Wasserpumpen

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Ratgeber zu Wasserpumpen

Kleine Wasserwerke für den Garten

Einen großen Garten mit dem Wasser aus der Hausleitung zu versorgen ist ein teures Unterfangen. Glücklich ist der Gartenbesitzer, der zusätzlich noch über einen Brunnen oder eine große Regenwassertonne verfügt. Doch wer dabei nicht auf seine Armmuskeln vertrauen will, indem er Liter um Liter selbst mit Eimern herausbefördert, sollte sich nach einem Hauswasserwerk umsehen. Diese Wasserpumpen sind schon ab 50 Euro im Baumarkt erhältlich und kinderleicht zu bedienen.

Eckdaten im Überblick

Wichtige Eckdaten für Wasserpumpen sind die Ansaughöhe, die Förderhöhe sowie die Fördermenge. Diese müssen sich zwangsweise am Einsatzzweck der Pumpe orientieren. Soll zum Beispiel lediglich Wasser für das Sprengen des Gartens gefördert werden, genügt eine Fördermenge von 1.500 bis 2.000 Litern je Stunde völlig aus, auch wenn die meisten Gartenpumpen mittlerweile sogar schon 3.000 Liter je Stunde leisten. Die Ansaughöhe sollte dann um die 5 Meter betragen, der Wasserdruck bei 2 Bar liegen.

Tauchpumpen

Praktisch für Regentonnen sind insbesondere Tauchpumpen, die bis zum Grund absaugen können. Dabei sollte auf einen automatischen Füllstop geachtet werden, bei dem die Pumpe ihre Arbeit selbsttätig einstellt, sowie durch einen Schwimmer ein bestimmter Füllstand vermeldet wurde. Dies spart Kontrollgänge und Energie. Wichtig ist auch ein solider Filter, denn gerade im stehenden Regenwasser siedeln zahllose Kleinlebewesen wie Mücken oder Larven, welche ansonsten die Pumpe auf Dauer verstopfen können.

Förder- und Ansaughöhe

Die Förderhöhe wiederum wird wichtig, wenn das Wasser nicht nur aus einer Regentonne, sondern aus einem Brunnen entnommen werden soll. Sie bezeichnet den Höhenunterschied zwischen dem Punkt der Wasserentnahme und dem Punkt der Wasserabgabe. Soll also Wasser aus einem 10 Meter tiefen Brunnen entnommen und in einer Höhe von 5 Metern über der Pumpe wieder abgegeben werden, muss die Förderhöhe mindestens 15 Meter betragen. Die Ansaughöhe sollte dann bei 10 Metern liegen, denn sie bezeichnet die Teilstrecke von der Wasserentnahme bis zur Pumpe.

Modelle mit mehr Leistung

Wer nicht nur seinen Garten sprengen, sondern zum Beispiel auch ein Schwimmbecken befüllen möchte, muss zu leistungsstärkeren Modellen greifen. Hier sollte die Fördermenge schon 10.000 bis 15.000 Liter je Stunde, der Wasserdruck am Pumpenkopf 5 Bar betragen, denn ansonsten dauert das Befüllen einfach zu lange. Wichtig ist, dass eine solche Pumpe chlorwasserfest ist, da ansonsten das Chlor im Wasser Dichtungen zersetzen und damit die Pumpe beschädigen kann. Solche Hauswasserwerke können daher auch deutlich teurer werden: Unter 250 Euro sollte man nicht zu suchen beginnen.

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