Die besten Zahncremes

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  • Oral-B Professional Zahnfleisch & -schmelz Pro-Repair

    • Sehr gut 1,4
    • 1 Test
    • 61 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Professional Zahnfleisch & -schmelz Pro-Repair von Oral-B, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    1

  • Gaba Elmex Sensitive Sanftes Weiss

    • Sehr gut 1,4
    • 1 Test
    • 253 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Elmex Sensitive Sanftes Weiss von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    2

  • Gaba Meridol Sanftes Weiss

    • Sehr gut 1,4
    • 1 Test
    • 129 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Meridol Sanftes Weiss von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    3

  • Dentinox Nenedent Kinderzahncreme homöopathieverträglich mit Fluorid

    • Sehr gut 1,4
    • 5 Tests
    • 5 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Nenedent Kinderzahncreme homöopathieverträglich mit Fluorid von Dentinox, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    4

  • Gaba Meridol Zahnpasta

    • Sehr gut 1,4
    • 3 Tests
    • 142 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Meridol Zahnpasta von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    5

  • Gaba Elmex Kariesschutz Professional

    • Sehr gut 1,5
    • 2 Tests
    • 91 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Elmex Kariesschutz Professional von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    6

  • NUK Mundpflege-Set Zahnpasta für Babys

    • Sehr gut 1,5
    • 1 Test
    • 111 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Mundpflege-Set Zahnpasta für Babys von NUK, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    7

  • Dentinox Nenedent Kinderzahncreme mit Fluorid und Xylit

    • Sehr gut 1,5
    • 4 Tests
    • 3 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Nenedent Kinderzahncreme mit Fluorid und Xylit von Dentinox, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    8

  • Parodontax Extra Frisch Complete Protection

    • Gut 1,6
    • 1 Test
    • 18 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Extra Frisch Complete Protection von Parodontax, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    9

  • Gaba Meridol Parodont Expert

    • Gut 1,6
    • 2 Tests
    • 151 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Meridol Parodont Expert von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    10

  • Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter

    • Gut 1,6
    • 1 Test
    • 39 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Komplett 8 Natürliche Kräuter von Colgate, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    11

  • Gaba Elmex Sensitive Professional

    • Gut 1,6
    • 1 Test
    • 248 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Elmex Sensitive Professional von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    12

  • Gaba Elmex Kinder-Zahnpasta

    • Gut 1,6
    • 5 Tests
    • 123 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Elmex Kinder-Zahnpasta von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    13

  • Gaba Elmex Junior

    • Gut 1,6
    • 3 Tests
    • 123 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Elmex Junior von Gaba, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    14

  • Dentinox Nenedent Kinderzahncreme ohne Fluorid

    • Gut 1,6
    • 3 Tests
    • 23 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Nenedent Kinderzahncreme ohne Fluorid von Dentinox, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    15

  • Odol-med3 Milchzahn

    • Gut 1,6
    • 5 Tests
    • 3 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Milchzahn von Odol-med3, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    16

  • Odol-med3 Extreme Clean Tiefenreinigung

    • Gut 1,7
    • 2 Tests
    • 7 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Extreme Clean Tiefenreinigung von Odol-med3, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    17

  • Odol-med3 Original All in one Schutz

    • Gut 1,7
    • 1 Test
    • 2 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Original All in one Schutz von Odol-med3, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    18

  • Lacalut Aktiv Zahncreme

    • Gut 1,8
    • 2 Tests
    • 23 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Aktiv Zahncreme von Lacalut, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    19

  • Dr. Liebe Pearls & Dents

    • Gut 1,8
    • 3 Tests
    • 35 Meinungen
    Zahnpasta im Test: Pearls & Dents von Dr. Liebe, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

