Megatest: 32 Studio-Interfaces

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Inhalt

So essenziell wie der Computer selbst, sind auch Audiointerfaces nicht mehr aus einem Studio wegzudenken. Sie bilden die Brücke vom Mischpult oder Instrumenten zum Rechner - und von dort aus weiter zur PA oder Abhöre. Entsprechend groß ist die Auswahl, die Musiker, Produzenten und DJs vor eine schwierige Entscheidung stellt. Hohe Klangqualität, geringes Rauschen und ein niedriger Preis sind die Pole, zwischen denen sich die Erwartungen bewegen. Beat hat 32 Interfaces verglichen, stellt Neues und Bewährtes gegenüber und gibt konkrete Kaufempfehlungen.

Was wurde getestet?

Im Vergleich befanden sich 32 Studio-Interfaces, die mit 5 bis 6 von jeweils 6 möglichen Punkten bewertet wurden.

  • Avid Pro Tools Mbox

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „... Im Test konnte die neue Mbox auf ganzer Linie überzeugen: Nicht nur klanglich waren die beiden Mic-Preamps über jeden Zweifel erhaben, auch die inneren Werte des Interface können sich sehen lassen. Zusammen mit der Softwareausstattung kann man derzeit kaum günstiger in die digitale Musikproduktion auf Profi-Niveau einsteigen.“

    Pro Tools Mbox

    1

  • E-Mu 0204 USB 2.0

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „... Selbst Hi-Hats und anderes hochfrequentes Klanggut wird ehrlich wiedergegeben, der bei Budget-Soundkarten oft auftretende Knick im Höhenbereich ist rein subjektiv nicht zu bemerken. Auch der restliche Frequenzbereich wusste zu überzeugen, womit sich die E-MU 0204 USB 2.0 klaglos in ihre Ahnenreihe einordnet.“

    0204 USB 2.0

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  • Echo Audio Audiofire Pre8

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „... Bereits in den ersten Minuten konnte sich das Audiofire Pre8 deutlich vom üblichen Klang der Mittelklasse absetzen. Die Kombination der Vorverstärker und Wandler erlaubt eine sehr gute Auflösung der eingehenden Signale. Speziell auf die Höhen, oft ein Problembereich in diesem Preissegment, wurde bei der Entwicklung offenbar größten Wert gelegt. Diese wirken nicht nur deutlich, sondern fast schon überspitzt, ohne dabei aufdringlich zu werden. ...“

    Audiofire Pre8

    1

  • M-Audio Fast Track Ultra

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „... Besondere Erwähnung verdient der DSPMixer, der analoge und digitale Quellen beliebigen Ausgängen zuweisen kann. Das Fast Track Ultra überzeugt durch gute M-Audio-Qualität, äußerste Linearität, flexiblen Mixer und durchdachtes Gesamtkonzept, das klaren Mehrwert bietet.“

    Fast Track Ultra

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  • Motu MicroBook 2

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „... Typisch MOTU verläuft die Einbindung des MicroBook 2 völlig problemlos. Der Audiopuffer kann auch auf älteren Rechnern getrost niedrig angesetzt werden, Latenzen sind bei diesem Interface kein Störfaktor. Die CueMix-DSP-Software macht Routing und einfache Bearbeitungsschritte ganz ohne DAW möglich. Kurz: Ein interessantes Gerät für jeden Hobbymusiker und -Produzenten also, der trotz niedrigem Budget nicht auf Qualität verzichten will.“

    MicroBook 2

    1

  • RME Babyface

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „Zwar wirkt RMEs Jüngling von außen sehr verspielt, im Inneren werkelt dennoch hochwertige Technik. ... Um Verrenkungen aufgrund zu kurzer Kabel vorzubeugen, ist eine zusätzliche Verlängerung der Kabelpeitsche im Lieferumfang enthalten, womit in puncto Ausstattung keine Wünsche offenbleiben. Typische RME-Qualität - einfach Oberklasse.“

    Babyface

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  • RME Fireface UC

    6 von 6 Punkten – Empfehlung der Redaktion

    „Basierend auf dem neuen Hammerfall-Kern ist RMEs Interface nicht bloß der kleine Bruder des Fireface 800, sondern eine leistungsfähige Neuentwicklung, die sich vor allem durch Flexibilität und die bekannt hohe RME-Qualität absetzt - und endlich auch USB-kompatibel ist. Die Eckdaten des UC sind beeindruckend ...“

