Giros Xar ist eher für den All-Mountain-Bereich konzipiert worden. Das unterstreicht auch die weit nach unten reichende Nackenpartie, die damit sehr gut geschützt ist. Der Sitz ist an runden und schmaleren Köpfen ohne Tadel. Auch die individuelle Anpassung des Helm funktioniert erstklassig.
Das Design des Helms unterstützt sehr gut die Belüftung und damit den Komfort beim Tragen. Durch die intelligente Verteilung der Belüftungslöcher erreicht der Fahrwind alle Stellen des Kopfes. Vor allem bei Personen mit einem eher runden Kopf ist die Passform exzellent. Im unteren Bereich der Stirn kann das Modell von Bell etwas drücken.
7 Testberichte,
6 Meinungen(gut)
Weitere Informationen in: RennRad, Heft 5/2013
Kein Kopfzerbrechen
Zzzzzzt hat es gemacht – und schon lag er da, der Redakteur, auf der winternassen Straße. Loch in der Hose, Helm kaputt, Kopf heil. Grund genug, die neuesten Helme einer Begutachtung zu unterziehen. Zwölf Helme zwischen 100 und 159 Euro im Test.
Was wurde getestet?
Es wurden 12 Fahrradhelme verglichen. Sie erhielten Endnoten von 1,15 bis 2,15.
Zur Bewertung wurden die Testkriterien Tragekomfort, Belüftung, Gewicht, Verarbeitung sowie Features und Extras.
… zum Test
Pluspunkte sammelt der Bell Variant durch seinen ausgezeichneten Tragekomfort. Dieser wird auch durch die sehr gute Anpassbarkeit des Bike-Helms erreicht. Das Tragesystem wirkt sehr durchdacht. Durch seine Konstruktion bietet der Helm einen guten Schutz.
„Extraleichter Helm mit weit heruntergezogenem Hinterkopf. Sportlich und hervorragend belüftet. Komfort und Anpassbarkeit sind auch sehr gut. Der Sport/Touren-Sieger für richtig kleines Geld.“
Neben dem relativ geringen Betrag, den man für den Giro Savant investieren muss, gefällt der Helm auch durch überzeugende Leistungen. Der Tragekomfort lässt keine Wünsche offen. Durch das gute und einfache Einstellsystem kann das Modell an verschiedene Kopfformen angepasst werden.
Ein echtes Fliegengewicht ist der Giro-Helm Aeon. Das lässt den Helm auf dem Kopf nahezu federleicht erscheinen. Erreicht wurde dies durch Gewichtseinsparungen bei der Schließmechanik, den verwendeten Werkstoffen und an den Riemen. Ein Produkt, das man sich näher ansehen sollte.
Für die Radtour oder das Wettrennen ist der Uvex FP1CC bestens ausgestattet. Er überzeugt mit einem bequemen Sitz und lässt sich kinderleicht den Bedürfnissen des Trägers anpassen. Durch die sehr gut funktionierenden Lüftungsschlitze ist das Klima unter dem Helm sehr angenehm. Das Modell ist in seiner Ausführung etwas groß ausgefallen.
„Hervorragend belüftet. Keine Einstellmöglichkeit am Ohr, passte aber allen Testern. Sehr leicht.“
2 Testberichte
Weitere Informationen in: RoadBIKE, Heft 5/2013
Kühles Köpfchen?
Schweißtreibend, schwer und unbequem - von wegen! Aktuelle Helme beweisen im großen RB-Test, dass es auch anders geht.
Was wurde getestet?
Die Zeitschrift RoadBike hat 12 Fahrradhelme überprüft. Hierbei waren 6 Modelle aus der Preisklasse von 80 bis 110 EUR und 6 Modelle aus der Preisklasse von 130 bis 170 EUR. Die Produkte wurden mit 2 x „überragend“, 7 x „sehr gut“ und 3 x „gut“ bewertet.
Als Testkriterien wurden Belüftung, Anpassbarkeit, Tragekomfort, Gewicht und Verarbeitung herangezogen.
… zum Test
Punkten kann der Recon von Sixsixone mit seinem äußerst geringen Gewicht, das ihn wenig spürbar macht. Der Kopf wird durch die einwandfreie Belüftung gut gekühlt, ohne dass es zum Wärmestau kommt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Polster des Helms ganz zu entfernen.