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Ratgeber: Zahnpasta

Auf die Tube gedrückt: Was sagen Tests zu Fluorid, Zink & Co.?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. nützlich, aber auch umstritten: Fluoride und Natriumlaurylsulfate
  2. Stiftung Warentest und Ökotest fordern Fluorid zum Schutz vor Karies
  3. Stiftung Warentest: keine zinkhaltige Zahnpasta für Minderjährige
  4. Whitening-Zahncremes: Schleifkörper bei freiliegenden Zahnhälsen unvorteilhaft
  5. je niedriger der sog. RDA-Wert, desto schonender die Zahncreme
  6. bei vermehrter Plaque auf Zinksalze und Pyrophosphate achten

Zahnpasta fordert den Chemiker in uns heraus. Oder den Generalskeptiker, der jeden Beipackzettel studiert, weil er stets Ungutes vermutet. Da ist von RDA-Werten, Silikaten, Natriumlaurylsulfat, Sorbitol oder Fluorid die Rede. Der RDA-Wert bestimmt über die Abriebkraft, Silikate sind das Putzmittel, Natriumlaurylsulfat bringt den Schaum, Sorbitol verhindert das Austrocknen der Zahncreme. Und Fluorid? Es stärkt die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegen Karies. Gelangt es über die Zahncreme an Ihre Zähne, reagiert es mit den Calcium-Ionen im Mund zu Calciumfluorid und legt sich wie ein Schutzfilm auf die Zahnoberfläche. Unstrittig. Doch was davon braucht man, um seine Zähne gesund zu erhalten, was ist sogar giftig? Was sagen Tests zu Zahncremes und ihren Inhaltsstoffen?

Zahnpasta im Test: Was verraten Testergebnissee über Karies-Schutz, Abrieb und Whitening-Effekte?

Die Tester schauen auf Inhaltsstoffe und prüfen ganz praktisch, wie gut eine Zahncreme Verfärbungen entfernt. Weitere Schlüsselkriterien in Tests sind Karies-Prophylaxe durch Fluorid, Verpackung und Deklaration. Welche positiven Effekte für Zähne und Zahn­fleisch versprechen sie? Weil Verbrauchern die reine Zahnpflege oft nicht genug ist, loben viele Zahncremes noch weitere Effekte aus, die Sie in den Tabellen der Stiftung Warentest unter "ausgelobter Wirkungsbereich"und "unterstützender Wirkstoff" finden. Manche Substanzen stärken die Zähne, andere wirken hauptsächlich kosmetisch und hellen die Zähne auf. Spezialzahnpasten sind auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt, etwa auf überempfindliche Zähne oder entzündetes Zahnfleisch. Eine "ordentliche Abreibung" dagegen versprechen Cremes mit Putzkörpern gegen Verfärbungen etwa von Tee, Kaffee und Zigaretten – mit Schleifkörpern, deren Abrasivität auf den Verpackungen vermerkt sein sollte (z. B. als "RDA-Wert: 90"). Während der Fluoridgehalt in den getesteten Zahncremes mit wenigen Ausnahmen gut ist, bieten immer wieder Deklarationsmängel oder fehlende Warnhinweise Anlass für Abwertungen. Für besonders zinkhaltige Zahnpasten fordert die Stiftung Warentest beispielsweise Warnhinweise, dass Kinder und Jugendliche sie nicht verwenden sollten; ein Zuviel an Zink könnte ihr Immunsystem auf lange Sicht schwächen. Minuspunkte kassieren Zahnpasten häufig für überzogene Versprechen rund zum Zähne, Zahnfleisch und Mundhöhle.
Kinder und Jugendliche sollten keine zinkhaltigen Zahnpasten verwenden. Ein Übermaß könnte langfristig das Immunsystem schwächen. (test.de 10/2019).

In aller Munde: Natriumlaurylsulfat, der Schaumbildner. Nützlich oder schädlich?

