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Ratgeber

Ratgeber zu Waschmaschinen 7 kg

Vor- und Nachteile von Mengenautomatiken

WaschmaschineVor wenigen Jahren noch gab es eine sehr große Bandbreite an verschiedenen Waschmaschinen. Es gab Modelle mit 3,5 Kilogramm Zuladung für kleine Single-Haushalte und Modelle mit 12 Kilogramm für Großfamilien. Viel ist davon jedoch nicht geblieben. De facto hat sich der Markt fast ausschließlich auf die Größen von 7 und 8 Kilogramm Zuladung ausgerichtet, zumindest bei den klassischen Frontladern. Es gibt nur noch sehr wenige Modelle mit deutlich abweichenden Zuladungsgrößen.

Theoretisch passt sich der Verbrauch an die Beladung an
Der Grund ist einfach: In den vergangenen Jahren wurden zunehmend mehr Waschmaschinen mit einer Mengenautomatik ausgestattet, die nun bereits als Standard quer durch alle Preisklassen gilt. Sie gleicht den Strom- und Wasserbedarf, in der Luxusklasse teilweise sogar den Verbrauch an Waschmitteln, an die tatsächliche Zuladung an. Wer seine Waschmaschine also regelmäßig nur mit 4 Kilogramm auslasten kann, ebenso aber auch mal deutlich mehr Textilien wäscht, kann nun auch theoretisch einfach eine 7-Kilogramm-Maschine kaufen.

...nicht jedoch linear
Ein Blick ins Datenblatt ist dabei aber sinnvoll: Denn nur allzu oft fällt die Ersparnis doch deutlich geringer aus als gedacht - auf keinen Fall aber linear. Bloß weil man seine Waschmaschine nur halb belädt, sinkt nicht auch der Verbrauch auf die Hälfte hinab. Denn eine große Trommel muss mit einem Mindestmaß an Flüssigkeit geflutet werden, damit die Wäsche auch sicher nass wird. Die größere Schwungmasse einer solchen Trommel resultiert ebenso in einem höheren Stromverbrauch. Unter einen gewissen Schwellwert kann der Verbrauch also gar nicht sinken.

Nur sinnvoll bei doch häufiger Vollauslastung
Das ist an einem Beispiel leicht zu verdeutlichen: Die Siemens WM14E425 benötigt für einen Durchlauf des Standardprogramms Baumwolle bei 60 Grad Celsius und voller Beladung nur 0,72 kWh Strom. Das reicht für den Sprung in die beste Energieeffizienzklasse A+++. Bei einer Teilbefüllung mit zudem niedrigerer Waschtemperatur von 40 Grad Celsius ist der beste Stromverbrauch aber mit 0,67 kWh kaum niedriger – selbst wenn man die Maschine eben nur zur Hälfte oder sogar noch leichter befüllt. Daher macht es auch keinen Sinn, rein aus Prinzip auf ein 7-Kilogramm-Modell zu setzen. Ein Griff zu einer solchen Maschine macht nur Sinn, wenn der Unterschied im Datenblatt zum einen größer ausfällt und zum anderen doch recht häufig die Vollauslastung gewählt wird.