Wir zeigen Ihnen die derzeit besten 7-Zonen-Kaltschaummatratzen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

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Die besten 7-Zonen-Kaltschaummatratzen

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Wol­ken­wun­der oder Wer­be­ly­rik?

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Stiftung Warentest warnt vor übertriebenen Erwartungen an den Nutzen von Liegezonen
  2. Vorteile von 7-Zonen-Kaltschäumen sind gute Punktelastizität
  3. ähnlich wie Latexmatratzen, aber deutlich leichter
  4. Kalt­schaum meist teurer als Komfort­schaum, aber nicht unbedingt besser
  5. wichtiges Qualitätsmerkmal von 7-Zonen-Kaltschaum ist Raumgewicht
  6. meist vier in der Mitte gespiegelte Zonen, daher problemlos drehbar

Beste Kaltschaummatratze bei Stiftung Warentest Eine der besten 7-Zonen-Schaumstoffmatratzen in der Test-Historie von Stiftung Warentest ist die Bodyguard von bett1.de. Ihr Raumgewicht (Materialdichte) liegt mit 35-40 kg/m³ allerdings nur im mittleren Bereich. (Bildquelle: amazon.de)

Was verraten Tests zu Kaltschaummatratzen mit sieben Zonen?

Die Stiftung Warentest äußert sich zurückhaltend zu Liegezonen – gleich ob Kaltschaummatratze, Schaum-Matratze oder Federkernmatratze. Die standardisierten Liegezonen einer Matratze passen sich dem Körperbau nicht an und können dadurch falsch platziert sein. Auf sieben Liegezonen, so die Hauptkritik, könnten nicht alle Körperbautpyen immer genau richtig liegen. Im Prüflabor waren oft nur geringe oder gar keine Unterschiede zwischen den ausgelobten Zonen messbar. Statt auf die hehren Zonen-Versprechen der Hersteller zu hören, empfiehlt die Redaktion der Stiftung Warentest den Verbrauchern, einen Blick in ihre Testtabellen zu werfen. Unter dem Stichwort "Liegeeigenschaften" zeigen dort die Testergeb­nisse für die verbreitetsten Körperbautypen (anhand der von Stiftung Warentest eigens eingeführten "H-E-I-A"-Typologie) in Rücken- und Seiten­lage, welche Kaltschaummatratzen den Körper gut abstützen.

Gründe für die Liegezonen eines Kaltschaums: Stützen den Körper an den entscheidenden Stellen

Der Grund für diese unterschiedlichen Zonen ist, dass ein Einsinken des Körpers an den stärker belasteten Zonen zu einer gesünderen Schlafhaltung führt, die orthopädische Langzeitschäden verhindert. Konkret haben Liegezonen die Aufgabe, schwerere Körperzonen  wie Schultern, Hüfte oder Becken durch verminderten Gegendruck gezielt zu entlasten. Da zumindest hochwertiger Kaltschaum anders als billiger Schaumstoff kaum zur Kuhlenbildung neigt, formen sich die Einsinkbereiche jeweils nach der Belastung zurück und bieten dem Körper auch über viele Jahre hinweg einen stabilen Widerstand. Das ist auch der Grund, warum Sie nicht etwa vorbeugend eine zu harte Matratze wählen sollten, selbst wenn Sie gefühlsmäßig gerne hart liegen.

Kann ich eine ausgediente 7-Zonen-Kaltschaummatratze mit einem Topper retten?

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, eine durchgelegene Mehrzonenmatratze mit einen zonierten Topper ergonomisch aufzuwerten, sollten Sie vor allem eines bedenken: Die Aufgabe, Ihren Körper wirbelsäulengerecht zu stützen, hat die Matratze zu übernehmen – nicht die Matratzenauflage. Teilt ein Kaltschaum den Schaumkern in sieben Liegezonen ein, würde ein Topper das verfälschen. Notwendig für gute Liegeeigenschaften sind Topper so wenig wie aufwendige Mehrzonen-Lattenroste. Die Stiftung Warentest kommt sogar zu dem Schluss, dass Matratzenauflagen die Liegeeigenschaften einer 7-Zonen-Matratze verändern können. Schulter- und Beckenzone könnten ihre Wirkung sogar ganz verlieren.

Hängen Härtegrad, Punktelastizität und Zonen eines Kaltschaums eigentlich zusammen?