Parodontax Extra Frisch mit Natriumlaurylsulfat Auf die Tube gedrückt: Laut Stiftung Warentest enthält die Zahnpasta Parodontax Extra Frisch Complete Protection den Schaumbilnder Natriumlaurylsulfat. In der üblichen Konzentration von höchstens 2 Prozent sei das aber kein Problem. Nur Menschen mit Aphten sollten NaLS meiden. (Bildquelle: amazon.de)

Natriumlaurylsulfat (NaLS) ist ein Schäumungsmittel und laut Stiftung Warentest – in üblicher Dosierung – nicht nur unschädlich, sondern sogar sinnvoll: Die Tenside unterstützen die mechanische Zahnreinigung und helfen, die Inhaltsstoffe der Zahncreme auch an schwer zugänglichen Stellen gleichmäßig zu verteilen. Natriumlaurylsulfat fördere zudem das Entfernen des Zahnbelags, versammle also gleich mehrere positive Eigenschaften. Als heute üblich gilt eine Konzentration von 0,5 bis maximal 2 Prozent. Eine vollkommen andere Beurteilung liest man bei Ökotest. Dort gilt Natriumlaurylsulfat als Problemstoff. Er sei "vergleichsweise aggressiv, kann die empfindlichen Schleimhäute reizen". Menschen, die unter Aphthen leiden, sollten NaLS aber auch laut test.de meiden. Es könne das Auftreten der gelb-weiß­lichen Bläschen auf der Mund­schleimhaut möglicher­weise fördern.

Lassen Sie Zahnpasta links liegen, wenn Natriumlaurylsulfat deklariert ist. (Öko-Test 12/2019)

Welche Zahncreme bringt Abhilfe bei welchen Problemen?

Die vielen Zahncremes auf dem Markt unterscheiden sich hauptsächlich in den zugesetzten Inhaltsstoffen, die ganz spezielle Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch lindern sollen. Leiden Sie beispielsweise unter schmerzempfindlichen Zähnen? Ursachen hierfür können abgenutzter Zahnschmelz oder freiliegende Zahnhälse sein. Laut Stiftung Warentest sollten Sie in diesem Fall auf Cremes mit hohem Abrieb verzichten und zu einer sanften Zahncreme greifen. Spezialzahncremes für sensible Zähne enthalten Zutaten, die die Reizübertragung zum Zahnnerv einschränken. Wichtigste Zusatzstoffe sind hier Kaliumnitrat oder Strontiumchlorid. Als "sanfte Sieger" triumphieren etwa Testsieger Odol-med 3 Extreme Clean Tiefenreinigung oder Kaufland K-Classic Dental Kräuter, weil sie bei niedrigem Abrieb gut reinigen und gleichzeitig eine gute Kariesprophylaxe durch Fluorid bieten. Zahnfleischentzündungen wiederum bekommen Sie mit heilenden Wirkstoffen in Zahncremes in den Griff. Dazu gehören beispielsweise Allantoin oder Salbeiextrakte. Rewe ist mit seiner Today Dent Kräuter der Ansicht, besonderen Zahnfleischschutz zu bieten – laut Stiftung Warentest durchaus plausibel, weil die Wirksamkeit der eingesetzten Substanzen eindeutig belegt ist. Von den sanften Cremes im Test wirkt sie außerdem am besten gegen dunkle Verfärbungen und findet so einen guten Mittelweg zwischen sanfter und wirksamer Zahnpflege.

Die bestgetesteten sanften Zahncremes mit niederigem Abrieb:

Theramed Original Zahnpasta Der Theramed Original fehlt der Hinweis, dass sie wegen ihres Zinkgehalts nicht für Kinder geeignet ist. Die Stiftung Warentest wertet das kritisch. (Bildquelle: amazon.de)

Welche Zahncremes helfen gegen Zahnstein und Neubildung von Plaque?

