Babynahrung

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  • Babynahrung im Test: Früchte-Spaß Apfel-Birne-Banane von HiPP, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    1
    Gut
    2,0
    2 Tests
    12 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: ab 12. Monat
    • Typ: Früchtebrei
    • Art: Bioprodukt
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch Pre von Milasan, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    2
    Gut
    2,1
    2 Tests
    81 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Pro Pre von Beba, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    3
    Gut
    2,3
    2 Tests
    55 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch Pre von Bebivita, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    4
    Gut
    2,4
    3 Tests
    66 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch Pre von Humana, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    5
    Gut
    2,4
    1 Test
    32 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch Pre von Milupa, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    6
    Gut
    2,4
    1 Test
    135 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Hypoallergene Anfangsnahrung Pre HA (75898) von Bebivita, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    7
    Gut
    2,5
    2 Tests
    26 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Lactana Bio Anfangsmilch Pre von Töpfer, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    8
    Gut
    2,5
    2 Tests
    17 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: Bioprodukt
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: HA Pre von Beba, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    9
    Gut
    2,5
    2 Tests
    33 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch HA Pre von Humana, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    16 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch 1 von Milasan, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    2 Tests
    73 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Bio Combiotik Bio-Anfangsmilch 1 von HiPP, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    59 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    • Art: Bioprodukt
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Milumil Anfangsnahrung HA Pre von Milupa, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    24 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Anfangsmilch 1 von Humana, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    2 Tests
    8 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1 von Milupa, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    93 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: HA Combiotik Pre HA (2121-P) von HiPP, Testberichte.de-Note: 3.4 Befriedigend
    Befriedigend
    3,4
    2 Tests
    50 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Bio-Anfangsmilch 1, Demeter von Holle baby food, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    39 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    • Art: Bioprodukt
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Aptamil Anfangsnahrung HA Pre von Milupa, Testberichte.de-Note: 2.8 Befriedigend
    Befriedigend
    2,8
    2 Tests
    22 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: HA-Nahrung
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: Bio Combiotik Bio-Anfangsmilch Pre von HiPP, Testberichte.de-Note: 2.6 Befriedigend
    Befriedigend
    2,6
    2 Tests
    58 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Muttermilchersatz
    • Art: Bioprodukt
    weitere Daten
  • Babynahrung im Test: AR von Beba, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    ohne Endnote
    1 Test
    17 Meinungen
    Produktdaten:
    • Altersempfehlung: von Geburt an
    • Typ: Milchnahrung
    • Art: Heil-/Spezialnahrung
    weitere Daten

Testsieger

Aktuelle Babynahrungen Testsieger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 7/2016
    Erschienen: 06/2016
    Seiten: 7

    Womit es groß und stark wird

    Testbericht über 15 Anfangsmilch-Produkte

    Baby-Anfangsmilch: Wenn Mütter nicht stillen können, ist Fertigmilch die einzige Option. Wir haben acht gute und sechs befriedigende Produkte gefunden. Eins ist aber mangelhaft. Testumfeld: Die Stiftung Warentest untersuchte 15 Anfangsmilch-Produkte, darunter elf der Kategorie „Pre“ sowie vier als hypoallergen bezeichnete Produkte („HA Pre“). Die Bewertungen reichten

    zum Test

  • Ausgabe: 6/2015
    Erschienen: 05/2015

    Auf dem Pulverfass

    Testbericht über 13 hypoallergene Säuglingsanfangsnahrungen

    Testumfeld: Es wurden 13 Produkte für den Muttermilchersatz in Augenschein genommen. Die Bewertungen reichten von „gut“ bis „ungenügend“. Das Testurteil basierte auf den Ergebnissen der Inhaltsstoffprüfung, in der u.a. auf Fettschadstoffe und Chlorat geprüft wurde. Waren die weiteren Mängel „befriedigend“ oder schlechter, führte dies zu einer Abwertung im

    zum Test

  • Ausgabe: 3/2015
    Erschienen: 02/2015

    Quatschobst

    Testbericht über 16 Obstbreie in Tüten

    Testumfeld: Im Fokus des Vergleichs standen 16 Obstbreie, die in Tüten angeboten werden. Darunter waren 9 Bio-Produkte. Die Bewertungen reichten von „gut“ bis „ungenügend“. Das Testergebnis basierte auf den Resultaten der Inhaltsstoffprüfung. Waren die weiteren Mängel nicht besser als „befriedigend“, wurden Abwertungen im Gesamturteil vorgenommen.

