Safety first! Doch auch Komfort und Handling müssen stimmen. Tipp: Stiftung Warentest und Öko-Test informieren auch über Schadstoffe.
Das Produkt Encore X von Burley führt derzeit unser Ranking mit der Note 1,3 an. Die Liste basiert auf einer unabhängigen Auswertung von Tests und Meinungen und berücksichtigt nur aktuelle Produkte. So sehen Sie sehr schnell, wie gut oder schlecht ein Produkt ist.

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Kinderfahrradanhänger Bestenliste

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  • Kinderanhänger
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99 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • 1
    Fahrradanhänger im Test: Encore X von Burley, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    Burley Encore X

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Scha­len­sitze, Reflek­to­ren, Fest­stell­bremse, Über­roll­bü­gel, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
    Aktiv unter­wegs mit dem viel­sei­ti­gen Kin­der­fahr­rad­an­hän­ger
  • Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung. Mehr erfahren

  • 2
    Fahrradanhänger im Test: Chariot Sport 2 (2019) von Thule, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    Thule Chariot Sport 2 (2019)

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Reflek­to­ren, Rück­licht, Über­roll­bü­gel, Fede­rung, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
    Viel­sei­tige Nut­zung durch Umbau­mög­lich­keit
  • 3
    Fahrradanhänger im Test: Kidgoo 2 (2020) von Qeridoo, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Qeridoo Kidgoo 2 (2020)

    • Aus­stat­tung:Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Fest­stell­bremse, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 40 kg
    Preis-​Leis­tungs-​Knal­ler mit Update
  • 4
    Fahrradanhänger im Test: Dryk Duo von Hauck, Testberichte.de-Note: 3.2 Befriedigend

    Befriedigend

    3,2

    Hauck Dryk Duo

    • Aus­stat­tung:Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Reflek­to­ren, Rück­licht, Über­roll­bü­gel, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 50 kg
    Tech­nisch okay, „man­gel­haft“ wegen Schad­stof­fen
  • Unter unseren Top 4 kein passendes Produkt gefunden?

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  • Fahrradanhänger im Test: Coaster XT von Thule, Testberichte.de-Note: 3.5 Befriedigend

    Befriedigend

    3,5

    Thule Coaster XT

    • Aus­stat­tung:Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Reflek­to­ren, 5-​Punkt-​Gurt­sys­tem, Regen­ver­deck, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    Leich­ter, zwei­sit­zi­ger Kin­der­fahr­rad­an­hän­ger für den Nor­mal­ge­brauch
  • Fahrradanhänger im Test: Dryk Duo Plus von Hauck, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Hauck Dryk Duo Plus

    • Aus­stat­tung:Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Scha­len­sitze, Reflek­to­ren, Rück­licht, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 44 kg
    Viel­sei­ti­ger Beglei­ter für aktive Fami­lien
  • Fahrradanhänger im Test: Traveller von Hamax, Testberichte.de-Note: 3.9 Ausreichend

    Ausreichend

    3,9

    Hamax Traveller

    • Aus­stat­tung:Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Reflek­to­ren, Rück­licht, Fest­stell­bremse, Über­roll­bü­gel, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
    Unkom­pli­zier­ter Anhän­ger mit Schwä­chen im Kom­fort
  • Fahrradanhänger im Test: Yuuna Modularer Fahrradanhänger von Croozer, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Croozer Yuuna Modularer Fahrradanhänger

    • Typ: Las­ten­an­hän­ger, Hun­de­an­hän­ger, Kin­der­an­hän­ger
    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Scha­len­sitze, Reflek­to­ren, Rück­licht, Fest­stell­bremse, Fede­rung, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    Viel­sei­tig, fle­xi­bel und kom­for­ta­bel – der ideale Beglei­ter für Ihre Fami­lie
  • Fahrradanhänger im Test: Cocoon 2 von Hamax, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    Mangelhaft

    5,0

    Hamax Cocoon 2

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Rück­licht, Fest­stell­bremse, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 42 kg
    Macht vie­les rich­tig, lei­der wenig Kopf­frei­heit
  • Fahrradanhänger im Test: Kidgoo 2 Fidlock Edition von Qeridoo, Testberichte.de-Note: 4.6 Mangelhaft

    Mangelhaft

    4,6

    Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock Edition

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Rück­licht, Fest­stell­bremse, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 40 kg
    Abwer­tung wegen Schad­stof­fen
  • Fahrradanhänger im Test: Kid Keeke 1 3in1 von Croozer, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    Mangelhaft

    5,0

    Croozer Kid Keeke 1 3in1

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Rück­licht, Fest­stell­bremse, …
    • Sitz­plätze: Ein­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 35 kg
    Mäßige Belüf­tung, man­gelnde Sicher­heit und Schad­stoffe
  • Fahrradanhänger im Test: Chariot Lite 1 von Thule, Testberichte.de-Note: 3.2 Befriedigend