Plaquebakterien haben es auf der Oberfläche von Zahnstein besonders leicht, Schaden anzurichten. Um ihre Neubildung zu verzögern, können Sie zinkhaltige Zahncremes verwenden oder auf Cremes mit Pyrophosphate zurückgreifen. Zink in Zahnpasta kann überdies vor Zahnfleischentzünungen und Mundgeruch schützen. Zahncremes, die den Schutz vor Zahnstein besonders ausloben und den dazu passenden Wirkstoff einsetzen, sind etwa Odol-med 3 Extreme Clean Tiefenreinigung oder die deutlich günstigere Kaufland K-Classic Dental Multicare + Zink. Als Zahncreme mit Wirkung gegen Plaque können wir außerdem die medizinische Zahncreme mit Fluorid Salviagalen F Madaus  oder Parodontax Fluorid empfehlen. Beiden Pasten attestiert die Stiftung Warentest ein gutes Qualitätsurteil. Auch sogenannte CHX-Mundwasser (Wirkstoff: Chlorhexidindigluconat) wirken Studien zufolge einer Plaque-Neubildung entgegen. Werden solche Mundspülungen nach dem Zähneputzen aufgetragen, können sie die Bildung bakteriellen Zahnbelags wirksam hemmen.

Tipp: Die Zahnbürste allein befreit nicht von Plaque, ein großer Anteil der Zahnoberflächen entgeht den Borsten. Experten raten daher, neben der Zahnbürste regelmäßig Zahnseide zu verwenden, um so einer Zahnerkrankung vorzubeugen.

Tipps aus Tests: Worauf Sie beim Zahncreme-Kauf achten sollten

  • Wichtigste Kaufkriterien sind Fluordigehalt und Abrieb einer Zahnpasta.
  • Kaufen Sie als Erwachsener keine fluoridfreie Zahnpasta. Dass andere Substanzen vergleichbar effektiv sind, ist bislang nicht überzeugend belegt.
  • Klären Sie mit Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin ab, ob Sie einen eher hohen oder niedrigen RDA-Wert benötigen.
  • Naturkosmetik-Zahnpasta ist oft flouridfrei und bietet so keinen wirksamen Schutz vor Karies. Schauen Sie genau auf die Inhaltsstoffe.
  • Natriumlaurylsulfat (NaLS) ist für Menschen mit Aphten nicht optimal. Bei Ökotest gilt die Substanz sogar als Problemstoff, da sie zahnfleischirritierend wirken kann.
  • Putzen Ihre Kinder fluoridfrei, sollten Sie ihnen zusätzlich Fluorid z. B. über Tabletten geben.
  • Zink wirkt gegen Bakterien. In Kinderzahncremes sollte das Spurenelement aber nicht enthalten sein.
  • Zahnpasta mit Whitening-Effekt enthält oft zu viele Problemstoffe. Die beworbenen Aufhell-Effekte gehen zudem selten über die herkömmlicher Zahnpasta hinaus.
  • Pfefferminze oder Kamille haben keinen nachgewiesenen therapeutischen Effekt. Bei Mundschleimhaut- und Zahnfleischentzündungen können sie aber eine Behandlung unterstützen.

Fluoridfreie Zahnpasta: Was sagen die Tester?


Nur fluoridierte Zahnpasten können die Zähne Erwachsener wirksam vor Karies schützen, so die klaren und noch aktuellen Bekenntnisse von Stiftung Warentest und Ökotest. Tatsächlich belegen zahlreiche Studien zweifelsfrei die positive Wirkung des Spurenelements auf die Zahngesundheit. Einige vertreten, dass Fluorid sogar natürlicherweise in den Zähnen vorkomme und noch mehr Unterstützung gegen Karies leiste als das Zähneputzen selbst. Eine häufige Kritik lautet demgegenüber, dass Studien den Nutzen von Fluorid zwar nachweisen, aber nicht ausschließen können, dass auch alternative Maßnahmen vor Kariesbefall helfen. Von Fluorid in Zahnpasta könne sogar eine Gesundheitsgefahr ausgehen, weshalb es ratsam sei, die Fluoridzufuhr insbesondere bei Kindern zu kontrollieren (s. Experteninterview "Fluorid ist ein heikles Thema"). Produkte ohne Fluorid sind allerdings schwer zu finden – und einige Produkte aus der Naturkosmetik scheitern bei Ökotest mit Note Mangelhaft. Fluorid muss mit, so das Fazit der Tester. Als optimal gilt übrigens ein Fluoridgehalt von mindestens 1.000 ppm (1 g pro kg). Bei Tuben mit weniger, aber mindestens noch 500 ppm, drücken die Ökotester noch ein Auge zu. Besser als „befriedigend“ könnten sie aber nicht sein, schreiben die Tester.