    Fireface UC

    1

  • Akai Professional EIE Pro

    5,5 von 6 Punkten

    „... Clever: Die Pegelregelung der Ausgänge erfolgt auf analoger Ebene, womit auch bei leiser Abhörlautstärke die volle Auflösung genutzt wird. ... Die Bedienung des EIE Pro ist dank der dedizierten Bedienelemente und VU-Meter vom Start weg eine helle Freude. In puncto Rauschen können wir Akais Neuerscheinung ebenfalls nur sehr gute Noten ausstellen.“

    EIE Pro

    8

  • Cakewalk FA-66

    5,5 von 6 Punkten

    „... Mit dem FA-66 ist Cakewalk ein großer Wurf gelungen, denn kaum ein anderes Interface mit dieser Ausstattung kann mit derart exzellenten Messwerten, gutem Frequenzgang und einer hohen Dynamik von 103 dB glänzen. Dank seiner soliden Metallkonstruktion und einer Stromversorgung durch den FW-Bus ist das FA-66 besonders für den mobilen Einsatz ideal.“

    FA-66

    8

  • E-Mu Tracker Pre

    5,5 von 6 Punkten

    „... Dass E-MU auf MIDI verzichtet hat, lässt sich mit Blick auf den niedrigen Preis sicher verschmerzen. Überzeugender Klang und gewohnt gute technische Werte machen das Tracker Pre+ zu einer wahren Kaufempfehlung. Vor allem das serienmäßig umfangreiche Software-Paket dürfte die Entscheidung deutlich einfacher machen.“

    Tracker Pre

    8

  • ESI Dr. DAC Prime

    5,5 von 6 Punkten

    „... In erster Linie fungiert Dr. DAC prime natürlich als hochwertiges Audiointerface für alle Rechner (Windows oder OS X) mit USB-Schnittstelle. Darüber hinaus ist das Gerät auch ein großer Integrator, der die unterschiedlichsten Signalquellen wie DAT, CD-/DVD-Player, SAT-Receiver oder das bereits erwähnte Apple TV auf einer logischen Ebene zusammenführt und deren Einbindung ein eine digitale Umgebung erleichtert.“

    Dr. DAC Prime

    8

  • iCON FireXon

    5,5 von 6 Punkten

    „... Im Test lieferte das Interface einen nahezu linearen Frequenzgang und erlaubte sich nur geringe Abweichungen in den Seitenbändern ab etwa 60 Hz und oberhalb von 15 kHz um -0,22 dB. ... Mit einem beispiellosen Preisleistungsverhältnis, guten technischen Daten, durchdachter Ausstattung und nicht zuletzt prima Klang konnte das Interface voll überzeugen und hinterließ einen rundum positiven Eindruck.“

    FireXon

    8

  • Mackie Onyx Blackjack

    5,5 von 6 Punkten

    „... Positiv ins Auge fällt sofort die Mackie-typische solide, hochwertige Verarbeitung des USB-Interface, das rundum in einem stabilen Stahlchassis steckt. Auch im Test zeigte das Blackjack keine Schwächen: Geringes Eigenrauschen, eine gemessene Dynamik von 106 dB, ein linearer Frequenzgang und nur eine leichte Höhensenke machen das Interface zu einem soliden Stück amerikanischer Ingenieurskunst, dem jedes Desktopstudio offen stehen sollte.“

    Onyx Blackjack

    8

  • Motu Audio Express

    5,5 von 6 Punkten

    „... Die Audioqualität lässt - wie zu erwarten - keine Wünsche offen. Sämtliche Frequenzbereiche werden klar und detailliert wiedergegeben, die Auflösung von 24 Bit und 96 kHz genügt auch professionellen Ansprüchen locker. Die analogen Vorverstärker sind für den aufgerufenen Preis ebenfalls ohne jeden Tadel, reichen in Verstärkung und Rauscharmut subjektiv allerdings nicht ganz an Edel-Interfaces von RME oder Apogee heran. ...“

    Audio Express

    8

  • Native Instruments Audio 2 DJ

    5,5 von 6 Punkten

    „... Sagenhafte 1,5 Millisekunden Latenz konnten in unserem Testlabor mit einem nicht mehr ganz aktuellen PC-Notebook erzielt werden, die weder von Audio-Knacksern noch sonstigen Ausfällen begleitet wurden. Wer bewusst ein reduziertes DJ-Audiointerface sucht, findet hier einen genialen kleinen Begleiter, der sich klanglich nicht hinter größeren Mitbewerbern verstecken muss.“

