Häcksler

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Ratgeber zu Gartenhäcksler

Welche Motorisierung verspricht Leistung?

Wer über einen größeren Garten mit viel Strauch- und Buschwerk verfügt, kann sich über jede Hilfe bei der Entsorgung des Gartenabfalls freuen. Denn was hier an abgestorbenen Zweigen und teils sogar massiven Ästen zusammenkommt, nimmt unzerkleinert eine Menge Raum ein – und kostet somit bei der Entsorgung teures Geld. Und den Lagerplatz hat ohnehin kaum jemand zur Verfügung. In solchen Fällen macht es Sinn, sich einen Häcksler zuzulegen. Hierbei ist aber nicht nur die Funktionsweise von Bedeutung, sondern auch die Frage nach der Motorisierung.

Im niedrigen Preissegment sind Verstopfungen an der Tagesordnung

Denn Häcksler werden nicht nur in Messerhäcksler und Walzenhäcksler unterschieden, sondern auch nach der Art ihres Antriebs. Weit verbreitet sind im Privatbereich hierbei einfachere Modelle mit 1.500 bis 2.000 Watt Leistung. Sie verfügen über einen eingebauten 230-Volt-Elektromotor und arbeiten vergleichsweise leise. Allerdings schlucken sie nur wenig Material in einem Rutsch, zudem sollten die Astdicken niemals 40 Millimeter überschreiten. Und selbst dann noch sind diese Geräte im unteren Preissegment anfällig für Verstopfungen.

Bei großen Mengen: Mindestens 2.500 Watt Leistung

Wer regelmäßig große Mengen an Geäst zu Häckseln hat, sollte daher zumindest zu einem Modell mit 2.500 Watt greifen. Solche Häcksler können auch mal Aststärken bis 50 Millimeter verarbeiten, sie neigen auch nicht so schnell zum Verstopfen, insbesondere bei einem Walzenwerk anstelle des preiswerteren Messerschneidwerks. Doch wer beispielsweise viele Obstbäume auf seinem Grundstück stehen hat, wird auch damit nicht immer zum Ziel kommen. Ist der Anteil dicker Äste ungewöhnlich hoch, sollte zu einem 400-Volt-Drehstrommodell mit mehr als 3.000 Watt Leistung gegriffen werden.

Starkstrommodelle für dicke Äste fast Pflicht

Der Haken daran: Dabei handelt es sich um Starkstrom, und einen solchen Anschluss haben die meisten nicht zur Verfügung – wollen sie nicht ihren Elektroherd in der Küche ausstöpseln. Wer jedoch beispielsweise in seinem Gartenhaus einen solchen Anschluss besitzt, ist mit einem 400-Volt-Häcksler bestens bedient. Wer nicht damit dienen kann, muss zu einem Modell mit Verbrennungsmotor greifen. Solche Häcksler laufen wahlweise mit Benzin oder mit Diesel und sind leider auch extrem laut.

Verbrennungsmodelle sehr laut und durch die längeren Arbeitszeiten störend

Der nachbarschaftliche Frieden wird mit einer solchen Anschaffung sicherlich nicht gestärkt. Zudem sind Verbrennungsmotoren umweltfeindlich, stinken und kosten viel Geld im Unterhalt. Doch bei entsprechend viel dickem Geäst mag es sein, dass man um diese Anschaffung nicht herum kommt. Dann sollte aber gleich zu einem leistungsstarken Vier-Takt-Motor gegriffen werden, denn die Zwei-Takt-Motoren hinken in der Leistung spürbar hinterher.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Garten-Häcksler

Allesfresser Heimwerker Praxis 2/2018 - Gartenhäcksler gibt es in verschiedenen Bauarten. Es gibt Walzenhäcksler, die das Astwerk zwischen einer scharfkantigen Häckselwalze und einer Stahlplatte zermahlen, und Messerhäcksler, die mindestens ein schnell drehendes Messer besitzen, mit weggekippt werden und das Messer ist frei zugänglich. Es besteht aus zwei Vorschneidern und zwei "Hobelmes- sern". Hauptschalter und Stromanschluss befinden sich unten am Gerätechassis. In der Praxis zeigt der Häcksler, was in ihm steckt.

