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Ratgeber

Ratgeber zu Waschmaschinen 45 cm

Geräte für beengte Wohnverhältnisse

Toplader von FagorEs ist einfach oftmals gar nicht anders möglich: Beengte Wohnverhältnisse lassen die Aufstellung einer großen Waschmaschine kaum zu. Dann ist der Griff zu einer Waschmaschine für die 45-Zentimeter-Lücke unvermeidbar, in aller Regel handelt es sich dabei um die sogenannten Toplader. Der Name kommt von der Beladungsweise: Anstatt sich vor das Gerät zu hocken und die Fronttür zu öffnen, wird es über eine Klappe von oben beladen. Dadurch spart man nicht nur Aufstellraum, sondern auch den Raum vor der Maschine.

Kleine Portfolios an meist eher mäßig guten Geräten
Der Toplader kann also wirklich in nahezu jede Ecke gestellt werden, egal wie schmal es zugehen mag. Doch so praktisch die Geräte auch immer sein mögen: Viele Hersteller haben die Gattung bislang ausgesprochen stiefmütterlich behandelt. Bei den meisten Unternehmen machen diese Modelle nur einen Bruchteil der Angebotspalette aus, zudem ist die technische Umsetzung meist eher schlicht. Die überwiegende Masse der Geräte positioniert sich noch in eher einfachen Energieeffizienzklassen wie A+, während bei Frontladern Modelle mit A+++ und besser längst die Regel sind.

Es gibt aber auch Ausnahmen mit A+++
Sinnvoll ist daher der prüfende Blick in die Datenblätter. Denn aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Präsenz am Markt sind die Geräte generell spürbar teurer, was bei vielen Käufern den Eindruck einer vermeintlich besseren Ausstattung erweckt. Die gute Nachricht ist: Es gibt mittlerweile auch schon einige Modelle mit A+++, teils wird der Grenzwert sogar um 20 Prozent unterschritten. Sie stammen insbesondere von den Herstellern AEG, Bauknecht und Fagor. Letzteres ist ein spanisches Unternehmen, das sich auf Toplader spezialisiert hat.

Der Wasserverbrauch ist aber stets vergleichsweise hoch
Selbst bei Maschinen, die als energiesparend gelten, muss man sich auf einen höheren Wasserverbrauch einstellen – zumindest im Verhältnis zu Frontladern. Denn ein gewisses Mindestmaß an Wasser wird stets benötigt, da das Waschmittel ansonsten das Gewebe nicht ausreichend durchfeuchten kann. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass selbst Topgeräte einen fast ebenso hohen Verbrauch haben wie die großen Verwandten. Dabei besitzt der typische Toplader nur 5 bis 6 Kilogramm Zuladung – im Gegensatz zu sonst 7 bis 8 Kilogramm bei Frontladern.

Ausstattung gleicht sich langsam an die großen Verwandten an
Doch die Grenzen verschwimmen so langsam. Die sparsamen Toplader kommen zunehmend mit Ausstattungsmerkmalen auf den Markt, wie sie auch bei den Verwandten zu finden sind. Dazu gehören Kurzprogramme, eine Restzeitanzeige, eine Startzeitvorwahl und Extras wie eine Unwuchtkontrolle oder sogar Dosierautomatiken für Flüssigwaschmittel. Allerdings muss man dann schon im Segment um 700 Euro aufwärts suchen.