    Audio 2 DJ

    8

  • Phonic Firefly 808 Universal

    5,5 von 6 Punkten

    „... An digitalen Schnittstellen deckt das Interface mit ADAT, S/PDIF, AES/EBU, Wordclock und MIDI alle Standards ab, die im modernen Computerstudio gefordert werden. Trotz einer leichten Höhensenke von -0,24 dB weiß das FireFly808 Universal mit vollem Klang, geringem Rauschen und guter Dynamik zu überzeugen.“

    Firefly 808 Universal

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  • PreSonus FireStudio Mobile

    5,5 von 6 Punkten

    „... Im Innern des Firestudio Mobile werkeln die 4104- und 4204-Wandler von Texas Instruments, die durch einen klaren, transparenten Klang und ein weitgehend lineares Übertragungsverhalten überzeugen. Die maximale Samplingrate liegt bei 96 kHz mit 24 Bit, für die meisten Anwendungsgebiete mehr als ausreichend. Super Klang, durchdachte Ausstattung und viele Anschlussoptionen machen das Interface zum unverzichtbaren Gefährten unterwegs.“

    FireStudio Mobile

    8

  • Roland Octa-Capture

    5,5 von 6 Punkten

    „... Mit dem Octa-Capture hat Roland ein Interface auf den Markt gebracht, das Einsteiger bei ersten musikalischen Gehversuchen optimal unterstützt. Dank entsprechender Qualität der Vorverstärker und Wandler kommen aber auch anspruchsvollere Studios voll auf ihre Kosten.“

    Octa-Capture

    8

  • Steinberg UR28M

    5,5 von 6 Punkten

    „... Der Klang wusste durch einen sehr gleichmäßigen Frequenzgang zu beeindrucken, die maximale Auflösung von 24 Bit und 96 kHz reicht auch Profis locker aus. Höhen und Tiefen fallen erst relativ spät ab, das Gesamtbild erscheint rund und voll. Die Dynamik ist groß genug, um auch kleine Nuancen abzubilden. Einzig die D-PRE-Vorverstärker konnten unsere Erwartungen nicht ganz erfüllen. ...“

    UR28M

    8

  • Tascam US-122MKII

    5,5 von 6 Punkten

    „... Tascam vereint im US-122 mkII lediglich die Grundausstattung, schafft es aber dennoch, beim Recording-Einsteiger keine Wünsche mehr offen zu lassen. In puncto Linearität ist das Interface trotz niedrigem Preis vorbildlich. Dank der Stromversorgung mittels USB-Anschluss ist das Interface ein idealer Begleiter für den mobilen Einsatz. Dank der enthaltenen Cubase-LE-Version können Schnellstarter direkt loslegen.“

    Info: Dieses Produkt wurde von Beat in Ausgabe 6/2013 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    US-122MKII

    8

  • Focusrite Saffire Pro 14

    5 von 6 Punkten

    „... Mit dem Saffire Pro 14 ist Focusrite ein gutes Audiointerface zu einem phänomenalen Preis gelungen. In Verbindung mit dem beiliegenden Softwarepaket erhält der Anwender alles für seine ersten musikalischen Versuche, die dank der gebotenen Qualität durchaus große Früchte tragen dürften. Solide Verarbeitung, Mix-Control-DSP-Software und der extrem faire Preis machen das Saffire Pro 14 zum Geheimtipp für Einsteiger.“

    Saffire Pro 14

    8

  • Alesis iO2 express

    5 von 6 Punkten

    „... Klanglich gibt es am iO2 express nichts auszusetzen, besticht das Interface doch durch eine weitgehend lineare Übertragung mit lediglich einer geringen Senke oberhalb von 10 kHz. Auffällig war neben der recht groben Pegel-LED-Kette und einer fehlenden Clipping-LED lediglich die vergleichsweise geringe Samplingrate.“

    iO2 express

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  • Apogee Electronics One

    5 von 6 Punkten

    „... Eine gute Wandlertechnologie, die nahtlose OS-X-Integration und seine einfache Bedienung machen dieses Audiointerface zur ersten Wahl für Musiker, die nicht lange konfigurieren, sondern sofort loslegen möchten. Dass das One nur Samplingraten bis 48 kHz unterstützt, ist ein Wermutstropfen, den man im Heimstudio verkraften kann. Unsere Meinung: schickes Design, solide Technik, aber leider recht teuer.“