Kurz und klein Motor & Maschine 1/2017 - Für den Transport ist die Maschine mit einem stabilen Fahrgestell inklusive Lutbereifung ausgestattet. Dank des leichtgängigen Fahrwerks fallen die 90 kg der Maschine beim Transport zum Einsatzort kaum ins Gewicht. Dort angekommen, genügen wenige Züge am Startseil, und der Honda-Motor läut. Bis er rund läut, dauert es kaum eine Minute. Dank des groß dimensionierten Einwurfs können ganze Äste mit Seitentrieben zerkleinert werden. Dabei darf das Material Aststärken bis zu 8 cm haben.

Vier Gartenhäcksler im Test selber machen Sonderheft Garten 1/2016 - Elektrohäcksler sind meist mit einem fest eingebauten Netzstecker ausgestattet. und hat mehr Platzbedarf. Ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf ist die Dicke der Äste, die das Gerät problemlos zerkleinert - beziehungsweise welche Durchmesser sie bei sich zerkleinern wollen. Bei den Geräten fu r Hobbygärtner sind dies meist 30 bis 45 mm. Dickere Äste können Sie mit Profigeräten häckseln.

Kurz und klein Heimwerker Praxis 6/2016 - Unser Testgerät wird von einem Honda-Motor mit 6,6 kW (ca. 9 PS) angetrieben. Der Motor überträgt seine Kraft per Keilriemen auf das Häckselwerk. Das Gerät ist als Messerhäcksler konstruiert. Die Messer sitzen jedoch nicht wie üblich auf einer flachen, sondern auf einer kegelförmigen Scheibe. Als Widerlager für das Schnittgut dient ein stabiles Stahlkonstrukt. Die untere Gehäusehälfte besteht aus stabilem Aluguss, der Einwurfschacht aus dickwandigem Stahlblech.

Kleinholz Heimwerker Praxis 6/2016 - Der Riemenantrieb und das verbaute Stahlblech sorgen insbesondere im Leerlauf für eine beachtliche Geräuschkulisse. Auf Arbeitsdrehzahl gebracht, wird es deutlich angenehmer. Beim Einführen des Häckselguts wird es richtig laut, da die Häcksel in der Messertrommel wild umherschleudern, bis sie ihren Weg durch den Auswurf gefunden haben. Ohne Gehörschutz und Schutzbrille sollte man deshalb nicht arbeiten. Auch die Ruhezeiten sollte man zur Erhaltung des Nachbarschaftsfriedens respektieren.

Hacken am laufenden Band Motor & Maschine 3/2016 - Der Motor wird per Seilzug gestartet, freundlicherweise lässt man ihn kurz warmlaufen. Dann mittels des entsprechenden Hebels die Einzugskette eingeschaltet, und es kann losgehen. Sollte der Häcksler blockieren, wird der Einzug ausgekuppelt und die Kette mithilfe der am Gerät beindlichen Kurbel zurückgedreht, bis die Blockade entfernt ist. Bei feuchtem oder stark belaubtem Häckselgut kann über einen weiteren Hebel das Auswurfsieb hochgeklappt werden.

Aus groß wird klein Heimwerker Praxis 3/2016 - Neben den Baum- und Strauchgehölzen zum Beispiel auch Laub, Obst und Kompost. Durch seine großen Räder lässt sich der Häcksler bequem an den gewünschten Arbeitsplatz bringen, der Untergrund spielt dabei kaum eine Rolle. Bei der Arbeit zeigt das Gerät einen gleichmäßigen Rundlauf, der auch unter Belastung stabil bleibt. Bei unserem Test gab sich der Häcksler keine Blöße.

Der Hecht im Garten Heimwerker Praxis 6/2015 - Ist der Gashebel auf Volllast gestellt, kann die Maschine "gefüttert" werden. Kleines und verzweigtes Material wird in den großen Einwurftrichter geworfen und von den ähnlich wie ein Schlegelmähwerk arbeitenden Messern schnell, aber lautstark zerkleinert. Stärkere Äste kommen in den seitlichen Einwurf. Hier werden sie wie beim Messerhäcksler zuerst in "Scheibchen" und dann von den Hackmessern zu Kleinholz zerhackt.

Mulchmaschine Heimwerker Praxis 5/2011 - Für den Fall einer eventuellen Verstopfung oder eines Staus ist dem Häcksler ein Stopfer beigefügt. Mit ihm kann der Stau gefahrlos beseitigt werden. Praktisch ist der große Fangkorb, der das doch sehr feine Häckselgut sauber auffängt.