Ein Top-Produkt, für das man jedoch etwas mehr Geld auf den Tisch legen muss. Die gut bedienbare, verstellbare Hinterkopfhalterung erlaubt auch eine vertikale Justierung des Helms. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Passform, die den leichten S-Works Prevail zu einem interessanten Angebot macht. Durch die sehr gute Belüftung ist das Tragen angenehm.
„Kann man Kask, den Ausrüster von Team Sky, als Geheimtipp bezeichnen? Nun, der Mojito ist wirklich eine Macht. Die Passform mit der tief gezogenen Halterung ist überragend, die Belüftung exzellent. …“
Da ein Fahrradhelm natürlich in erster Linie der Sicherheit dient, sollte der Käufer vor allem auf Gütesiegel achten. Alle angebotenen Helme müssen in Europa der EN-Norm 1078 entsprechen und sollten ein TÜV- sowie das CE-Siegel aufweisen. Wer mit seinem Helm schon einmal gestürzt ist, der muss sich unbedingt einen neuen anschaffen – auch wenn äußerlich keine Schäden zu entdecken sind. Feine Haarrisse könnten sich gebildet haben, wodurch die Sicherheit des Fahrradhelms bei einem weiteren Sturz nicht mehr voll gewährleistet ist.
Für die Sicherheit eines Fahrradhelms ist eine gute Passform maßgeblich. Daher müssen Helme stets vor dem Kauf anprobiert werden. Die Helme dürfen dabei weder zu weit in die Stirn noch zu weit in den Nacken rutschen. Sie sollten möglichst eng am Kopf anliegen, ohne zu drücken. Wer einen Helm wählt, dessen Passform mit Hilfe von Pads an den Kopf angepasst wird, sollte darauf achten, nicht zu viele Pads zu verwenden. Zwar können mit Pads Druckstellen beziehungsweise Lücken zwischen Helm und Kopf ausgefüllt werden, doch dies dient nur einer Feinkorrektur und nicht dazu, einen eher schlecht sitzenden Helm passend zu machen. Die neueren Modelle weisen ohnehin eine anderes System auf, das aus Kunststoffringen besteht, die über einen Drehmechanismus angepasst werden. Für ein Plus an Sicherheit sorgt neben einer guten Passform auch das Vorhandensein von Reflektoren. Leider werden sie nicht von allen Herstellern angebracht, dabei ist eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr der erste Schritt zur Vermeidung von Unfällen. Besonders stabil, ergo sicher, sind Fahrradhelme, die Verstrebungen aus Carbon aufweisen. Leider kosten Modelle mit diesen praktischen Verstärkungen meistens etwas mehr Geld.
Foto von jrsnchzhrs
Tragekomfort und Handhabung Selbstverständlich ist es ganz wichtig, dass ein Helm als gemütlich empfunden wird. Vor allem Kinder neigen schnell dazu, ihren Helm nicht mehr aufzusetzen, wenn er drückt oder es zu heiß unter ihm wird. Legen die Kinder ihren Fahrradhelm deswegen "heimlich" öfter ab, können auch die sicherheitsliebensten Eltern nicht mehr viel ausrichten. Um also möglichst viel Komfort zu garantieren, sollten Helme nicht nur anprobiert werden, sie dürfen auch keine zu schmalen Kinnriemen aufweisen: Diese sollten mindestens 15 Millimeter breit sein. Der Verschluss an ihnen sollte seitlich und nicht direkt unter dem Kinn sitzen. Der Verschluss darf dabei auf keinen Fall ein Klettverschluss sein. Gerade bei Kinderhelmen ist darauf zu achten, dass der Verschluss einfach zu bedienen ist. Eine gute Belüftung ist entscheidend für den Tragekomfort eines Helms. Vor allem teure Helme weisen oft die größeren Belüftungsöffnungen auf, eignen sich also auch besser für längere Touren. Viele Fahrradhelme verfügen über Insektengitter hinter den Luftöffnungen. Das ist zwar praktisch, verschlechtert aber auch die Belüftung. Ein ähnlich zweischneidiges Schwert ist ein Mini-Visir. Genauso wie es die Sonne abhält, lenkt es auch den Luftstrom um, wodurch weniger frischer Wind an die Kopfhaut gelangt.
Autor: Anne K.