    One

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  • Cakewalk UA-25EX

    5 von 6 Punkten

    „... Die technischen Werte des UA-25 EX wissen durchaus zu überzeugen. Lediglich das erforderliche manuelle Umschalten zwischen den unterschiedlichen Betriebsmodi, Samplingraten und Treiberoptionen trübt den sonst durchweg positiven Eindruck. ... Insgesamt erhält man eine Menge Sound für kleines Budget.“

    UA-25EX

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  • Echo Audio AudioFire 4

    5 von 6 Punkten

    „... In der Praxis überzeugt das Audiofire 4 durch hohe Linearität, eine gemessene Dynamik von 108 dB und sehr geringe Verzerrungen. Die Linearität bewegt sich zwischen +0,01 und -0,03 dB und kann als ideal gelten. Der Preis mag zunächst hoch angesetzt erscheinen, doch erhält man für rund 300 Euro sehr hohe Audioqualität und ein äußerst zuverlässiges Interface, das seine Aufgaben vorbildlich erfüllt.“

    AudioFire 4

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  • ESI U46XL

    5 von 6 Punkten

    „... Von der unbedeutenden Senke bei 15 kHz einmal abgesehen, zeigt das U46 XL keine Schwächen und überzeugte mit solider Dynamik und klarem Klang. Gegenüber dem Vorgänger hat ESI leider auf Phono-Preamps verzichtet, dafür aber einen Mic-Preamp spendiert, was nun auch Vokalaufnahmen möglich macht. ...“

    U46XL

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  • M-Audio Fast Track C400

    5 von 6 Punkten

    „... Die Ausgabequalität des C400 ist sehr gut. Speziell der Höhenbereich konnte mit Prägnanz und Offenheit begeistern, Mitten und Tiefen werden ebenfalls hochauflösend und gleichmäßig wiedergegeben. Lediglich im Bereich des Subbasses fehlte rein subjektiv ein wenig Fülle, für die meisten Musikstile sollte diese Senke im Spektrum aber unbedenklich sein. ...“

    Fast Track C400

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  • PreSonus AudioBox USB

    5 von 6 Punkten

    „... Das Geheimnis des guten Klangs der AudioBox USB ist der Wolfson Stereo-Codec WM8590, der im Testlabor durch einen exzellenten Frequenzgang und gute Dynamik zu überzeugen wusste. Seine guten inneren Werte und die einfache Bedienung machen es zu einem empfehlenswerten Interface für das Homerecording oder kleinere Projektstudios.“

    AudioBox USB

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  • Propellerhead Software Balance

    5 von 6 Punkten

    „... Sämtliche Frequenzbereiche werden gleichmäßig wiedergegeben, das Gesamtbild erweist sich als sehr detailliert. Stereoortung und Dynamik waren ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Die Mikrofonvorverstärker glänzen durch relativ geringes Grundrauschen, in Verbindung mit der guten Leistung lassen sich auch schwache Signale auf ordentliche Lautstärke bringen. ...“

    Balance

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  • Roland Tri-Capture

    5 von 6 Punkten

    „... Der Mikrofonvorverstärker bleibt fast bis zum Rechtsanschlag relativ rauscharm, die Verstärkung reicht für gängige Mikrofone locker aus. Klinkeneingang und Cinch-Buchsen weisen ebenfalls kein sonderliches Grundrauschen auf und der Hi-Z Eingang dürfte speziell Gitarristen erfreuen. Unter dem Mantel einer günstigen Soundkarte versteckt sich hier ein professionelles Audiointerface, das im Klang voll überzeugen kann.“

    Tri-Capture

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  • Sinn7 Status 24|96

    5 von 6 Punkten

    „... Dank der Zero-Latency Schaltung kann das Pegelverhältnis von DAW-Software und den direkten Eingängen individuell gemischt werden. Quasi obligatorisch sind zuschaltbare 48-Volt-Phantomspeisung, LED-Pegelketten sowie Phono-/Line- beziehungsweise Mic-/Schalter. Auch der solide Frequenzgang und die Dynamik wissen zu gefallen. ...“

    Status 24|96

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  • Steinberg CI2+

    5 von 6 Punkten

    „... Einziger Kritikpunkt ist der leicht wellige Frequenzgang oberhalb von 10 kHz. Das CI2+ bietet mit einer Kombination aus Hard- und Software sämtliche Funktionen, die ambitionierte Einsteiger für intuitives Arbeiten erwarten. Ein hochwertiges Audiointerface mit Mikrofonvorverstärkern, integrierte Bedienelemente, MIDI-Controller und passende Software schnürt Steinberg so zu einem hübschen kleinen Paket.“

    CI2+

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