    zum Test

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Ratgeber zu Babynahrung

Ernährung im ersten Lebensjahr

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. trotz aller Verbesserungen ist Muttermilch unerreichtes Vorbild für Ersatzmilch
  2. ist Stillen nicht möglich: Pre-Fertigmilch (oder Pre HA für "hypoallergen") oder Anfangsnahrung 1
  3. Diätverordnung regelt u. a. Art und Menge von Nährstoffen in Fertigmilch
  4. HA-Nahrung empfehlenswert bei erhöhtem familiären Risiko für eine spätere allergische Erkrankung
  5. Stiftung Warentest: für Beba HA Pre allergievorbeugender Effekt nachgewiesen
  6. selbst bei sorgfältigster Herstellung sind Schadstoffe nicht vermeidbar

Wie untersuchen Testmagazine Babynahrung und wie bereiten sie ihre Tests vor?

In Tests stehen sich Babyanfangsnahrungen der Kategorien Anfangsmilch 1, Pre-Milch und der als hypoallergen beworbenen HA-Milch gegenüber. Ersatzmilch für Babys, darin sind sich die Tester, Fachbeiräte der Stiftung Warentest und spezialisierte Fachredakteure weitgehend einig,
  • ist in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch klar unterlegen und allenfalls als Annäherungsversuch an die Schutz- und Abwehrstoffe der Muttermilch zu sehen
  • weist trotz ständiger Verbesserungen noch immer große Unterschiede zur Muttermilch auf
  • liefert nur einen Bruchteil der in Muttermilch enthaltenen Mehrfachzucker
  • ist häufig belastet mit unerwünschten Fettschadstoffen, die bei der Fettraffination entstehen können (z. B. 3-MCPD- und Glycidyl-Ester)
  • ist als HA-Nahrung (HA für "hypoallergen") nur bei allergiegefährdeten Babys sinnvoll
  • kann im Falle von HA-Nahrung nachweislich das Allergierisiko für Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien bei allergiegefährdeten Babys verringern
  • bietet einen schlechteren Allergieschutz als Muttermilch

Bebivita PRE Hypoallergene Anfangsmilch HA-Fertigmilch kann nach der "GINI"-Allergiestudie das Allergierisiko für Neurodermitis bei allergiegefährdeten Babys verringern. (Bildquelle: amazon.de)

Größtes Thema bei Stiftung Warentest ist die ernährungsphysiologische Qualität ihrer Testmuster. Dabei interessiert die Prüfer unter anderem, wie es um die Anforderungen aus der Diätverordnung bestellt ist. Fast alle Prüflinge absolvieren diese Testdisziplin mit stoischer Ruhe. Sie enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe in einer Zusammensetzung, die ein Baby für eine gesunde Entwicklung braucht. Um dem komplexen Thema gerecht zu werden, beschäftigt die Stiftung Warentest Labore, Kinderärzte und Beauftragte für Stillen und Ernährung im Deutschen Hebammenverband und der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) mit Fragen nach der Nährstoffdichte, dem Nutzen von Mehrfachzuckern (sogenannte Probiotika) oder Milchsäurebakterien in Fertigmilch und analyiseren das Amino- und Fettsäurespektrum ihrer Stichproben. Hält sich eine Babymilch an die ab 2020 geltenden EU-Verordnung, gibt es Pluspunkte. Darin ist künftig ein Mindestgehalt an DHA, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure, von 20 Milligramm pro 100 Kilokalorien obligatorisch.

