Die besten Amica Waschmaschinen | Test & Kaufberatung
Amica bietet preiswerte Frontlader für kleine und mittlere Haushalte. Das Gros der Geräte arbeitet energieeffizient und mit passabler Programmauswahl.
Zwei Säulen sind für die folgende Bestenliste elementar: die Tests der Fachmagazine und die Meinungen von Kundinnen und Kunden. So sehen Sie sehr schnell und objektiv, welche Produkte gut und welche weniger gut sind.
Vielseitige Waschmaschine für effizientes Waschen im Familienalltag
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Laut beim Schleudern, ungeeignet für hellhörige Wohnungen
Verarbeitung nicht auf Niveau von Marken
Unzureichender Wasserschutz bei platzsparenden Modellen
Amica ist ein polnischer Hausgerätehersteller mit Wurzeln im Maschinenbau: Gegründet 1952 unter dem Namen Wromet, begann das Unternehmen mit der Produktion von Agrarmaschinen und weitete seine Angebotspalette schrittweise auf Haushalts- und Küchengeräte aus. Seit 1992 firmiert der Hersteller unter dem Namen Amica und hat sich seither auch in Deutschland im Niedrigpreissegment eine feste Nische erarbeitet.
Amica-Waschmaschinen kaufen: was das Sortiment bietet
Das Waschmaschinen-Portfolio von Amica besteht ausschließlich aus Frontladern. Die meisten aktuellen Modelle sind in die Energieklassen A oder B eingestuft – energieineffiziente Geräte finden sich kaum noch im Sortiment. Dabei sind die Preise im Vergleich zu den großen Marken nach wie vor niedrig: Selbst gut ausgestattete Modelle kosten im Online-Handel in der Regel unter 500 Euro.
Ausstattung: mehr als nur das Nötigste
Wer eine Miele-Waschmaschine gewohnt ist, wird bei Amica Abstriche bei Verarbeitung und Langlebigkeit machen müssen. App-Steuerung oder vernetzte Funktionen sucht man vergebens. Für den Preis bieten die Geräte aber durchaus solide Ausstattung:
Mengenautomatik: Passt Wasser- und Energieverbrauch automatisch an die tatsächliche Beladung an.
Display mit Restlaufanzeige und Startzeitvorwahl sind bei nahezu allen Modellen dabei.
Sicherheit: Aquastop-Ventil, Überlaufschutz und Kindersicherung gehören serienmäßig zur Ausstattung.
Spezialprogramme: Neben den üblichen Programmen (Eco, Baumwolle, Wolle) bieten aktuelle Modelle ein 15-Minuten-Schnellprogramm, „Baby Comfort“, „Anti-Allergie“ sowie ein Programm für Sport- und Outdoorbekleidung.
Auf die Schleuderwirkungsklasse achten
Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Schleuderwirkungsklasse. Empfehlenswert sind Modelle der Klasse B. Sie schleudern die Wäsche auf durchschnittlich rund 52 Prozent Restfeuchte aus, was Trocknungszeiten auf der Leine und im Trockner deutlich verkürzt. Einzelne Modelle mit Schleuderklasse C sind noch im Sortiment; sie erzielen mit rund 62 Prozent Restfeuchte erheblich schlechtere Werte und sollten beim Kauf gemieden werden.
Lautstärke: ein klarer Nachteil
Wer die Waschmaschine in der Wohnung aufstellt, sollte wissen: Amica-Modelle gehören im Schleudergang zu den lauteren Geräten am Markt. Auch im Waschgang sind sie hörbar. In hellhörigen Mietwohnungen kann das zum Problem werden. Für einen Kellerstellplatz ist das kein Thema. Wer jedoch in der Wohnung wäscht, sollte zumindest die Laufzeiten auf den Tag legen.
Amica-Waschmaschinen im Test: aktuelle Ergebnisse
Lange war Amica in Testmagazinen kaum vertreten. Das hat sich geändert: In der Ausgabe 11/2025 hat die Stiftung Warentest insgesamt 14 Frontlader geprüft, darunter auch die Amica WA 484 091. Das Ergebnis fiel gemischt aus: Das Gerät wäscht sauber, arbeitet effizient und bestand die Dauerprüfung. Ein gravierendes Manko: Der fehlende Schwimmerschalter führt dazu, dass das Modell keinen ausreichenden Schutz vor Wasserschäden bietet – eines der Ausschlusskriterien für ein „Gut“ im Test. Kein anderes platzsparendes Modell im aktuellen Testfeld konnte diesen Punkt zufriedenstellend lösen.
Was sagen Kundinnen und Kunden?
In Kundenbewertungen schneiden Amica-Waschmaschinen in der Regel gut ab. Gelobt werden vor allem der niedrige Preis, die einfache Bedienung und die zuverlässige Reinigungsleistung im Alltag. Kritik gibt es vereinzelt an der Lautstärke beim Schleudern sowie an der Qualität kleinerer Bauteile wie Schubladen und Dichtungen.
Für wen lohnt sich der Kauf?
Amica-Waschmaschinen sind eine solide Wahl für preisbewusste Käuferinnen und Käufer, die ein funktionales Gerät ohne Extras suchen. Wer die Maschine im Keller oder in einer geräumigen Wohnung betreibt und auf App-Anbindung verzichten kann, bekommt für unter 500 Euro ein gut ausgestattetes Gerät. Wer dagegen auf Lautstärke empfindlich reagiert oder eine platzsparende Maschine in der Wohnung aufstellen möchte, sollte die Testergebnisse sorgfältig prüfen – und dabei besonders auf den Wasserschutz achten.
„Sauber wird Ihre Wäsche in jeder modernen Waschmaschine. Eine gute Energieeffizienz trägt ebenso zum Sparen bei wie das Hinterfragen der eigenen Waschgewohnheiten.“
Kann man auch zu einer günstigen Waschmaschine greifen? Im aktuellen Test sind Frontlader zwischen rund 350 und 1070 Euro. Es fällt auf: Die Topplätze belegen zum wiederholten Male höherpreisige Markengeräte. Geräte der BSH Gruppe (Bosch/Siemens) sind auch in der Vergangenheit Stammgäste in den Top 3 der Tests gewesen.
„Gleich 7 von 14 Geräten teilen sich den Testsieg, das günstigste für 550 Euro. Alle waschen sauber – teils sparsamer als je zuvor. Zwei versagen im Dauertest.“Waschmaschinen gehören schon längst zur Standardausstattung und sind daher in nahezu jedem Haushalt zu finden. Am geläufigsten sind die sogenannten Frontlader mit