Stärken
Schwächen
Miele gehört zu den bekanntesten Haushaltsgeräteherstellern Deutschlands – und zu den teuersten. Wer einen Miele-Kühlschrank kaufen möchte, zahlt deutlich mehr als bei der Konkurrenz von Bosch, Siemens oder Liebherr. Dafür bekommt man hervorragend verarbeitete Geräte mit durchdachter Technik. Und auch einen aktuellen Testsieger.
Testsieger bei der Stiftung Warentest: Miele holt auf
Lange Zeit musste Miele im Kühlschrank-Test der Stiftung Warentest hinter der BSH-Gruppe (Bosch, Siemens, Neff) zurückstecken. Das hat sich geändert: In der Ausgabe 7/2024 wurde die Einbau-Kühl-Gefrier-Kombination KFN 7734 C zum Testsieger in der Kategorie der Einbaugeräte gekürt. Die Stiftung Warentest lobte vor allem die sehr gute Kühlleistung, die stabile Temperatur und den leisen Betrieb. Auch die Energieeffizienz war unter den getesteten Einbaugeräten die beste. Lediglich beim Einfrieren zeigte das Gerät Schwächen und erhielt dafür nur ein „Befriedigend“. Insgesamt bleibt jedoch ein beeindruckendes Ergebnis – und ein Signal, dass Miele auch bei Kühlschränken im Premiumsegment mithalten kann.Hohe Kaufpreise: Miele spricht eine bestimmte Zielgruppe an
Der Preis bleibt das zentrale Argument gegen Miele-Kühlschränke. Schon einfache Kombinationen kosten 600 Euro und mehr. Wer auf gute Energieeffizienz setzt, landet rasch im vierstelligen Bereich. Das Testsiegern-Modell KFN 7734 C ist in Energieeffizienzklasse C eingestuft – für ein Einbaugerät ein guter Wert, aber nicht das Sparsamste auf dem Markt. Günstiger ausgestattete Modelle sind bei Miele zwar erhältlich, aber selbst in der Einstiegskategorie bleibt der Preis deutlich über dem Branchendurchschnitt.Das Luxussegment bedient Miele mit einer besonderen Lösung: Zwei Stand-Kühl-Gefrierkombinationen lassen sich zu einem Side-by-Side verbinden, eine davon wahlweise mit integrierter Weintemperierzone. Die Einzelgeräte kosten zwischen 1.500 und 3.400 Euro. Wer so viel ausgibt, bekommt dafür außergewöhnliche Flexibilität und Individualität – und ist klar einer zahlungskräftigen Zielgruppe zuzuordnen.






