Der Härtegrad einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze ist kein Qualitätskriterium, sondern eine individuelle Entscheidung. Kaltschaum wird ohne Wärmezugabe aus Polyurethan in großen Blöcken aufgeschäumt. Je nachdem, aus welchem Teil eines Blocks der Kaltschaumkern stammt, liefert eine Matratze unterschiedliche Liegehärten. Daher geben die meisten Hersteller nur gewichtsabhängige Empfehlungen für ihre Kaltschaummatratzen ab und koppeln diese an Härtegrade von H1 (für sehr weich) bis H5 (sehr fest). Laut Stiftung Warentest hängen Härtegrad und sogenannte Punktelastizität nicht notwendig zusammen: Ob eine Matratze Ihren Körper gut abstützt, hängt nicht davon ab, welche Liegehärte der Hersteller ihr zuweist. Da es keine verbindlichen Normen für Matratzen-Härtegrade gibt, können Sie in puncto Härtegrad bei der Wahl Ihrer 7-Zonen-Kaltschaummatratze also unbesorgt Ihrem Körpergefühl folgen. Nur Bauschläfern gibt Stiftung Warentest eine klare Empfehlung: Um nicht ins Hohl­kreuz zu zwingen, sollte die Mittel­zone einer Matratze im Vergleich zur Lordosen-Zone verhältnismäßig weich sein, damit das Becken nach unten abkippen kann.

Woran kann ich also eine gute 7-Zonen-Kaltschaummatratze erkennen?

Das wichtigste Qualitätsmerkmal eines 7-Zonen-Kaltschaums ist nicht notwendig die Ausprägung der Liegezonen, also wie gut Sie im Liegen die Oberflächenstruktur des Kopfbereichs von der des Schulter- und Beckenbereichs unterscheiden können. Wichtiger ist das Raumgewicht (RG) einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze: Je höher dieser RG-Wert, desto dichter und formstabiler ist der verwendete Kaltschaum. Der RG-Wert gibt also an, wieviel Material tatsächlich im Kaltschaum verarbeitet wurde. Das Qualitätsspektrum reicht hier von RG-Werten ab 25 bis weit über 60 (im Datenblatt meist als Kilogramm pro Kubikmeter der aufgeschäumten Rohmasse angegeben, z. B. 40 kg/m³). Gute 7-Zonen-Kaltschäume beginnen erst ab etwa 40 kg/m³, sehr gute liegen noch deutlich darüber. Erreicht werden die unterschiedlich festen Liegezonen einer Kaltschaummatratze übrigens mit verschiedenförmigen Profilen, Einschnitten und Einfräsungen oder Schicht-Systemen.

Ist Kaltschaum besser als "Komfortschaum"?


Die Kaltschaummatratze war eine regelrechte Revolution. Galten Schaumstoffmatratzen bis dahin als kurzlebig und schlecht für die Wirbelsäule, sollen die modernen Kaltschaum-Modelle (auch als HR-Schaum angeboten) das glatte Gegenteil zeigen. Dieser Matratzentyp sollte genau da glänzen, wo klassische Schaumstoff-Ausführungen, auch "Komfortschaum-Matratzen" genannt, versagen. Doch im Vergleich der beiden Schäume an sich sind die Qualitätsunterschiede bedeutungslos. Beide Schaum­stoff­arten können unterschiedliche Körperbautypen gut abstützen, erklärt die Stiftung Warentest. Unterschiede ergeben sich allerdings durch die Schaum­stoff­qualität. Insofern können Sie bei beiden mit Kuhlen­bildung rechnen, insbesondere auch bei den günstigen HR-Kaltschäumen. Doch in der Regel ist Kalt­schaum teurer als Komfort­schaum, aber als solches nicht unbedingt halt­barer.

