Fahrradschlösser

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Produktwissen und weitere Tests zu Fahrrad-Schlösser

180-Euro-Schloss in Sekunden geknackt test (Stiftung Warentest) 10/2013 - ‚Sicherheit‘ aus New Jersey. ‚The holy grail of locks‘, also der heilige Gral unter den Fahrradschlössern, sei erfunden, verkündet die Homepage der Firma Stanton Concepts aus New Jersey. ... Testumfeld: Im Schnelltest war ein Fahrradschloss. Eine Endnote blieb aus.

Im Härtetest CYCLE 3/2015 - Selbst den maximalen Widerstand von 20 Sekunden haben wir nur mit einem 5,7 Kilogramm schweren Kettenschloss erreicht, das eigentlich nicht mehr praxisgerecht ist. Für das Öffnen von elf Fahrradschlössern der höchsten Sicherheitskategorien benötigten wir mit der Flex insgesamt 100 Sekunden. Doch was im Laborversuch möglich ist, lässt sich nur bedingt auf die Wirklichkeit übertragen.

Wo Diebe auf Granit beißen test (Stiftung Warentest) 5/2015 - Rundherum ist viel Luft. Wenig sicher. Billige leichte Panzerkabel sind oft einfach zu knacken. Die drei Modelle im Test sind vergleichsweise hochwertig. Ihre Aufbruchssicherheit ist ausreichend. Anschließen funktioniert. Die drei Panzerkabel sind ungefähr einen Meter lang. Mit ihnen lassen sich immerhin der Rahmen und das Hinterrad an einen Pfahl anschließen. Der Schließzylinder des Abus Iven 8200 ist unzureichend vor Verschmutzung durch feinen Sand geschützt. Problemstoffe.

Ins Herz geschlossen aktiv Radfahren 3/2015 - Hier rasten immer Stifte und/oder Scheiben ein. Hochwertige Schließzylinder besitzen zudem Fakes - Stifte und Scheiben, die eine Funktion vorgaukeln, wo gar keine ist und dem Dieb die Arbeit dabei so schwer wie möglich machen.

In Sekunden geknackt test (Stiftung Warentest) 4/2014 - Innerhalb von 20 Sekunden konnte beispielsweise das Modell von Fischer geknackt werden. Es trägt die Sicherheitsstufe 7 von 9 - angeblich "maximum security level". Auch das "Hochsicherheits-Bügelschloss" von Profex übertreibt maßlos. Es besitzt laut Verpackung das höchste Schutzlevel (5 von 5), hielt den test-Knackern aber gerade mal 10 Sekunden stand. Doppelt hält besser, vor allem wenn es unterschiedliche Schlosstypen sind. Diebe spezialisieren sich oft auf einen.

Kettenreaktion FREIE FAHRT 5/2013 - Auf der Plusseite stehen der geringe Preis und das Handling. Dieses Modell sieht massiv aus (Abschreckung!), ist aber sehr leicht und flexibel. Mit Stoff umzogen kann es den Rahmen nicht beschädigen. Diebe haben es aber nicht allzu schwer, das Schloss wurde von den Testern in kurzer Zeit geknackt. Faltschloss. Sieht vielversprechend aus, hat in der praktischen Anwendung jedoch eher enttäuscht. Es ist sperrig und schlägt beim Montieren gerne mal auf den Rahmen.

Radfahren? Mit Sicherheit! Fahrrad News 2/2013 - Mangels größerer Belüftungsöffnungen und aufgrund des mit 480 Gramm recht hohen Gewichts eignet sich der Surface ohnehin nicht für wirklich schweißtreibende Arten des Fahrradfahrens. Die matte, glatte Fläche sieht ganz einfach cool aus. Insgesamt stehen sechs Farbvarianten zur Auswahl. Die Firma Realflex bietet extrem gut sichtbare Arm- und Beinlinge an, die dank unzähliger winziger Glasperlen rundum Sichtbarkeit bieten, und zwar bereits aus mehr als 100 Meter Entfernung.

Selbst Teure oft schnell geknackt test (Stiftung Warentest) 4/2013 - Lehnt der Verkäufer ab, bei Verdacht auf Hehlerei die Polizei informieren. Infos per Pass und App. Wenn ein Fahrrad geklaut ist, helfen präzise Beschreibungen für Fahndung und Schadensmeldung beim Versicherer. Nützlich sind Detailfotos, Quittung sowie Notizen im Fahrradpass (auch als App).

Panzerknacker RennRad 8/2012 - 3 Minuten muss das Schloss halten!" Fragen an: Markus Reeh, Leiter Abus Testlabor Herr Reeh, Sie arbeiten seit 2005 im Testlabor bei Abus. Wie viele Schlösser haben Sie schon geknackt? Die Zahl ist bestimmt schon vierstellig. Welche Hauptkriterien muss ein sicheres Schloss abbilden? Ein sehr wichtiger Sicherheitsaspekt ist die Standzeit des Schlosses im Falle von Gewalteinwirkung.

Hiplok Bikeschloss World of MTB 7/2012 - Ein Fahrradschloss, das praktischerweise um die Hüfte getragen werden kann. Der Schließzylinder ist bohrfest und bekam von einem unabhängigen englischen Prüfinstitut die mittlere Auszeichnung. So braucht es schon etwas mehr Zeit und Werkzeug, um das Schloss zu knacken. Ein effektiver Schutz gegen Gelegenheitsdiebe ist es also allemal, darüber hinaus dürfte auch die wuchtige Optik beeindrucken. Ob es dann aber mit nicht ganz 90 Euro zu Buche schlagen muss, ist die Frage.