Produktwissen und weitere Tests zu Frauen-Fahrradhelme
Tolle AccessoiresElektroRad Nr. 4 (September-Dezember 2012) -
Die Designer und Entwickler lassen sich jedes Jahr etwas neues einfallen, um Kleidung und Accessoires noch praktischer und schöner zu machen. Klar im Trend: urbane Radmode - funktional und schick. Auf die höhere Geschwindigkeit von E-Bikern wird vor allem im Helmbereich mit neuen Modellen reagiert.
Auch für den Bereich Fahrradbekleidung und Transportmöglichkeiten gibt es für das Jahr 2013 jede Menge neue Produkte. Einige davon stellt die Zeitschrift ElektroRad (4/2012) auf diesen 2 Seiten vor.
HauptsicherungMountainBIKE 10/2012 -
Hitzköpfe ade: luftiger Bike-Helm von Cannondale.
Testumfeld:
Geprüft wurde ein Fahrradhelm, der keine Endnote erhielt.
Sweet Protection Fixer MIPS-Helmbike sport 3-4/2013 (März/April) -
Testumfeld:
Gegenstand der Untersuchung war ein Fahrradhelm, der jedoch ohne Endnote blieb.
Geprüft wurden die Kriterien Design, Funktion und Preis/Leistung.
Mavic Syncrobike sport 9-10/2012 -
Testumfeld:
Geprüft wurde ein Fahrradhelm, der keine Endnote erhielt.
Als Kriterien dienten Design, Preis/Leistung sowie Funktion.
Helme für Häuptlingeaktiv Radfahren 4/2011 -
der sportliche Rocky hat Bestnoten beim kinderhelmtest der fachzeitschrift Ökotest erhalten. details: frontschild, fliegennetz, 6 verschiedene designs, Größen: 47-52, 52-57, Gewicht: 210 g. Preis: 49,95 euro Abus Scraper Kid den trendigen Scraper im Skate-Look macht die ABS-hartschale sehr robust. durch viele Öffnungen behalten die kids einen kühlen kopf beim Skaten oder Radfahren.
SchutzschilderWorld of MTB 2/2013 -
VERSCHLUSSSYSTEME Doppel-D-Verschluss Einer der gebräuchlichsten Verschlüsse an Fullface-Helmen. Der Verschlussriemen wird durch zwei D-förmige Metallteile geführt und verschließt den Helm so sicher. Mit einem daran befestigten Stück Stoff kann man den Verschluss nach der Fahrt recht leicht öffnen. Klickverschluss Der Klickverschluss findet sich an den meisten Halbschalenund auch an immer mehr Fullface-Helmen.
Sichere Vielfalt für jeden Geschmacke-BikeMAGAZIN Nr. 1 (Mai/Juni 2012) -
Tipps zum Helmkauf Damit der Helm Ihnen nicht zur Last wird, sollten Sie beim Kauf vor allem auf sein Gewicht und einen optimalen Sitz achten. Denn auch die kleinste Druckstelle kann bei einer ausgedehnten Tour schnell zu einem großen Problem werden. Wichtig ist außerdem eine gute Belüftung! Die lernen Sie bei schönem Wetter selbst bei mäßiger Anstrengung schnell schätzen. Helme schützen!
Schick in SchaleRADtouren 4/2012 (Juli/August) -
Neben der Sicherheit selbst sind die Passform und der Komfort enorm wichtig - denn wer trägt den Helm, wenn er sich damit nicht wohl fühlt? Nur ein gut sitzender Helm schützt maximal (Kasten S. 21). Immer noch gibt es Produkte in Uni-Größen (im Test Bell und Giro), die mit einer Schale sämtliche Kopfumfänge abdecken. Meist bekommt man jedoch genauer anpassbare Kopfschützer, wenn man auf für verschiedene Umfänge zugeschnittene Größen zurückgreifen kann.
WunschlisteProcycling 7/2012 (Juli) -
Der mit rund 190 Gramm ultraleichte Top-Helm ist seit gut einem Jahr am Markt und nach wie vor aktuell. Trotz seines Minimalgewichts bietet der Aeon sämtliche Verstellmöglichkeiten schwererer Modelle, auch ein Verstellrad für den Kopfring. Der sehr gut belüftete Helm kommt wie der Bell Gage in drei Größen von 51 bis 63 cm.