Im Testlabor müssen die Stichproben dann beweisen, dass es nicht mit weniger oder ganz ohne Keime und kritische Schadstoffe gegangen wäre. Den Testergebnissen zufolge sind viele Flaschenmilchprodukte mit vermeidbaren Mengen an Fettschadstoffen belastet, die über die eingesetzten Fettkomponenten in die Babynahrung gelangen und auch in früheren Tests vermehrt zu Punktabzügen geführt haben. Einige Stichproben verlassen die heiligen Hallen der Stiftung Warentest außerdem mit auffällig viel Perchlorat oder der verwandten Chemikalie Chlorat, die die Jodaufnahme in der Schilddrüse und den Sauerstofftransport im Blut hemmt. Auch mit Blick auf Schwermetalle, Schimmelpilzgifte oder eine unerwünschte Belastung der Pulver mit den Mineralölbestandteilen MOSH und MOAH geht es etlichen Produkten an den Kragen. Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollten MOSH vorsorglich minimiert werden, um ein mögliches Gesundheitsrisiko zu reduzieren.

Hipp Combiotik Pre Anfangsmilch Satt wie vormals die Ähnlichkeit seiner Combiotik Bio-Anfangsmilch Pre mit der Muttermilch zu betonen, verzichtet Hipp inzwischen auf überzogene Werbung und verweist schlicht auf einen "gesunden Start". (Bildquelle: hipp.de)

Obligatorisch ist seit 2011 der Hinweis auf den Verpackungen, dass Eltern vor dem Griff zur Ersatzmilch mit einem Arzt oder einer Hebamme sprechen sollten. Mit dem Verbot von unvorbildlichen Werbeaussagen in der Diätverordnung, die die Ähnlichkeit der Flaschennahrung mit Muttermilch zu sehr betonen, will der Verordnungsgeber vermeiden, dass Hersteller ihre Fertigmilch als der Muttermilch gleichwertige Kopie bewerben und den Eindruck einer Ersetzbarkeit des Stillens mit der Flasche erwecken. Negativbeispiel war die überzogene Produktwerbung der Firma Hipp, dass ihre Combiotik Bio-Anfangsmilch 1 aufgrund ihrer einzigartigen Kombination aus Prä- und Probiotika dem Vorbild Muttermilch sehr nahegekommen sei.

Schlussendlich beurteilen sensorische Tests Geruch, Geschmack und Mundgefühl einer Babymilch – oft mit dem Ergebnis, dass HA-Nahrung einen bitteren Beigeschmack hat. Konventionelle Babynahrung dagegen schmeckt verhältnismäßig süß.

Auf welche Babynahrung kann ich zurückgreifen, wenn ich nicht stillen kann? Was kommt nach der Babymilch?

Ist Stillen nicht möglich, gibt es industriell erzeugte Milch zum Anrühren, die vom ersten Monat an gefüttert werden kann. Diese wird vielfach als „Säuglingsanfangsnahrung“ beworben und trägt die Bezeichnungen „Pre“ oder „1“ im Namen. Grundsätzlich reicht das Stillen in den ersten Monaten jedoch völlig aus; die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Zeitraum von sechs Monaten. Dies gilt natürlich auch mit Blick auf die Situation in Entwicklungsländern, bei denen verunreinigtes Wasser eine Gefahr für die Babys ist. Hier in Deutschland wird aber häufiger auch eine ergänzende Breikost schon ab dem vierten oder fünften Monat empfohlen – je nach Entwicklungsstand des Kindes. Dies sollte am besten mittags geschehen, um die Verträglichkeit besser zu kontrollieren. Jedes neue Lebensmittel sollten Sie Schritt für Schritt einführen. Zu viele Geschmäcker gleichzeitig verwirren das Kind und führen eventuell zur Ablehnung stark schmeckender Lebensmittel im späteren Leben.

