Federkernmatratzen

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Produktwissen und weitere Tests zu Federkern-Matratzen

Teuer lohnt sich nicht Die Stiftung Warentest untersuchte für die aktuelle Ausgabe der ''test'' neun Taschenfederkernmatratzen der gehobenen Preisklasse. Nur zwei Matratzen schnitten insgesamt ''gut'' ab, damit sind die teuren Modelle nicht besser als die günstigen. Die Mehrausgaben kann man sich also sparen, denn laut Stiftung Warentest schläft es sich auf den günstigen oft sogar besser.

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Matratzen mit Federkern

Bonell-Federkernmatratzen sind besonders günstig und halten lange ihre Form. Taschenfederkernmatratzen besitzen eine verbesserte Körperlagerung und können leichter repariert werden, wenn einmal eine Feder versagt. Sie sind jedoch deutlich teurer. Noch exklusiver sind Tonnentaschenfederkernmatratzen, die eine noch größere Haltbarkeit erreichen. Federkernmatratzen sind Matratzen mit Schraubenfedern im Inneren und einer Abdeckung aus Polstermaterial, wie zum Beispiel Wolle, Baumwolle, Schaumstoff oder Seegras. Die verzinkten Federn aus Stahl sind systematisch miteinander verbunden, gleichzeitig aber noch unabhängig voneinander beweglich. Dadurch ist die Federkernmatratze besonders elastisch und gibt an den Stellen nach, wo es der Körper erfordert. Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Arten: den Standardfederkern, auch Bonnell-Federkern genannt, und den Taschenfederkern. Beim Standardfederkern sind die Stahlfedern über Spiralen miteinander verbunden, wodurch sich der Federwiderstand mit zunehmender Belastung erhöht. Sie sind ausgesprochen günstig in der Anschaffung und halten lange ihre Form, weshalb diese Matratzen weit verbreitet sind. Die Federn beim Taschenfederkern sind dagegen in einzelne Stofftaschen eingenäht. Daraus ergibt sich für den Liegenden eine verbesserte Körperlagerung. Zudem können defekte Federn einfach ausgetauscht werden, ohne dass die ganze Matratze untauglich wird. Taschenfederkernmatratzen sind demnach etwas hochwertiger, aber auch schon deutlich teurer als Standardfederkernmatratzen. Die höchste Güte erreichen Tonnentaschenfederkernmatratzen, bei denen die Federn durch eine mehr bauchige Form eine noch größere Haltbarkeit erreichen. Darüber hinaus bieten alle Federkernmatratzen unabhängig von ihrer Ausführung ein ausgesprochen gutes Raumklima – die durch Schwitzen eindringende Feuchtigkeit wird gut absorbiert und später problemlos wieder an die Umgebungsluft abgegeben. Schimmelbildung wie bei vielen anderen mehr in sich abgeschlossenen Matratzensystemen ist daher kaum ein Problem. Nachteilig ist dagegen die geringe Punktelastizität, die dazu führt, dass Becken und Schultern vor allem bei Seitenschläfern nicht stärker in die Matratze einsinken können als der Rest des Körpers. Dadurch können Verspannungen auftreten. Darüber hinaus sind Federkernmatratzen nicht mehr höhenverstellbaren Lattenrosten kombinierbar.