Panzerknacker aktiv Radfahren 5/2012 (Mai) - Meistens ist nur noch vorgeschrieben, dass das Rad zwischen 22 und 6 Uhr zumindest an einem ortsfesten Gegenstand angeschlossen sein muss. Bei einigen Versicherungen gibt es zusätzlich Vorgaben zu den Schlössern: Diese müssen zum Beispiel von bestimmten Herstellern sein und je nach Fahrradwert auch selbst einen vorgeschriebenen Mindestpreis haben. Codierung kann abschrecken Wer weiter vorbeugen will, kann sein Rad codieren lassen.

Panzerknacker aktiv Radfahren 4/2012 (April) - PRAXISTEST/UMGANG: Vielfarbig erhältlich, guter Verschluss, gummiartige und klebrig zu greifende Oberfläche, in mehreren Farben erhältlich, eingeschränkte Nutzung durch kleinen Bügel. LABORTEST: Das Knog Stron Man hielt allen Attacken stand und war nicht kaputt zu bekommen.

Nichts für Ganoven: 007 und ein Schloss velojournal 6/2008 - N’Lock Vor der Bäckerei stellt sich immer die Gewissens frage: Das Velo abzuschliessen, scheint etwas übervorsichtig, doch es nicht zu tun, ist töricht. Für solche Situationen hat die die Firma Brain people das n’lock erfunden. Das Lenkerschloss hat nicht den Anspruch, das Sicherste zu sein, aber das Schnellste. Es ist im Lenkervorbau inte griert – schliesst man es ab, sind Vorderrad und Lenker entkoppelt. Das Velo kann nicht mehr ge lenkt werden und wird damit unkontrollierbar.

Kompakt und lautstark velojournal 1/2009 - Kommt hinzu, dass das kantige, nicht plastifizierte Schlossende den Rahmen zerkratzen könnte. Zusammengefaltet wird das «Bordo» zu einem faustgrossen Paket von 2 x 6 x 19 Zentimeter und verschwindet elegant in die mitgelieferte Rahmentasche. Im Gebrauch rasten die Zahlenringe des Schlosses gut fühlbar ein, was die Bedienung vereinfacht. Die grossen, silbernen Zahlen sind auch in der Dämmerung noch gut lesbar, in ganz dunklen Ecken wäre eine LED-Beleuchtung der Zahlen praktisch.

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Fahrradschlösser

Die flexiblen, leichten Kabelschlösser sind beliebt, bieten aber keinen wirklichen Schutz fürs Fahrrad. Nur Bügelschlösser und Faltschlösser sind sicher, insbesondere wenn die Ummantelung gehärtet und das Innere flexibler ist. So können weder Bolzenschneider noch Eisspray etwas ausrichten. Kettenschlösser, Steck- und Rahmenschlösser haben dagegen alle ebenfalls spezifische Nachteile. Vor allem in Großstädten ist der Diebstahl von Fahrrädern ein beständiges Ärgernis. Wer da nicht das richtige Fahrradschloss zur Hand hat und auch richtig verwendet, ist sein geliebtes Transportmittel relativ zügig los. Dies gilt insbesondere für die beliebten, da sehr leichten und flexiblen Kabelschlösser. Das dünne, ummantelte Stahlkabel kann keinesfalls irgendeinen Schutz vor Bolzenschneidern bieten. Besonders sicher sind dagegen Bügelschlösser. Sie bestehen aus einem massiven Metallbügel, der bei Größen um 15 bis 16mm auch nicht mehr durch Bolzenschneider zertrennt werden kann. Hochwertige Bügelschlösser besitzen eine gehärtete Ummantelung und einen flexibleren Innenkern, um auch Eissprayangriffen widerstehen zu können. Wichtig ist ein massives Schloss, da ansonsten der Bügel aufgehebelt werden kann. Zudem sollte ein Schloss mit länglichem, flachem Schlüssel genutzt werden, da runde Schlösser leicht durch Universaldietriche geknackt werden können. Zahlenschlösser dagegen gelten als generell unsicherer. Eine noch neue Alternative sind Faltschlösser. Sie sind leichter als Bügelschlösser und flexibler beim Anschließen des Fahrrades. Ihre Sicherheit ist dafür ebenfalls erstaunlich hoch. Kettenschlösser sind dagegen nicht so empfehlenswert, da sie relativ leicht mit Bolzenschneidern durchtrennt werden können. Erreicht der Kettenglieddurchmesser dagegen die sicheren 15 bis 16mm, so wird das Kettenschloss sogar noch schwerer als das Bügelschloss und damit unsinnig. Weitestgehend zwecklos sind dagegen Steck- und Rahmenschlösser, welche lediglich das Rollen des Fahrrades verhindern. Erfahrungsgemäß schreitet niemand ein, wenn ein Fahrraddieb ganz einfach dreist das Fahrrad auf seine Schulter hebt und von dannen schreitet... Daher sollte das Fahrrad im Idealfall immer an irgendetwas festgemacht werden können. Dabei wird niemals das vordere Rad, sondern der Rahmen fixiert – ansonsten wird vom Dieb das Vorderrad schlicht abmontiert und stehen gelassen.