Sinn dieser ersten Beikostphase ist neben der Gewöhnung an festere Nahrung unter anderem eine Eiweißbeschränkung auf 25 Prozent der zugeführten Kalorien, was mit reiner Muttermilch natürlich nicht möglich wäre. Dies soll Kinderärzten zufolge auch einem späteren metabolischem Syndrom entgegenwirken können, einer schon in der Kleinkindphase angelegten Fettleibigkeit. Ab dem fünften oder spätestens sechsten Lebensmonat sollte die mittägliche durch eine weitere (Beikost-)Mahlzeit ergänzt werden – am besten abends. Während der Brei mittags Gemüse, Kartoffeln und Fleisch enthalten kann, werden für die Abendmahlzeiten eher Milch-Getreide-Breie empfohlen, die nun auch Nährstoffe wie Calcium liefern. Das Getreide hat zudem den Sinn, das Kind an Gluten zu gewöhnen, was das Risiko einer späteren Zöliakie reduzieren kann. Kuhmilch in Breien ist laut Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin grundsätzlich unbedenklich, größere Mengen sollten Sie Ihrem Würmchen allerdings nicht vor dem ersten Geburtstag anbieten; zum einen aufgrund der besagten Eiweißbeschränkung, zum anderen, weil die Verdauung dann schwerer fällt.

Alnatura Hirse Getreidebrei mit Reis Getreidebreie für Babys unterliegen der EU-Richtlinie für Getreidebeikost, die etwa für Mineralöl strenge Grenzwerte festlegt. Im Test gehört der Alnatura Hirse Getreidebrei mit Reis zu den Gewinnern. (Bildquelle: amazon.de)

Einen Monat später fällt häufig eine weitere Stillzeit weg. Diesmal ergänzen Sie den Speiseplan am besten um Obst- und Getreidebreie. Sie erhöhen die Vitaminzufuhr, die in dieser Lebensphase immer wichtiger wird. Einige Ernährungsexperten empfehlen ab dieser Zeit zudem täglich eine Tasse Wasser oder Tee ohne Zucker. Daher sind übrigens auch Quark, Joghurt und Schokoladenbreie absolut ungeeignet – sie gewöhnen das Kind viel zu früh an den Süß-Geschmack. Denn später wird es umso schwerer, eine gesunde Ernährung ohne Verzichtsgefühle einzuhalten. Wichtig ist in der gesamten Beikostphase eine ausgewogene Eisenversorgung. Viele Babys haben hieran Mangel, weshalb gegebenenfalls Eisentropfen als Beigabe sinnvoll sind. Das gilt besonders bei einer rein vegetarischen Ernährung ohne Fleisch im Mittagsbrei.

Ab dem zehnten Monat kann man schlussendlich damit beginnen, Breie Schritt für Schritt wieder abzusetzen und das Kind stattdessen an die ganz normale Familienkost heranzuführen. Wie immer gilt dabei, dass Sie den Eintritt in diese neue Phase je nach Entwicklungsstand des Kindes auch getrost noch ein, zwei Monate hinausschieben können. Zudem kann – und soll! - weiterhin gestillt werden. Der richtige Abstillzeitpunkt ist Gegenstand intensiver Diskussionen, doch nach Meinungen mancher Experten sollte er nicht zu spät im zweiten Lebensjahr liegen. Doch auch das können Sie nur individuell entscheiden: zu wertvoll sind die Bestandteile der Muttermilch und zu unterschiedlich die Gefahren der zunehmend schwieriger werdenden Entwöhnung.

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Weitere Ratgeber zu Babymenüs

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  • Ausgabe: 9/2013
    Erschienen: 08/2013
    Seiten: 2

    Säuglingsnahrung: „Bakterien fürs Baby“

    Jeder vierte Erwachsene hat eine Allergie. Spezielle Babymilch mit Prä- und Probiotika soll vom ersten Lebenstag an vorbeugen. Ob das klappt, ist noch fraglich. Was ist dran an prä- und probiotischer Säuglingsnahrung? Können sie wirklich vor Allergien schützen? Die Experten der Zeitschrift test (9/2013) gehen diesen Fragen nach. Zu welchem Ergebnis sie gelangen,... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 2/2013
    Erschienen: 01/2013
    Seiten: 6

    Rückruf von Lebensmitteln: „Unter Verdacht“

    Metallteilchen in Pizza, Keime in Babynahrung – immer wieder rufen Hersteller Produkte zurück. Doch das Warnsystem hat Schwächen. In Ausgabe 2/2013 hat sich die Zeitschrift test (Stiftung Warentest) das neue Warn­system angeschaut und erklärt, wie es funk­tioniert und benennt Stärken und Schwächen des Systems.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 9/2012
    Erschienen: 08/2012
    Seiten: 5