    Befriedigend

    3,2

    Thule Chariot Lite 1

    • Aus­stat­tung: Schie­bes­tange/-​griff, Fede­rung, 5-​Punkt-​Gurt­sys­tem, Falt­bar
    • Sitz­plätze: Ein­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 34 kg
    Wird dem guten Ruf des Her­stel­lers gerecht, geizt aber beim Zube­hör
  • Fahrradanhänger im Test: Kid Plus for 1 (2019) von Croozer, Testberichte.de-Note: 3.6 Ausreichend

    Ausreichend

    3,6

    Croozer Kid Plus for 1 (2019)

    • Aus­stat­tung: Fede­rung, 5-​Punkt-​Gurt­sys­tem, Falt­bar
    • Sitz­plätze: Ein­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 35 kg
    Viel­sei­ti­ger Kin­der­fahr­rad­an­hän­ger für aktive Fami­lien
  • Fahrradanhänger im Test: Kid Vaaya 2 von Croozer, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    Mangelhaft

    5,0

    Croozer Kid Vaaya 2

    • Aus­stat­tung:Licht­an­lage, Sicher­heits­fahne, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
    Ein All­roun­der unter den Fahr­rad­an­hän­gern
  • Fahrradanhänger im Test: Kidgoo 2 Fidlock Edition (2024) von Qeridoo, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock Edition (2024)

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Scha­len­sitze, Reflek­to­ren, Fest­stell­bremse, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 40 kg
    Viel­sei­ti­ger Kin­der­fahr­rad­an­hän­ger mit umfas­sen­den Sicher­heits­merk­ma­len und Nut­zung als Buggy
  • Fahrradanhänger im Test: Chariot Cross 1 (2019) von Thule, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Thule Chariot Cross 1 (2019)

    • Aus­stat­tung: Schie­bes­tange/-​griff, Reflek­to­ren, Über­roll­bü­gel, Fede­rung, 5-​Punkt-​Gurt­sys­tem, Falt­bar
    • Sitz­plätze: Ein­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 34 kg
    Leich­ter All­round­kin­der­trans­por­ter für sport­li­che Akti­vi­tä­ten
  • Fahrradanhänger im Test: Outback One von Hamax, Testberichte.de-Note: 5.0 Mangelhaft

    Mangelhaft

    5,0

    Hamax Outback One

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Fest­stell­bremse, Über­roll­bü­gel, …
    • Sitz­plätze: Ein­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 34 kg
    Mit viel Bein­frei­heit
  • Fahrradanhänger im Test: Cub X von Burley, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Burley Cub X

    • Aus­stat­tung:Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Scha­len­sitze, Reflek­to­ren, Rück­licht, Über­roll­bü­gel, Fede­rung, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
    Aben­teu­er­li­che Fami­li­en­aus­flüge leicht gemacht mit dem viel­sei­ti­gen Kin­der­fahr­rad­an­hän­ger.
  • Fahrradanhänger im Test: Chariot Cab 2 von Thule, Testberichte.de-Note: 3.1 Befriedigend

    Befriedigend

    3,1

    Thule Chariot Cab 2

    • Aus­stat­tung: Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Über­roll­bü­gel, Fede­rung, 5-​Punkt-​Gurt­sys­tem, Regen­ver­deck, Falt­bar
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 45 kg
  • Fahrradanhänger im Test: Quadriga Kinderanhänger 2-Sitzer von Kettler, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Kettler Quadriga Kinderanhänger 2-Sitzer

    • Aus­stat­tung:Licht­an­lage, Schie­bes­tange/-​griff, Gepäck­fach, Kopf­stüt­zen, Reflek­to­ren, Rück­licht, …
    • Sitz­plätze: Zwei­sit­zer
    • Maxi­male Zula­dung: 60 kg
    Kom­plet­ter und viel­sei­ti­ger Zwei­sit­zer
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    Ratgeber: Kinderfahrradanhänger

    Was wirk­lich zählt – Sicher­heit, Schad­stoffe und wor­auf Eltern ach­ten soll­ten

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Stiftung Warentest (2024): alle „mangelhaft“ (v. a. wegen PFAS, nicht wegen Fahrsicherheit)
    • Kinderanhänger tendenziell sicherer als Kindersitze
    • Kopffreiheit mit Helm: mindestens 10 cm Abstand zum Verdeck
    • Beleuchtung gesetzlich vorgeschrieben (oft nicht im Lieferumfang)
    • Zubehör (Jogger-Rad, Buggy-Set) oft separat und teuer
    • Ab 12 Monaten empfohlen; jünger nur mit Babyschale/Hängematte und im Buggy-Modus



    Kinderanhänger sind praktische Begleiter für Familienausflüge, doch die Frage, ob sie sicherer als ein Fahrradsitz sind und wie gut die Modelle im Handel wirklich abschneiden, beschäftigt viele Eltern. Der aktuelle Test der Stiftung Warentest hat ernüchternde Ergebnisse geliefert: Alle geprüften Anhänger wurden mit „mangelhaft“ bewertet. Was dahintersteckt, worauf man beim Kauf achten sollte und welche Alternativen es gibt – dieser Ratgeber liefert die Antworten.

