etwa für hohe und tiefe Töne, die Stimmwiedergabe oder die Lautstärke einzelner Kanäle.