Kaltschaummatratzen mit Spiegel-Effekt: Drehen der sieben Zonen

Kaltschaummatratze mit sieben Zonen Liegezonen einer Kaltschaummatratze sind in der Regel symmetrisch aufgebaut. Eine veränderte Liegerichtung, etwa um die Lebensdauer einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze zu verlängern, verändert den Liegekomfort also nicht. (Bildquelle: bett1.de)

Eine Zeit lang haben die Hersteller mit verschiedenen Zonen-Anzahlen experimentiert, mittlerweile hat sich aber die besonders beliebte 7-Zonen-Kaltschaummatratze durchgesetzt. Sie finden aber auch Kaltschaummatratzen mit drei, fünf oder gar neun Liegezonen. Bei den 7-Zonen-Modellen handelt es sich um vier in der Mitte gespiegelte Zonen -  je eine für Kopf, Schulter und Becken, die Hüftzone ist dann die mittlere Zone. Damit die Matratze drehbar ist, folgen danach wieder drei Sonderzonen für Kopf, Schulter und Becken. Somit ist es unbedeutend, welche Seite Sie als Kopf- oder Fußseite verwenden, da Zonen-Kaltschäume von beiden Seiten aus gleich aufgebaut sind. Auswirkungen hat das auch auf die Haltbarkeit: Wenn Sie die Abnutzung durch Drehen und Wenden Ihrer Zonen-Matratze deutlich senken wollen, steht solch ein Zonen-Aufbau im Normalfall nicht im Wege.

Kleine Auswahl der besten Kaltschaummatratzen mit sieben Liegezonen

Belastungshärte als Kraft, sie man zum Eindrücken des Kaltschaums benötigt

Das Gleichgewicht zwischen Belastbarkeit und Weichheit einer Matratze wiederum wird durch die Stauchhärte ausgedrückt. Damit bezeichnet man die Kraft, die zum Eindrücken eines Schaumstoffblocks um 40 Prozent benötigt wird. Je niedriger die Stauchhärte, die in kPa gemessen wird, desto weicher aber auch nachgiebiger ist die Matratze. Sehr leichtgewichtige Personen werden wohl eher zu einer niedrigen Stauchhärte greifen, Personen mit hohem Körpergewicht eher zu einer höheren. Achtung: Kaltschaummatratzen erreichen ihre korrekte Flexibilität in einem Temperaturfenster zwischen 16 und 18 Grad Celsius.

Die top 3 der 7-Zonen-Kaltschaummatratzen mit Wendehilfen

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 11/2020
    • Erschienen:
    • Seiten: 6

    Härtegrad-Lotterie

    Testbericht über 14 Matratzen

    „Nur 5 der 14 geprüften Federkernmatratzen sind gut. Außerdem verwirren widersprüchliche Härteangaben. Das soll sich bald ändern.“Betten Sie sich gern etwas härter oder eher weich? Härtevorlieben sind subjektiv. Das Problem: An den Angaben der Anbieter können Sie sich beim Matratzenkauf kaum orientieren.

    zum Test

    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 4/2020
    • Erschienen: 03/2020
    • Seiten: 6

    Gut schlafen ohne Druck

    Testbericht über 18 Schaumstoffmatratzen

    „5 von 14 Schaumstoffmatratzen sind gut, eine davon für jeden Körperbau. Zwei Modelle verlieren auf Dauer an Härte. Los geht's mit rund 100 Euro.“ Eine gute Matratze muss Sie nicht unbedingt teuer zu stehen kommen - zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie 14 Kaltschaummatratzen der Größe 90 x 200 cm untersucht hat. Schon für 100 Euro erhalten Sie

    zum Test

    • Stiftung Warentest

    • Ausgabe: 10/2019
    • Erschienen: 09/2019
    • Seiten: 5

    Eine für alle?

    Testbericht über 18 Kaltschaummatratzen

    Eine Matratze für alle Körpertypen? Nie wieder Gedanken darüber machen, welches das passende Modell für Sie ist? Das versprechen viele Hersteller mit ihren sogenannten Einheitsmatratzen. Das Dilemma dabei: Einerseits müssen sie in Seitenlage genug nachgeben, andererseits in Rückenlage aber Stabilität bieten. Ein Balance-Akt, den nur wenige Modelle bewältigen. Die

    zum Test

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Die besten 7-Zonen-Kaltschaummatratzen laut Testern und Kunden:

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Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Was verraten Tests zu Kaltschaummatratzen mit sieben Zonen?
  2. Gründe für die Liegezonen eines Kaltschaums: Stützen den Körper an den entscheidenden Stellen
  3. Kann ich eine ausgediente 7-Zonen-Kaltschaummatratze mit einem Topper retten?
  4. Hängen Härtegrad, Punktelastizität und Zonen eines Kaltschaums eigentlich zusammen?
  5. ...

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