    Anhänger oder Fahrradsitz: Was ist sicherer?

    Thule Coaster XT Totalausfall: Der Coaster XT von Thule bietet zu wenig Abstand zwischen Kopf und Decke, was beim Überschlag zu ernsten Kopfverletzungen führen kann. Zudem brach ein Teil der Deichsel. (Bild: amazon.de)

    Über die Sicherheit von Kinderanhängern wird viel diskutiert. Immerhin reist der Nachwuchs auf Auspuffhöhe, und die „Knautschzone“ besteht oft nur aus einem Planenaufbau mit mehr oder weniger robustem Chassisgestänge. Dennoch: Die aktuelle Studienlage legt nahe, dass Kinder im Anhänger tendenziell sicherer sitzen als im Fahrradsitz. Bei einem Sturz oder Aufprall ist das Kind im Anhänger besser gegen Folgeunfälle geschützt, da das Zugfahrrad eine Art Puffer bildet.
    Daran ändert sich aber nichts an einem weiteren Problem: Die Qualität vieler Kinderanhänger im Handel lässt zu wünschen übrig. Das hat die Stiftung Warentest in ihrem Test (Ausgabe 8/2024) eindrücklich belegt.

    Stiftung Warentest: Alle zehn Anhänger „mangelhaft“


    Testergebnis im Überblick: Bei vier von zehn getesteten Anhängern können Überschläge zu Kopfverletzungen führen (Hamax Cocoon, Croozer Kid Vaaya, Kid Keeke sowie Thule Coaster XT), weil zu wenig Abstand zwischen Kopf und Boden besteht. Hinzu kommt: Bei allen zehn Modellen wurden erhöhte Schadstoffwerte nachgewiesen. Testsieger unter den Zweisitzern wurde der Qeridoo Kidgoo 2 Fidlock Edition – trotz Gesamtnote 4,6 aufgrund der Schadstoffabwertung.


    Wichtig zur Einordnung: Die Schadstoff-Abwertung der Stiftung Warentest bezieht sich vor allem auf PFAS (per- und polyfluorierte Substanzen), die in Verdecken und Sitzbezügen gefunden wurden. Laut Stiftung Warentest und dem Bundesinstitut für Risikobewertung besteht für Kinder dabei keine direkte Gesundheitsgefahr. Die Substanzen gelangen aber in die Umwelt und können über Lebensmittel aufgenommen werden. Das Bewertungssystem der Stiftung Warentest wertet das gesamte Urteil automatisch auf „mangelhaft“ ab, sobald Schadstoffe oder Sicherheitsmängel gefunden werden, und zwar unabhängig davon, wie gut das Modell in allen anderen Kategorien abschneidet. Viele Anhänger haben in Fahrverhalten, Handhabung und Sitzkomfort durchaus gut abgeschnitten.

    Kopffreiheit: Eine Frage des Überlebens im Ernstfall

    Wer mehrere hundert Euro für einen Kinderanhänger ausgibt, erwartet zu Recht, dass er lange nutzbar ist. Doch schon für Dreijährige sind viele Anhänger zu eng oder zu niedrig, so die Testredaktion. Gerade bei einem Überschlag zählt der Abstand zwischen Kopf und Überrollbügel. Expertinnen und Experten empfehlen mindestens 10 cm Luft nach oben, gemessen mit aufgesetztem Schutzhelm. Bei einigen Modellen kann der Schiebebügel als Überrollbügel mitgenutzt werden, um diesen Abstand zu erreichen – vergisst man das aufzuklappen, kann es eng werden.

    Überprüfen Sie beim Kauf im Fachhandel die Kopffreiheit unbedingt mit dem Helm Ihres Kindes. Auf den Kopf bezogene Verletzungsrisiken entstehen auch durch harte Bauteile seitlich in der Kabine – beides sollte beim Test im Laden überprüft werden.

    Achten Sie auf die Maximalzuladung. Günstige Modelle tragen oft nur wenig; mit zwei Dreijährigen und Gepäck für den Badesee ist schnell die Grenze erreicht. Hochwertigere Anhänger bieten Kapazitäten von 50 Kilogramm und mehr.


