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Ratgeber

Ratgeber zu Tablets von 10'' bis 11''

Die Modelle der 10-Zoll-Klasse

Verschiedene 10-Zoll-TabletsTablet-PCs haben sich in weniger als zwei Jahren breitflächig am Markt durchgesetzt und Netbooks wie auch kleinere Notebooks gleichermaßen vom Markt gefegt – von den ähnlich konzipierten Ultrabooks einmal abgesehen. Dabei haben sich zwei wesentliche Klassen herauskristallisiert: Die leichten und mobilen Tablets mit 7 bis 8 Zoll Bilddiagonale und die großen Modelle mit 10 Zoll. Für letztere spricht vor allem der hohe Bedienkomfort, der bei den kleineren Geräten nicht immer so gegeben ist.

Handlichkeit vs. Arbeitskomfort
Denn ein 7-Zoll-Tablet mag zwar mit 350 bis 400 Gramm ausgesprochen handlich wirken, während die großen Geschwister gerne 600 bis 700 Gramm auf die Waage bringen. Doch Fotos und Filme, aber auch Websites wirken auf dem größeren Display einfach besser, zudem kann das Auge mehr Informationen auf einmal erfassen, was insbesondere bei Nachrichtenseiten von großem Vorteil ist. Und erst recht, wer auch mit Tabellenkalkulationen arbeiten möchte, wird definitiv dem 10-Zoll-Modell den Vorzug geben. Die Einschränkungen bei der Mobilität sind dann ein notwendiges Übel, das eben hingenommen werden muss.

Das iPad oder ein Android-Tablet?
Der Klassenprimus ist nach wie vor das iPad von Apple. Das Gerät bietet sicherlich das attraktivste Gesamtpaket aus Design, Leistung, Bedienung und App-Auswahl. Außerdem glänzt das Gerät mit einer enorm hohen Laufzeit, in der aktuellen Generation an zehn Stunden heranreicht – trotz WLAN-Nutzung. Doch auch die Android-Konkurrenz weiß mit hervorragenden Geräten zu begeistern. Darunter sind sogar einige Geräte von Größen wie Acer, Asus oder Samsung, die deutlich mehr Power liefern und anspruchsvollere Anwendungen beherrschen. Ferner gibt es hier Ausführungen mit einem ansteckbaren Tastaturdock, was wiederum ein klarer Vorteil gegenüber dem iPad ist.

Preiswerte Tablets gibt es nur mit Android
Asus Transformer InfinityUmgekehrt wird von Android auch das Einsteigersegment bedient. Das iPad ist vergleichsweise teuer und somit klar der Oberklasse zuzurechnen. Wer also einfach nur ein großes Tablet für das Lesen von E-Mails und Surfen auf Websites sucht, ist mit Android sicher besser bedient. Im Gegenzug leiden die Android-Geräte allerdings fast durchweg unter dem Altern der Software. Während das iPad seitens Apple regelmäßig mit der neuesten Firmware beliefert wird, obliegt dies bei Android den einzelnen Herstellern. Und die wollen lieber neue Geräte entwickeln als ewig alte Modelle zu pflegen.

Windows spielt nur eine Nebenrolle
Windows hat wiederum lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Das neue Microsoft-Betriebssystem ist zwar auf die Fingerbedienung hin optimiert worden, kam aber nur bei ganz wenigen Tablets zum Einsatz. Sein Einsatz war eher dem Ultrabook-Bereich vorbehalten. Diese Miniatur-Notebooks bieten die nötige Leistung für solch ein aufwendiges System und wenden sich an Office-Anwender und Multimedia-Freunde. Doch nachdem Microsoft die Lizenzkostenmodelle geändert hat und die Hardware spürbar leistungsfähiger geworden ist, sprießen in dieser Klasse sogar vollwertige Windows-Tablets aus dem Boden. Noch können sie Android nicht gefährlich werden, aber die Beliebtheit steigt rapide an - Windows ist eben doch den meisten vertrauter. Das hat aber auch zur Folge, dass die abgespeckte Variante namens Windows RT nun Geschichte ist - diese Tablets braucht angesichts vollwertigem Windows kein Mensch.