Motorradbrille Vor allem bei Helmen ohne Visier sind Motorradbrillen wichtig (Bildquelle: )

Benötigen Sie eine Motorradbrille?

Spezielle Sportbrillen gibt es nicht nur für Fahrradfahrer, auch als Motorradfahrer oder Rollerfahrer können Motorradbrillen für Sie sinnvoll sein. Dabei müssen Sie noch nicht mal eine Sehschwäche haben, denn Bikerbrillen bieten vor allem Schutz für Ihre Augen. So sind Sie mit einer Motorradbrille beispielsweise vor Insekten, Sonneneinstrahlung, Zugluft oder Reflexionen geschützt. Mit einer Motorradbrille erhöht sich also der Komfort und Ihre Sicherheit beim Motorradfahren. Die meisten Bikerbrillen lassen sich problemlos unter einem Helm tragen. Besonders bei Jethelmen bieten sich Motorradbrillen an, da Jethelme meist kein Visier haben und Ihre Augen somit dem Fahrtwind ausgesetzt sind.

Motorradbrille mit Vollrand Die meisten Motorradbrillen ähneln normalen Sonnenbrillen (Bildquelle: ridejohndoe.com)

Was sollten Sie vor dem Kauf von Motorradbrillen wissen?

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Motorradbrillen ist ein guter Sitz unter einem Helm. Die Brille darf nicht verrutschen und nicht zu groß sein. Die meisten Bikerbrillen haben daher eine sehr enge Passform oder sogar ein Band, das für festen Sitz sorgt. Motorradbrillen sind optimal auf die Bedürfnisse von Bikern ausgerichtet, daher sollten Sie nicht einfach zu einer normalen Sonnenbrille greifen – vor allem, wenn Sie eine Sehschwäche haben. Eine herkömmliche Sonnenbrille bietet zwar Schutz vor UV-Strahlen, ist aber nicht auf die weiteren Anforderungen von Rollerfahrern und Rollerfahrerinnen eingestellt. Dazu zählt unter anderem der häufige Wechsel zwischen hellen und dunklen Streckenpassagen.

Die besten Motorradbrillen mit Vollrand:


Welche Motorradbrille ist am besten für Brillenträger geeignet?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage, welche Motorradbrille die beste für Brillenträger ist, ist schwierig, da jeder Motorradfahrer und jede Motorradfahrerin unterschiedliche Vorlieben und Anforderungen an eine Bikerbrille haben. Wenn Sie eine Sehschwäche haben und eine Motorradbrille mit Sehstärke benötigen, sollten Sie sich idealerweise zusammen mit Ihrem Optiker für ein passendes Modell entscheiden und Ihre benötigten Gläser einsetzen lassen.

Bikerbrille mit Band Für einen optimalen Sitz während der Fahrt, greifen Sie zu einer Motorradbrille mit Band (Bildquelle: held.de)

Wie schneiden Motorradbrillen in Tests und Kundenmeinungen ab?

Fachzeitschriften, wie Motorrad oder Tourenfahrer testen Motorradbrillen und geben Ihnen einen Überblick über die Vorteile und Nachteile der Bikerbrillen. Dabei gehen die Tester unter anderem auf Features, wie austauschbare Zusatzgläser oder den Tragekomfort der Brillen ein. Im Fokus der Prüfer steht außerdem der Windschutz der Motorradbrillen. Auch die Verarbeitung und die damit verbundene Langlebigkeit nehmen die Tester unter die Lupe. Je robuster die Modelle, desto besser die Bewertung. Auch die Käuferinnen und Käufer gehen auf ähnliche Eigenschaften ein, können aber zusätzlich ihre Erfahrungen nach längerer Verwendung der Bikerbrillen miteinbeziehen. In den Kundenrezensionen erfahren Sie außerdem viel über die Praxistauglichkeit und die Auswirkungen der unterschiedlichen Tönung der Gläser.

Wofür sind selbsttönende Motorradbrillen geeignet?

Wenn Sie auf längeren Touren mit Ihrem Motorrad unterwegs sind, werden Sie mit wechselnden Lichtverhältnissen konfrontiert sein. Im Wald kommt beispielsweise weniger Sonnenlicht an alsau einer offenen Landstraße. Motorradbrillen mit selbsttönenden Gläsern passen sich den unterschiedlichen Lichtverhältnissen an. Allerdings kann das Anpassen der Tönung mehrere Minuten dauern. Selbsttönende Motorradbrillen werden auch photochromatische Brillen genannt. Bei polarisierenden Brillen oder auch Polbrillen handelt es sich um andere Modelle, die den Kontrast erhöhen und Lichtreflexionen minimieren. Es gibt jedoch auch Motorradbrillen, die sowohl selbsttönend als auch polarisierend sind.