    Schadstoffe im Material: Kein Erkennungszeichen, aber Testberichte helfen

    Auch bei der Schadstoffprüfung schnitten im Test 2024 alle zehn Modelle schlecht ab. Neun der zehn Anhänger enthielten erhöhte Konzentrationen an PFAS, die teils schon seit 2020, teils seit Anfang 2023 verboten sind. Darüber hinaus wurden in einigen Modellen weitere Schadstoffe wie PAK, Flammschutzmittel oder Chlorparaffine gefunden. Leider gibt es im Alltag keine sichtbaren Hinweise auf Schadstoffbelastungen im Material. Eltern bleibt daher nichts anderes übrig, als sich regelmäßig über aktuelle Produkttests zu informieren.

    Ab wann darf ein Baby im Kinderanhänger mitfahren?

    Gesetzliche Altersvorgaben gibt es keine. Aus medizinischer Sicht gilt jedoch: In der Regel wird eine Mitnahme ab dem 12. Lebensmonat empfohlen. Mit einem speziellen Babysitz oder einer Hängematte kann die Fahrt im Anhänger schon ab dem 2. Monat möglich sein. Viele Hersteller empfehlen aber, gerade kleine Babys mit Hängematte im Buggy-Modus – also schiebend, nicht fahrend – zu transportieren, da Erschütterungen durch holprigen Untergrund für einen noch nicht ausgebildeten Nacken- und Rückenbereich belastend sein können.

    Generell gilt: Wer ein Baby unter einem Jahr im Fahrradanhänger mitnimmt, sollte ausschließlich gut gefederte Modelle nutzen, auf glatte Asphaltflächen ausweichen, langsam und vorsichtig fahren und regelmäßige Pausen einlegen. Das Kind muss in jedem Fall mit einem altersgerechten Helm und einem 5-Punkt-Gurtsystem gesichert sein.

    Fahrradanhänger, Jogger oder Buggy – Multifunktion als Standard

    Die Preisspanne ist enorm: Von rund 80 Euro bis weit über 1.000 Euro deckt der Markt nahezu jeden Anspruch ab. Die meisten Modelle sind multifunktional: Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Anhänger zum Buggy oder Jogger umrüsten. Das Buggy-Set ist bei vielen Herstellern im Lieferumfang enthalten, Jogger-Räder müssen hingegen häufig separat gekauft werden – auch bei teuren Marken wie Thule.

    Für den Stadteinsatz empfehlen sich schmale, gut faltbare Modelle. Zweisitzer sind fast immer den Einsitzern vorzuziehen. Sie bieten mehr Flexibilität, ein Freund oder mehr Gepäck passen mit rein. Wer häufiger Tages- oder Wochenendtouren plant, sollte auf ausreichend Stauraum im Heck achten – am besten vom Fahrgastraum getrennt.

    Fahrkomfort: Federung, Kupplung und Beleuchtung

    Bei Tourenmodellen liegt der Schwerpunkt auf Fahrkomfort und Federung. Topmodelle verfügen über Blatt- oder Sprungfedern, die sich ans Gewicht des Kindes anpassen lassen. Meist sind die Sitze neigungsverstellbar. Das ist ein wichtiger Komfortfaktor für längere Fahrten. Beim Zweisitzer des Thule Chariot Cross 2 beispielsweise lassen sich die Sitze sogar unabhängig voneinander verstellen.

    Die Kupplung zwischen Deichsel und Fahrradrahmen sollte absolut spielfrei sein: Jedes Spiel überträgt sich auf den Anhänger und macht die Führung unsicherer. Bewährt haben sich zweiteilige Kupplungssysteme, bei denen die Aufnahme dauerhaft am Rahmen bleibt und die Deichsel schnell ein- und ausgeklinkt werden kann.

    Obwohl die Straßenverkehrsordnung eine aktive Beleuchtung am Anhänger vorschreibt, gehören Front- und Rücklicht bei vielen Modellen immer noch nicht zum Lieferumfang. Reflektoren sind oft vormontiert, eine eigenständige Lichtanlage muss jedoch häufig extra gekauft werden. Das ist ein versteckter Kostenpunkt.

    Auf diese Details lohnt es sich zu achten

    Stabile Bodenwannen aus Metall und ein Überrollrahmen sind sicherer als Stoffboden und reine Planenaufbauten – in der Regel aber auch schwerer. Ein Fliegennetz schützt vor Insekten und aufgewirbelten Steinchen; Sonnen- und Regenschutz sollte dicht und ohne Verrenkungen fixierbar sein. Besonders ärgerlich: Bei manchen Modellen verschwinden Reflektoren beim vollständigen Öffnen des Verdecks – ein unnötiges Sicherheitsrisiko.

    Für den Stadtbetrieb sind außerdem Abweiser an den Rädern oder eine Stoßstange sinnvoll, die ein Einfädeln von Hindernissen verhindert. Anhänger mit Sichtfenster im Dach erlauben einen schnellen Blick aufs Kind, ohne den Schiebegriff loszulassen.

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