Giro Feature HelmWorld of MTB 7/2012 -
Die Anpassung an die Kopfform per Rädchen funktioniert hervorragend und lässt sich intern noch variieren. Mit einigen wenigen Handgriffen sitzt der Helm wackelfrei und sicher auf dem Kopf. Weniger gut gefallen hat uns das fixe Kinnband, da man hier bis auf die Länge keinerlei Einstellmöglichkeiten hat. Entgegen den Erwartungen aufgrund der geschlossenen Optik funktioniert die Belüftung sehr gut. Optisch ist der Helm gewagt und spaltet Biker in der Frage des Geschmacks.
Coole Köpfetest (Stiftung Warentest) 5/2012 -
Bei vier Helmen ist die Beschleunigung am Testkopf höher als bei einem Treffer der rechten Geraden eines Profiboxers, mit der er seinen Gegner auf die Bretter schickt. Eine Gehirnerschütterung könnte die Folge sein. Deshalb haben wir KED Sky Two, MET, Camaleonte Executive, Cratoni C-Air youth sowie Profex Vega Prinzess abgewertet. Härter als die Norm Unser Test fordert die Helme stärker, als es die Norm verlangt.
Schützende Schalen - Helme im TestWorld of MTB 3/2012 -
Aggressive Motocross-Optik zu einem günstigen Preis und feinen Abstufungen hinsichtlich der Größe. Leider sorgen die dicken Polster für warme Luft. SPECIALIZED Deviant II Carbon Gewicht: 944 g Verschluss: Doppel-D 3 Größen (51-57 cm/ 54-60 cm/57-63 cm) Material: Carbon Belüftungsöffnungen: 16 Extras: Transporttasche Leicht ist er, der Deviant II Carbon, und das merkt man schon beim ersten Aufsetzen. Die Polster lassen sich herausnehmen und fallen recht dünn aus;
Sieben Helme im Handling-Testvelojournal 4/2011 -
Gut und schön dürfte ja durchaus zu sammengehen. Doch es gibt auch gute Beispiele: Der Bell «Muni» mit dem One-Step-Fit-System ist tatsächlich in nert Kürze angepasst und sitzt gut. Die Raster schnalle, die auch Uvex beim Kinnriemen einsetzt, macht das Handling viel einfacher. Eine interes sante Neuheit ist auch die Magnetschnalle, die beim Lazer und beim Nutcase eingesetzt wird. Ist sie richtig positioniert, kann der Helm tatsächlich einhändig geschlossen werden.
Feder leichterRennRad 7/2011 -
Wenn punktuell und strukturiert Platz zwischen Kopf und Schale gelassen wird, dann wird der Kühlfaktor noch einmal erhöht. sicherheit Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, werden verschiedene Methoden angewandt. Wir haben die wichtigsten Begriffe zusammengefasst. inmolding: Bei diesem Verfahren werden Schale und Helm miteinander verbacken und untrennbar verbunden. Ein Abziehen der Schale im Falle eines Sturzes ist nicht mehr möglich.
Sieben Helme im Handling-Testvelojournal Spezial 2012 -
Wehe, man beginnt auf der falschen Seite mit Einstellen ... Wenn man bedenkt, welch raffinierte Verstell- und Justiersysteme es bei Snowboard-Bindungen oder Veloschuhen mittlerweile gibt, ist es schon betrüblich, wie mühsam die Velohelme angepasst werden müssen. Eine Ausnahme bildet der Bell «Muni»: Hier wird der Kopfumfang über ein Gummiband automatisch angepasst, kann aber auch nachjus tiert werden.
Stilvolle LebensretterElektroRad 2/2011 -
Nichts desto trotz ist dieser Helm für trendbewusste Stadtbewohner zu empfehlen, die das Besondere suchen. auch für Brillenträger eignet sich der evolution Helm hervorragend. Und die Features magnetische raincover, im Helm integriertes rücklicht und ein herunterklappbarer Fliegenschutz sind bisher einzigartig. Casco E-Motion Urban und Casco E-Motion Cruiser der Name ist Programm. diese Helmserie lässt keinen kalt und ruft bei der ein oder anderen dame geradezu Begeisterung hervor.