Viele Verbraucher wollen strahlend weiße Zähne. Zahnweiß-Zahncremes versprechen laut Öko-Test aber zu viel. Wunder seien nicht zu erwarten, erst recht keine dauerhafte Aufhellung der Zähne. (Bildquelle: amazon.de)

Die Naturkosmetik-Produkte enthalten oft kein Fluorid. Ihnen fehlt damit ein nachweisbarer Schutz vor Karies. (Ökotest 12/2019)

Worin unterscheiden sich Zahncremes mit aufhellender Wirkung von normalen Zahncremes?

Sogenannte Weißmacher-Zahncremes (z. B. Perlweiss Schönheits Zahnweiss) sollen vor allem ein kosmetisches Problem lösen. Sie entfernen Verfärbungen und sollen das Gebiss weiß halten. Zu diesem Zweck enthalten auch diese Produkte zumeist Abrasiv­stoffe. Winzige Putzkörper, die meist aus Siliziumdioxid bestehen, wirken beim Putzen wie Sandpapier, das den Belag je nach Körnung und Scheuermittel mehr oder weniger intensiv abschmirgelt. Die Experten von Öko-Test haben eine Reihe solcher Weißmacher-Cremes getestet und sind mit den Testprodukten weitgehend unzufrieden: Das versprochene Zahnweiß ließ sich im Test nicht hervorlocken, erst recht ist kein dauerhafter Effekt zu erwarten. Wer sich weißere Zähne wünsche, sollte Beläge und Verfärbungen am besten bei einer professionellen Zahnreinigung entfernen lassen, heißt es im Testfazit. Der Nutzen des rein mechanischen Abriebs hingegen ist klar belegt – bei empfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen aber überlagert vom Risiko, Putzschäden davonzutragen. Deshalb sollten Sie diese Whitening-Spezialzahncremes nur bei gesundem Zahnschmelz anwenden. Und auch hier sollen Sie auf den sogeannten ­RDA-Wert achten, der die Grobheit der Schleifpartikel ausdrückt. Die meisten Cremes haben einen RDA-Wert von 60 bis 90. Für den täglichen Gebrauch empfiehlt sich aber ein niedrigerer Wert zwischen 35 und 40.

Da boomt etwas: Aktivkohle-Zahncremes für schonend weißere Zähne?

Die Werbung ist eindringlich, weil sie Besonderes verspricht: Aktivkohle in Zahncremes arbeite deutlich schonender als die Wirkstoffe herkömmlicher Whitening-Zahncremes, die Verfärbungen abschmirgeln und so auch den Zahnschmelz angreifen können. Doch Zahnärzte raten von Aktivkohle-Zahncremes ab. Zum einen fehle der wissenschaftliche Beweis, dass Aktivkohle Zähne aufhellen könne. Zum anderen können viele dieser Produkte den Zähnen sogar schaden, weil sie keinen ausreichenden Schutz vor Karies enthielten.

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    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 1/2013
    • Erschienen: 12/2012
    • Seiten: 2

    Weiße Zähne: „Makellos“

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    • ÖKO-TEST

    • Ausgabe: 1/2011
    • Erschienen: 12/2010

    Zahnweißcremes: „Ich weiß nicht...“

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„Ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“ (Erschienen 09/2019)

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