    Kinderlebensmittel: „Braucht kein Kind“

    Wurst mit Gesicht, Kindermilch oder Früchteriegel: Der Markt für Kinderlebensmittel wächst. Sie sind oft überflüssig – und dazu meist recht teuer. test (Stiftung Warentest) hat exemplarisch verschiedene Kinderlebensmittel eingekauft und untersucht. Wobei die meisten Produkte aufgrund der Zutaten und Inhaltsstoffe eher ungeeignet für Kinder sind.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Baby-Fertignahrung

  • test (Stiftung Warentest) 7/2016 Oft können wir das Problem gemeinsam mit den Müttern lösen." Ist das nicht möglich, stehen die Hebammen auch beim Fertigmilchfüttern den Eltern zur Seite.
  • Säuglingsnahrung: „Bakterien fürs Baby“
    test (Stiftung Warentest) 9/2013 Milch wählen. Sie stillen nicht, sind aber selbst Allergiker? Geben Sie Ihrem Baby von Anfang an nur hypoallergene Milchnahrung, kurz "HA-Nahrung": Das Eiweiß darin ist in kleine Bausteine gespalten, die Milch somit ärmer an Allergenen. Fragen Sie Ihren Kinderarzt. Sojabasierte, Ziegen- und Stutenmilch sind zur Prävention ungeeignet. Brei füttern.

Babyfertignahrung

Selbst kochen ist nicht zwingend die beste Lösung - Babymenüs sind nicht nur schneller zubereitet, sie sind auch oftmals sensorisch weniger belastet als frische Nahrungsmittel. Anfangs sollten vor allem Gemüse- und Getreidebreie gereicht werden, erst später auch solche mit Hühner- oder Rindfleisch. Wer sein Kleinkind ab dem sechsten Monat langsam aber sicher an feste Nahrung gewöhnen möchte, hat die Wahl zwischen Fertignahrung oder selbst Kochen. Das eigenständige Zubereiten von Babynahrung ist dagegen nicht immer die beste Lösung: Anders als viele denken, ist Fertignahrung im Gegensatz zu vom Markt oder aus dem Supermarkt erworbenen Produkten meist schadstofffrei. Denn Babynahrung unterliegt der Diätverordnung und hat daher bestimmte Mindestmengen an Vitaminen und Mineralstoffen zu enthalten. Und mit einem speziellen Babykostwärmer ist das Ganze auch besonders schnell zubereitet. Es gibt sogar Höchstmengen für Fette und Kohlenhydrate. Auch Hersteller von Bio-Lebensmitteln sind daher gezwungen, ihre Getreidebreie mit synthetischem Vitamin B1 anzureichern, um diese Vorgaben einhalten zu können. Bei Gemüse- und Obstbreien ist dies dagegen seltener nötig. An diese sollten sich Eltern zunächst auch halten, denn Breie, welche um Zusätze wie Hühner- oder Rinderfleisch ergänzt wurden, sollten erst ab dem achten Lebensmonat und später hinzutreten. Dies gilt auch für Produkte, welche Joghurt enthalten. Da Kleinkinder keine große Abwechslung benötigen, sollte mit wenigen Geschmacksrichtungen begonnen werden und maximal ein Produkt je Woche hinzutreten. So können allergische Reaktionen schnell erkannt und die betreffenden Auslöser künftig vermieden werden. Insbesondere Lebensmittelallergien zeigen sich oftmals bereits in diesem Alter, Schädigungen des noch jungen und empfindlichen Organismus werden so verhindert. Beim Erwerb von Babymenüs ist jedoch nicht nur der Inhalt entscheidend sondern auch die Verpackung. Denn gerade hier stellte die Stiftung Warentest vielfach erschreckend hohe Belastungswerte fest. Besser ist immer der Griff zu Glasverpackungen als zu Plastikbehältnissen. Die Deckel sollten im Idealfall aus Metall sein und kein Dichtungsmaterial aus Plastik oder Gummi besitzen. Mittlerweile wird zudem speziell hypoallergene Nahrung für Kleinkinder angeboten, um gefährliche Reaktionen gänzlich ausschließen zu können.