Gut geschütztaktiv Radfahren 5/2010 -
Das fest ausgearbeitete Hinterkopfpolster sitzt ebenfalls bombenfest. Sehr guter Ratschenverschluss mit sinnvollem Kinnschutz. Der ganz neue Casco Ciao ist ein eleganter Stadthelm mit sportlichem Anstrich. Die Verarbeitung ist bis ins Detail sehr hochwertig. Viele ausgeklügelte technische und konstruktive Feinheiten kennzeichnen den Kopfschutz. Er hat die beste Belüftung und das beste Polster im Test.
Uvex Ultrasonicbike sport 3-4/2012 -
Double-Inmold-Technologie für geringes Gewicht. Geringe Auflagefläche. Antiallergische, antibakterielle und herausnehmbare Polster. Erhältlich in drei Schalengrößen und mehreren Farben. Gewicht: 243 g. Preis: 99 €.
Der passende Schutzbike sport 7-8/2009 -
Schale hinten etwas knapp. Über die Jahre hinweg hat sich bei uns eine heimliche Liebe zu SH+ entwickelt. Das ist beim Natt nicht anders als beim Spitzenmodell Zeuss. Das Design des Natt, der hier in der Straßenversion zu sehen ist, ist überaus ansprechend. Doch hätte man die verbauten Alustreben dazu nutzen können, die Belüftungsöffnungen etwas zu vergrößern. Aber was reden wir? Der Natt sitzt absolut perfekt. Und bei dem Preis kann man eigentlich gar nicht nein sagen.
Empfehlung unserer Leser
Weitere Informationen zum Thema Fahrradhelme finden Sie auch bei
faz.net.
Senden Sie uns weitere Vorschläge für hilfreiche Seiten.
Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Fahrradhelme.
Ihre E-Mailadresse:
Abschicken
Trekking- und Cityhelme bieten im Alltagseinsatz ausreichend Schutz bei Unfällen. Bei gefährlicheren sportlichen Fahrradaktivitäten sind Mountainbike- oder Rennradhelme mit zusätzlichen Belüftungssystemen die sicherere Alternative. Fahrradhelme mit einer harten Plastikschale als Überzug kommen bei Extremsportarten zum Einsatz. Für die jungen Fahrradnutzer gibt es spezielle Kinderhelme.
Fahrradhelme schützen den Kopf des Radfahrers bei Unfällen, indem sie als Knautschzone gegen die auftretende Stoßenergie wirken. Herzstück jedes Helms ist daher eine Kunststoffschaumschicht, die mit einem Stoffüberzug beziehungsweise einer Beflockung (Softshell) oder einer dünnen, aber robusteren Kunststoffschale überzogen wird (Microshell). Vor allem letztere Form hat sich bei den Freizeit, Touristik- und Sportfahrern als Standard eingebürgert. Darunter fallen die Trekking- oder City-Helme, die für den Alltagseinsatz, Wochenendausflüge oder Freizeitsport ideal sind. Sie sollten komfortabel zu Tragen sein und über ein gutes Belüftungssystem verfügen. Aber auch Kinderhelme fallen in diese Kategorie. Mountainbike- oder Rennradhelme dagegen empfehlen sich für sportliche Fahrradfahrer, bei denen aufgrund des Geländes oder des Tempos ein größeres Unfallrisiko herrscht. Neben einem exzellenten Belüftungssystem steht hier die Robustheit des Helmes im Vordergrund. Sinnvoll ist in diesen Fällen auch der Griff zu weiteren Protektoren. Alternativ zu den Soft- und Microshell kann der Kern auch mit einer etwa 1-2 mm dicken, strapazierfähigen Plastikschale (Hardshell) überzogen werden. Dieser Helmtyp findet vor allem im Extremsportbereich, zum Beispiel bei Downhill, Cross- oder Trialfahrern, aber auch bei Skatern Verwendung. Charakteristisch für diese Helme sind auch zusätzliche Schutzvorrichtungen wie die tiefer gezogenen Flanken bei einem seitlichen Aufprall und der tiefer geschnittene Nackenbereich. Generell sollte man beim Kauf eines Fahrradhelms vor allem auf Passgenauigkeit achten. Stirn, Schläfe und Hinterkopf müssen ausreichend abgedeckt sein, der Helm darf beim Tragen nicht wackeln oder verrutschen. Praktisch ist die Kombination eines Fahrradhelms mit einer Helmmütze, damit der Fahrer am Kopf trotz aller Lüftungsschlitze bei kälteren Außentemperaturen nicht zu frieren beginnt.