Stereo-Lautsprechersysteme bestehen aus Boxen für zwei getrennte Kanäle und erzeugen im besten Fall einen räumlichen Klangeindruck. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Stereo-Boxen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Die besten Stereo-Boxen

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Ratgeber: Stereo-Boxen

Ste­reo-​Sys­teme

Stereo-System Audioengine 5+Klassische Stereo-Systeme bestehen aus Lautsprechern für zwei Kanäle, die in separaten Gehäusen sitzen. Kompakter sind Stereo-Systeme, bei denen die Lautsprecher für den linken und den rechten Kanal in einem Gehäuse verbaut wurden. Weil es zwei getrennte Kanäle gibt, entsteht ein räumlicher Höreindruck, wobei die Lautsprecher für den linken und den rechten Kanal zwecks optimaler Ergebnisse nicht zu nah beieinander, allerdings auch nicht zu weit voneinander entfernt stehen sollten.

Der Stereo-Effekt

Bei der Stereofonie werden Geräusche mit zwei Mikrofonen aufgenommen und über zwei Lautsprecher ausgegeben. Pegel- und Laufzeitunterschiede zwischen den überlagerten Signalen sorgen dafür, dass man die Richtung / die Position der sogenannten Phantomschallquellen lokalisieren kann. Als Phantomschallquelle bezeichnet man eine virtuelle Schallquelle zwischen den realen Schallquellen, also zwischen den Lautsprechern für den linken und den rechten Kanal. Werden beide Lautsprecher mit identischen Signalen versorgt, lokalisiert man die Phantomschallquelle genau in der Mitte. Unterscheiden sich Pegelwerte und / oder Laufzeiten des Signals, ändert die Phantomschallquelle ihre Richtung. Um das Stereosignal sauber abzubilden, sprich: Musik so zu hören, wie sie im Studio unter optimalen Bedingungen abgemischt wurde, sollte man die Lautsprecher in einem Winkel von +/- 30 Grad zur Blickrichtung des Hörers platzieren. Zwischen Hörplatz und Boxen entsteht so ein gleichseitiges Dreieck.

„Echte“ und künstliche Räumlichkeit

Der Abstand zwischen den Lautsprechern wird als Stereobasis bezeichnet. Ist die Stereobasis größer als der Abstand zwischen Hörplatz und Lautsprechern, klingt es irgendwann diffus und in der Mitte unpräzise. Ist die Stereobasis kleiner als der Hörabstand, gewinnt die Mittendarstellung an Präzision, dafür leidet die Räumlichkeit. Außerdem verringert sich die verfügbare Breite für Phantomschallquellen, was die Differenzierung einzelner Signale erschwert. Wie gut ein Stereo-System mit zwei separaten Lautsprechern klingt, liegt also nicht nur an den Lautsprechern selbst, sondern auch an der Platzierung im Raum. Bei einem aktiven Stereo-System, das die Lautsprecher für den linken und den rechten Kanal in einem Gehäuse vereint, ist die Stereobasis vorgegeben und in der Regel kleiner als der Hörabstand. Fast alle Hersteller setzen deshalb auf digitale Signalprozessoren (DSP), also auf digitale Filter, mit denen die Stereobasis künstlich verbreitert wird, was in einigen Fällen gut und in anderen weniger gut gelingt.

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