Neues vom Häcksler test (Stiftung Warentest) 4/2011 - Kann Gartenarbeit gründlich verleiden. Wegen schlechter Häckselleistung war die Dauerprüfung undurchführbar. Abwertung auf mangelhaft. Bis auf den Boden hängender Stecker ist störend.

Häckselturbine Heimwerker Praxis 4/2010 - Weiches Material sollte auf dem Komposter landen, wo es sich schnell zersetzen kann. Diese neue Technik überzeugt auf Anhieb: Sie erlaubt eine kompakte Bauweise, ist leise, leicht und trotzdem effektiv.

Günstiger Leisehäcksler Heimwerker Praxis 3/2010 - Es finden sich die bekannten Bedienelemente, wie Ein/Aus-Schalter, Rückstellknopf und Motorschutz und Stellrad für die Schneidwalze; der Fangkorb wird verriegelt und kann sich so nicht lösen. Betrieb Schon auf dem Weg zum Einsatzort machen sich die großen Räder der Maschine positiv bemerkbar, die mit allen Unebenheiten klarkommen. Da es sich um einen Walzenhäcksler handelt, sind die Arbeitsgeräusche gering. Hat die Walze das Schnittgut gegriffen, zieht es dieses selbstständig ein.

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Holz-Häcksler

Häcksler mit einem einfachen Messerschneidewerkzeug benötigen eine relativ hohe Motorleistung und verursachen viel Lärm. Walzenhäcksler, die wesentlich leiser arbeiten und mit einem Rückwärtsgang bei Blockaden ausgestattet sind, sind dagegen oftmals teurer. Nischenprodukte sind die laufruhigen Kegelhäcksler und der robuste Hammerhäcksler. Die Anschaffung einer eigenen Häckelmaschine (Häcksler) für den Garten ist dann sinnvoll, wenn Ast- und Laubabfälle zu Kompost oder fürs Mulchen weiterverarbeitet werden sollen. Dies lohnt sich allerdings nur dann, sobald relativ große Mengen anfallen - gute Häckselmaschinen sind nämlich nicht gerade günstig. Günstige Modelle aus dem Baumarkt bestehen in den seltensten Fällen den Praxistest, da ihr 230-Volt-Elektromotor mit einer Leistung von unter 2.000 Watt viel zu niedrig dimensioniert ist und das Messerschneidesystem daher zum Verstopfen neigt. Erst die deutlich robusteren Fabrikate mit über 2.000 Watt sind dazu in der Lage, Äste bis zu einem Durchmesser von 30 bis 40 Millimetern relativ problemlos und störungsfrei zu verarbeiten. Fallen sogar dickere Äste bis 80 Millimeter an, sollte der Häcksler entweder mit einem 380-Volt-Motor (Leistung über 3.000 Watt) oder mit einem kräftigen Benzin-/Diesel-Motor ausgestattet sein. Messerhäcksler (auch Schnellhäcksler genannt) verursachen allerdings viel Lärm. Ein wesentlich geräuschärmeres Arbeiten ermöglichen dagegen sogenannte "Leisehäcksler", die das Häckselgut mit Hilfe von Walzen und Druckplatten zerkleinern, wodurch es schneller verrottet. Sie arbeiten mit einer geringeren Umdrehungszahl und ziehen das Schnittgut selbständig ein. Bei weichen und faserigen Materialien jedoch ist der Schnell-Läufer im Vorteil. Für den Fall einer Verstopfung oder Blockade verfügen Walzenhäcksler aber über einen praktischen Rückwärtsgang. Obwohl sie einen geringeren Durchsatz als die Messerhäckler haben, setzen sie sich auf dem Markt langsam durch. Nischenprodukte wie Modelle mit einem Spindel- oder Wendelschneidewerkzeug bilden lediglich Sonderformen der Walzenhäcksler, sind im Preis häufig teurer und relativ anfällig für Beschädigungen. Bei Kegelkopfschneidewerken wiederum sorgen Gewicht und Form der Kegel für eine große Laufruhe, die zumeist hochwertigen Modelle beugen über eine selbststeuernde Drehzahlautomatik Verstopfungen vor. Hammerwerke verarbeiten mit ihrer robusten Mechanik fast alles, liegen aber dafür auch preislich in der oberen Klasse.